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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

R-bxD


Nachdem der HP gestern am Lymphknoten gedrückt und gefummelt hat und gesagt hat ich soll nichts machen, ist er nochmal gewachsen und tut noch mehr weh ...

Der Schwindel war gestern nachm HP wieder komplett weg und heute Morgen wache ich auf und fühle mich wie gerädert und schummrig und bäh.

Bei uns ist aber wie gesagt ganz doll Sturm , dabei aber 14 Grad oder sowas, als warmer Wind - ich schiebe es darauf. Mal schauen.

Ganz erhlich, mich kotzt es mittlerweile an, dass auf jeden Sender , in jeder Zeitung über Enke diskutiert wird. Stündliche Berichte über Depressionen braucht wirklich keiner und die Akzeptanz in der Bevölkerung wird dadurch nicht größer werden. Evtl. trauen sich nun einige Leute zum Arzt und reden darüber. Nach außen erwähnen wird es kaum einer.

Wenn ich nun wieder zum Neurologen gehe und ihn nochmals in Richtung Depression / Angsstörung weiß der Geier was anspreche, dann wird DIESER Neurologe gleich mal sagen, ich sollte nicht soviel fernsehen. (Mein Hausarzt genauso). Im Prinzip will ich wohl glauben, dass mein Schwindel definitiv mindestens psychisch überlagert ist aber jetzt zum Arzt zu gehen, nachdem soviele Berichte etc. darüber kommen , halt ich für wenig sinnvoll :|N

cqvxm


@ RbD

Ich weiss nicht ob Du den richtigen Weg einschlägst. Nur weil das Thema natürlich jetzt sehr präsent ist und Du Dich, so habe ich das verstanden, jetzt nicht getraust Deine Ärzte darauf anzusprechen.

Was haben denn die Ärzte bisher gesagt? Hat noch keiner was erwähnt, dass es evtl. von der Psyche kommt? Also gerade die Neurologen sind doch damit schnell dabei. Es wundert mich, dass Du denkst Dein Neurologe könnte Dich auch nicht erst nehmen, oder habe ich das falsch verstanden?

Also ich würde mit dem Lymphknoten zum Arzt!

@ alle

Gestern Nachmittag ging es mir zu Hause etwas besser. Ich habe dann mit meinem Freund und Hund Nachmittags noch einen schönen Spaziergang gemacht. Das Wetter war ja so schön und dann hatte ich auf dem Feld beim Spaziergang schon wieder dieses doofe Gefühl im Kopf. Hat mir den ganzen Spaziergang versaut. Habe nur noch versucht den Weg hinter mich zu bringen und konnte kaum die Landschaft geniesen. Zu Hause ging es dann wieder…..

R@bD


@ cvm

zum Thema Psyche, nein, es hat mich noch kein Arzt darauf angesprochen kein einziger und auf Nachfragen in denen ich wirklich gefragt habe "kann es von der Psyche kommen" sagten unterschiedliche Ärzte "NEIN, denke ich nicht bei Ihnen" . Selbst der Neurologe, den ich ganz offensichtlich darauf angesprochen habe antworte mit "Nein" . Mein Hausarzt ging im übrigen noch ein bissle weiter , als ich ihn drauf ansprach und sagte das wäre "Quatsch" und was ich sagen würde wäre ja "bisschen provokativ" ...

Was soll ich davon halten?

Der Neurologe redete wie gesagt maximal von einer leichten psychischen Überlagerung bei einem Grundproblem was er nicht kennt und solange er dieses nicht kennt, könnte er nichts machen.

Ich sagte hier ja schon mehrfach, ich würde mittlerweile alles annehmen was die Ärzte mir sagen / verordnen würden - nur sagt keiner was.

Ich kriege bei jedem Arzt die Aussage "solange wir nicht wissen was es ist, können wir nichts machen" das ist mein größtes Problem :-/

Mit meinem Lymphknoten, ja ich denke ich werde heute zum Arzt gehen, denn er ist über Nacht nochmal ein Stückchen größer geworden und tut auch ziemlich weh heute Morgen.

Ich bin dennoch erstmal zur Arbeit und werde bissle eher Feierabend machen und dann hingehen. Das wird mir zu unheimlich - und auch wenn der Heilpraktiker gesagt hat, ich soll nix machen (nur wenns so wehtut, dass ichs nimmer aushalten würde).

cPvm


@ RbD

Sorry, aber Du hast echt merkwürdige Ärzte und den Heilpraktiker verstehe ich auch nicht.

