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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

N5adj:a73


Danke

Danke Lupo für Deinen Beitrag. Ist echt krass, wieviel die Psyche auslösen kann/könnte... Die Frage bleibt nur, wie man die Angstspirale umdreht. Ich glaube, meine innerste und grösste Angst ist, das ich das Leben nicht durchzuhalten vermag mit dieser riesigen Verantwortung, die man im Leben trägt, sich selbst gegenüber und Anderen. Meine grösste Angst ist, dass ich an einen Punkt komme, wo ich es nicht mehr aushalte. Warum das so ist, habe ich keine Ahnung. Nur zieht es sich wie ein Faden durch mein Leben: Genau vor dem, wo ich am meisten Angst habe, genau das passiert immer. Damals hatte ich Angst, ich würde irgendeinmal die Schmezen des Reizdarmes nicht mehr ertragen. Heute ist die Angst, ich würde irgendeinmal der Schwindel nicht mehr ertragen. Meine grösste Angst, ist, dass ich das Leben nicht Selbstbestimmt leben kann, aufgrund zuwenig Kraft, und genau das passiert mit den Krankheiten. Da entscheidet mein Körper, nicht mehr ich. Warum?

Heute war ich auf alle Fälle beim (erneuten) neurologischen Test, ohne Ergebnisse. Es folgt nun noch ein EEG. Wie konntest du akzeptieren, dass es psychisch war, was hat dir die Sicherheit darüber gebeben?

Lieben Dank an alle Antwortenden Nadja

L}upo5049


Wie konntest du akzeptieren, dass es psychisch war, was hat dir die Sicherheit darüber gebeben?

Die Angstspirale umzudrehen, war bei mir leider nur mit Antidepressiva möglich, ich denke, ich war schon zu tief verstrickt. Es reduzierte die Angst und damit bei mir schon ein Grossteil der körperlichen Symptome. Erst jetzt konnte ich überhaupt so etwas in Betracht ziehen, erst jetzt konnte ich meine zahlreichen ärztlichen (Nicht-) Befunde einmal objektiv beurteilen. Im Prinzip war ich jetzt erst "therapiefähig", um in der Verhaltenstherapie (3 Jahre) die ganze Sch…. , äh Misere - und wie es dazu kommen konnte - aufzuarbeiten. Zusätzlich machte ich eine psychosomatische Reha - 6 Wochen lang. Mir ging es immer besser, psychisch und körperlich (und damit auch umgekehrt), so dass ich z.B. durch Sport wieder Vertrauen in meinen Körper zurückgewinnen konnte. Zusätzlich Entspannungstraining und letztendlich alles, was im Leben Spass macht. So kann sich das ganze langsam, Schritt für Schritt, wieder nach oben schaukeln. Es geht zwar lange nicht so schnell, wie man nach unten kommt und es gibt natürlich auch Rückschläge, aber es ist eigentlich der einzig mögliche Weg zurück ins Leben.

Viele Grüsse

Lupo

E:va-


Schwindelanfälle

Hallöchen

Habe durch Zufall dieses Forum gefunden, weil Google momentan auch mein bester Freund ist.

Leide seid Monaten auch an Schwindel, Herzrasen, Schwitzanfällen, Schmerzen in der HWS, Ausstrahlung in die rechte Hand und und und. Aber ich denke die Angst überwiegt das ich umfallen könnte, aber wie ich an euren Beiträgen lesen konnte ist das alles nichts neues für euch.

Bekomme momentan eine Infusionstherapie, die das ganze etwas lindert, aber ich denke mir oft, wie soll das weitergehen ?

Bin schon die 4 woche im Krankenstand und schon leicht verzweifelt, vorallem es wird von den Ärzten als psychisches Problem abgetan, das mag ja auch sein, aber nicht NUR. Hatte Anfang des Jahres ein Schockerlebniss und da fing das alles an. Aber nicht von einen Tag auf den anderen, es zog sich Monate bis zum totalen Ausbruch. (der vor 4 Wochen war)

Das schlimmste ich für mich die Angst, mit den Schmerzen könnte ich unter Umständen leben.

Vielleicht weis wer Rat für mich.

