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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

PqeJxa


Glückwunsch!

Mach´dir mal keine Gedanken über Depris u.ä., vielleicht nimmt die Schwangerschaft dir sogar alle Schwindelprobleme.Der Körper verändert sich derartig, da ist das absolut möglich.

Diese neun Monate (bei mir vor zwanzig Jahren) waren die schönsten, vom Wohlbefinden her, in meinem Leben. Geniesse die Zeit. Ich wünsche euch alles Gute!

s4ani1x9


mich plagt auch der Schwindel!

Hallo ihr,

Ich hab den Thread jetzt über einige Seiten verfolgt und bin froh, dass es anscheinend noch mehrere Leute gibt, die das selbe Problem haben. Ich bin wegen meines Schwindels schon ganz verzweifelt und hab jetzt natürlich auch totale Angst, dass ich an irgendetwas erkrankt bin.

Zuerst mal eine Kurzfassung meiner Geschichte: Seit einem Jahr hatte ich das Problem, dass mir andauernd nach den Mahlzeiten übel war. Es war absoluter Horror und ich konnte deshalb fast gar nichts unternehmen. Das ganze letzte Jahr bin ich von einem Arzt zum anderen gelaufen und nach monatelangem Verzweifeltsein und Ängsten vor z.B. Darmkrebs kam dann endlich eine Diagnose (vor etwa 1 Monat), dass ich auf die verschiedensten Lebensmittel allergisch reagiere und mein Körper nicht abbauen kann. Seit etwa 1 Monat also halte ich streng Diät und mit der Übelkeit wirds besser.

Aber etwa auch seit einem Monat, seit ich die Diät halte, habe ich täglich einen argen Schwankschwindel. Wenn ich stehe oder gehe, hab ich das Gefühl ich gehe auf einem Schiff, und wenn ich den Kopf geradehalte, glaub ich, er bewegt sich. Es ist echt ein Horror! Wie bei vielen von euch kommt die "Leere im Kopf" dazu und das Gefühl, nicht richtig da zu sein. Ich hab dieses Gefühl daheim, manchmal auch in der Nacht, da wache ich auf und plötzlich dreht sich alles und da bekomm ich panische Angst. Noch schlimmer ist es, wenn ich unterwegs bin, da bekomme ich Herzklopfen dazu und hab Angst, dass ich umfalle. Ich trau mich kaum noch ausm Haus deswegen.

Ebenso hab ich keine Ahnung, warum ich das plötzlich habe!Wegen meiner Nahrungsmitteldiät vielleicht? Oder vielleicht (das kann ich mir am ehesten vorstellen) bin ich schon komplett depressiv (obwohl ich mich nicht traurig oder so fühle) weil mich meine Magen-Eskapade so mitgenommen hat. Immer wenn mir schwindlig wird, bekomme ich ja auch Angstgefühle und zusätzlich kann ich dann keine lauten Geräsche hören, da glaub ich, ich dreh durch! Ich nehm momentan Johanniskraut, aber meine Neurologin meint, wenn es sich nicht bald bessert, brauche ich Seroxat. Hab aber absolut keine Lust, solche Antidepressiva zu schlucken, fühle mich nicht depressiv, außerdem bin ich erst 19 - kann man mit 19 schon so depressiv sein?

Untersuchungen zur Abklärung hatte ich noch nicht. (Außer Blutabnehmen und Herz und Lunge wurden untersucht). Meint Ihr ich sollte CT und das ganze Zeugs machen? Weiß jemand ob es eine Schwindelambulanz in Österreich gibt oder gibts das nur in D??

Bitte Hilfe, würde so gern wieder ein normales Leben führen!!

Eure

Sani

Llupoa04x9


@ Sani19

Hallo Sani,

ich glaube tatsächlich, dass Dich die "Magen-Eskapade", das ganze vergangene Jahr, ziemlich mitgenommen hat, das "Arzt-Gerenne", die Verzweiflung und vor allem die Angst, was dahinterstecken könnte. Und Angst kann eben den von Dir beschriebenen Schwindel verursachen und der wiederum weitere Angst, von diesem "Teufelskreis" hast Du ja evtl. schon gelesen.

Deswegen solltest Du die Bezeichnung "Antidepressiva" nicht zu wörtlich nehmen, es bedeutet nicht, dass Du "komplett depressiv" sein musst. Dieses Medikament wird auch bei Angststörungen gegeben. Bei "erst" 4 Wochen Schwindel und noch ohne evtl. andere Therapieformen auszuprobieren, finde ich das aber noch etwas vefrüht.

