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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

A<imeex72


@Peter

Hallo Peter!

kann das was mti dem zuckerspiegel zu tun haben? Ich war letzte woche bei der blutabnahme und da war ALLES in Ordnung.

Was ist denn eine Anti-Hypoglykämy-Diät ??? Habe ich noch nie gehört....

Hast Du diese Probleme auch?

Aimee

ACngxii


Reaktionen bezüglich meiner Schwindelbewältigung

Möchte nochmal darauf eingehen wie ich zu meiner Einstellung kam. Wie ich lese ist bei vielen von euch völlig ungeklärt wo der Schwindel herkommt. Das ist bei mir etwas anderst. Die ganzen Untersuchungen waren nicht ohne Befund. Mein Gleichgewichtsorgan ist durch eine Minderblutversorgung, bei einem Kreislaufzusammenbruch , gekoppelt mit einem Hörsturz geschädigt worden. Die Signale die es ans Gehirn sendet sind gestört. Deshalb ist mein Schwindel auch immer gleich (bei Sitationsschwindel steckt oft eine psychosomatische störung dahinter). Fühle mich rein ärztlich deswegen eigentlich in guten Händen, da alles medizinische (Ursche, Diagnose) vollständig abgeklärt ist. Was keiner weiss, ist eine Therapieform. Mann müsste es schaffen mein vestibularorgan wieder in Form zu bekommen, da es aber so lange minderdurchblutet war, ist es durchaus möglich das es so sehr geschädigt wurde. dass es irreversibel sind. Also lieber Peter, wenn Du mich vergleichen willst mit irgendeinem anderen Kranken (was nicht unbedigt zutreffend finde) dann eher noch mit jemandem der sei Arm verlohren hat. Dieser wächst auch nicht nach wenn er "kämpft".

Für mich jedenfalls ist es wichtig die Priotäten richtig zu verteilen. Für mich sinnmachende neue Möglichkeiten probiere ich jederzeit aus (danke Andrea für den Buchtipp, werde ich lesen) denn wie wohl sonst hätte ich die "Schwindler" gefunden ??? Aber ich mach mir nicht das Leben noch schwerer indem ich meine komplette Freizeit investiere um bei irgendwelchen Gurus auf die Wunderheilung zu warten!!!

Danke Lupo das Du verstanden hast was ich gemeint habe, ist vielleicht aber auch schwierig in kurzform so rüberzubringen. News gibts bei mir übrigens auch noch. Mann will jetzt bei mir evtl. ein Parkinson Medikament ausprobieren, das in dem Teil meines Gehirns wirken soll wo die Informationsverarbeitung stattfindet. wenn es wirkt wäre die diagnose mit dem "kaputten vestibularorgan" wiederlegt, was allerdigs leider unwarscheinlich ist.

Liebe Grüsse an alle und schönen Abend (MIT ODER OHNE SCHWINDEL!!) Angi

S0ebaMstia2nm1x989


schwindel druck im kopf flimmern schwäche gefühl

hallo vieleicht kann man mir hier helfen ich habe ca seit 6 monaten kreislaufprobleme der boden schwankt dingen sehe ich verschwommen und fühle mich richtig kaputt und ein druck auf den ohren waer schon bei augenarzt neurologe veradcht auf tumor und jetzt bei umweltarzt wegen der wirbelsäule war ich auch aber da war nur ne verkrümmung und nix weiteres bei internist wegen schilldrüse und herz alles in ordnung das sin d wie panick attacken die kommen wenn ich wenig sauerstoff habe und fängt an mit nem krippel und unruhe dann bekomme ich herzrasen und mir wirds schawrz vor augen und das flimmern habe ich von morgens bis abends bin am verzweifeln habe das seit ich sitzen geblieben bin und da ein ziemlicher stress habe meine freundin erklärt mich ververückt ich kann nicht in die schule weil ich net länger wie 15 minuten sitzen kann kann mir jemand helfen oder bin ich der einzigste aber mittlerweile haben die symptome noch 5 andere personen hat jemand so was ähnliches ?? ich habe co2 eingeatmet kann das von dort kommen bin auch bei krankengymnastick aber das hilft nicht

Eksthexr67


@ aimee 72

Wenn bei Deiner Blutuntersuchung alles in Ordnung war, dann kannst Du auch davon ausgehen, dass da alles stimmt. Eine ausgenwogene Ernährung unterstüzt bestimmt das positive Allgemeinbefinden. Allerdings kann eine Diät bei phobisch bedingtem Schwindel nichts ausrichten. Ist nicht nur meine Meinung. Ich habe jetzt schon alles mögliche an Literatur zum Thema gelesen, habe mit zwei Neurologen und einem Internisten über diese Thematik geredet. Und trotz Nachfrage konnte nirgendwo ein Zusammenhang zwischen phobischem Schwindel und Ernährung bzw. Blutzuckerspiegel fest gestellt werden.

