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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

T2alRlHa 6x8


ich bin ja nicht allein!

Erstaunlich, wie viele Menschen unter ähnlichen Symptomen leiden. Bei mir wurde immerhin (beim 2ten Anlauf mit neuem Ärzteaufgebot) eine chronische Sinusitis mit allem drum und dran festgestellt - eine Fensterung und Nasen-OP hat die Sache aber eigentlich nur verschlimmert, welche mich vorher nicht gestört hat. Die Ursache zu finden ist wohl wichtiger. Der Druck um ein Auge, der sich über die gesamte Gesichtshälfte zieht, stört viel mehr und noch schlimmer sind diese undefinierbaren Schwindelzustände. Aber ich merke auch, dass ich nicht richtig ernst genommen werde, weder auf der Arbeit, noch von diversen Fachärzten, zu denen ich jeweils eine Überweisung erhalten hatte. Wenn einem nicht ein 20 cm breiter Fleischlappen irgendwo herunterhängt oder man aus Eimern blutet, kann es einem ja nicht schlecht gehen. Mein Hausarzt versucht es nun vorübergehend mit Akupunktur und Lasertherapie, auch hab ich mich in die Hände eines Pysiotherapeuten und Osteopathen begeben. Wenn man nur mal dran bleiben und einen Termin nach dem nächsten machen könnte! Aber ohne Verständnis in der Firma und im Freundeskreis ist das alles verflucht schwierig zu organisieren, denn man funktioniert ja schliesslich augenscheinlich!

smternwchen84


Hallo nochmal an euch!!!

Schreib jetzt schon zum zweiten mal, da ich beim ersten mal leider keine antwort erhalten habe. Habe genau die selben Symtome wie die meisten hier (Druck auf dem Ohr, Dauer Schwindel, Angstzustände, Panik, Herzrasen usw...) Könntet ihr mir vielleicht sagen was ihr dagegen macht. Hab das jetzt ein gutes halbes Jahr und bin fast am ende meiner kräfte. Das schlimmste ist echt das einen keiner ernst nimmt und die meisten meinen das ich mir das alles nur einbilden würde, da die Ärzte ja nichts gefunden haben.

Bitte helft mir!!!!!!!!!

Verzweifelte Grüße

Sunny82

l2ucylxein


@ sternchen und alle anderen "Schwindler"

Hallo Sternchen,

ja, was hat mir geholfen?? Das sind eine Menge Dinge... Doch zunächst einmal möchte ich dir beschreiben, wie meine "schlimme Phase" aussah:

Alles fing an mit Schwankschwindel, ich kam mir vor, als liefe ich auf einem Boot. Rein äußerlich war mir nichts anzusehen. Hinzu kamen Kopfschmerzen, Übelkeit.

Die Angst / Panik, die ich auch verspürte führte ich immer auf die Ursache "Schwindel" zurück. Ich glaubte also, dass ich nur durch den Schwindel mit den Nerven so am Ende war.

Zig Untersuchungen bei HNO, Augenarzt, Neurologen, Orthopäden, Kernspin, Internist endeten alle mit dem Befund "kein Befund, alles in Ordnung". Der Neurologe probierte einige Schwindelmedikamente an mir aus, die allesamt nichts brachten, der Orthopäde verschrieb Massagen, Krankengymnastik... ohne Erfolg.

Irgendwann kam mein Neurologe aber auf die Idee, dass es wohl psychisch sein müsste und verschrieb mir "Seroxat". Der Beipackzettel sagte mir, dass dieses Medikament gegen Angstzustände gegeben wird.

Schließlich hatte ich noch einen Termin in der Schwindelambulanz der Uniklinik München. Ich wurde komplett durchgecheckt - alles okay bei Ihnen, Ihr Schwindel ist psychogen. Nehmen Sie das Seroxat weiterhin, das benötigt einige Zeit, bis es wirkt, irgendwann wird ihr Leben wieder normal sein.

