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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

p$etevr60


Werde weiter auf die Suche nach einem Psychotherapeuten gehen, beim Kieferorthopäden nen Termin machen und mir einige Zähne ziehen lassen...

Das machst Du aber hoffentlich aus anderen Gründen...

Viele Grüße

Peter

LLupo0@49


@ Jaim

Hallo Andrea,

musste übrlegen, ob bzw. wie ich Dir eine hilfreiche Antwort geben kann.

Wie Du selbst schilderst, greift der Schwindel vehement in Dein Leben ein und zieht Dich verständlicherweise immer weiter runter. Allerdings, wenn ich Dich richtig verstanden habe, hast Du in 5 (!) Jahren Dauerschwindel noch nie psychotherapeutische Hilfe in Anspruch genommen (?). Das ist aber meines Erachtens in diesem Stadium die wohl einzige Möglichkeit, da wieder rauszukommen. Vergiss die Armee von Ärzten und die endlose Suche nach einer Diagnose. Die Suche war notwendig, aber Du hast in 5 Jahren alle Untersuchungen teilweise mehrfach hinter Dir. Sei froh, dass sich keine der Verdachtsdiagnosen bestätigt hat.

Bitte fang an, den ersten Schritt in die andere Richtung zu machen. Lass Dir helfen, die Entscheidung dafür triffst Du und die Initiative dafür musst auch Du ergreifen.

Du bräuchtest zunächst EINEN Arzt Deines Vertrauens (...ich weiss, nicht so einfach), der Dich unterstützt und hilft, alles weitere zu koordinieren.

Wie im einzelnen die Hilfe für Dich aussehen kann (ambulant, stationär, mit oder ohne medikamentöse Unterstützung usw.), sollte ein Psychiater/Neurologe nach eingehendem Gespräch zusammen mit Dir entscheiden. Bitte ihn, Dir bei der Suche behilflich zu sein, evtl. bei Therapeuten oder Einrichtungen Druck zu machen usw.

Du solltest Deine engsten Vertrauten einweihen, dass Du gewillt bist, etwas zu tun und um deren Unterstützung bitten.

Ich weiss aus eigener Erfahrung, das all dies in der Praxis nicht so einfach ist, wie man es hinschreiben kann und Du wirst Geduld brauchen.

Aber wer die Kraft und Leidensfähigkeit hat, 5 Jahre Sch....Schwindel zu ertragen, hat höchstwahrscheinlich auch die Kraft, den Weg in die andere Richtung einzuschlagen.

Ich wünsche Dir Alles Gute !

Lupo

J'aXim


Hallo Lupo !

Zwei Therapien bei Psychotherapeuten sowie einen stationären Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik habe ich bereits hinter mir...aber es war alles nicht das richtige. Fühlte mich nirgends verstanden und vorallem in der Klinik so unter Druck gesetzt (Essen im riesigen überfüllten Saal, Tanztherapie, Rumhüpfen, .....1/2 Std. pro Woche Therapeutische Sitzung...).

Leider wurde ich wie ich berichtete diese Woche von zwei weiteren Therapeuten abgelehnt...sie nehmen keine Schwindelpatienten, wegen des hohen Ausfalls (Terminabsage wegen extrem schlechtem Zustand).

Nun häng ich erstmal durch....der nächst mögliche Therapeut sitzt 40km entfernt..toll! Außerdem woher weiß ich das der richtig ist..und ich will nicht betteln müssen, um einen Termin zu bekommen...vorallem ist dann der Start schon ziemlich mies.

Habe eine Bekannte gebeten, die viele Beziehungen hat, sich mal über Therapeuten schlau zu machen.

Desweiteren werde ich den Hausarzt wechseln...der hat mir in den 5 Jahren nicht annährend versucht zu helfen, jede Untersuchung war Eigeninitiative.

Schönen Gruß

Andrea

p_et=erx60


Welche Psychopharmaka hast Du denn genommen bzw. nimmst Du jetzt? Sorry falls Du das schon geschrieben haben solltest, aber ich hab es auf die Schnelle nicht gefunden.

Meines Erachtens sind solche Medikamente bei einer solchen Erkrankung erst einmal viel wichtiger als Psychotherapie.

