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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

LmupoT04x9


Hallo Angii,

schön, dass Du dich in diesem Thread wiederfindest, mehr oder weniger besitzen die meisten Geschichten doch einige Parallelen.

Was machst Du gegen den Schwindel ? Dein Beitrag klingt ein bissel als hättest Du Dich damit abgefunden..., das fände ich etwas verfrüht.

Grüsse

Lupo

Avngii


Hallo Lupo,Hallo Esther

ja richtig, ich glaube mich wiklich damit abgefunden zu haben. Allerdings dachte ich auch alleine zu sein. Entspannungsmethoden aller Art habe ich probiert ,was aber nur Zeitweise, manchmal gar nicht half und auch nur auf meinen Tinnitus bezogen. Das dies eine vernünftige Diagnose ist, stimmt leider nur teiweise. Auch da tappen die Mediziner , was die Therapie angeht noch sehr im dunkeln,da die Ursache wie auch der Terapieerfolg so individuell sind wie der mensch den dieses Syntom quält. Aber dies beiseite hier gehts um Schwindel. Was ich dagegen tue, da muß ich etwas ausholen.Als es vor 19 Monaten anfing war ich 25 Jahre ,war mitten im Leben gerade auf der Meisterschule und hatte eine Stelle in einer Friseurschule als Lehrerin begonnen. Von heute auf morgen verlohr ich alles: meinen job , konnte die Prüfung nicht ablegen, konnte mich nicht mehr alleine versorgen. ich war am Ende. Ich hoffte mehr als alles andere das mir irgendeiner hilft, ein Arzt, eine Therpie,ein Medikament... Irgendwann ( Monate später) begriff ich dass, nicht der Schwindel mich so eingschränkt und unfähig gemacht hatte sondern mein warten auf Genesung. Klar wurde mir das durch einen Arzt in der Tinnitusklinik im Allgäu. Er sagte leben sie damit oder bemitleiden sie sich weiter. Ich habe ihn gehasst in diesem Moment wusste jedoch es bleibt sonst nichs anderes. Was ich damit sagen will ich habe aufgehört den Schwindel zu bekämpfen, aufgehört meine Lebensqalität davon aghängig zu machen. Ich begann eine neue Arbeitstelle, ich lernte in diesem Zustand Auto zu fahren, ich zog wieder in eine eigene Wohnung. bis heute versuche ich den Schwindel als Teil von mir zu akzeptieren mal gelingt es mir ,mal nicht. Ich glaube ganz fest daran das dies die einzige Methode ist das ich irgendwann genese, denn nur so bleibt meine Psyche gesund. Diese Gesundheit steht meines Erachtens (auch wenn dies umstritten ist ) über der Körperlichen.Mit dieser Einstellung habe ich wenigstens erreicht ein sehr glückliches (in allen Bereichen) Leben zu führen. Und was das eigenartige oder aber vielleicht auch gerade logische ist, glücklicher als je zuvor. Wenn ich also einen Sinn in allem suchen möchte finde ich diesen. Hört sich vielleicht sehr naiv an, ist es aber keineswegs. Würde selbstverständlich weitere Therpien versuchen allerdigs heute nur noch um mein Leben durch einen Erfolg zu bereichern nicht weil es ohne ihn nicht zu ertragen ist.

Das es so viele Leidensgenossen gibt ist auch schon eine Berreicherung, nicht weil man das irgendwem wünscht, sondern weil das Gefühl einem gut tut, jemand kann nachempfinden was man für ein Päckchen zu tragen hat.

Ich wünsche Euch keinen Schwindelfreienabend sondern einfach einen schönen!!

Liebe Grüße Angi

JXaim


Hallo Angi !

Grad hab ich gelesen,das du auch unter einem Tinitus leidest.

Ich lese derzeit an einem Buch welches Tinitus und Schwindel beschreibt und Ursachen, Lösungswege darlegt:

Dr. med. Elisabeth Schneider "Achtung Kiefergelenk hört mit"

Ich bin ca mittig im Buch, find es sehr spannend und logisch.

Vielleicht wär das mal was für dich.

..ansonsten..find dich bitte mit der Schwindelsituation nicht ab, das ist verschwendete Zeit, ich habe alles Phasen durch, auch die die du zur Zeit durchlebst. In der Phase hatte ich meinen Traumjob gefunden und leider wegen des Schwindels wieder verloren, weil die Damit-leben-Phase leider nur 6 Monate angedauert hat. Man sollte nicht fragen "wie lebe ich am besten mit dem Schwindel?" sondern "wie kann ich erfolgreich etwas gegen den Schwindel tun?", denn da bin ich mir 100% sicher, diesen fiesen Schwindel wird man irgendwann wieder los.