Daher wie gesagt, eine ausgewogene Ernährung hilft sicherlich. Ist aber von der ultimativen Schwindelerlösung weit entfernt.

Sport würde ich Dir auf jeden Fall empfehlen. Dadurch bringst Du Deinen Kreislauf auf Trab, ist auch gut für's Ego und bei manchen Sachen wird auch das Gleichgewicht trainiert. Ich mache seit dem Schwindel regelmässig Yoga. Ich hatte vorher immer Schwierigkeiten, mich zu entspannen. Yoga hilft da sehr, einfach mal wieder runter zu kommen und locker zu lassen. Viele der Entspannungsübungen kann man auch für zu Hause oder Zwischendurch anwenden.

@angii

Bei dem kompletten Ausfall einer Seite des Gleichgewichtsorgans soll doch nach einer Weile und nach TRaining das andere Ohr die Arbeit mit übernehmen? habe ich zumindest gelesen. Wie ist das bei Dir?

Ich finde es aber schön, dass Du einen Weg gefunden hast, trotz Schwindel ein erfülltes Leben zu führen. Auf dem Weg sind wir hier ja alle ;-)

p:e"t0eAr6x0


@aimee

Flukturierenden Blutzuckerspiegel sind durch Blutuntersuchungen kaum festzustellen. Die einzige Methode ist eigentlich ein 5-stündiger Glucose-Toleranz-Test, der wird aber praktisch nicht mehr durchgeführt, weil er viele Patienten zu stark belastet.

Anti-Hypoglykämie-Diäten gibt es viele, angefangen von Vollkorndiäten bis hin zu Atkins. In den letzten Jahren setzen sich immer mehr kohlenhydratarme Diäten durch. Wesentlich ist hierbei: Vermeiden von Zucker, Getreide, ggf. Kartoffeln. Ein typisches Beispiel findest Du hier (in Englisch):

[[http://www.fibromyalgiatreatment.com/Research_HGdiet.htm]]

Ich hatte Dir den Link von des Psychologen und Psychotherapeuten Dr. Morschitzky angehangen, und der behauptet etwas ganz anderes als Ester. Aber Ester hat das ja alles nicht nötig. Sie liest den Morschitzky nicht, weiß aber mehr als dieser anerkannte Experte.

Sport geht in die gleiche Richtung wie Ernährungsumstellung (schreibt Morschitzky auch was zu), in beiden Fällen wird versucht, das Hormonsystem zu stabilisieren und insbesondere die Ausschüttung der Stresshormone zu stabilisieren. Eine Kombination beider Maßnahmen ist natürlich noch besser.

Es geht auch nicht um ausgewogene Diäten, denn "ausgewogen" ist ein Füllwort. Die Leute die das Wort benutzen, wissen meist selbst nicht, was sie damit meinen (Esther sowieso nicht).

Ein besonderes Augenmerk sollte man auf Getreide legen. Es werden einige neurologische Krankheiten und psychische Störungen mit einem erhöhten Getreidekonsum in Verbindung gebracht. Nachzulesen z. B. in: Loren Cordain: "Das Getreide - zweischneidiges Schwert der Menschheit" (Das ist übrigens wie Morschitzky sehr seriöse Literatur). Beispielsweise wurde in einer Untersuchung (Hadjivassiliou et. al: "Does cryptic gluten sensitivity play a part in neurological illness", Lancet 1996) gezeigt, dass 57% der Patienten mit Nervenerkrankungen unbekannter Ursache Antikörper gegen Gliadin (ein Getreidebestandteil) aufweisen.