Dass Du von den Ärzten enttäuscht bist, kann ich verstehen. Umgekehrt ist es so, dass Ärzten Patienten, die auf keine Therapie anschlagen, schnell lästig werden. Denn ein Patient, dem es bei den Therapieversuchen nicht besser geht, wird schnell ein unzufriedener Patient und den will keiner haben. Also versucht man, ihn mit Psychosomatik-Thesen wegzuekeln.

Du schreibst, dass der Vorfall beim Spülen an Deinem Geburtstag passierte. Wie lief denn der ganze Tag ab?

Viele Grüße

Peter

JWaixm


Hi Peter !

Ich nehme keine Psychopharmaka, habe sie nie genommen und werde sie auch niemals nehmen....Chemie bleibt aus meinem Körper wech..sogut es geht.

Wie mein Geburtstag ablief...hm..na, wie üblich, Streß, Streß, Streß (ich habe Geburtstagsfeten ....zumindest meine..schon immer gehaßt..viel Arbeit und nur für andere) und zu guter letzt durfte ich fast das ganze Essen wegschmeissen, weil mein Sohn Röteln bekam und bis auf 2 Gäste alle diese noch nicht hatten.

Die Psycho-These kommt eigenlich eher von mir...mich hat nie jemand zum Neurologen geschickt.....ich kenne eigentlich nur die Antworten :"Keine Ahnung", aber eine Weiterempfehlung war nie drin.

Gruß

Andrea

pyet>er6x0


Ich nehme keine Psychopharmaka, habe sie nie genommen und werde sie auch niemals nehmen... Chemie bleibt aus meinem Körper wech.. sogut es geht.

Hallo Andrea, ich verstehe Deine Bedenken gegen die Chemie. In diesem Fall halte ich das aber für einen Fehler.

Denn Psychopharmaka hört sich erst einmal schlimm an, tatsächlich können diese aber z. T. eine solche Entspannung bewirken, dass der Körper sich regenerieren kann. Es geht ja auch nicht darum, diese Medikamente lebenslänglich zu nehmen, sondern das Problem zu lösen.

Was willst Du denn machen? Du schreibst, dass bereits Deine Ehe sehr stark darunter leidet. Irgendwann stehst Du allein da, bist arbeitslos und nicht mehr arbeitsfähig, die Krankheit ist mittlerweile chronisch und auch durch keine körperlichen oder seelischen Maßnahmen besserbar. War es das wert?

Wenn Du Dich irgendwo verhoben hast, kannst Du durch entsprechende Medikamente (die meist auch eine entspannende Wirkung haben) das Problem häufig auch sehr schnell und deutlich bessern. Wenn der Schmerz nicht weg geht besteht immer die Gefahr, dass er einmal chronisch wird. Das ist bei Schwindel so ähnlich. Deshalb solltest Du m. E. unbedingt versuchen, eine Symtomverbesserung zu erzielen. Dabei würde ich sogar gewisse Nebenwirkungen in Kauf nehmen.

Unabhängig davon können auch Ernährungsmaßnahmen Sinn machen. Damit meine ich insbesondere das Meiden von Zucker, Getreide, Milch, Fertigprodukte. Es gibt z. B. immer wieder Behauptungen, dass sich unter einer Atkins-Diät häufig Morbus Menier und ähnliche Erkrankungen bessern.

Viele Grüße

Peter

Leupob049


Hallo Andrea,

OK, ich sehe, Du hast Deine Erfahrungen auf dem psychotherapeutischen Gebiet schon gemacht und leider keine guten...

Habe ich aber auch schon öfter gehört, dass es eine Weile dauern kann, biss man das passende findet, da gehört scheinbar auch etwas Glück dazu. Also wäre es schon wichtig, auh auf dieser Ebene nicht aufzugeben.

Die Entscheidung gegen Antidepressiva kann ich zwar verstehen (...zumal es keine "Entspannungstabletten" sind), bei mir war der Leidensdruck jedoch so gross, dass ich sie halt genommen habe, obwohl ich nicht richtig an eine Wirkung glaubte. Als sie jedoch wirkten, verbesserten sich meine Symptome - besonders der Schwindel - schlagartig und erheblich und da bei mir die Krankheitsangst vorherrschend war, war das für mich die halbe Miete. Es diente dazu, den Schalter umzulegen und mich überhaupt therapierbar zu machen. Vorher dachte ich, ich überlebe die Nacht nicht und die Psychotante erzählte was von "Morbophobie".