Spreche mit Deinem Arzt darüber, welche Diagnostik er noch empfehlen würde, auch über evtl. Schwindelambulanz und ob ein MRT Dir evtl. sogar helfen könnte, um Krankheiten auszuschliessen und weitere Ängste zu vermeiden.

Von Schwindelambulanz in Österreich weiss ich nichts, evtl. könntest Du aber nach München gehen, das ist wohl die bekannteste in Deutschland.

Alles Gute erstmal & Grüsse

Lupo

ELsthexr67


Hallo Sani,

also nach vier Wochen Schwindel würde ich auch nicht gleich mit der Antidepessiva Keule zuschlagen. Auch wenn Dich der Schwindel jetzt sehr ängstigt, gibt es da auch chemiefreie Wege raus. Im Moment machst Du einfach eine schwere Zeit durch, Dein Körper muss die Lebensmittelallergie verarbeiten und sich an die Diät gewöhnen, die Ängste vor einer schlimmeren Krankheit... das ist ganz schön viel auf einmal und da schleicht sich schon mal gerne der Schwindel ein.

Auch ich nehme Johanniskraut. Und auch da braucht's mindestens 2 bis 4 Wochen, bis man von der Wirkung etwas merkt. Es ist Deine freie Entscheidung, Antidepressiva zu nehmen oder nicht. Hör da auf Dich selbst, das ist immer noch am besten.

Bei der Schwindelabuklanz München muss man im Durchschnitt 3 Monate auf einen Termin warten. Daher würde ich an Deiner Stelle nochmal mit Deinem behandelnden Arzt sprechen. Überleg Dir, wie stark Deine Angst vor Krankheiten ist - das kann man durch entsprechende Untersuchungen aus dem Weg räumen.

Und bevor Dich jemand mit Antidepressiva behandeln will, sollte vorab eine begleitende Therapie besprochen werden. Denn Pillen sollen helfen, das Problem zu lösen, sind aber nicht die Lösung selbst.

aOnros0e6x5


Schwindel ist wieder da!

Hallo miteinander!

Jetzt hatte ich das Gefühl mit Massagen und Osteopathie den Schwindel in den Griff zu bekommen und nun ist er wieder da!

Mir ging es eine Zeit lang besser, hatte zwar jeden Tag kleine Schwindelmomente aber fast keine Kopfschmerzen und nächtliche Erlebnisse mit Herzklopfen und Zittern. Vor vier Wochen war ich mit meinem Kleinsten für 6 Tage im Krankenhaus und hatte da wieder so ein nächtliches Schwindelerlebnis. Danach ging's wieder. Jetzt habe ich aber seit 3 Tagen wieder ganz starken Schwankschwindel mit starken Schmerzen im Schulter-Nackenbereich und brennenden Kopfschmerzen und auch wieder Sehstörungen mit dem Gefühl mein linkes Auge würde sich immer kurz unkontrolliert bewegen. Und schmerzhaft geschwollenen Lymphknoten in den Achseln. Natürlich ist sofort die Panik wieder da sterbenskrank zu sein und da die Ärzte nichts finden, wertvolle Zeit zu verlieren! Was soll ich tun ??? ?? Wer hat das auch so erlebt ??? ? Kann es sein, dass es einem bei einem Hirntumor, Leukämie, MS oder einer anderen schweren Erkrankung dazwischen immer wieder besser geht oder würden sich da die Symptome kontinuirlich verschlechtern? Ich werde noch verrückt vor Angst meine drei kleinen Kinder verlassen zu müssen!!!

Liebe Grüsse an alle

Eestherx67


Hi Anrose...

schon mal drüber nachgedacht, ob es vielleicht genau die Angst ist, nämlich die Deine Kinder verlassen zu müssen, weil Du totkrank bist, die Dich schwindeln lässt? Dass Du das Gefühl hast, den Boden unter den Füssen zu verlieren, haltlos durch die Gegend zu taumeln?

Deine Hausärztin hatte Dir ja von einem Neurologen abgeraten. Aber vielleicht solltest Du Dir das trotzdem mal überlegen einen Termin zu machen. Nein, nicht weil ich glaube, dass Du an einer schlimmen Krankheit leidest, sondern weil es Dich vielleicht beruhigt. Es gibt z.B. auch Migräneformen in Verbindung mit Schwindel. Du kannst dann einen Gehrinturmor und MS ausschließen. Wozu gibt es den ganzen Untersuchungskram, wenn man ihn nicht nutzt?

