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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

JQaim


HI Carmen !

Fast wie bei mir, ich bekam die Aussage nach der Diagnose: Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich : "Wenn das Bein einmal ganz taub ist, bitte sofort ins KH, innerhalb einer halben Std müssen sie auf dem OP liegen, ansonsten ist das Bein nicht mehr zu retten". Ich also in heller Panik mein Kind (damals 2) zur Oma gebracht, weil ich der Meinung war, wenn ich ihn hebe, dann passiert das schlimmste. Dort blieb er 3 MONATE, bevor mein Gehirn endlich "klick" machte und ich dachte: Son Schwachsinn ! Fast jeder 3te hat heute nen Bandscheibenvorfall und wer davon sitzt im Rollstuhl?

Also hab ich normal weiter gemacht, mich im Fitness-Studio angemeldet und die Muskulatur aufgebaut.

Als die Diagnose Bandscheibenvorfall an der HWS kam, war ich wieder kurz panisch, aber das verflog innerhalb von wenigen Tagen.

Und wer weiß ob ich nicht noch weiter kaputte Bandscheiben habe? Man hat zwar manchmal doch starke Schmerzen, aber damit läßt sich leben.

Versuche wirklich diese Angst zu bewältigen, ich lebe nun schon 9 Jahre mit unoperierten Bandscheibenvorfällen, schleppe, baue, bastele und mache was ich will und bei den heutigen High-OPs braucht man an Rollstuhl und Co nicht mehr denken.

Alles Liebe

AElly7k6


@Aimee @Esther

Vielen dank, dann werd ich das auch mal versuchen. Diese progressive Muskelentspannung ist mir auch schon mal von einem Orthopäden empfohlen worden und er hat mir so eine Anleitungs-CD mitgegeben. Ich hab´s zwar probiert, aber damals war ich innerlich so unruhig, daß ich das nicht durchgehalten habe.

Am Alltag finde ich eben auch am schlimmsten, daß der Schwindel einem so viel Energie raubt, daß man kaum etwas schafft. Als wenn es nicht schon reichen würde, gegen den Schwindel allein anzukämpfen %-|! Klar ist es egal, wenn das Bad mal ein paar Tage länger dreckig ist - aber dann türmen sich ja immer mehr Aufgaben.

@alle

Hat es schon mal jemand mit alternativen Heilmethoden probiert? Oder sich bezüglich des Schwindels mit Ayurveda beschäftigt? Meine Meinung von der Schulmedizin hat sich seit dieser ganzen Odysee ziemlich zum negativen entwickelt... Mich würde halt interessieren, ob andere Wege da vielleicht erfolgreicher waren!

Liebe Grüße an alle

Ally *:)

c0armeln19h70


@esther

hallo esther,

leider ist der rücken noch nicht ganz ok, und das bein noch taub. aber das ist nur halb so schlimm wie dieser schwindel, hab grosse angst das er nie wieder weg geht.ich erwische mich wie ich den ganzen tag an nichts anderes denken kann. hoffe das ich die kraft habe da wieder raus zu kommen, im moment weiss ich halt noch nicht genau wie ich es machen soll.

lieben gruss carmen

E>stIherx67


@ ally

Am Anfang hat das bei mir auch nicht geklappt. Wenn die Yoga Lehrerin sagte "wir schließen die Augen und sind ganz entspannt", da musste ich meine Augenlider krampfhaft zu klappen und hätte am liebsten geschrieen "ich bin aber total unentspannt und angernervt" ;-)

Inzwischen klappt das super. Ein bisschen Geduld und der Genuß wird sich bald einstellen.

Ja ich versuche es gerade bei einem Heilpraktiker. Er war der erste, der mir mein Problem, das mich seit langem innerlich beschäftigt, auf den Punkt genau diagnostiziert hat. Ups. Kam mir vor wie beim Hellseher. Was ich davon halten soll, weiss ich nicht. Die Behandlung soll meine Energieströme wieder in geregelte Bahnen leiten und ist sehr angenehm (mit Massage usw.) Ist allerdings ein teurer Spaß wenn man das selber zahlen muss.