Mein Schicksal ist es, das ich 5 Jahre gebraucht habe, um dieses Forum zu finden...hätte ich hier eher gelesen, wäre die 5 Jahre nicht voll geworden.

Endlich fühle ich mich nicht mehr alleine und weiß, das es da draußen viele Menschen gibt, die mich nun verstehen.

Ich wünsch Dir alles Gute

Lieben Gruß Andrea

p;eter6x0


Man sollte nicht fragen "wie lebe ich am besten mit dem Schwindel?" sondern "wie kann ich erfolgreich etwas gegen den Schwindel tun?", denn da bin ich mir 100% sicher, diesen fiesen Schwindel wird man irgendwann wieder los.

Das ist eine gute und gesunde Einstellung. Stellt man bei Krebspatieten auch fest: Die, die dagegen ankämpfen haben gute Chancen, die anderen weniger.

Viele Grüße

Peter

Etst-hera67


Hi Angie und der Rest...

ich bin eigentlich mit meinen 6 Monaten Krankheitsgeschichte einer von den Jung-Schwindlern ;-) Doch ich kann Dir auch nur raten, nicht aufzugeben. Oder den Schwindel eben gewähren lassen. Ich will der Herr über meine Leben und über meine sechs Sinne sein und nicht irgendein Dämon in meinem Kopf.

In irgendso einer TV Schnulze hat eine Omi mal gesagt:

Das Leben hat mich vielleicht aufgegeben, aber ich gebe das Leben nicht auf.

Und das gilt auch für den Schwindel. Ich hatte heute einen schönen Abend, aber und das ist für mich genauso wichtig, ein Abend ohne Schwindel.

Ich hatte vielleicht noch Glück. Mein Hausarzt hat mich ernst genommen, obwohl der mich kaum kennt. Der Neurologe bei dem ich gelandet bin hat mich ernst genommen. Sein erster Satz: Schwindel kann alles und nichts sein, kann vom Körper oder von der Seele kommen. Wir werden es gemeinsam rausfinden.

Wenn ich die Leidensgeschichten von manchen lese oder an Andrea mit ihren 5 Jahren denken...tja da hatte ich echt Glück.

Aber trotzdem...

hinfallen ist okay, aber liegenbleiben gilt nicht. Und wenn der Schwindel mir auch in Zukunft immer mal wieder ein Bein stellt, klein kriegen lass ich mich nicht.

Also Angie: Vielleicht konnte ich ja ein bisschen Kampfgeist in Dir wecken. Schwindelfrei Momente oder gar Tage sind sooooo schön. Wenn man unvernebelt in die Welt guckt ohne Seegang. Und das ist genau das was ich will (und kriege)

Kpillyl<ein


Möchte mich diesem Kreis anschließen...

Hallo ! *:)

nachdem ich nun auch jede Menge Untersuchungen - ohne Befund - hinter mir habe, glaub ich, dass ich hier richtig bin ! Bei mir gings vor noch nicht allzu langer Zeit los, Mitte November 2004 nämlich, ständig schwindelig, wie besoffen, der vorher glatte Boden plötzlich uneben usw. Dazu kamen dann natürlich noch weitere Symptome - wie hier schon jemand schrieb, der Schwindel macht Angst- Angst macht Schwindel. Diese äußerten sich dann in Nervosität, Schweißausbrüche, Zittern, Muskelzucken, ein Dröhn-Gefühl im Kopf, Ohrensausen.... Bisher hat keine Untersuchung irgendein organisches Problem entdeckt, gut - leicht erhöhte Blutdruckwerte und schneller Puls, was mit leichten Beta-Blockern jedoch völlig in Ordnung ist. Aber trotz normalen Blutdruck und Puls bleiben die Symptome Herzrasen, Zittern usw. Also muss es ja einen anderen Zusammenhang geben. Meine Hausärztin und ich sind nun auch der Überzeugung, dass es sich um psychische Probleme handelt (vor allem nach einem kleinen Nervenzusammenbruch bei ihr in der Praxis, hähä).