Ich habe in meinem schlimmsten Schwindelzeiten auch fest geglaubt, eine schreckliche Krankheit zu haben. Aber ich habe keine körperliche Krankheit. Solltest Du alleine nicht von der Angst vor Krankheit und die damit verbundenden Verlustängste wegen Deiner Kinder weg kommen, kann Dir da bestimmt ein Therapeut helfen.

Ich persönlich habe da gute Erfahrung mit gemacht. Allerdings habe ich erst beim zweiten Anlauf jemand gutes gefunden. Auf Empfehlung meines Neurologen.

Sicherlich ist der Osteopath gut wegen Deiner Nackenschmerzen. Es bleibt natürlich die Frage, ob damit das Übel an der Wurzel gepackt wird.

Ich selber habe zwar keine Kinder, weiss aber durch meine Freundinnen welche Verantwortung damit auf einem lastet. Und ganz ehrlich, dass kann einem schon eine Scheissangst einjagen. Das ist auch ganz natürlich, da Deine Wachsamkeit dadurch einfach auch erhöht ist. Wenn diese Wachsamkeit und die Angst überhand nimmt, kann das genauso zu einer Krankheit werden. Aber auch dagegen kann man etwas tun.

Nach den geschwollenen Lymphknoten solltest Du natürlich gucken lassen. Was sagt denn der Arzt woher das kommt? Aber alles andere wie Gehirntumor oder Leukämie sind nicht mal ein bisschen da und dann wieder ne Weile weg.

Und wenn Deine Ärztin von Panikattacken spricht (hattest Du mal in einem älteren Beitrag erwähnt) - auch dagegen kann man was tun. Du wirst nicht verrückt, Du hast einfach "nur" Angst und Angst kann die wildestes Sachen mit Deinem Körper machen.

P{e-AMngAeli


Schwindel Ursache ??

an sani 19

Hallo Sani hast du abgeklärt, wogegen du allergisch bist. Es könnte noch ein nicht erkannter "Feind" dazukommen. Ich persönlich denke da an unser Erfahrungen mit Milchprodukten und somit versteckter Lactoseintoleranz.

Die Anzeichen einer schlimmen Lactoseunverträglichkeit können schon mit Herzrasen, Übelkeit, Bauchkrämpfen und somit Angstgefühlen daherkommen.

Wegen des Schwindels hätte ich den Verdacht, dass oft eine Beeinträchtigung in der Wirbelsäule die Versorgung zum Gleichgewichtssinn stört. ZB Wirbelblockade nicht erkannt bahnte uns leider den Weg zu Schwindelattacken, Sehstörungen, Übelkeit und ständigem Gefühl des Gewürgtwerdens.

Uns wurde geholfen, wenn dein Neurologe soweit nichts feststellen kann, sei doch froh, dass er nichts sehen kann.

Hattest du vielleicht mal einen Unfall oder dir wehgetan an der HWS ? mail gern, wenn du dazu Fragen hast

pe-angeli@email.de Alles Gute !! Pe. *:)

sWan~i19


mein schwindel

Hallo,

vielen Dank dass ihr mir geantwortet habt und Tipps gegeben habt. Ich hab erstmal den Rat von Esther befolgt und nehme weiter Johanniskraut zur Beruhigung. Wenn du meinst, dass es erst nach Wochen wirkt, ist es klar dass es nach 1 Woche noch nicht alles verändert. :-)

Inzwischen hatte ich einen Termin beim HNO Arzt, der meinte, dass vom Gleichgewichtsorgan alles OK sei. "Kopfuntersuchungen" hatte ich noch keine.

Bezüglich Wirbelsäule wie pe-angeli kann ich sagen, dass ich seit Jahren Skoliose habe. Ich hab vor, demnächst den Orthopäden zu fragen, ob der Schwindel davon kommen könnte. Die Symptome der Wirbelblockade hören sich auch verdächtig nach meinen an. Unfälle an der HWS hatte ich nie.

Auch hab ich hier gelesen, dass eine Zahnfehlstellung Schuld sein kann. Die hab ich nämlich auch. Also Gründe für den Schwindel gibts genug.

Wegen Nahrungsmittelallergien: Lactose wurde getestet- war negativ. Dafür Fructose und Histamin positiv.