Das alles zu glauben dauerte bei mir unheimlich lang. Verzweifelt verbrachte ich meine Tage und Nächte im Internet. Ich dachte an Hirntumor, Multiple sklerose, Durchblutungsstörungen... Mein Leben war ein Trümmerhaufen, ich dachte, niemand hilft mir, Selbstmord schien mir manchmal die Lösung zu sein, ich unternahm nichts mehr, ich aß nichts mehr.... es war die Hölle!

Gleichzeitig fing ich eine Psychotherapie an, einmal pro Woche redete ich mir meine Sorgen von der Seele und lernte mich neu kennen.

Nach 3-4 Monaten Seroxat und Psychotherapie wurde mein Zustand besser, der Schwindel war zwar noch da, aber nicht mehr so stark und er belastete mich weniger, ich lebte nach außen wieder normaler. Übermütig setzte ich das Seroxat ziemlich schnell ab. Nach ca. 6-8 Wochen fing alles von vorne an: Angst, Panik, Schwindel... Wohlgemerkt, bei mir war der Schwindel immer da, nicht nur in Extremsituationen.

Dass ich an einer Angststörung litt, wurde mir Ende März 2003 klar. Ich lief vom Einkaufen nach Hause, die ersten Sonnenstrahlen zeigten sich, der Frühling machte sich Platz und...... ich hatte ANGST vor dem Frühling, vor dem Sommer, davor, dass das Wetter besser wird. So ein absurdes Gefühl hatte ich noch nie. Dieses Angstgefühl war nun losgelöst vom Schwindel erlebbar. Ständig fühlte ich mich wie kurz vor einer Prüfung: Mein Herz klopfte, meine Hände zitterten, mir war schwindlig.

Ich wollte nicht den Helden spielen und begann wieder mit der Einnahme von Seroxat. Die ersten Tage waren wieder heftig (übliche Nebenwirkung), aber dann besserte sich mein Zustand wieder. Zum ersten Mal nahm ich nicht nur 20, sondern sogar 30 mg. (40 mg sind bei Angststörungen empfohlen). Und siehe da: Der Schwindel war immer öfter weg, in den Pfingstferien sogar komplett.

Bis September habe ich die Seroxat-Dosis gehalten. Seitdem reduziere ich Stück für Stück. Ich würde Seroxat auch noch länger nehmen, aber im kommenden Jahr wollen wir gerne schwanger werden, da ist Seroxat nicht so geschickt...

Mittlerweile würde ich mich als schwindelfrei bezeichnen. Nur in Stresssituationen, wenn ich sehr müde oder gereizt bin, zeigt mir der Schwindel manchmal, dass ich auf mich achten muss.

Jedenfalls ist die Lage momentan so, dass ich damit gerne 100 Jahre alt werden würde.

Als Tipps für dich:

- lass dir einen Termin in einer Schwindelambulanz geben, damit du sicher sein kannst, dass nichts Köperliches kaputt ist (ist es zwar sicherlich nicht, aber du musst es auch glauben - wenn erst einmal ein Spezialist dir das gesagt hast, dann kannst du beruhigter sein)

- beginne eine Psychotherapie, die dir die Zusammenhänge von Psyche und körperlicher Symptomatik klar macht.

- sprich deinen Neurologen auf "Seroxat" an. Wichtig ist, dass du die unter Umständen ätzenden ersten Tage durchhältst. Die Paniksymptomatik wird nämlich am Anfang etwas durch das Medikament erhöht

- verbiete dir jegliche Beschäftigung mit dem Thema Schwindel, so gut das eben geht

- vermeide keine Situationen, in denen du Schwindel besonders befürchtest, sonst lernt dein Körper dies und du kommst in einen gefährlichen Teufelskreis.

Gerade umgekehrt soll ja der Weg gehen: Dein Körper soll wieder lernen, dass ihm nichts passiert, dass alles gut geht. DAs kannst du nur erreichen, indem du ihm positive Erlebnisse verschaffst.