Auch bei mir ist die HWS hochgradig verspannt, Steilstellung usw. was ursächlich sein könnte für den Schwindel. Es mag ja auch sein, dass es vielleicht mal so angefangen hat - und ich das ganze jetzt aber "übernommen" habe für alle möglichen Problemchen und Stress.

Ich will auch dagegen kämpfen, aber alleine nicht. Deshalb suche ich mir jetzt auch einen Psychotherapie, der mir hoffentlich in einer Verhaltenstherapie beibringt, den Schwindel und die anderen Symptome zu "verlernen". Grünes Licht dafür habe ich von der Hausärztin. Ich sehe ja gar nicht ein, dass ich ständig an Symptomen leiden soll, für die es eigentlich keinen Grund gibt (körperlich). Und ich wenn ich mir das ganze selber beibringe, muss ich auch das Gegenteil schaffen !

Ich habe auch schon überlegt, so eine Art Schwindeltagebuch zu führen. Gibt es kurz vorher vielleicht irgendwelche Auslöser, die das Gefühl verstärken (bei mir habe ich z.B. die Regelblutung in Verdacht - kurz vorher gehts mir schlechter als sonst). Hat jemand von Euch vielleicht auch schon sowas geschrieben ?

Ich berichte gerne weiter, wie es mir mit der (hoffentlich baldigen) Verhaltenstherapie ergeht.

Ciao

Carmen

aLnnikan22x999


Auch mir geht es so wie euch

Ich muß mich in diesem Forum erst zurecht finden. Denn jetzt weiß ich, das ich weiter schreiben kann, auch wenn die Diskussion schon lange her ist.

Auch ich kann euch einiges erzählen von wegen Schwindel.

Bei mir hat alles 1990 angefangen, damals war ich 19 Jahre alt und hatte die Grippe. Ich bekam ganz plötzlich und aus heiterem Himmel eine Schwindelattacke. Ich ging zum Doktor und der stellte fest das ich hohen Blutdruck hatte. (normal hatte ich zu niedrigen) Daraufhin wurde mir BETABLOCKER verabreicht und diverse andere Medikamente. Ich ging zum Herzspezialist weil mein EKG nicht richtig war. Und wurde auf den Kopf gestellt. Darauf kam heraus, das ich eine Herzmuskelentzündung hatte.

TOll, ich wußte was ich hatte aber mein Schwindel ging nicht weg. Im Gegenteil er wurde schlimmer.

Auch ich war bei Ohren-Schilddrüsen-Lungen-Nieren-Augen- ärzten.

Aber ich hatte nichts. Nun ist es schon 14 Jahr her. Und ich habe mich damit abgefunden das er nicht mehr weg geht.

Ich bin verheiratet und habe eine 5 jährige Tochter.

Manchmal ist es gut, dann wieder sehr schlimm.

Ich bin im Moment nicht in der Lage spazieren zu gehen, weil ich denke ich falle um!!!!!!!!!!!!!

In den Zoo oder in einen Park trau ich mich auch nicht mehr.

Einkaufen in einem großen Geschäft ist für mich auch unmöglich.

Ich dachte ich sei alleine mit dem Problem, denn vor meinem Mann halte ich es geheim so gut es geht.

Nachdem wir 2003 ein paar Beerdigungen hatten war mein Schwindel sehr schlimm. Ich bin nicht in der Lage auf den Friedhof zu gehen. Da fängt mein Herz an zu rasen, und ich meine ich falle um.

Wem geht es genauso wie mir.

Ich würde mich über eure Antworten freuen

Annika

LHupoD04x9


Hallo Angi,

nicht ohne ein wenig Bewunderung habe ich Deine Variante des Umgangs mit dem Schwindel gelesen, finde ich schon sehr interessant, obwohl sie auch für mich - auf Dauer - nicht in Frage gekommen wäre, weil ich mich nie hätte in irgendeiner Weise so damit arangieren können. Aber das ist eben auch eine Typ- oder Charakterfrage.

Aber es ist durchaus auch eine Möglichkeit, wenn man das kann, immerhin gibt es Dir die Lebensqualität zurück und es stoppt zumindest eine weitere Verschlimmerung.

Und in einem geb ich ihr auf jeden Fall Recht, letztendlich steigt die Chance auf Heilung durch eine gesunde Seele, deswegen kannst Du glaube ich auch eine berechtigte Hoffnung haben, dass es irgendwann klappt.

Alles Gute !

Lupo

E#sthe#r67


Ein Schwindeltagebuch kann ich nur jedem empfehlen.