Wie gesagt bei einer Grippe oder einem entzündeten Zahn kann ich das ja noch verstehen. Aber wenn ein Lymphknoten einfach mal so dick wird und weh tut, dann finde ich das schon etwas komisch.

Mein HA hat nachdem alles untersucht war, mich schon mal vorsichtig darauf angesprochen, dass es von der Psyche kommen kann. Natürlich nach dem vieles abgeklärt wurde und er nichts gefunden hat. Auch mein Neurologe hat natürlich erst alle möglichen Untersuchungen gemacht. Ich habe jetzt nicht mehr alles im Kopf, aber bei Dir wurde doch auch schon alles mögliche untersucht und nichts festgestellt, oder?

RVbD


@ cvm

ja, es wurde schon alles mögliche untersucht und nachdem überall nix raus kam - bekam ich die Antwort "manchmal gibt es Krankheiten, für die findet man eben keine Ursache" - "damit muss man leben, meistens gehen die irgendwann von allein wieder"

das ist kein Witz.

Ihr könnt euch vorstellen wie fertig einen solche Antworten machen.

Diese Antworten kamen übrigens vom Hausarzt und vom Neurologen.

Was soll ich davon halten?

Wo soll ich noch hingehen? Mehr als die Ärzte drauf anzusprechen kann ich doch nicht oder? Termine bei 10 Ärzten holen um einmal was zu erfahren? :|N

ich war ja in ner Fachabteilung für Neurologie und Psychiatrie im Krankenhaus, da wo die schreckliche Lumbalpunktion gemacht wurde. Da habe ich AUCH die Ärztin darauf angesprochen, die reagierte auch komisch auf diese Frage und verneinte ???

und zum Lymphknoten, ich geh nachher zum HA hin - Telefon ist wieder dauerbesetzt bei denen, hoffe ich komm dran, sonst mach ich mirn Termin für morgen :-) (vielleicht erreich ich auch gleich noch wen) . Wie gesagt, alles unter ner Woche empfinde ich als normal aber eine Woche andauernde Schwellung mit Schmerzen etc. das kann nimmer normal sein, vielleicht ists ja ne banale Ursache ;-)

cGvxm


Dann berichte mal was rausgekommen ist.

ich muss Dir allerdings sagen, dass der erste Neurologe bei dem ich war (ich war aber ingesamt nur bei 2) mir auch gesagt hat, ja es gibt manchmal Krankheiten im Leben.....also so wie Deine Ärzte auch reagiert haben.

Er sagte auch, meist geht das so weg wie es gekommen ist. Er wollte mir allerdings gleich AD aufschreiben ohne das er mich untersucht hat nur anhand meiner geschilderten Symptome. Das war mir dann doch etwas zu heftig und bin zu einem anderen Neurologen gegangen. Der hat sich auch erst mal zurückgehalten mit Äußerungen über die Psyche, aber er hat mich ausführlich untersucht und kam dann danach zu dem Entschluss: Sie sind gesund. Von Psyche hat er allerdings auch nichts gesagt. Er meinte nur Benommenheit wäre es typisch psychisches Problem.

RKbD


@ cvm

ich war bei 3 Neurologen bisher, 2 niedergelassene + die im Krankenhaus.

Alle sagten das ??? und ich mein, mir wäre es ja auch lieb wenn es eben keine psychische Krankheit wäre aber ebenso würde ich es akzeptieren, wenn es einer zu mir sagen würde - es tut aber keiner?

Okay, wenn ich noch ein paar Mal hingehe und frage, ob es von der Psyche kommt, dann sagt vielleicht irgendwann mal einer ja ]:D

cNvm


Ja, die Neurologen sind da wohl sehr zurückhaltend. Mir hat auch mal ein Arzt gesagt die Neurologen wären eigentlich am ärmsten dran, weil sie nie eine richtige Diagnose stellen können. Außer es ist wirklich eindeutig MS. Aber selbst das ist ja super schwer wirklich festzustellen. Kann sein, dass es daran liegt das die Neurologen da meist nichts zu sagen. Weil es ist ja auch nichts richtig eindeutig. Ja und die HA bei denen ist es ja genauso.

Laut dem Motto: Alles kann, nichts muss….

RxbD


aber im MRT und bei der LP hätte man ne MS doch feststellen können / müssen ... oder? Vor allem mit den vielen Symptomen hätte man ja Schädigungen sehen müssen im MRT und nicht nur diese kleine, nicht erklärbare Läsion im Kopf ?!

Also kann ich ja z.B. für mich ne MS ausschließen.