Ach ja, zur Erklärung des psychogenen Schwindels: Beim psychogenen Schwindel hat das Gehirn verlernt, dass die Erde konstant bleibt, wenn du dich bewegst. Angststörungen bewirken dieses Verlernen. Hinzu kommt, dass du durch die ständige Überbeschäftigung und Selbstkontrolle und Beobachtung in einen unnormalen Zustand begibst und dein Gehirn völlig verunsicherst. Das ist vergleichbar mit: Wenn man beim Treppensteigen mal bewusst die Stufen nimmt, stolpert man eher, oder: Wenn man seinen Namen 100 mal bewusst vor sich hin sagt, klingt er komisch.

Also: Du musst wieder hin zum Spontanen, Unbewusste. Das ist enorm schwierig und dauert sicher seine Zeit. Auch ich merke heute noch, dass ich, wenn ich an den Schwindel denke, ihn auch vermehrt spüre. Wenn ich einfach gehe, mit anderen Gedanken beschäftigt, dann merke ich nichts.

Bei all diesen Effekten hilft dir auf jeden Fall das Seroxat. Du wirst cooler, der Schwindel nimmt weniger Raum in deinem Denken ein, das Leben wird normaler. Und zusätzlich bewirkt das Seroxat den Rückgang der Angststörung und damit des Schwindels.

Schwierig ist heute noch für mich, dass ich akzeptieren muss, dass ich psychisch krank war (bin?) und mein Leben lang daran arbeiten muss.

Eine konkrete Ursache findet sich selten. Es ist vielmehr der allgemeine Umgang mit Gefühlen, Stress... Ich hatte zum Beispiel vor dem Beginn des Schwindels eine sehr stressige Zeit hinter mir (neuer Job, neue Stadt, mit dem Partner zusammen gezogen), glaubte aber immer, dass ich das alles ganz cool wegstecke. Pustekuchen! Wenn die Seele zu wenig spürt, dann zeigt einem der Körper, dass was nicht stimmt!

Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen. Wenn du noch mehr wissen möchtest, dann melde dich noch einmal.

Viele liebe Grüße

Lucylein

a2ndreKa_caxrola


@ sternchen

Hallo Sternchen, ich habe Dauerschwindel seit 10 Wochen, oft auch psychosomatische Empfindungsstörungen in der linken Körperhälfte (nicht taub, nicht kribbelnd, sondern ganz leicht, als würde der Körper einfach "davonfliegen"). Die von Lucylein beschriebene Ärzteodysee habe ich ebenfalls hinter mir - alles ohne Befund. Diagnostiziert sind meine Symptome als "Panikstörung mit Schwindel".

Mir hilft auf jeden Fall Verhaltenstherapie!! Ein Beispiel: Ganz oft habe ich "einfach" nur Schwindel, mal doll, mal weniger doll, und deswegen mehr oder weniger Angst. Manchmal kriege ich die Panik zu fassen, merke, was dahinter steckt. Z.B. wenn ich zum Kernspin muss und meine, "die vergessen mich in der Röhre"... Diese, meine Gedanken finde ich dann zwar schockierend, kann sie aber immerhin gedanklich als übersteigerte Panik einordnen, sie in der Therapie mit meiner Lebensgeschichte in Zusammenhang bringen und dann auch den Kernspin machen. (Natürlich ohne Befund ;-) So habe ich jetzt schon einige Situationen durchlebt, vor denen ich Panik hatte - und nix von dem, was ich mir ausgemalt habe, ist eingetreten. Im Gegenteil! Daraus soll, so die Verhaltenstherapie, ein"Lerneffekt" entstehen. Bei mir würde ich sagen, das Pflänzchen Lerneffekt ist noch superzart, aber immerhin gesät.

Was mir auch noch hilft: Mir die Beiträge von Lucylein und Lupo in diesem Forum durchzulesen :-) Echt, das gibt mir Mut!

Wichtig, wie du ja auch schreibst, ist für mich, dass ich eine Neurologin gefunden habe, die mich erst nimmt. Und eben besagte Verhaltenstherapeutin.