Man kann sich entweder eine Tabelle unter [[http://www.schwindelambulanz-muenchen.de]] als pdf Datei runterladen.

Oder man bastelt sich selber eine Tabelle.

Tag/Datum, Verlauf/Besonderheiten (z.B. Streit, Stress oder was Schönes), dann die Abteilung Schwindel und Co (da steht Dauer und Stärke des Schwindels und möglicher Begleiterscheinungen drin) und bei mir gibt es noch die Spalte "Aktion". Was hat mir geholfen, was konnte ich gegen den Schwindel tun (z.B. Mittagsschlaf, Yoga, Sport usw.)

Egal ob der Schwindel körperliche und/oder seelische Ursachen hat - man erkennt evtl. eine Systematik und auch für die behandelnden Ärzte kann es sehr hilfreich sein.

Egal welche Ursachen der Schwindel hat, psychotherapeutische Hilfe kann ich nur empfehlen. Auch wenn es nicht gleich beim ersten hinhaut. Dort kann man durch eine Verhaltenstherapie mehr über sich und die ausgelatschten Wege, die man seit Jahren beschreitet, erfahren. Ausserdem kann man mit professioneller Hilfe solche angstmachenden Situation wie Einkaufen im Supermarkt wieder lernen zu meistern. Den Besuch auf dem Friedhof kann mab bleiben lassen, wenn es einem nicht gut tut. Aber wo sind die Grenzen? Einkaufen muss man ja irgendwann.

@annika

Warum versuchst Du das vor Deinem Mann geheim zu halten (wenn die Frage für Dich nicht zu persönlich ist). Ich renne jetzt auch nicht rum und erzähle jedem, dass in meinem Oberstübchen was nicht stimmt. Aber meinen Partner und engen Freunden habe ich von Anfang an an meinem "Schicksal" teilhaben lassen. Ist für die Leute in meinem engeren Umfeld doch auch besser zu wissen, was mit mir los ist.

p,etehr60


@annika

Nimmst Du noch irgendwelche Medikamente? Es hört sich nicht so an.

15 Jahre, das ist wirklich hart. Auch dieser klare Zusammenhang mit der Grippe ist natürlich desillusionierend, weil dann viele Erklärungsmuster (und Hoffnungen) wegfallen.

Mir fällt aber auf, dass auch Du schreibst, dass es mal besser und mal schlechter ist. Das kann auf eine Beteiligung des vegetativen Nervensystems hindeuten. Insbesondere die Friedhofgeschichte hört sich so an.

Hier könntest Du 3 Maßnahmen versuchen:

a) KH3

b) eine Ernährung, die den Körper und das vegetative Nervensystem robuster macht. Ferner Meiden von Grundnahrungsmitteln, die im Verdacht stehen, bei manchen Menschen neurologische Störungen zu verursachen (siehe Loren Cordain: "Das Getreide - zweischneidiges Schwert der Menschheit). Kurz: Viel Fleisch und Fisch, kein Getreide, kein Zucker.

c) Leichter Ausdauersport. Das ist der schwierigste Punkt, denn ich weiß nicht, was Du in der Hinsicht noch machen könntest. Aber es gibt bestimmt auch mit Deinem Leiden Möglichkeiten, den Kreislauf zu stärken.

Viele Grüße

Peter

aInnika/22999


Liebe Esther,

Danke für eure Antworten, meinem Mann habe ich am Anfang davon erzählt. Doch soll ich zu ihm sagen, wenn er fragt ob wir irgendwo hin laufen, soll ich dann sagen: Nein ich habe Angst ich falle um. Wie meine Tochter noch klein war, habe ich mich als am Kinderwagen ((festgehalten)) wenn ich es so ausdrücken darf.

Meine Odysee von Ärzten zu Ärzten ist groß.Ich war auch beim Neurologen, der außer das er die Schuld auf meine Mutter schob nichts bewirkt hatte. Ich habe einfach kein Vertrauen mehr zu den Ärzten. Mein Hausarzt war der einzige der damals nachdem ich meinen alten Hausarzt gewechselt habe, meine Herzmuskelentzündung gefunden hat.

Mein alter Hausarzt hatte nur gesagt, du bist jung da kann nichts sein.

Solche Argumente hörte ich von vielen Ärzten.