Der Neurologe beharrte mir zu sehr auf seine Diagnose "Burnout". Die Therapeutin redet immer von Angst. Ich empfinde aber nicht die typische Angst. Wie soll ich da den Stärkegrad bestimmen. Jeder biegt sich das in die Richtung in die er's braucht. Bloss nicht in meine.

@carmen

Die Angst, dass der Schwindel nie wieder weg geht, hatte hier jeder schon. Aber mit kleinen Schritten kommt man schon wieder auf den rechten Weg. Kümmer Dich mal um Dein Bein und Deinen Rücken, versuch locker zu bleiben und erwarte nicht so viel von Dir. Eile ist das falsche Rezept.

J@aism


Hallo Carmen !

Alles geht einmal weg, alles wird einmal besser,nur das wann ist nicht gewiss, das müssen wir schon versuchen etwas zu beeinflussen.

An den schlechten Tagen hasse ich den Schwindel, mein Leben, fühle mich um 5 Jahre beraubt, aber an guten Tagen, an denen ich intensiver über mein Leben nachdenke (was ich dem Forum zu verdanken habe), fällt mir auf, das mein Leben anders verlaufen ist, als es das wäre wenn der Schwindel nicht da wäre.

Die Hass-Tage werden in den letzten Wochen merklich weniger.

Man geht nicht nur sensibler mit seinem Körper um, sondern auch mit der Umwelt, man kann an guten Tagen Dinge genießen, die man früher nicht mal beachtet hat, weil sie normal waren. Man lebt an den guten Tagen intensiver, als man es je getan hätte, wäre man nicht krank geworden.

Früher wollte ich immer was gutes tun im Bereich Tierschutz, aber die Zeit war nie da (hab ich mir eingeredet), da war die Arbeit, die Freunde, Disco, Kino, Feten, und und und, es war immer was wichtiger.

Durch den Schwindel hatte ich nun die Zeit und päppelte in den letzten Jahren über 100 Tiere auf. Was diese Wesen einem dann zurückgeben, das ist unglaublich, das sind die Gefühle, die ich sonst nie erfahren hätte.

Inzwischen habe ich selber eine kleinen "Zoo" daheim, den ich nicht missen möchte. Ich hab ein Häuschen im Grünen und kann manchmal stundenlang nur so da sitzen und die Vögel oder was auch immer da rumkraucht beobachten...früher hab ich mir die Zeit nie genommen.

Du hast die Kraft dazu das durch zustehen und außerdem wirst auch du den richtigen Therapeuten finden, der dich ein bischen stützt. Und es dir mal richtig schlecht geht, dann weine ruhig, schrei dir die Seele frei.........das befreit und hinterher ist der Druck nicht mehr so stark.

Alles Liebe

atnroyse6x5


Osteopathie

Hallo miteinander!

In dieser Woche hatte ich meine beiden ersten Osteopathie-Behandlungen und es hat mir gut getan! Der Schwindel hat tatsächlich nachgelassen und auch die Kopfschmerzen sind nicht mehr permanent und so stark da. Das stimmt mich optimistisch! Ebenso konnte man mich in puncto geschwollener Lymphknoten beruhigen. Er ist z.Zt. nicht auffällig, muss halt beobachtet werden. Tagsüber geht es mir in den letzten Tagen recht gut, abends -wenn meine drei Racker schlafen und etwas Ruhe einkehrt- überfällt mich immer wieder die Angst, dass ich vielleicht doch irgendeine schreckliche Krankheit hab und diese nur bisher übersehen wurde. Es ist aber gerade nicht soo dramatisch wie in den letzten Wochen. Kann das von der Osteopathie kommen? Das wäre ja unglaublich! Ich hatte meine Hausärztin wegen eines Borreliosetests gefragt, da hält sie aber gar nichts davon! Genausowenig von einem Besuch beim Neurologen. Sie glaubt eher an eine Depression oder Angststörung. Dann möchte ich aber eine Psychotherapie beginnen. Mit welcher Form der Therapie habt ihr den gute Erfahrungen gemacht? Auf was muß man da achten? Ich weiß gar nicht, ob ich nächste Woche zu diesem Gleichgewichtstest gehen soll oder ob ich die Zeit nicht für etwas Entspannenderes nutzen soll, nach dem Stress mit den unzähligen Arztterminen! Was meint ihr?

