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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

M9erlPincxhen7


Hey Leute, ich hab ne interessante Seite entdeckt - vielleicht kennt ihr die ja schon:

[[http://www.kopfgelenke.de/symptome-bei-kopfgelenksinstabilitaten/2008/10/31/]]

Da trifft ja einiges auf mich zu :-/

fJunn/yx679


Hallo Merlinchen,

Das ist ja toll. Das trifft ja so ziemlich in jedem Punkt bei mir zu.

Wer wird einem das aber definitiv bestätigen? Bei uns werden doch nur die einfachsten, billigsten und gängigsten Untersuchungen gemacht oder? Damit bräuchte ich hier eher keinem Arzt kommen.

LG STefanie

M!eJrlinLchexn7


Hi, funny,

das stimmt allerdings - deswegen ja auch immer noch die unterschwellige Angst, dass da doch irgendwas schlimmes übersehen wurde :-| Aber HWS-Röntgen steht bei mir ja noch aus. Ich hoffe, der Röntgenraum meines Orthopäden ist demnächst wieder einsatzbereit. Heute ist bei mir wieder ganz schlimm - gepaart mit Hitzewallungen! Und da wären wir wieder bei dem Verdacht Hormone, Wechseljahre ;-D Heute morgen wollte ich echt liegen bleiben, aber dann hab ich mich doch aufgerafft %-|

krolxyma


Hallo an alle,

bin neu hier im Forum und möchte mich vorstellen. Ich bin weiblich, 31, und der Schwindel plagt mich nun seit knapp drei Jahren. Die Diagnose ist phobischer Schwankschwindel, wie ihn sicher viele hier kennen.

Angefangen hat alles vor über drei Jahren mit einer Herzattacke. Ich hatte Extrasystolen, dachte jetzt sterbe ich und alles ist aus. Daraufhin ging der Ärztemarathon los, erst Kardiologe, dann Lungenarzt da ich auch sehr schlecht Luft bekam und ewig lange einen Husten hatte. War sogar eine Woche in einer Lungenklinik, da erst Asthma vermutet wurde. Es wurde zum Glück bis auf besagte Extrasystolen nix gefunden. Dann ein halbes Jahr später hatte ich im Urlaub das erste mal den Schwindel, welcher seitdem mehr oder weniger stark permanent anhält. Bin auch in Psychotherapie, und die Therapeutin meint es ist ein psychischer Schwindel, ausgelöst durch die Angststörung, diese wiederum wurde durch die Herzattacken ausgelöst. Also ein Kreislauf. Mittlerweile sind die Herzattacken weniger geworden bzw. machen sie mir nicht mehr soviel Angst. Auch Panikattacken habe ich nicht mehr ganz so schlimm. Dafür geht der Schwindel einfach nicht weg, muss dazu auch sagen dass ich seit alles begann einen Dauerschmerz im Bereich der Brustwirbelsäule habe. Habe da auch schon vieles probiert, bisher leider ohne Erfolg. Denke daher dass meine Beschwerden auch damit zusammenhängen könnten.

Hatte bisher 2 mal MRT Kopf und 1 mal MRT Brustwirbelsäule. Beides ohne Befund. Habe zwar im Gehirn einen weissen Fleck, welcher aber unbedeutend sein soll und auf keinen Fall was mit dem Schwindel zu tun hat.

Nun ja, ihr kennt das ja alle. Habe mehrmals am Tag das Gefühl umzukippen, was bisher aber noch nie geschehen ist. Auch muss ich mich oft wo festhalten, dann geht es mir besser. Im Sitzen geht es einigermassen, im Liegen habe ich gar keinen Schwindel. Der Schwindel ist immer da, den ganzen Tag, mal stärker oder schwächer, weg ist er fast nie. Ganz schlimm ist es wenn nichts zum abstützen da ist, also an der Kasse, an der Ampel, wo man sich nirgends festhalten kann.

Die Neurologischen Untersuchungen waren auch alle okay, also keine richtige Gleichgewichtsstörung, obwohl es mir so vorkommt. Ach ja, unter der Dusche ist es auch meist richtig schlimm, keine Ahnung wieso.