Annika

E+st`heLr67


Hallo Annika,

klar kannst Du das zu Deinem Mann sagen. Dafür ist er doch Dein Mann. Okay, ich kenn das Problem auch. Am Anfang vom Schwindel hat mein Freund auch immer gefragt, wie's geht. Hat mich behandelt wie ein rohes Ei. Wir haben dann ausgemacht, dass er mich ganz normal behandelt. Ich aber so ehrlich bin und sage, wenn es mir schlecht geht. Und das klappt ganz gut.

Wenn Dein Mann Dich frägt, ob ihr spazieren geht und Du "erfindest" quasi ein Ausrede von wegen "ach, ich muss noch bügeln" ist ja auch irgendwie doof. Dann sag ihm, dass Du Angst hast zu fallen, dass Ihr vielleicht erstmal mit einem kleinen Spaziergang anfangt und dass Du Dich bitte bei ihm einhaken möchtest. Das wird Deinen Mann auch freuen, dann kann er nämlich aktiv was tun. Die meisten Männer mögen's doch, wenn man sich ein wenig an sie anlehnt ;-)

Dass Du kein Vertrauen zu den Ärzten ist hast ist traurig. Aber dann würde ich es eben einfach nochmal bei jemand anderem probieren. Ich habe immer so einen Standardspruch: Ich habe schon soviele Frisöre ausporbiert und da ging es nur um meine Haare. Das wird doch nicht der einzige Neurologe in Eurer Stadt sein. Frag mal bisschen rum, vielleicht kennt eine Deiner Freundinnen jemand gutes.

Ist denn die Herzmuskelentzündung ausgeheilt?

Alles andere klingt ja schon ein bisschen wie eine Angststörung.

Und da kann man echt was gegen tun. Schon mal an den Besuch bei einem Therapeuten gedacht? Ich habe anfangs auch abgewunken, von wegen, ich bin doch nicht verrückt. Und mein erster Versuch ist kläglich gescheitert. Doch ich habe mich nochmal aufgerafft, rumgefragt. Jetzt muss ich zwar jedes Mal 50 km in der Gegend rumgondeln, aber bis jetzt lässt es sich ganz gut an. Und wenn das auch nicht klappt, kommt der nächste Versuch.

Ist ja witzig. Bei mir hat die Therapeutin auch mal gemeint, ich hätte panische Angst davor, so zu werden wie meine Mutter. Und wenn ich's recht überlege, ist da sogar bisschen was dran. Aber auch damit kann man lernen zu leben.

AtimeeN72


schwindel

Hallo Ihr Lieben!

Ich bin begeistert, das es sehr viele gibt, die das selbe Problem wie ich haben. Ich habe jetzt zwar nicht alles gelesen (ist ja schon eine Menge) aber ich habe diesen phobischen Schwindel auch und bin echt am Ende. Es macht einfach keinen spaß mehr damit umzugehen und täglich dagegen anzukämpfen.

Weiß jemand hilfreichen Rat dagegen? Sport, Medikamente oder was weiß ich....

Würde mich über Antworten freuen

Liebe Grüße

Aimee

a?n6nika2q299x9


Ja Esther meine Herzmuselentzündung ist richtig ausgeheilt. Es war aber auch eine lange Zeit über 2 Jahre . In Kur war ich auch gewesen.

Dann bin ich vom Herzspezialist untersucht worden und der awar in der Lage gewesen mich mit Medikamenten einzustellen. Nach und nach sind sie dann abgesetzt worden. Und mir ging es vom Herzen her gut.Doch meine Symptome(Schwindel) blieben.

Ja dieser Schwindel ist bekloppt, oder aber mit der Zeit weiß man irgendwie damit umzugehen.

Ich meide halt die Plätze wo ich meine es käme wieder.

So wie ich mich ausgedrückt habe ist es bestimmt falsch angekommen.

Mein Mann weiß von meinem Schwindel, doch was er für Ausmaße angenommen hat, weiß er nicht.

Mir geht es mitunter gut. (Ich könnte Bäume ausreißen) und dann wieder nicht.

Annika

p6eter6x0


@aimee

Ausdauersport wird eindeutig empfohlen.

Eine Ernährungsumstellung (Anti-Hypoglykämie-Diät) ist auch empfehlenswert.

Bei Interesse kannst Du Dich ja mal hier durchlesen, ohne gleich das Buch mit 650 Seiten kaufen zu müssen:

[[http://www.panikattacken.at/vegetatives_nervensystem/nerven.htm]]

Insbesondere die Abschnitte über Zuckerspiegel usw. sind sehr aufschlussreich.

Viele Grüße

Peter

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