Vor AD ohne Therapie möchte ich warnen, es sei denn, man ist in der Lage, sich dann selbst zu therapieren (...soll es geben). Ansonsten ist bei gleichbleibenden Lebensumständen die Rückfallquote nach Abetzen des Medikaments verständlicherweise ziemlich hoch.

Den Hausarzt zu wechseln, ist eine gute Idee. In der Tat kann man als "Schwindler" so manchen Arzt auch verschleissen und darunter leidet das gegenseitige Vertrauen. Zumindest könnte das wieder neue Ideen und Motivation bedeuten.

Grüsse & schönen Sonntag

Lupo

JOaixm


Hallo Peter !

Tja, ich lebe seit vielen Jahren mit 2 Bandscheibenvorfällen, einem vernarbten Unterbauch aufgrund verfutschter OP und habe noch NIE Medikamente gegen die Schmerzen , eingeklemmte Nerven o.ä. genommen...ich schwör da auf Pferdesalbe und das Wegatmen von Schmerzen..klappt hervorragend.

Deine Beiträge sind immer sehr aufbauen:"Was willst Du denn machen? Du schreibst, dass bereits Deine Ehe sehr stark darunter leidet. Irgendwann stehst Du allein da, bist arbeitslos und nicht mehr arbeitsfähig, die Krankheit ist mittlerweile chronisch und auch durch keine körperlichen oder seelischen Maßnahmen besserbar. War es das wert?"

Danke genau solche Aussagen benötige ich. Also..friß oder stirb? Schwarz oder weiß? Sorry, aber ich kenne einige Nuancen dazwischen.

Hi Lupo !

Sicher, kann ich verstehen, das AD hilfreich ist, aber ich bin eigentlich eine Kämpfernatur und benötige nur jemanden, der mit mir kämpft, an mich glaubt und mir die Richtung weist.

Ich weiß, ich muß einiges aus meiner Vergangenheit aufarbeiten, einige Sachen an meinem Verhalten ändern sowie meine Einstellung bzgl. div. Sachen/Umstände ebenfalls ändern.

Nur das Wie? ist mir nicht bekannt.

Habe in der Psychoklinik einige Fälle gesehen die abhängig von AD waren, das hat mich sehr abgeschreckt.

Lieben Gruß und Dir auch einen schönen Sonntag

Andrea

p^eteAr6x0


Deine Beiträge sind immer sehr aufbauen:"Was willst Du denn machen? Du schreibst, dass bereits Deine Ehe sehr stark darunter leidet. Irgendwann stehst Du allein da, bist arbeitslos und nicht mehr arbeitsfähig, die Krankheit ist mittlerweile chronisch und auch durch keine körperlichen oder seelischen Maßnahmen besserbar. War es das wert?"

Danke genau solche Aussagen benötige ich. Also..friß oder stirb? Schwarz oder weiß? Sorry, aber ich kenne einige Nuancen dazwischen.

Das Problem ist eher, dass Du keine Nuancen kennst.

Meine erste Lebensgefährtin ist an Brustkrebs gestorben. Sie war überzeugte Anhängerin einer vegetarischen Biokost. 3 Tage vor ihrem Tod bat sie mich im Krankenhaus um ein Honigbrot. Also besorgte ich ihr aus der Stationsküche das Honigbrot. Als ich ankam fragte sie, was das für ein Honig sei. Ich musste gestehen, dass es normaler Langnese-Honig sei. Darauf rührte sie das Brot nicht an, weil ihr dieser Honig nicht gut tue.

Ein wenig erinnerst Du mich in Deiner Rigorosität an sie, denn Du hast Dogmen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass - wenn man eine Krankheit loswerden will - in erster Linie die folgenden Eigenschaften erfolgsversprechend sind:

1) Man muss sich der Krankheit realistisch stellen und sich mit ihr beschäftigen, auch mit den unangenehmen Aspekten. Je mehr man weiß, je realistischer das Gesamtbild (so unangenehm es auch sein mag), desto wahrscheinlicher der Erfolg.

2) Man sollte die Krankheit hassen. Man sollte einen starken Wunsch haben, die Krankheit loszuwerden. Man sollte sie nicht als Teil von einem Selbst akzeptieren. Man sollte der Krankheit den Kampf ansagen.