So, das klingt vielleicht alles leicht und easy. Ich empfinde - ist ja auch noch alles sehr frisch - es aber als harten Kampf. Manchmal, wie gestern, bin ich einfach auch nur knackenmüde, den ganzen Tag, will nix mehr wissen von Therapie und Konfrontation und all dem Zeug, nur noch schlafen und abends Fußball im TV gucken und Knabberzeug essen und mich an meinen Freund ankuscheln. Das hilft mir auch, mich mal durchhängen zu lassen!

Vielleicht kannst du mit diesen Zeilen ein wenig was anfangen, liebe Grüße, andrea

L/upo7x49


RE

Hallo zusammen,

also die Geschichte von Lucylein sollte wirklich zur therapeutischen Pflichtlektüre für alle "Schwindler" werden. Und von den Erklärungen könnten sich die meisten Ärzte und Psychologen noch eine Scheibe abschneiden.

Naja, letztendlich hat halt jeder seine eigene Geschichte und "easy" ist es bestimmt nicht. Ich empfinde es als langen, steinigen Weg - aber in die richtige Richtung !

Eine Frage an Andrea,

dieses "Halbseitensymptom", genau wie Du es beschreibst, habe ich auch (auch links). Hat man Dir irgendeine Erklärung / Theorie dafür geliefert ?

Würde mich interessieren.

Danke & Ciao

Lupo

aendrea_lcFarola


@ lupo

Hallo Lupo, meine Neurologin sagt zu dem "leichten" Körpergefühl, dass seien psychosomatische, nicht bedrohliche Empfindungsstörungen. Und meine Therapeutin meint, das sei eine dieser "Körpersensationen", die nicht zu erklären sind, merkwürdig, fremd, aber eben nicht schlimm.

Mal kann ich das gut annehmen und mal panike ich deswegen rum. Jetzt habe ich mir vorgenommen, zu gucken, ob ich einen Zusammenhang mit meiner "Tagesform" herstellen kann. Gestern war ich z.B. (siehe oben) total müde und überfordert. Heute geht es mir besser und die Körperseite fühlt sich stabiler an. Vielleicht finde ich ja was raus? Was soll ich auch sonst versuchen ;-)

Stellst du bei dir Zusammenhänge fest? Hilft dir was? Ich lege mir manchmal nachts ein grobes Handtuch als Unterlage ins Bett (auf das glatte Bettlaken), dann hat mein Körper mehr Halt, das tut der linken Seite besonders gut. Tipp von meiner Pysiotherapeutin.

Hoffe, du kannst damit was anfangen.

Lieben Gruß, andrea

L,upow749


@Andrea

Hallo Andrea,

"Körpersensationen" der Ausdruck ist nicht schlecht....

Ja, bei mir ist es genauso. Wenn eine "Sensation" mal wieder überhand nimmt, werd ich schon mal wieder etwas unruhig, aber Angst oder Panik löst es nicht mehr aus, das ist wohl der therapeutische Erfolg nach 1,5 Jahren.

Ich bin sicher, Zusammenhänge mit der Tagesform gibt es immer. Stress, Müdigkeit, Unausgeglichenheit wirken sich immer auch auf das körperliche Befinden aus und verstärken die Symptome. Ansonsten hat man sich schon bestimmte Verhaltensweisen angewöhnt, die die Stabilität fördern. Also lieber mal auf den festen Boden legen zum Entspannen. Obwohl mein Schwindel eigentlich nicht mehr vorherrscht, bin ich unheimlich sensibel für jegliche Schwankungen geworden, als hätte man einen Sensor für Bodenunebenheiten, wackelnde Stühle usw., wobei es weniger um die Dinge geht, die sowieso schwanken (Auto, Fahrstuhl usw.) sondern um die, wo man es nicht erwartet.

Mir hilft am besten Sport (Joggen, Radfahren, Fussball) und Entspannung. Ansonsten möglichst wenig Wallungen, besonders jetzt beim Absetzen der Tabletten - Stabilität ist wieder mal gefragt.

Ich finde, Du bist schon ziemlich weit für 10 Wochen, besonders in Deiner Akzeptanz der psychogenen Komponente, da war ich ein ziemlich harter Knochen. Ich glaube, Du hast das ziemlich seltene Glück, den richtigen Leuten (Ärzte, Psychologen usw.) über den Weg gelaufen zu sein, die Dich auf den richtigen Weg gebracht haben.