Ich habe jahrelang unter Migräne, Depressionen, Schlafstörungen, (phobischem) Schwindel usw. gelitten, bin aber seit 20 Jahren geheilt.

Viele Grüße

Peter

LBupXo049


@ aimee

Hallo Aimee,

vielleicht "verrätst" Du uns noch mit ein paar mehr Infos über Dich, bevor Du Dich hier schon von der Informationsflut verwirren lässt.

Du sagst, Du hast phobischen Schwindel und ich gehe davon aus, dass Du für diese Erkenntnis Anhaltspunkte oder evtl. eine Diagnose hast. Was sagt Dein Arzt ? Wie/wann ist der Schwindel Deiner Ansicht nach entstanden ? Hattest Du schon mal therapeutische Behandlung ?

Danke & Ciao

Lupo

A9imee7x2


@Lupo

Hallo Lupo!

Bin echt sehr froh, Euch hier gefunden zu haben. Hoffe, das ich das mit Eurer Hilfe in den Griff bekomme.

Mein Arzt sagte mir direkt, das ich das habe. Vor ein paar Jahren habe ich eine Menge Untersuchungen hinter mich gebracht. Da hat man festgestellt, das mein Halswirbel diese Steilstellung hat. Ich habe Krankengymnastik gemacht aber sooo viel hat das dann nun auch nicht gebracht. Ich habe auch jahrelang Migräne gehabt. Aber nach absetzen der Pille hat sich das erledigt (man, bin ich froh darüber). Mittlerweile habe ich nur noch ganz leichte kopfschmerzen, mit denen es sich leben lässt.

Diesen Schwindel habe ich eigentlich schon ziemlich lange. Aber ich denke, ich habe ihn immer missachtet. Erst seit dem letzten Jahr ist es schlimmer geworden. Bin mir nicht sicher über die Ursache. Aber ich bin damals mal in ohnmacht gefallen und seitdem habe ich tierische Angst, das mir das wieder passiert. War für mich das schrecklichste überhaupt. Vielleicht liegt es daran. Das ich echt Angst habe.

Letztes Jahr hatte ich eine Eileiterschwangerschaft, vielleicht hat das das ganze noch unterstützt, obwohl ich mit dem Thema eigentlich abgeschlossen habe.

Vielleicht macht mich das ganze innerlich doch noch verrückt……

Bis jetzt hat mein Arzt gesagt, das es noch kein Medikament dagegen gibt. Er hat mir Vertigoheel gegeben. Das soll ich nehmen, wenn der schwindel anfängt. Bin mir nicht sicher, ob das wirklich hilft. Manchmal denke ich schon, manchmal denke ich nein… Er sagte, ich müsste lernen damit zu leben und es als bestandteil meines Körpers ansehen (so ungefähr zumindest).

Er will mich aber noch zum HNO-Arzt schicken und zum Augenarzt. Glaube aber nicht, das die da was finden…..

In therapeutischer Behandlung war ich bis jetzt nicht. Mein Arzt meinte, ich solle erstmal versuchen selber damit umzugehen.

Sport werde ich auch wieder machen. Aber ich habe noch nicht das richtige gefunden. Was könnt Ihr empfehlen ???

Vielen Dank für Eure "Hilfe"

Liebe Grüße

Aimee

Lqupo0z49


@ Aimee

Hallo Aimee,

freut mich, dass Du erstmal neuen Mut schöpfst.

Auch für den Arzt ist so eine Art Schwindel, nachdem alle Untersuchungen bei den Spezialisten ohne Befund waren, natürlich ein Problem. Es bleibt ihm irgendwann auch nichts mehr übrig, als Dir zu raten, "damit leben zu lernen". Wenn es dem Patienten gelingt, so damit umzugehen, kann man damit zumindest erreichen, dass keine Verschlechterung durch noch mehr Angst & Stress eintritt und man hofft gleichzeitig, dass sich das Problem vielleicht mit der Zeit von selbst erledigt, was aber leider nicht so oft der Fall ist (…oder diese Leute schreiben es halt nicht ins Forum).

Wirksame Medikamente gegen - dauerhaften - Schwindel kenne ich auch nicht, hatte auch verschiedene probiert. Vertigoheel hatte ich als erstes bekommen, glaube aber auch da, dass mein Hausarzt auf den Glaubens- bzw. Placebo-Effekt gehofft hat. Steilstellung der HWS ist übrigens eine sehr häufige Diagnose in unseren Breitengraden, aber immerhin tut Krankengymnastik bzw. Entspannung oder Massage in diesem Bereich auch dem allgemeinen Wohlbefinden gut.

