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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

gErüner_^Ing+werVtxee


Hallo alle zusammen!

Ich lese hier schon lange mit und wollte nun auch mal was schreiben. Viele eurer Symptome kommen mir mehr als bekannt vor und ich litt jahrelang unter Panikattacken, konnte teilweise das Haus nicht mehr verlassen, und mir gings körperlich den Tag nur noch schlecht! Ich hatte vor allem Angst, vor Krankheiten, ich hatte dauernd das Gefühl zu sterben oder verrückt zu werden, hatte grundloses Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, Verspannungen usw. und viele "eigenartige" Symptome, die ich gar nicht richtig in Worte beschreiben oder jemanden erklären konnte.

Meine Lösung war damals die Schilddrüse. Hashimoto. Seit Oktober nehme ich die Hormone und lebe (fast immer) angstfrei. Einige Smptome sind noch geblieben, aber abgeschwächt, und es geht mir langsam immer besser und besser.

Habt ihr schon mal an die Schilddrüse gedacht? (Hab jetzt nicht alle Seiten gelesen.)

Wenn ihr fragen dazu habt, ich würde gerne helfen und hier mitschreiben, weil ich all diese Sachen auch mitgmacht habe (und heute auch noch mal selten)! Früher war das wirklich so, dass ich ne halbe Stunde gebraucht habe, bis ich mich in ein Geschäft getraut habe, und wenn ich dann überhaupt rein ging, dann nur mit unzähligen Panikattacken!

Liebe Grüße,

Ingwertee

TFr;oxja


@ Ingwertee

Willkommen hier im Forum. Ich denke mal das hier alle im Forum die Schilddrüse haben checken lassen, nach der ganzen Odysee mit den Ärzten.

Oh wie schön das es dir wieder besser geht. Was hast du denn an Tabletten genommen? Ausser die für die Schilddrüse.

LG

r}osa_Clinde


grüner ingwertee

hallo!!! *:)

ich nehme auch sd-hormone. l-thyroxin 50 mg. aber irgendwie merke ich keine richtige verbesserung. schlucke das zeug jetzt seit ca. 6 wochen. hab angefangen mit 25 mg und dann nach einer woche auf 50 mg gesteigert.

am donnerstag war ich zum blutabnehmen. mal sehen, wie die werte jetzt aussehen. ich habe angeblich auch hashimoto. aber irgendwie können sich die ärzte nicht einigen. die einen sagen ja, die anderen nein.

g2rüneTr_I&ngw6ertexe


Hallo

@ Troja

Ja, ich weiß, dass alle hier wahnsinnige lange und anstrengende Ärzteodyseen hinter sich haben! Kenn ich ja alles selbst...Nur wollte ich es trotzdem noch erwähnen, da ich selber drei Jahre gekämpft habe, bis ich die Diagnose bekam und die meisten Ärzte vorher meinten, die Beschwerden seien (ausschließlich) psychosomatisch. Bis ich dann zu einem Nuklearmediziner ging. Meine Werte waren noch im "Normbereich", aber die sind eben mittlerweile auch umstritten und ich hatte Glück, dass der Arzt einen Versuch mit Schilddrüsenhormonen "gewagt" hat! Bei mir meinten auch einige Ärzte dann wieder Jodmangel, andere dann Hashimoto, und ich glaube an Letzteres, da die Symptome eben perfekt passen und ich häufiger mal Autoimmunreaktionen im Körper habe (fühlt sich ein bisschen so an, als würde man kurz vor einer dicken Erkältung/Grippe stehen).

Ich habe nur die Schilddrüsentabletten genommen (L-Thyroxin).

@ rosa_linde

Hab noch Geduld, bis ich mich wirklich besser gefühlt habe, sind auch so drei Monate vergangen! Und 50 Mikrogramm wird wahrscheinlich auch nicht genügen, ich denke, dein Arzt wird noch steigern. Zusätzlich kannst du auch noch probieren, täglich 200 Mikrogramm Selen zu nehmen und Jod zu meiden, manchen gehts dann besser.