Aber ein Neurologe ist doch dafür da, Diagnosen zu stellen, ich kenne von "anderen Leuten" immer zur die Erzählung, dass Neurologen sehr schnell ADs verschreiben und du sehr schnell den Stempel "psychisch" bekommst.

Nicht aber son Rumgedruckse ...

Zum Mäuse melken.

Ich forsche weiter :)z

cxvm


Ich habe das mit der MS nicht auf dich bezogen. Das war von mir nur ein genannten Beispiel.

Allerdings weiss ich, bis endgültig eine Diagnose MS bestätigt werden kann, dauert es oft Jahre. Es muss nicht sein, dass man im MRT was sieht. Ich kenne zwei Leute mit MS da hat es sich wirklich Jahre geschleppt bis die Ärzte sich wirklich sicher waren, das es auch wirklich MS ist. Die Krankheit ist leider sehr sehr vielfältig und kann sich auch immer mal wieder verändern. Daher auch der Name Multiple.

Allerdings habe ich keine Angst mehr das zu haben oder zu bekommen. Die Angst war natürlich auch mal da. Aber ich habe die Symptome jetzt schon so lange, da hätte sich schon längst was verschlechtern müssen.

am-psy0cho


Hi all,

ich hatte Gestern mal wieder einen schlimmen Tag. Es war weniger der Schwindel oder diese Benommenheit, eher niedergeschlagen, traurig, ja ich würde sagen depressiv. Angefangen hat es im Büro, nach mehreren kleineren Diskussionen wonach ich mich sehr aufgeregt habe - aber es waren wirklich Nichtigkeiten.

Dann kam der Schwindel, usw. Zuhause hät ich losheulen können, ich war wirklich down..... Aber: nix mit heulen, zusammenreissen hieß es.

Was dazu vielleicht noch beigetragen hat, ich habe mir in arte die Sendung "Ausgebrannt - nichts geht mehr" angeschaut.... Die eine hatte diesselben Symptome wie ich: Schmerzen an allen Ecken und Enden, Schwindel, Angstzustände, Panik, usw.

Und was hatte sie: BurnOut..... Wer sagt mir eigentlich, dass ich Panikattacken und Angstzustände habe, und nicht BurnOut ???

Vor 10 Jahren habe ich neben meinem eigentlichen Job noch ein kleines Büro angemeldet, abends bis tief in die Nacht gearbeitet, jahrelang. Dann fing es an mit der ganzen Geschichte... mittlerweile arbeite ich abends nicht mehr so lange, aber ich kann es nicht aufgeben.

Vielleicht bin ich doch irgendwie ausgebrannt ?!?!?!?!

Habt ihr denn eine eindeutige Diagnose gestellt bekommen ? Bei mir kamen die Docs auch nur auf Panik und Angst, weil alles andere in Ordnung war.

Naja, heute wars aber schon wieder besser, musste mir das aber ständig vor sagen.... :-)

Nicht hängen lassen - weiter machen, mehr auf sich achten, Zeit nehmen....

Gibts denn irgendwo ein "dickes Fell" zu kaufen ??? :-) Muss mal bei aldi schauen....

Grüße Andreas

cxvm


@ a-psycho

Ich weiss gar nicht inwietweit die Grenzen zwischen Angststörung, Despressionen und Burn-Out nicht verwischt sind. Also ob man das überhaupt so gut eingrenzen kann. Vielleicht ensteht auch das eine durch das andere. Vielleicht war es am Anfang "nur" eine Angst und hat sich dann zu einer Depression entwickelt. Oder man war "nur " Überarbeitet und es wurde dann zu einer Depression.

Das was Du schreibst kann sehr gut ein Burn-Out sein!

Wie geht es Euch heute?

Bei mir heute morgen alles super. Hier im Büro schon wieder alles Mist. Benommenheit, schummerig, und alles was dazugehört. Bin mir aber sicher, heute Mittag geht es wieder. Habe heute nur bis 12.30 Uhr :-D

N^atCasc@ha33


@ cvm u. rbd

hallo ihr lieben,

dieser Satz "manche krankheiten lassen sich nicht erklären" habe ich auch schon mal gehört. Ich glaube das aber einfach nicht ! man bekommt nicht einfach irgendetwas ohne dass es einen auslöser hat. Die ärtze sind ja nur zu bequem um wirklich danach zu suchen und speisen einen mit so einer diagnose ab. und diese ist mehr als zerstörerisch. als ich das damals zu hören bekam konnte ich nur noch weinen ...es ist mehr als schrecklich wenn niemand weiß was man hat, ich hätte damals lieber eine diagnose wie krebs oder sonst was gehört ...egal...hauptsache irgendetwas...(klingt schlimm wenn man sowas sagen muss oder?)