Was mich interessieren würde: Wenn ich betrunken bin ist der Schwindel komplett weg! Hört sich jetzt vielleicht blöd an, trinke auch selten was, aber wenn ich dann mal betrunken bin, also schon richtig, dann ist von dem Schwindel nichts mehr da. Kennt das jemand von euch auch?

Medikamente nehme ich keine. Habe vom HA mal Alevert bekommen, hat aber gar nicht geholfen.

Hat jemand Tipps für mich? Sport mache ich trotz Schwindel, gehe auch normal arbeiten und alles. Ist aber oft sehr schwer und ich schleppe mich so durch den Tag.

Sorry, ist etwas lang geworden! Freue mich auf Antworten.

Gruss Kolyma

LXuvllabxye


Hallo ihr Lieben.

Ich gehöre leider auch zu den Leuten, die in phobischen Situationen Schwankschwindel bekommen. Es ist richtig unangenehm.

Bei mir kam alles durch übertriebene Panikattacken. Ich bin zwar seit Jahren schon hypochondrisch, aber seit einigen Monaten habe ich übertriebene Ängste vor bestimmten Situationen im sozialen Bereich, also, zum Beispiel Angst davor, von Leuten übertrieben beobachtet zu werden, usw. In solchen Fällen werde ich nervös, kriege Herzrasen, ... und eben diesen sch*** Schwindel. Sobald ich mich psychisch aufrege, mir über etwas Sorgen mache oder wenn ich nichts zu tun habe und mir langweilig ist, werde ich total empfindlich und vermute in jedem Zucken meines Körpers eine schwere Krankheit :-(

Wenn ich beschäftigt bin, von lieben Menschen umgeben bin, im Urlaub bin, oder sonstiges, ist plötzlich alles weg. Kein Bisschen Schwindel! Aber die Angst vor Krankheiten bleibt trotzdem.

Ich kann jedem von euch nur raten, euch abzulenken!!! Jeder Mensch hat viel Kraft, es geht nur darum, sich darauf zu konzentrieren, ihr müsst die Kraft spüren und sie nutzen, denkt immer weiter nach vorne, an das Positive, dann klappt es. Denkt darüber nach, was euch im Leben wirklich wichtig ist! Das Leben ist zu kurz, um es mit solchen Ängsten und Gedanken zu verschwenden! Ich habe eben selber solche Ängste und Gedanken, aber ich kämpfe jeden Tag dagegen. Genießt das Leben, freut euch über jeden Moment, jede Geste, jeden lieben Menschen und seit dankbar, dass ihr noch relativ gesund seit, dass es nichts schlimmeres ist, seit dankbar, denn das Leben ist wunderschön.

M erlinschenx7


Hallo, Kolyma, Hallo Lullabye,

willkommen im Club! *:) wie erkenne ich mich in euren Worten wieder. Gestern hatte ich dann mal wieder so einen richtig "tollen" Tag - das erste Mal seit 6 Monaten, dass ich mal wieder nicht arbeiten gehen konnte. Aber ist das nicht seltsam - Sitzen und stehen :(v Liegen - meistens :)^ in Bewegung und Ablenkung meist :)^ ich habe gestern die ganze Wohnung geputzt (hab ich hier im Büro natürlich nix von erzählt) und fühlte mich gut dabei. Nun sitze ich wieder vorm PC im Büro und - :(v :(v :(v Bei mir - sage ich mir immer ;-) - ist es eine Kombination aus phobisch (also Psyche), HWS und Wechseljahre (Hormone). Bis jetzt habe ich mich aber noch keinen einzigen Tag total in den eigenen 4 Wänden verkrochen, und wenn ich nur in de Garten bin zum Wäsche aufhängen, aber wenigstens jeden Tag einmal aus dem Haus raus. Die letzten Monate war ich ja eigentlich auch immer arbeiten usw. - aber natürlich unter erschwerten Bedingungen. Aber das wir noch nie wirklich umgekippt sind, zeigt ja eigentlich, dass es psychisch ist - aber so wirklich glauben will man das nicht. :-|

Anti-Schwindel-:)* :)* :)*

cxvm


@ Lullabye

@ an alle

Hallo,

will mich auch mal wieder melden :-)

Ich gebe Lullybye recht, ich bin ja auch hypochondrisch veranlagt und beobachte mich auch sehr und jedes "zipperlein" wird total überbewertet und ich renne auch immer gleich zum Arzt weil ich auch eine rießen Angst habe vor einer schlimmen Krankheit.