Hast du dir denn schon mal die Symptome von Hashimoto durchgelesen?

rcosa_llindxe


ingwertee

so lange dauert das? :-o 3 monate?

na dann hab ich ja noch ein bißchen zeit.

jepp, ich hab mir die symptome alle durchgelesen. das meiste davon trifft auf mich zu. was heißt das meiste? eigentlich alles. aber sowohl die symptome einer über- als auch einer unterfunktion. mal schwitzen, mal frieren, heißhungerattacken und appetitlosigkeit usw.

macht das viel aus, wenn man mit jodhaltigem salz kocht bzw. es auch so isst? sollte ich das lieber weglassen? hat mir bisher keiner gesagt. aber die ärzte reden ja sowieso nicht viel mit einem. infos bekommt man kaum von denen. allenfalls eine broschüre mit den worten "lesen sie sich das mal durch." %-|

rYosaA_linxde


mensch, heute ist wieder so ein tag, wo ich glatt behaupten würde, ich hätte über nacht einen schlaganfall erlitten. jetzt ist die schwellung aus dem gesicht weg, dafür fühlt sich der rechte arm wieder komisch an. ich glaube, ich streiche diesen tag heute aus dem kalender.

gnrüneOr_Ingwexrtee


Also dass mit dem Jod ist umstritten. Aber wenn du Hashimoto eingibst und dir die Seiten darüber durchliest, steht überall, dass Jod gemieden werden sollte. Ich habe damals sofort das Jodsalz gegen einfaches Salz ausgetauscht, weil ich een auch viel salze, und ich würde es an deiner Stelle einfach mal ausprobieren. Bei mir war aber auch das Problem, dass ich damals erst ein Präperat mit od verschrieben bekommen habe, deshalb musste ich aufpassen, dass ich nicht auch noch durch die Ernährung so viel zu mir nehme (ist ja echt überall drin!).

Drei Monate ca. hats bei mir gedauert, bis ich mich wieder frei bewegen konnte ohne Panikattacken, also zum Beispiel wieder feiern gehen in überfüllten Kneipen oder so. Heute habe ich nur noch selten Panikattacken, der Schwindel ist noch da, aber nicht mehr so oft und nicht mehr immer und jeden Tag. Zumindest achte ich auch nicht mehr darauf. Ich hoffe, dass es weiterhin noch besser wird, jetzt wo ich nochmal die Dosis gesteigert habe.

Noch vor zwei Jahren konnte ich fast gar nichts mehr außer Haus und auch im Haus war es furchtbar. Man ist wie in einer anderen Welt.

Liebe Grüße

T&ro[ja


ich glaube, ich streiche diesen tag heute aus dem kalender.

Ja, ich auch. Habe es gerade mal geschafft duschen zu gehen. Hatte echt Bammel wegen dem Schwindel.

Kann ich das jetzt so verstehen, dass man lieber noch eine Sonografie machen sollte wegen den Schilddrüsen, oder reicht eine Blutuntersuchung? Habe nämlich nur die Blutuntersuchung dafür machen lassen, da war absulut nix.

r}osal_Qlinde


troja

wenn du die schilddrüse richtig untersuchen lassen willst mit allem drum und dran, dann mußt du dir einen nuklearmediziner suchen. die sind auf sowas spezialisiert und machen alles. blut abnehmen, sono, szintigramm usw.

es ist oftmals tatsächlich so, daß die werte noch im normbereich liegen und sich der patient dennoch schlecht fühlt.

ingwertee

panikattacken hab ich gar keine. nur, wenn der schwindel kommt, dann fühl ich mich meistens unsicher und krieg ein bißchen angst. noch gehe ich überall hin und mach alles mit. aber mit dem schwindel ist das teilweise nicht so einfach. der stört dann ganz schön.

so richtige panikattacken sind das nicht. die hatte ich früher mal und weiß, wie die sich anfühlen.

g2Sner_I%ngw4ertxee


@ Troja

Eine Sonographie ist, glaube ich, ein Muss, weil man dann eben Veränderungen der Schilddrüse erkennen kann, ob sie vergrößert oder verkleinert ist, oder echoarm...Kann alles Hinweise auf Hashi sichern oder sogar schon bestätigen, wenn es eindeutig ist. Und wegen den Blutwerten...meine waren eben auch noch im Normbereich und mir wurde auch gesagt, dass meine SD kerngesund sei, aber bei meiner Sonographie war sie dann leicht echoarm und es gab Hinweise auf eine zurückliegende Entzündung. Meinte zumindest die Ärztin damals währenddessen, der Chef hat später nichts dazu gesagt. Mein TSH lag bei 3,67. Die obere Normgrenze ist von Labor zu Labor verschieden und kann zwischen 2,5 und 4,2 liegen. An deiner Stelle würde ich mir die Blutergebnisse ausdrucken lassen (sind die denn morgens gemacht worden?). Dann kannst du sicher gehen. Wenn dein TSH dann irgendwie 1 oder 2 ist, dann ist das wirklich okay, denke ich mal, aber bei über 3 würde ich nachforschen. Bin aber natürlich keine Expertin. So würde (habe) ich es machen.