Mittlerweile bin ich fest überzeugt dass meine symptome von der psyche kommen. Welche krankheit besteht soooo lange und wird nicht schlimmer ??? ?? das gibt es nicht ! Nach unzähligen erfolglosen untersuchungen ist auch meine hausärztin davon überzeugt dass es psychosomatisch ist.

ps. am 01.12. habe ich einen termin bei der psychotherapeutin bekommen. Da sich meine symptome ja seitdem ich schwanger bin verschlimmert haben (bzw nicht verschlimmert sondern nur der schwindel länger anhält) geht meine ärztin auch davon aus dass es sich um schwangerschaftsdepressionen handelt und wenn sowieso eine psychische störung vorliegt, diese dann noch in der SW verschlimmert wird. klingt eigentlich plausibel..

Trotz allem ist das alles sehr schlimm ....und macht mich mehr als fertig...ein paar stunden gehts mir gut...dann plötzlich ist wieder dieser kopfdruck und schwindel da...und so weiter......

Ich möchte mal wissen was da in meinem kranken gehirn ;-) vor sich geht damit dieser mist entsteht ! warum kommt und geht das immer wieder ??? ???

RRbD


Ich möchte mir gern einen neuen Kopf kaufen, wenns bei Aldi ein dickes Fell geben sollte, dann gibts da ja vielleicht auch Austauschköpfe mit Inhalt?

Natascha, ich geb dir Recht, ich hätte auch lieber irgendeine Diagnose anstatt nix ...

Auch wenns schlimm wäre (also die Diagnose) aber dann könnte man behandeln.

Ich war heute Morgen beim Doc wegen meines Lymphknotens - oh man :|N erst drückte er wieder darauf rum wie irre - was zur Folge hat, dass ich nun nach einer schlaflosen Nacht vor Schmerzen , noch mehr Schmerzen habe. Dann fand er einen Gnubbel am Ohr (den ich da seit 6 oder 7 Jahren habe) , den wollte er unbedingt aufmachen, obwohl ich ihm sagte - da würde nix kommen (Eiter, Blut etc.). Naja er tat es dann trotzdem und wunderte sich, dass da nix rauskam. Dann untersuchte er das Ohr genauer, den Hals, die Nase, nix zu finden. Dann drückte er noch bissle und dann UND DAS WAR WIEDER DER OBERKNALLER ....

wir nehmen mal Blut ab, zum Ausschluss einer Leukämie, rufen sie dann Montag mal an, da haben wir das Ergebnis.

:-o

Irgendwie nicht so taktvoll oder?

--> Dazu muss man sagen, ich habe keine Angst, Leukämie zu haben - ich denke dann würde es einem schlechter gehen - demnach habe ich jetzt kein Panikwochenende aber irgendwie find ich das schon hart - oder?

Dadurch dass ich heute Morgen dann vorm Arzt noch bissle gepennt habe, gehts mir jetzt ziemlich gut und bald ist ja auch Wochenende.

Ich bin nachm Doc natürlich noch zur Arbeit, wollt net schon wieder krank sein, auch wenn der Lymphknoten am Hals tierisch weh tut und ich ja nahezu die ganze Zeit Kopfhörer im Ohr habe zum Briefe tippen :-/

ccluxbs


Hi ihr Lieben,

So will mich auch mal wieder melden :-). Mir geht es soweit ganz gut, mit den kleinen Cipralex läuft es zumindest.....

Es ist fast alles wieder normal.

Also ist es bei mir psychisch..... echt blöde Sache. Aber den Kopf nicht hängen lassen. Es ist auf jeden Fall erst mal ein Wunder was solche Tabletten bewirken können.

Ich habe auch noch mal Rat gesucht bei einen Arzt. Es ist wirklich so, das uns unser Körper aus dem Gleichgewicht gerät. Irgend eine Sache im Leben nicht verkraftet hat. Zu viel Stress, zu viele Sorgen und Gedanken zu wenig Endspannung. Und schon kommt die Dysbalance des Körpers.

Es kann auch vererbt werden. Und nach forschen...... hatte es meine Oma und meine Mutsch auch. Irgendwann geht alles vorbei.

Versucht euch abzulenken die Gedanken zu kontrollieren und nicht weiter tief in euch hören bzw. schauen.

LG

Kopf hoch das Leben geht weiter :)_

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