3) Man sollte offen sein und bereit sein, verschiedene Wege einzuschlagen. Auch sollte man bereit sein, alles in Frage zu stellen, selbst viele liebgewonnenen Gewohnheiten.

4) Man sollte sich von Dogmen trennen (z.B. "In meinen Körper kommt keine Chemie").

Hier in diesem Forum scheinen manche der Auffassung zu sein, dass es besser ist, jegliche Beunruhigung zu vermeiden. So werden z. T. schlimmste Symptome harmlos geredet. Dabei ist es doch gerade das, was einen wesentlichen Teil des Menschen ausmacht, dass er Dinge an sich feststellen und dann gegensteuern kann. Mit dem Gegensteuern scheint man es hier nicht so zu haben. Viele scheinen der Auffassung zu sein, dass die Probleme mit der Zeit von selbst weggehen oder irgendein Arzt mit einer klaren Diagnose kommt und dann das Problem behebt.

Viele Grüße

Peter

EWsth=er6x7


Hi Andrea,

kann Deine Abneigung gegen Psychopharmaka bis zu einem gewissen Grad verstehen.

Aber die Pille können auch Mittel zum Zweck sein. Meine Mutter litt so stark unter Depressionen, dass da gar nichts mehr ging. Es kam soweit, dass sie einfach im Bett liegen geblieben ist und auf ihr Ende oder auf was auch immer gewartet hat.

In diesem Zustand hat nichts geholfen. Da hätte auch der beste Therapeut gegen eine Wand geredet und seine Worte wären abgeprallt.

Meine Mutter hat dann Antidepressiva genommen. Und es hat ihr nicht gefallen. Aber die Pillen waren wie eine Krücke, mit deren Hilfe sie erst mal wieder aus dem tiefen Loch rausgekommen ist. Ihre Augen wieder auf Sehen und ihre Ohren wieder auf Hören umgestellt haben. Sie hat diese Tabletten über ca. 9 Monate genommen. Es hat ca, 4 Wochen gedauert, bis die Dinger gewirkt haben. Dann hat sie begleitend eine Gesprächstherapie begonnen, ist wieder in Sport gegangen, konnte in kleinen Schritten wieder ihre Arbeit aufnehmen - einfach ins Leben zurückkehren.

Ohne die Krücken "Psychopille" würde sie heute vielleicht immer noch im Bett liegen oder wäre schon aus dem Fenster gesprungen.

Ich empfinde den Schwindel auch als eine Krankheit, die sehr zermürbend ist. Immer wieder muss man sich aufraffen. Darf es nicht an sich ran lassen, wenn man wieder bei einem Arzt gelandet ist, der keinen Bock auf so komische Sachen hat. Dann immer wieder diese Tage dazwischen, an den gar nichts geht. Und wo man echt alles dafür geben würde, wenn man endlich mal wieder für einen Tag einen glasklaren Kopf hätte.

Doch man muss eben immer wieder aufstehen.

Und lass Dich von Peter nicht ärgern ;-)

Stimmt, man soll sich seiner Krankheit und seinen Problemen stellen.

Aber für Hass ist in meinem Leben kein Platz. Reine Energieverschwendung.

p\et@er6x0


Und lass Dich von Peter nicht ärgern

Wobei Du ja im Wesentlichen der gleichen Auffassung warst (na schön, Du neigst dazu einen winzig kleinen Punkt herauszugreifen, um damit die gesamte Aussage abzuwerten, aber immerhin).

Und das Beispiel mit Deiner Mutter war ja noch eine deutliche Nummer härter als meine kleine Anmerkung : "Was willst Du denn machen...", die Andrea so wenig aufbauend fand.

Viele Grüße

Peter

JDaijm


Also...ich bin nun wirklich verärgert!

Peter, denkst du ich dreh Däumchen und liege denn ganzen Tag dumm rum, bemitleide mich selber und warte darauf das alles von sich aus besser wird?

Falsch ist das mit dem HASS ! Man sollte die Krankheit realisieren und sie akzeptieren und dann fragen, warum sie da ist und was will sie mir sagen/zeigen und leider hat hat es Jahre gedauert bevor ich das kapiert habe, aber nun bin ich, denk ich mal, auf dem richtigen Weg.