Liebe Grüsse

PVeJxa


Osteopathie

Damit habe ich auch gute Erfahrungen gemacht. Ursprünglich bin ich dort nur wegen permanenter Nackenschmerzen hin, die der Orthopäde/Chiropraktiker nicht in den Griff bekam. Inzwischen hat mich meine Osteopathin wirklich schon wegen vielerlei Beschwerden behandelt, von Unterleibsproblemen, Schmerzen im Fuß, Verdauungsprobleme und natürlich auch wegen Schwindel.

Ich gehe ziemlich regelmäßig alle 6 Wochen und kann nur sagen, dass es mir nach einem Besuch dort 3x besser geht als nach 3 verschiedenen Ärzten!

Gruss

AWi5mee7x2


Osteopathie?

Hallo Ihr!

Klärt mich doch bitte mal auf was Osteopathie ist!!

Und was haltet ihr vom Heilpraktiker ???

Liebe grüße

Aimee

c$armNenx1970


@ esther@jaim@lupo

hallo ihe lieben,

war heute zur krankengymnastik und jetzt gehts mit dem rücken bald aufwärts. das ist ja schon mal etwas. laufe jetzt schon jeden tag eine ganze stunde draussen rum zwar mit begleitung aber ohne mich irgendwo krampfhaft festzuhalten.

der schwindel war in den letzten tagen auch schon viel besser, hab ihm jetzt den kampf angesagt. wäre ja gelacht wenn man dem nicht das handwerk legen kann, diesem "eingebildeteten" ärgernis.

bin aber sehr froh hier von euch so viel unterstützung zu bekommen.

hab auch einen therapeuthen der zwar ganz schön teuer ist aber die chemie passt und ich bin mir sicher das ich das irgendwie früher oder später packe.

ganz liebe grüsse und bussi

carmen

E0sthexr67


Osteopathie ist heilen ohne Instrumente und/oder Medikamente.

Das ganze geht mit den Händen eines erfahrenen Osteopathen oder Heilpraktiker. Man kann es auch als eine Art Akkupressur sehen. Der Osteopath ertastet körperliche Blockaden und löst diese durch sanften Druck. Somit werden Blockaden gelöst, egal wo, nicht nur bei Rückenbeschwerden.

Ich versuche es auch gerade mit einer cranio-sakralen Osteopathie. Ich bekomme eine Art Kopfdruckmassage, durch die meine verspannten Schädeplatten wieder in eine rhythmische und angenehme Eigenschwingung versetzt werden soll.

Hört sich irgendwie total verrückt an. Aber es hilft tatsächlich. Und der Heilpraktiker erzählt mir Sachen über mich, da fällt mir nichts mehr ein. Nur anhand des Spannungsverhältnisses meines Schädels. Ein Versuch ist es allemal wert.

@anrose

Okay, ich bin bestimmt kein Arzt. Warum Deine Hausärztin von einem Besuch beim Neurologen abrät, verstehe ich nicht. Sie mag vielleicht recht haben mit ihrer Diagnose, aber ein Neurologe hat eben doch nochmal andere Möglichkeit, um einfach bestimmte körperliche Schwindelauslöser auszumachen. Und spätestens wenn Du bei Deiner Krankenkasse einen Antrag für eine Psychotherapie stellen willst, brauchst Du einen Konsiliarbericht vom Arzt. Da geht wohl auch der Hausarzt. Aber ein Neurologe kann Dir auch Deine Ängste nehmen, von wegen "da muss was schlimmes in meinem Kopf sein". Will ja das Krankenkassensystema auch nicht unnötig belasten, aber mein Neurologe hat mir die Angst genommen, dass bei mir Tumore im Kopf rumtoben. Vertrau Dir einfach selbst. Wenn Dir der Besuch beim Neurologen mehr Sicherheit gibt und Dir ein paar Ängste nehmen kann - dann geh hin. Hör auf Deinen Bauch.

PJeJa


Osteopathie / @ aimee

Hallo Aimee!

Guck doch mal unter [[http://www.osteopathie.de]], da findest du Erklärungen und auch Adresslisten der Osteopathen in deiner Nähe.