Zum Thema Ohnmacht: Das ist natürlich ein traumatisches - aber bisher einmaliges - Erlebnis. Die meisten "Dauerschwindler" sind noch nie ohnmächtig geworden, noch nicht mal umgefallen, obwohl sie ständig Angst davor haben. Es hilft in diesen Fällen aber oft, sich den "schlimmsten Fall" vorzustellen und zu Ende zu denken, was dann passiert. Man wird Dir helfen, Dich aufheben, einen Arzt rufen, man wird sich um dich kümmern, Dir helfen, Dich ins Krankenhaus fahren. Also, und das ist der sogenannte "worst case", der realistisch betrachtet selten oder nie eintritt und selbst dann gibt es eine Lösung. Diese Vorstellung kann dem ganzen ein wenig von seinem Schrecken nehmen. Also, so wenig Vermeidung wie möglich.

Weitere Tipps:

- Bewegung, Sport, Gymnastik

Eigentlich egal, was, Hauptsache es tut Dir gut und Du schaffst es regelmässig. Joggen, Radfahren, Schwimmen. Bei Angst jemanden bitten, mit Dir zu kommen. So, und solltest Du Dich mal tatsächlich mal nicht raus trauen, dann halt zu Hause wenigstens Gymnastik oder ein paar Hanteln.

- Entspannung

Auch da gibt es eine breite Pallette, immer probieren, was am besten passt.

Progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Yoga, oder ThaiChi. Oft zahlen die Kassen 80%.

Das alles ist natürlich einfacher hingeschrieben als gemacht, weiss ich aus eigener Erfahrung, deshalb nichts überstürzen und langsam anfangen bzw. steigern.

Leider gibt es, gerade bei schon länger andauerndem Schwindel, selten Spontanheilungen, d.h. man sollte sich darauf einstellen, dass man Geduld braucht. Aber wenn man die ersten Erfolge spürt, hat man schnell das Gefühl, zumindest auf dem richtigen Weg zu sein, der irgendwann ans ersehnte Ziel führt.

Viele Grüsse

Lupo

E<stzhe+r67


Ich bin zu den Hoch-Zeiten des Schwindels viel ins Fitness Studio gegangen. Bei den Stunden (wie Thai-Bo usw.) habe ich allerdings nicht mehr mitgemacht wie vorher. Das war mir alles zu viel. Die vielen Leuten, die laute Musik, eine Stunde durchhalten...

Ich habe mich dann mit allen möglichen Cardiogeräten beschäftigt. Am meisten hing ich auf dem Cross Trainer (wie so ne Art Langlauf auf der Stelle). Da konnte ich was tun, konnte mich festhalten, konnte jederzeit aufhören wann ich wollte und am Anfang habe ich gedacht: wenn's mich umhaut, dann kann mich wenigstens einer retten (habe da natürlich auf einen der jungen attraktiven Trainer gehofft - man muss doch allem was gutes abgewinnen ;-)). Auch Fahrrad bin ich gefahren. Ja toll im Sommer. Alle radeln draussen und ich häng auf so nem Ding im Studio fest. Aber was solls.

Meine Freundin hat mich dann mal mit ins Yoga geschleppt. Fand es am Anfang echt anstrengend, mich zu entspannen. Aber inzwischen verpasse ich keine Stunde und merke, wie erholt ich hinterher immer bin.

Schwimmen empfand ich persönlich als unangenehm. Durch die Wasserbewegungen wusste ich immer nie, bewege ich mich jetzt oder das Wasser. Andere haben dagegen gute Erfahrungen mit Schwimmen gemacht, da es bei richtigem Schwimmstil ja auch sehr erholsam für den Rücken/Nacken ist.

Am Anfang sollte es einfach nicht zu anstrengend und zu lärmintensiv sein. Also ne Stunde Power Aoerobic hätte ich damals nicht geschafft. Wenn man Fahrrad oder Walking in der Natur vorzieht, würde ich bei den ersten Versuchen einfach eine Begleitperson mitnehmen. Das gibt einem Sicherheit.