Liebe Grüße an euch alle

und gute Besserung allen Mit- Schwindlern!

Sani

nwamoxb


therapie

ich leide auch seit ca. 2 jahren unter schwindel, später wurde panik, angst mit allen verbundenen symptomen draus. zurückzuführen ist das bei mir auch auf jene angst vor dem körperlich krank sein, vor dem körperlich versagen, etc..

ich habe mich dazu entschlossen eine therapie zu machen und diese im januar begonnen. seitdem mache gehe ich einmal in der woche zu einem psychologischen psychotherapeuten, der mir meine angststörung bestätigte und diagnostizierte und gute heilungschancen versprach. 80% und mehr. ich möchte zwar nicht behaupten, dass jene therapie die sache ausgemerzt hätte, jedoch bin ich ja erst am anfang und konnte gewisse dinge mit rat des therapeuten, durch seine informationen und erklärungen besser einordnen und verstehen.

ich bin an dem punkt wo das grübeln über die ursachen ein ende hat, wo das verstehen der natürlichen körperlichen vorgänge (denn das sind sie) beginnt und ein gewisse beruhigung eintritt. die therapie dauert noch eine ganze weile doch bin ich voller zuversicht und kann nur jedem empfehlen auch in diese richtung zu denken.

von den kassen wird eine verhaltenstherapie übernommen, sie ist weder schmerzhaft noch sonst was. sie hielft verstehen und begleitet auf dem weg zur besserung.

gebt nicht auf, das wird schon!

nQamoxb


noch was

ich weiß, dass es hilft erfahrungsberichte zu lesen. auch infos aus dem internet können helfen dinge zu verstehen. jedoch findet man immer wieder was neues, klemmt sich an diesem grashalm fest und unter dem strich kommt nix bei raus.

DESHALB: GEHT ZUM ARZT!!!

selbst ein gespräch mit einem WIRKLICH QUALIFIZIERTEN menschen bringt schon eine ganze menge. auch dieses froum (sorry) ist voll von hobbymedizinern, die tolle ratschläge geben. doch bringen tun sie nix! wie gesagt, um erfahrungsberichte zu lesen und zu sehen, dass es anderen menschen auch so ergeht ist es ok - eine verlässliche hilfe jedoch NICHT!

P$e;-Anigeli


Hi Sani

ich denke da ähnlich wie namob, man sollte nicht jeder Idee hinterherlaufen und sich verrückt machen lassen.

Wenn du zu deinem Arzt Vertrauen hast, bespreche das mit ihm/ihr , möglicherweise ist eine Überweisung in Richtung Psychotherapie der richtige Weg.

Wenn du zu deinen Allergien etwas lesen möchtest, hier eine gute Seite [[http://www.laktonova.de]] oder zu deinem vermuteten Zusammenhang mit der Wirbelsäule zB [[http://www.osteopahtie.de]] oder als erklärende Seite vielleicht auch [[http://www.kiss-kid.de]].

Gute Besserung :-) pe.

Lxupo0x49


Ich finde den Beitrag von "namob" sehr zutreffend und kann das aus meiner eigenen Erfahrung nur bestätigen bzw. ergänzen.

Nach Durchführung der für Schwindel relevanten und wichtigen Untersuchungen gibt es tatsächlich irgendwann mal den Punkt, wo man sich überlegen sollte, ob weitere Diagnostik (zumindest voerst) noch sinnvoll ist, oder vielleicht eher kontraproduktiv, nämlich einem noch mehr Angst macht, besonders auch die endlose "Krankheitsideen-Suche" im Internet.

Ich kenne das sehr gut aus meiner "Akut-Zeit". Man sucht DIE EINE Diagnose, die dann greifbar und therapierbar ist und Möglichkeiten dafür gäbe es theoretisch hunderte.

Nach meiner ersten befundlosen Diagnostik-Tour hat mir ein HNO überzeugend versichert, dass kommt von der HWS. Also zum Radiologen, Orthopäden, Chiropraktiker, Masseur ("Kaufen Sie sich ne 10er-Karte und wir massieren den Schwindel weg") - untersucht, gerenkt, massiert, gespritzt - keine Änderung. Shit, doch nicht HWS, also vielleicht doch was schlimmeres, wieder ängstlich zu Dr. Google…. wieder von A wie Allergien bis Z wie Zyste alles mögliche in Betracht gezogen, wieder überzeugt, DAS ist es, wieder zum Arzt, wieder untersucht und immer wieder der gleiche Befund - nämlich keinen, bzw. keinen, der für dauerhaften Schwankschwindel und einige weitere Symptome in Betracht käme.