gOrüner_"InTgwexrtee


Ja, bevor ich Panikattacken bekam, hatte ich auch "nur" den Schwindel, etwa zwei Jahre lang. Hat etwas gestört, aber den Alltag nicht wirklich eingeschränkt.

rFosa_lZinde


bei mir hat alles vor knapp 17 jahren mit panikattacken angefangen. die hatte ich dann etwa 2 jahre lang und dann wiederum 2 jahre ruhe.dann kamen körperliche symptome wie taubheitsgefühle, sehstörungen und vieles mehr dazu. nebenher dieses tägliche benommenheitsgefühl, das ich immer als schwindel bezeichnet habe. konnte das ganz schlecht definieren. so ist das bis heute geblieben, wobei sich bei mir mittlerweile ein schwankschwindel entwickelt hat, aber nur, wenn ich länger stehen muß.

bei mir waren damals die sd-antikörper sehr hoch, so daß erkennbar war, daß ich eine entzündung durchgemacht haben mußte oder noch hatte. daher der verdacht hashimoto. außerdem kommen meine beschwerden schubweise. sie sind für monate da und verschwinden dann für ein jahr oder länger wieder. aber sie kehren auch immer wieder zurück. ist echt ein totaler schwebezustand. man weiß nie, wann es wieder weggeht und wann es wiederkommt. grauenhaft, sag ich dir!

m:atta4harxra


hallo

ich leide seid ca 8monaten an schwindel.leider bringen mir auch medis nichts.habe schon mehr sachen ausprobiert.

es wurden schon viele untersuchungen gemacht und auch da nichts zu finden.mein arzt meint ja phsychose.leider glaube ich das nicht mehr so wie es mir geht.ich hatte vor monaten schon öfter bei med 1geschreiben.

ich bin ziemlich eingeschrängt in mein leben .

zur zeit ca 2-3 woche nehme ich sulpirid 100mg.aber auch da habe ich schwindel.er war vor ca 1wochen fats weg aber jetzt ist er weider da.ich ahbe so eien angst und ich mag nicht weiter machen ein therapieplatz versuche ich seid ca 6monaten zu bekommen aber auch da ohne erfolg.

ich ahtte schon mirtizapan ,amitriptiliyn ,antiderpressiva sind das.aber auch die halfen nichts.dann betahistin gegen schwindel aber auch ohne erfolg.

früher schon mal paraoxetin die damals echt gut waren aber diesmal habe sie mir nichts gebracht,weiss nicht ob der körper sich ihrgentwann an das medi gewöhnt und es nicht mehr annimmt.

ann einer kraft oder hilfe geben.oder ein tip welches medi ich noch versuchen kann.danke :)z

M:erlvinchenx7


@ all

Tach! Ich habe gerade mal nach Symptomen einer bestimmten Krankheit gegoogelt und dabei ist mir folgender Satz untergekommen:

Wichtig: Die Symptome selbst erkennen

Sie sollten lernen, Ihren Körper genau zu beobachten.

:-o Da würde meine Mutter schon Alarm schreien! Ihrer Meinung nach ist das nämlich genau mein Fehler!

Und sie meint, das könne man einfach so abstellen und dann hat man die Beschwerden auch nicht mehr. Schön wärs! Vor allem - wie soll man dieses (evtl. falsche) Denken abstellen? ":/ Und es gab auch genügende Situationen, in denen ich wirklich null an irgendwas in der Art gedacht habe und wirklich total abgelenkt war, und dann kamen die Probleme trotzdem >:(

Heute und gestern jedenfalls ging es mir gut (obwohl wir gestern Besuch hatten) und das, obwohl ich pausenlos an Schwindel denke! Siehste Mama, so einfach kann man das nicht regeln! :-p

mDattahaxrra


soviel kann ich mich garnicht ablenken.dieses denken kommt einfach und man kann nichts tun.

ich möchte ja anders denken aber ich schaffe es nicht.

was hast du gegoogelt.was ist los bei dir

ich überlege ob man nicht sulpirin 100mg mit paroxetin zusammen nehmen kann.dann bekomme ich vielleicht meine angst in den griff und den schwindel

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