AZime6e72


@Lupo @Esther

An Yoga habe ich auch schon mal gedacht, das sollte ich echt mal ausprobieren. Im Fitness-Studio war ich jahrelang. Aber so wirklich Lust habe ich nicht mehr dazu. Vorallem muss man da so weit fahren bis man erstmal da ist. Das artet dann schon wieder in Stress aus *grins*

Schwimmen hört sich schon ganz gut an. Aber im Wasser wo ich nicht stehen kann, kriege ich dann auch gleich wieder die panik unter zu gehen… Naja vielleicht kriege ich das mal hin… Vielen Dank für Eure Tipps.

Wie geht’s Euch denn? Wie habt Ihr das ganze im Griff?

Aimee

c2armen>1970


Seit 11 Wochen Dauerschwankschwindel

Hallo, bin durch Zufall auf diese Seite gestossen, vielleicht kann mir jemand Tipps geben oder erkennnt sich selbst darin wieder.

Ich hatte im September 04 einen ziemlich schweren Bandscheibenvorfall, der ca 10 Wochen mit konservativer Therapie behandelt wurde. Ich war 6 Wochen in einer Reha Klinik, an dem Tag als ich entlassen wurde begann der Schwindel. Es wurde beschlossen die Wirbelsäule muss operiert werden. In den ersten Wochen konnte ich wenigstens noch halbwegs mein Leben so weiterführen wie bisher, doch der Schwindel wurde immer schlimmer sodass ich nur noch rumliegen konnte, da war ich meistens schwindelfrei, aber sobald ich aufgestanden bin oder mich hingesetzt habe wurde der Schwindel immer schlimmer. Er baut sich mit einem Druck im Nacken auf, oft begleitet von Kopfdruck und Zittern im linken Arm und in den Beinen und verschwommenes Sehen. Mittlerweile bin ich opperiert und darf ab Donnerstag wieder sitzen. Aber dieser Schwindel will einfach nicht verschwinden, kann mein normales Leben nicht mehr so führen wie bisher, wenn ich spazieren gehe wird der schwindel um so länger ich unterwegs bin um so schlechter wird der Schwindel. Habe beim gehen das Gefühl das ich nach links kippe und gehe auch dementsprechend. Habe schon alle möglichen Untersuchungen machen lassen aber es ist alles ok ausser Herzrythmusstörungen.

Kann mir jemand helfen oder mir tipps geben??

Lieben Gruß

Carmen

L+upo04x9


@ carmen

Hallo Carmen,

wiedererkennen werden sich bei "Schwindel - aber alle Untersuchungen ohne Befund" wohl einige. Gehe auch davon aus, dass ein evtl. direkter Zusammenhang mit dem BS-Vorfall abgeklärt bzw. ausgeschlossen wurde.

Das Empfinden des Schwindels kann ich gut nachfühlen, auch bei mir war es hauptsächlich, wenn ich auf den Füssen war und auch die begleiterscheinungen kommen mir ziemlich bekannt vor.

Auffällig ist, dass der Schwindel in einer für Dich schwierigen der Zeit begann, als nach 10 Wochen konservativer Reha doch auf eine OP entschieden wurde. Auch hier sehe ich gewisse Parallelen zu meiner eigenen Geschichte (…die jetzt allerdings zu lange wäre). Es ist wohl so, dass man sich in dieser Zeit ziemlich auf sich und sein körperliches Wohlergehen konzentriert, sehr auf seinen Körper fixiert ist, sich Sorgen macht, ob alles wieder wird usw. Du schreibst nichts über deine Empfindungen in dieser Phase, aber von daher bestünde evtl. schon die Möglichkeit, dass der Schwindel auch was mit Angst zu tun haben könnte.

Will Dir nix einreden, aber vielleicht hinterfragst die Möglichkeit mal. Du bist noch ziemlich früh dran, da gibt es auf jeden Fall auch Chancen, da wieder rauszukommen.

Grüsse von

Lupo

Ezsth@er6x7


Ich persönlich kann Yoga nur empfehlen. Da kann man z.B. viele Übungen auch im Liegen machen. Meine Freundin (ohne Schwindel) steht auf Qi Gong. Da macht man allerdings viele Übungen im Stehen.