Meine Osteopathin ist zuerst "nur" Krankengymnastin gewesen, dann Weiterbildung Heilpraktikerin und Osteopathie.

Mir hilft sie sehr gut, der Nachteil sind natürlich die Kosten, pro Sitzung ( ca. 1 Std.) zahle ich 60,- Euro, aber da ich nur alle 6 Wochen hingehe, relativiert sich das wieder.

Wie schnell gibt man sonst 10,- Euro in der Woche für Kinkerlitzchen aus.

Der lange Zeitzwischenraum muss auch sein, da die Behandlung auch Zeit braucht, um Wirkung zu zeigen.

Gruss

E/stheYr67


@peja

wie lange machst Du das denn schon? Und welche Art von Behandlung lässt Dein Osteopath Dir angedeien? Waren die Abstände von Anfang an so lang oder am Anfang öfter und dann immer länger werdende Abstände?

Ich gehe morgen wieder hin. Am Tag der Behandlung (ich gehe immer am Vormittag) fühle ich mich echt super. Kein Schwindel, klarer Blick, gute Laune und innere Energie. Doch leider hält das nie so arg lange vor. Okay, ich war auch erst dreimal.

Stimmt, ist ein teurer Spaß - aber was tut man nicht alles. Aber Du hast recht. Da gehe ich lieber einmal weniger essen oder kaufe mir nicht das zigste Paar Schuhe - dann haut das schon hin ;-)

Und wie geht's dem Rest ???

J&ai!mx72


Nun kann ich endlich wiederHallo Ihr Lieben ! schreiben, nachdem ich mich neu registriert habe... kam einfach nicht mehr rein hier (??? ?).

Eine Behandlung beim Osteopathen habe ich auch hinter mir... 10mal, dann war erstmal blank und es bracht bei mir nix... dazu muß ich sagen, die Kosten waren: 1.Stunde 160 Euro und dann jeweils 80 Euro.

Könnt ihr es mal beschreiben, was der Osteopath bei euch macht, ich fühlte mich immer nicht wohl und hinterher gings mir meist schlechter. Irgendwie fühlte ich mich von ihm begrabscht und außerdem hat er extrem nach kaltem Kaffee und Tabak gerochen (ich rauche selber, aber das war heftig). Auch mußte ich min. 2mal monatlich dort hin.

Schönen Gruß

PfeJa


Osteopathie

Hallo Esther, Hallo Jaim!

Ich gehe seit April letzten Jahres zur Osteopathin. Die Zeitabstände waren immer 6-8 Wochen. Ich war immer diejenige, die lieber früher kommen wollte, weil es mir so gut tut, aber sie hat immer lieber längere Zwischenräume, damit man sieht, ob die Behandlung auch anschlägt. Nur jetzt, nachdem im im Januar zweimal aus (bislang) ungeklärter Ursache ohnmächtig war, einmal beim Notarzt, das 2.Mal mit Rettungswagen in die Klinik, war ich im Abstand von 14 Tagen zur Behandlung und ich sagte ja schon: nachdem ich in der Klinik war und danach etliche Ärzte konsultiert hatte, ging es mir erst nach der osteopathischen Behandlung wieder besser.

@ Jaim:

ich glaube du bist leider an einen Abzocker geraten, die Preise halte ich für ziemlich überzogen. Die Häufigkeit der Termine finde ich auch fraglich, aber da ich mir kein Bild über deine gesundheitliche Verfassung machen kann, steht mir vielleicht darüber kein Urteil zu. Ich war ja nun als Akut-Patient auch häufiger dort, allerdings nur 2x mit so kurzem Abstand.

Die Behandlung ist immer so, dass sie ihre Hände dorthin legt, wo die Probleme liegen, also Nacken oder Unterleib oder wo auch immer. Da erfühlt sie die Blockaden, wo die Flüssigkeiten im Körper nicht fliessen lönnen etc. Dann spüre ich nur leichte Bewegungen, wie ein hin-und herschieben, als wenn etwas wieder zurecht gerückt wird. Das ist sehr entspannend. Machmal hat sie auch doller gedrückt, so dass es etwas unangenehm war, aber immer mit vorheriger Ankündigung. Sie tastet auch am Schluss immer nochmal die anderen Problemzonen ab, die schon mal behandelt wurden, ob nicht etwas wieder in´s Ungleichgewicht geraten ist.