Wenn Du wüßtest was ich trotz Schwindel in den 5 Jahren alles gepackt habe, dann würdest du auch nicht zu Chemie raten.

Und wenn es so sein sollte, das mein Partner nicht mehr zu mir steht, dann hat ER Pech gehabt und nicht ich.

Bezüglich der Arbeitslosigkeit: Ich werde diesen Herbst mit einem Studium zum Tierheilpraktiker beginnen. BASTA!

HI Esther !

Danke für deine Antwort. Schön auch das es deiner Mutter besser geht.

Aber das Loch, in welches ich natürlich auch mal für einige Tage falle, habe ich bisher immer aus eigener Kraft verlassen können...vielleicht wird es irgendwann nicht mehr so sein, aber ich denke, wenn ich das alles, was ich hinter mir habe, 33 Jahre gepackt habe, werde ich auch weiterhin ohne AD auskommen (ich hoffe es zumindest)

Lieben Gruß

Andrea

E0sthxer67


Klar wollte ich Dich nicht zu ADs überreden ;-)

Habe es bis jetzt ja auch ganz gut ohne gepackt.

Meine halt nur, dass man "Chemie" einfach nicht kategorisch ablehnen soll. Manchmal können die Dinger einem einfach wieder auf den rechten Weg helfen. Laufen muss man dann eh selber.

Ich persönlich werde es auch nochmal mit einer Therapeutin versuchen. Die erste war der totale Flop. Aber ich habe es schon mal in einem anderen Beitrag geschrieben... ich habe schon soviele Friseure ausprobiert und da ging es nur um meine Haare. Da soll es nicht an einer doofen Therapeutin scheitern. Und ein zweiter Versuch machts vielleicht nicht besser, aber schlimmer eben auch nicht.

Und wie gesagt, nicht ärgern lassen - das ist (zumindest in meinem Fall) nur Nahrung für meinen Schwindel. Und der wird,wenn ich es hinkriege systematisch ausgehungert ;-)

Ich finde es toll, dass Du auch nach so langer Zeit noch den Mum hast, gegen die Schwindelkacke anzugehen. Ich glaube auch nicht immer ganz fest daran, aber tief in mir drin weiss ich, dass dieses Kapitel auch irgendwann zu Ende geht.

A3ngii


Dachte schon ich wäre allein !

leide seit Juni 2003 an Dauerschwindel und Tinnitus !

Es begann an einem gewöhnlichen Mittwoch Morgen . Noch am selben Tag wurde ich ins Krankenhaus eingeliefert . Die schon von euch aufgeführten Untersuchungen bekam ich bereits am Anfang der Krankheit ,da mein stationärer Aufenthalt sechs Wochen betrug.Danach eine Anschluss-Heilbehandlung in einer Tinnitus Klinik im Allgäu.Wirklich Besserung hat mir das nicht gebracht.Durch die Klinik-Aufenthalte blieb mir das Ärzte-Hopping das ihr erlebt habt zwar erspart,jedoch stand ich so auch relativ schnell am Anfang der Krankheit ,am Ende der medizinischen Möglichkeiten.Geblieben ist mir immer die Hoffnung der Schwindel würde nach u. nach verschwinden . Die Realität hat mich aber eines besseren belehrt . Schockierend auf der einen Seite zu lesen dass es Leidensgenossen gibt die 5 u. mehr Jahre mit diesem Zustand leben u. auf der anderen Seite ein gutes Gefühl nicht allein zu sein.Würde mich freuen über weiteren Erfahrrungs-Austausch um für jeden einzelnen ein kleines bisschen Licht ins dunkle zu bringen. liebe Grüsse an alle Schwindler , Angi

EFstrher6x7


Hi Angii,

ja willkomme im Club...

Bin auch immer wieder überrascht, wie viele Menschen durch die Gegend schwanken.

Mit Tinnitus hast Du wenigstens eine halbwegs vernünftige Diagnose. Ja okay, toll ist die auch nicht.

Gibt es da keine Trainingsmöglichkeiten, um das Hörvermögen zu verbessern? Habe da beim TRIAS Verlag mal in ein Buch reingeschaut.

Machst Du so Entspannungszeug wie autogenes Training oder Yoga. Finde ich ganz super zum Entspannen.

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