Demnächst wird in unserem Studio auch Pilates angeboten. Werde ich gleich mitmachen. In der Unterzeile hiess es "fördert die innerliche Balance". Ja wenn das mal kein super Spruch ist ;-)

Bei Yoga habe ich gelernt, mich durch aktives Zutun zu entspannen. Das war am Anfang gar nicht so leicht. Manche der Übungen habe ich auch schon zu Hause gemacht, wenn ich merkte, dass mir mal wieder alles zu viel wurde. Durch die Atmung bringt man sich echt wieder runter. Freue mich schon wieder auf nächsten Donnerstag.

@carmen

Du hast nach der OP ja bestimmt noch ein Stück Arbeit vor Dir. Mit Krankengymnastik u.ä. Oder?

Vielleicht musst Du einfach erst wieder richtig auf die Beine kommen. Mit Reha und OP hast Du ja schon eine ganz schön schwierige Zeit hinter Dir, von der Du Dich erstmal erholen musst. Ich denke auch, dass bei solchen Sachen auch die Psyche eine Rolle spielt. Die Belastung durch die Krankheit, Schmerzen, Angst, dass was zurück bleibt und und und.

Konntest Du denn schon einmal mit einem Neurologen über diesen Schwindel und die damit zusammenhängenden Symptome sprechen? Vor allem wenn es immer links zittert und Du verschwommen siehst. Das kann man ja durch Gerätemedizin abklären. Auch um sich selber zu beruhigen.

Auch wenn es vielleicht nicht der ultimative Trost ist, es laufen viele mit diesem diffusen Schwindel im Kopf rum. Auch ich hatte schon das Gefühl, dass mich ein Magnet immer in eine bestimmte Richtung zieht, dass meine eine Körperseite irgendwie länger ist als die andere und ich ganz krumm daher komme...

Aber sowas wird auch wieder besser. Leider braucht man viel Geduld.

AYi*meeN72


Hallo Ihr Lieben!

Ich habe viel nachgedacht über das was ihr hier geschrieben habt.

Letztes Jahr im Februar hatte ich eine Fehlgeburt (Eileiterschwangerschaft), ich bin operiert worden. Das war mein erster Krankenhausaufenthalt. Ich habe mir gesagt, ich mache mich deswegen jetzt nicht fertig. Es sollte nicht sein und gut. Ausserdem wollte ich auch noch garnicht sooo schnell schwanger werden.

Ich denke auch garnicht so sehr DARÜBER nach, sondern eher das mri das wieder passieren könnte und ich wieder im Krankenhaus lande. Ich meine sooo schlimm war das alles garnicht aber wahrscheinlich mache ich mich innerlich doch etwas verrückter deswegen wie ich dachte.

Ich habe wirklich Angst, das es nochmal passiert. Sobald ich ausser der Reihe Schmerzen habe, werde ich schon verrückt. Vielleicht ist es wirklich das, was mir so zusetzt. Denn wenn ich nachdenke, war der schwindel zwar vorher schon da. Aber so stark wie in letzter zeit eigentlich nicht. Oder kann es sein, das es einfach heftiger wird mit der Zeit?

Ich verhüte jetzt auch nicht und wir wollen auch ein Baby.

Was würdet Ihr mir raten ???

Liebe grüße

Aimee

cHarm en1X970


@lupo@esther

Hallo ihr zwei,

das geht ja hier flott mit den Antworten.

Hab natürlich viel Angst wie alles wird und hab die ganzen letzten Monate ziemlich unter Srrom gestanden und jede kleinste Bewegung in meinem Körper wahrgenommen. Die OP war auch nicht so einfach da ein Wirbelbogen entfern werden musste und mein Bein taub ist, das nimmt einen nervlich ganz schön mit. War auch beim Neurologen und es ist auch ein MR vom Schädel gemacht worden um eine MS auszuschliessen. Heute war ich beim Orthopäden zur Nachsorge und der meinet das ess einen Verdacht auf eine Hirnhautentzündung gäbe da ich so viele Spritzen an das Rückenmark bekommen habe. Das macht einen ja noch verrückter wenn einem jeder Artz etwas anderes sagt.

Ihr meintet es wäre noch früh und es gäbe einen Weg da rau? was meint ihr damit?

Lieben Dank für eure Antwort

Carmen

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