Zur Zeit mache ich eine Weiterbildung, bzw. beschäftige mich stark mit einem Thema (seit 1 Woche ;-) und bin dadurch ziemlich abgelenkt und in der Tat geht es mir besser. Natürlich ist es nicht völlig weg und zwischendrin habe ich immer diesen Schwindel, aber es ist besser geworden.

Bin mal gespannt wie lange der Zustand anhält ???

Ich schiebe aber trotzdem auch immer noch viel aufs Wetter, damit beruhige ich mich dann immer selbst ;-D

Liebe Grüße

c\vm


@ merlinchen7

habe eben erst deinen letzten Beitrag gelesen, tut mir ja leid das du so einen sch...tag hattest.

Wir sind ja fast gleich alt und man sollte die Hormone wirklich nicht ausser acht lassen. Da habe ich mir auch schon gedanken drum gemacht. Ich glaube bei mir kommen auch mehrere Faktoren zusammen. Ich habe ja auch immer Angst umzukippen und obwohl es auch noch nie passiert ist, getraue ich mich viele Dinge alleine gar nicht mehr. Ich gehe z. B nur noch in den Keller zum Sport machen (haben dort ein kleines "Fitnessstudio" wenn mein Freund zu Hause ist, weil ich Angst habe mit mir "könnte was sein". Mittlerweile mache ich gar keinen Sport mehr, was ja auch total verkehrt ist.

Es schränkt einen halt schon sehr in der Lebensqualität ein, aber ich lasse es halt auch zu und es nicht so einfach aus dieser Spirale rauszukommen.

Ich schließe bei mir eigentlich mittlerweile eine körperliche Krankheit aus (obwohl ich ja ein Hypochonder bin). Da diese Krankheit ja dann nach knapp 3 Jahren mal ausgebrochen sein müsste, oder entdeckt worden wäre. Also ich glaube schon an die Psychosache und an die "Wetterfühligkeit" ;-)

Liebe Grüße

k(olymxa


Hallo nochmal an alle,

hat denn von euch schon mal jemand das mit dem Alkohol erlebt, also dass der Schwindel dann weg ist? Würde mich interessieren.

Hatte heute morgen auch schon wieder heftigen Schwindel da ich viel machen musste auf Arbeit. Jetzt geht es wieder etwas besser. Denke auch dass es bei mir ein Mix aus Rücken und Psyche ist, denn wenn die Rückenschmerzen schwächer sind ist auch der Schwindel nicht mehr so stark!

Gruss Yvonne

B9onn$ie8x7


Bei mir ist es manchmal so, dass ich, wenn ich einen getrunken habe, gerader als vorher laufen kann (kommt mir so vor). :-/

M6erlinDchen7


@ kolyma

ich trinke nur einmal im Jahr ein Glas Sekt (Silvester) - daher kann ich dazu nix sagen ;-D

SGybi0llef6rank


Hallo und herzlich willkommen bei uns schwindlern schon un glaublich wie viele leute denn mist haben man denkt immer man ist allein damit aber denkste schade das wir alle so weit auseinander wohnen sonst könnte man sich mal treffen.also mit dem alkohol kann ich auch nichts sagen trinke gar keinen tropfen.Aber was ich kenne ist das mit überall festhalten an ampeln oder im supermarkt geht bei mir ohne korb gar nichts ich kann nichtr lange frei stehen ohne mich festzuhalten dann dreht es mich weg und ich denke ich falle gleich um.Sag mal was arbeitet ihr alle so?.

kTol+yma


Hallo,

ja das mit dem Festhalten finde ich persönlich am allerschlimmsten. Komme mir dadurch fast wie behindert vor! Habe auch schon Übungen gemacht daheim, einfach frei im Raum stehen, so für 20 Minuten. Das ist für mich total anstrengend, total irre. Wie lange hast du das denn schon? Hoffe immer noch dass es mal noch besser wird....