Ciao, bis bald

Lupo

a5g(nexs


anti-phobie medikament

wißt Ihr, da sowas in arbeit ist? dh es existiert, wird aber z.zt. für tb benutzt und der effekt auf phobien ist noch nicht so lange bekannt, der artikel ist auf englisch, falls ihn einer will

aXnd?rema_ca|rolxa


angsthase

Wie lief / läuft das bei euch eigentlich mit der Arbeit und dem Schwindel? (Mannomann, für diese Frage sitze ich jetzt schon 15 min am PC, weil viele sagen, ich soll mir darüber keine Gedanken machen. Tu ich aber!! Inzwischen ist es mir schon peinlich, wenn ich davon anfange... Mist verdammt!! Schicke die Frage jetzt einfach mal ab. Und freue mich wie immer über Antworten!)

Lieben Gruß, andrea

Sgu~za/nnxa


Re: Dauer-Schwankschwindel

Hallo Lucylein, Habe mit großem Interesse Deine Beiträge und auch die der anderen Schwindler gelesen. Ich glaube, mir hat das sehr geholfen. Meine Schwindelzeit begann vor 4 Jahren. Der schwere Schwankschwindel dauerte ca. dreiviertel Jahr und ging dann langsam zurück. Vor 1 Jahr hatte ich einen Oberschenkelbruch und mußte lange Zeit an Krücken gehen. Darf nun mein Bei wieder voll belasten, Alles okay, aber jetzt ist der Schwindel wieder da. Er äußert sich so, daß ich zu Hause ganz gut laufen kann. Kaum gehe ich vor die Haustüre, ist es so, als wären meine Beine am Boden festgewachsen. Ich beginne zu schwanken und bin nicht in der Lage auch nur einen einzigen Schritt zu laufen. Habe 2 Bandscheibenvorfälle in der HWS und nehme jetzt Valoron und Thethexal (vom Neurologen) Hat bisher noch nicht sehr viel gebracht. Kann, wie gesagt - nicht allein das Haus verlassen. Kein Auto fahren und und und. Damals habe ich Kraft-Sport in einer Reha-Einrichtung gemacht. Hat mir geholfen. Jetzt habe ich es auch wieder versucht, ist aber dadurch noch viel schlimmer geworden. Man muß mit Kraftsport unheimlich vorsichtig sein als Schwindler. Es ist toll, daß ich mich mit Euch austauschen kann. Wünsche Euch allen gute Besserung

Viele liebe Grüße Suzanna

Wvassoernix&e 18


Hallo, Ihr Lieben! Es baut mich echt immer wieder auf, wenn ich hier lesen kann, dass ich nicht die Einzige bin, die mit dem Sch...-Schwindel zu tun hat. Bin jetzt seit ca. 3 Wochen in Behandlung bei einem Neuraltherapeuten, bislang leider ohne Erfolg. Habe vorher auch alles mögliche an Diagnostik ausprobiert, war auch beim Ostoepathen und ich weiß nicht mehr wo noch. Ich habe schon mal ausführlich über meinen Schwindel geschrieben, ist so eine Art Schwankschwindel, seit ca. 1 Jahr, den ich nur in Ruhe habe, d.h. im Sitzen und Stehen. Im Liegen hab ich so gut wie nix, ebenso im Auto, im Zug, im Flieger, also immer solange sich was um mich rum bewegt. Habe auch schon diverse Medikamente ausprobiert, das einzige was ab und zu hilft, ist wenn ich abends 1/4 bis 1/2 Tbl. Tavor (Lorazepam) nehme, dann ist der nächste Tag zumindest bis zum Mittag gerettet. Da ich aber eine Höllenangst vor Tablettenabhängigkeit habe, nehme ich das Zeug höchstens 1 x im Monat, wenn es mir ganz dreckig geht. Ich wünsche Euch allen von Herzen gute Besserung, viele liebe Grüße,

aXndreaq_caroxla


Kloß im Hals

Hallo liebe Leute. Kennt ihr auch dieses Gefühl von Kloß im Hals? "Globusgefühl" heißt das wohl medizinisch... Kennt ihr irgendwas, was akut hilft? Bei mir kommt das in letzter Zeit mit dem Schwindel und es hilft mir, wenn ich mich kurz hinlege und schlafe, dann ist es weg. Wenn ich das nicht kann, dann nervt es mich höllisch und beunruhigt mich. Wasser trinken soll helfen, hab ich mal gelesen, aber bei mir bringt das keine Erleichterung.