Jeder muss diesen Zeitpunkt selbst entscheiden, ich habe ungefähr 6 Monate panische Intensiv-Diagnostik betrieben, ich hatte fast jeden Werktag einen Arzttermin (...manchmal auch auch Wochenende, heisst Notdienst), ich war 2 x 2 Wochen in der Uni-Klinik, bei zig Spezialisten, Heilpraktiker usw. und niemand hätte mich zurückhalten können, deshalb weiss ich, dass die schlauen Ratschläge nur bedingt ankommen. Meine Angst und auch die Symptome wurden aber jeden Tag schlimmer und mal ehrlich, wer wird nicht depressiv, wenn man über einen beachtlichen Zeitraum seine komplette Freizeit unter "Weisskitteln" verbringt, zwischen Hoffen und Bangen und abends dann im Internet, verzweifelt nach neuen Ideen suchen....

Diese unglaubliche Energie, die man trotz der Beschwerden aufzubringen in der Lage ist, sollte man dann irgendwann dazu nutzen, herauzufinden, was den Schwindel reduziert, wann man sich wohler fühlt, was einem gut tut.

Nur mal so zum drüber nachdenken…

Grüsse & Alles Gute für alle

Lupo

EesthcerT6x7


Also mir hat das Internet irgendwie geholfen. Am Anfang des Schwindels war ich natürlich auch in voller Panik. MS, Gehirntumor, Schalganfall, verrückt - die ganze Palette.

Doch ich bin rasch hier gelandet und habe mir die Geschichten vieler Mitschwindler durchgelesen. Ich hatte auch das Glück, von meinem behandelnden Neurologen ernst genommen zu werden. Sein erster Kommentar: Ich nehme jeden Schwindel ernst, ob er vom Körper oder von der Seele kommt. Das war sicherlich auch hilfreich.

Doch die Ärztetour habe ich kurz gehalten. Hausarzt, ein Tag später HNO, zwei Tage später Neurologe (okay, der ein paar Mal). Dann noch innerhalb von 6 Monaten zweimal Kernspin. Das war's.

Rasch hatte ich mich auch mit dem Gedanken an psychotherapeutische Hilfe angefreundet. Die Horror Stories im Netz von wegen "ich leide seit Jahren unter Schwindel" die haben mir wirklich Angst gemacht.

Seit Januar mache ich eine Therapie, die sowohl praktische Hilfe bei akuten Panik- und Schwindelanfällen liefert (z.B. Atemtechniken) als auch Gespräche über seelische Schwindelursachen beinhaltet. Auch ein Heilpraktiker hat gute Dienste geleistet. Und beim Yoga bin ich schon bei den Fortgeschrittenen gelandet ;-)

Und ich kann behaupten, dass der Schwindel zwar nicht gebannt ist, der fiese Teufel ist immer noch da, aber es geht mir schon viel besser. Meine erste Panikattacke war im Juli 2004. Bei der Therapie steht mir zwar noch eine Menge unangenehmer Arbeit bevor - aber alles ist besser als Angst und Schwindel.

Und vielleicht habe ich durch meine Beiträge hier die Chance, dem ein oder anderen Schwindler auf den richtige Weg zu helfen. Einfach in dem er meine oder die Geschichte von anderen liest. Einen qualifizierten Arzt oder Therapeuten kann das Internet sicherlich nicht ersetzen. Aber es hilft vielleicht, den einen dazu zu bringen, endlich mal zum Arzt zu gehen oder dem anderen zu helfen, endlich mal nicht mehr "nur" zum Arzt zu gehen ;-)

P!e-Angxeli


hallo Esther

dein o.g Beitrag von gestern hat mich sehr angesprochen. Schau doch mal in deine mailbox. Alles Gute !! liebe Grüße :-)

Eosthherx67


@ athenee

Hier kannst Du mal ein bisschen rumlesen.

Dann wirst Du feststellen, dass Du mit Deinen Sorgen nicht alleine auf der Welt bist und dass es durchaus Hilfe gibt.

@pe-angeli

cranio sakrale Therapie beim Osteopath ist wirklich ein göttliches Gefühl ;-) Ich hoffe, Deinem Sohns gehts besser.

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