Ich habe immer mal wieder hier und da Wehwehchen, Beschwerdefrei bin ich selten, aber seit ich dorthin gehe, kann ich besser damit leben, es sind nie mehr solche Schmerzen gewesen, wie vorher, als ich nur die übliche KG bekam und alle halbe Jahre vom Orthopäden eingerenkt wurde.

Wünsche euch alles Gute,

L>exarxius


Doch soviele ???

Hallo an alle,

habe mich vor ein paar Wochen mal Registriert da ich, wie ich ja nun lesen muß, viele andere das gleiche Problem haben irgendwie. Mein "Leidensweg" fing 1999 an. Schwindel, alles irgendwie unreal,nicht ganz da, sämtliche Arten von Schmerzen (vor allem im Herzbereich) etc. etc.

Im April 2004 fing alles wieder richtig an, Herzrasen,kalter Schweiß usw. das alles machte mir Angst. Als ich im Juni auf der ARbeit war, fing es an, das mir total schwindelig wurde, mein Herz wurde immer schneller und ich hatte schmerzen beim Atmen. So hatte dann mein Arbeitskollege einen Krankenwagen gerufen und ich kam ins Krankenhaus, wo ich 4 Tage blieb. Nach etlichen Untersuchungen wurde mir gesagt, dass das nicht vom Herzen her kommt und ich mir keine Sorgen zu machen bräuchte. Tja, so einfach war das nun auch nicht mehr, denn ich fing immer mehr an, darauf zu achten. Vor allem machte mir der kalte Schweiß immer mehr Angst. Im KRankenhaus bekam ich Isoptin 240Mg verschrieben, damit mein Herz nicht mehr so rasen tut und der Blutdruck runter geht.

(Sorry wenn ich ein wenig durcheinander schreibe)

Ok, nachdem ich nun die Tabletten nahm, versuchte ich mir einzureden, das die Tablette helfen und das mit dem Herz und Blutdruck ein "ausrutscher" war.Aber meine GEdanken richteten sich immer mehr auf meinen Körper und jede noch so kleine Veränderung macht mir Angst und ich denke das ich jetzt umkippe und sterben muß.

Jetzt ein kleiner Zeitsprung.........*hüpf* *:)

Im Dezember war ich mit meiner Freundin in einem Copyshop und ich mußte nocheinmal kurz raus um mir Zigaretten zu besorgen. Mir ging es schon wieder, wie die Tage und wochen davor, total matschig. Als ich zu Ihr in den Shop zurück kam, sprach ich Sie an und auf einmal merkte ich, wie weit weg alles war, als Sie mir antwortete. Ich wankte ein zwei schritte zurück um mich auf einen Stuhl zu setzen und als Sie sich dann umdrehte sagte Sie:"Was ist los, Du bist ja kreidebleich!". Und genau diese Aussage verstzte mich noch mehr in Panik. Ich hatte ja schon eine Odysee an Ärzten hinter mir und ich beschloss nun endlich zu einem Neurologen/Psychotherapeuten zu gehen. Also hatte ich noch im Dezember dort einen Termin. Er scheint nicht schlecht zu sein, denn hat sich gleich beim ersten Besuch, sehr viel Zeit genommen. Er meinte auch, das ich eine Tiefenpsychologische Verhaltenstherapie machen sollte. Als "Krücke" hat er mir Opipramol verschrieben (morgens 1/3 und abends 2/3).

An manchen Tagen habe ich für Bruchteilen von Sekunden das Gefühl, dass es mir gut geht. Aber so schön wie das GEfühl dann ist, so schnell ist es dann auch wieder weg.

Ich gaub das Schlimme an dieser "KRankheit" ist, dass die Symptome so ein breites Spektrum haben. In dieser Zeit, wo ich gerade schreibe, habe ich das Gefühl, das meine linke Gesichtshälfte Taub ist.

Wollte auch nur mal ein Stück meiner Geschichte schreiben, auch wenn es vielleicht ein wenig durcheinander ist. Aber es ist schön zu lesen, dass man nicht ganz allein mit seiner "Krankheit" ist.

phobischer Gruß

Lex

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