(Weil an anderer Stelle über Psycho oder nicht-Psycho geschrieben wird: Mein Hals ist komplett ultrageschalt, da drückt nix auf irgendwas und die Schilddrüse ist auch kompletti gesund.)

Es grüßt herzlich, Andrea

l0esksi


Schwindelgefühle wie ein einem Boot

Hallo ich bin ziemlich neu in diesem Forum, aber es haben scheinbar mehr Leute als ich dachte ein Problem mit dem Schwindel. Bei mir kam es ganz plötzlich von eine Sekunde auf die Andere. Ich lag auf dem Sofa als in mir ein komisches Gefühl Aufstieg, wie ein Adrenalin Schub. Seither leide ich an Schwankschwindel besonders wenn ich lange Stehen muß und meistens Verbunden mit diesem komischen Gefühl. Ich war wie ihr alle schon bei verschiedenen Ärzten ausser bei einem Psychologen, weil ich bisher keinen Grund dafür sah. Manchmal habe ich auch das Gefühl ich Falle in Ohnmacht aber wenn ich mich dann wieder bewege wird es besser. Ich bin eigentlich ein aktiver Mensch aber jetzt ist das einzige was ich mache spazierengehen. Ich dachte im Urlaub würde es besser werden aber jetzt ist 1 Woche vorbei und die Beschwerden halten an. Ich bin langsam am verzweifeln weil ich bis dato ein kerngesunder Mensch war, und plötzlich wird man so eingeschrenkt. Ich hoffe es wird bald wieder alles wie früher. Aber eins habe ich gelernt die Gesundheit nicht als selbstverständlich hinzunehmen. Liebe Grüße an Alle und gute Besserung.

Tschüß

m|eis teorjä9gxer


Schwankschwindel wie er mein Leben veränderte

Hallo ich bin neu hier in diesem Forum.Ich könnte mich freuen wie ein junger Hund,weil ich jetzt weiss das ich nicht der einzige bin der Schwankschwindel hat.Ich bin 42 Jahre alt und wurde im Jahre 2000 an der HWS operiert das heißt mir wurden 2 Titanplatten zwischen C5/C6 und C6/C7 eingesetzt. Damit begann das Übel am Anfang fühlte ich mich sehr gut doch mach einem Halben Jahr fingen die Beschwerden an. mir wurde hin und wieder etwas schwindelig was ich aber auf den Kreislauf schob. Mit der Zeit kam der Schwindel immer öfter und dauerte auch immer länger an, heute ist mir immer schwindelig mal mehr mal weniger.

Ich bekam Depressionen und furchtbare Angstzustände. Dank eines sehr guten Psychoterapheuten sind meine Angstzustände weg nur der Schwindel ist geblieben. Seit gut anderthalb Jahren renne ich von einem Arzt zum nächsten (Ortopäden, Neurologen, Internisten usw.) bis dato ohne Erfolg. Ich kann mich kaum noch frei bewegen weil mich dieser Schwindel tierrisch in meinem tun einschränkt. Von einem Neurologen habe ich Antidepressiva (Insidon) bekommen aber ohne Erfolg.

Kann mir jemand einen Rat geben was ich noch versuchen könnte um diesem Schwindel Herr zu werden

Mit Schwankenden Grüßen

Hans

L\upNo7U4x9


Hallo Meisterjäger,

mich würde interessieren, warum deine HWS operiert wurde und ob du bis dahin keinerlei Schwindelprobleme hattest, d.h. der Schwindel definitiv erst nach der OP begann.

LG

Lupo

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