Ich arbeite in einer Buchhandlung. Das heisst ich muss die meiste Zeit am Tag stehen, was sehr anstrengend ist für mich. Auch muss ich natürlich oft Kunden bedienen, da kann ich mich dann auch nirgends festhalten, das ist echt übel. Möchte aber auch nicht meinen Beruf aufgeben deswegen. Gibt es denn gar nichts was man gegen den Schwindel tun kann? Nach fast drei Jahren wünsche ich mir nichts sehnlicher als diesen endlich loszuwerden, oder zumindest mal abzuschwächen.... Hatte auch schon im Sitzen des Öfteren das Gefühl gleich vom Stuhl zu kippen, kennt ihr das auch?

Yvonne

S_epte4mbexrfan


Hallo,

musste erstmal einen schwindelfreien Intervall abwarten, um hier zu schreiben. Also, ich bin neu hier und bin wie Ihr eine "Schwindel-Geplagte".

Das ganze fing bei mir Anfang Juni mit einem Auslöser an. Vorher gings mir bis auf ein paar Zipperlein ganz gut, naja hatte immer mal Probleme mit Nacken/Rückenschmerzen. Ich bekam auf Arbeit einen Aura-Migräneanfall(das erste mal!!) mit Lichtblitzen-Sehen und das schlimmste: mit Sprachstörungen und Schwindel als unterschwelliges Begleitsymptom. Bin mit Blaulicht ins Krankenhaus, wg. Verdacht auf Schlaganfall. Hatte sich nicht (Gott sei Dank!!) bestätigt und konnte wieder nach Hause. Seitdem gehts mir schlecht. Hatte totale Angst und Nackenverspannungen. War seitdem mehrmals krank geschrieben, zur Zeit auch. Bekomme Physio, leichte ADs, CT in Ordnung. Habe nächste Woche einen Termin beim Neurologen. Meine Beschwerden sind (zunehmend): Schwankschwindel, leichte Übelkeit, sehe Schrift auch schwankend, Nackenschmerzen und ich denke immer ich falle um. In Supermärkte und dorthin, wo man mit fremden Menschen kommunizieren muss, gehe ich zur Zeit sehr ungern, bzw. lasse meinen Mann dann "handeln". Zum Glück habe ich keinen Dauerschwindel und täglich auch "lichte" Momente, da gehts mir ganz normal. Wie Ihr seht bin ich noch ganz am Anfang. Meine Hausärztin hat auf die Überweisung zum Neuro "Angststörung" geschrieben. Gehe auch davon aus, da der Schwindel ja nach dem Vorfall im Juni anfing. Habe keine Lust, mich auf alles Mögliche hin untersuchen zu lassen.

Freue mich schon darauf, mich mit Euch auszutauschen. Da ist man nicht so allein mit Schwindel.

Viele Grüße

fUunVny6x79


Hallo und ein herzliches Willkommen allen Neuankömmlingen.

Also das mit dem Alkohol kenne ich eher weniger, aber vorstellen kann ich es mir sehr gut. Da man ja in einem gewissen Rauschzustand ist, ist man ja auch viel relaxter. Es ist ja auch bekannt, dass man da oft Dinge tut, die man nüchtern nie tun würde. Also vermute ich, denkt man auch viel weniger in sich hinein, was ja ansonsten unser Hauptproblem ist.

Mir persönlich geht es echt besser, seit ich mich zwinge mich nicht mehr soooo genau zu analysieren und vor allem nicht mehr sofort alles bei Dr. Google nachschlage.

Alles in allem denke ich auch, dass es bei mir eine gewisse Mischung aus Rücken und Psyche sind bzw. alles ein Kreislauf ist. Je mehr - stressbedingt- der Rücken verspannt ist, desto mehr tut mir auch die Wirbelsäule weh, es kommen noch ein paar andere Zipperlein dazu und schon ist auch der Schwindel wieder da.

Aber wie gesagt, momentan habe ich es sehr gut im Griff.

Muß jetzt leider schon wieder Schluß machen, meine Tochter möchte heute wohl nicht schlafen...

LG Stefanie

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