Liebe Grüße Eva

Ldupo@049


...vorallem es wird von den Ärzten als psychisches Problem abgetan

Hallo Eva,

naja, was heisst "abgetan". Ein psychisches Problem kann weitaus komplexer- und schwieriger zu behandeln sein, als so manches körperliche-, aber man muss es eben behandeln, sonst wird es in der Regel nur schlimmer.

Wenn Du ein "Schockerlebnis" hattest und "das schlimmste" für Dich "die Angst ist", dann gibt es ja schon Ansatzpunkte, dann solltest Du das auch ernsthaft angehen - dagegen helfen keine Infusionen.

Alles Gute & Grüsse

Lupo

J4uttax 61


Dauerschwankschwindel

Hallo liebe Mitleidende, hab nunmehr wieder mal seit fünf Monaten durchgehend Dauerschwankschwindel und Ängste und weiss fast nicht mehr weiter. Als der Schwindel zurückkam (hatte ihn schon mal vor fast vier Jahren) kamen Ängste dazu. Ich trau mich nicht mehr alleine was zu unternehmen, Auto zu fahren oder sonst was. Ausserdem igel ich mich immer mehr ein, bin froh wenn ich meine Ruhe habe und grübel den ganzen Tag nur nach Lösungsmöglichkeiten. Hab auch dadurch meine Arbeit verloren, mein Mann meint ich soll micht ablenken und nicht so anstellen, wenn ich sage ich habe Angst vorm Einkaufen etc.. Mein Leben ist total aus den Fugen! Nun hab ich mir vorgenommen AD zu nehmen, hab aber Angst vor den Nebenwirkungen. Weiss jemand, ob es AD´s mit sehr wenigen Nebenwirkungen gibt oder ob pflanzliche Medikamente helfen?

LG Jutta

L!u;po0x49


Hallo Jutta,

in Deinem Beitrag ist das zentrale Thema "Angst", die schon in das typische Vermeidungsverhalten mündet.

Leider kann man aus dem Umfeld oft wenig Verständnis erwarten, da es für einen "Gesunden" sehr schwer ist, so etwas nachzuvollziehen, wenn man das selbst noch nicht am eigenen Leib/Seele verspürt hat. In erster Linie ist es aber wichtig, dass Du selbst Dich ernst nimmst. Du hast eine Angststörung und so etwas kann man behandeln, also kann ich Dir nur empfehlen, den Schritt zu machen und Dir therapeutische Hilfe zu suchen.

Ein AD kann das ganze unterstützen, sozusagen als temporäres Hilfsmittel - aber nicht als Heilmittel. Die Angst vor Nebenwirkungen kann ich nachvollziehen, aber das muss nicht sein, da reagieren die verschiedensten Menschen auf die verschiedenen Mittel ganz unterschiedlich.

Einen positiven Punkt kannst Du auf jedem Fall schon mal verbuchen - Dein Schwindel war schon mal da und er ist auch schon mal gegangen…

Viele Grüsse !

Lupo

Jjutt/a z61


Re

Hallo Lupo049, danke für deine Antwort. Der Schwindel war nie ganz weg, aber beherrschbar. Meine Konsequenzen damals waren die Trennung von meinem ersten Mann, eine neue Stelle (in der neuen Stelle hatte ich tagtäglich Angst vor meinem cholerischen Chef), ein ganz neues Leben. Nun hab ich vor einem halben Jahr wieder geheiratet, müßte umziehen (mein neuer Mann wohnt 150 km entfernt und drägt drauf, dass ich endlich mal weitermache mit dem Umzug), meine Tochter müßte mit (was sie nicht will), ich würde mein Nest, meine Freunde und alles hier vermissen, aber wenn es mir so geht (hab ja dort niemanden mehr der mit mir mal einkaufen geht und so), ich weiss nicht, ob das richtig ist oder ob es mir dann noch schlechter als jetzt geht. Gut meine Stelle ist gekündigt, halten tut mich die Gewohnheit (44 Jahre am selben Ort mit der Mutter im Haus, die mich nie losgelassen hat) und meine Tochter (Schule). War vor drei Wochen in der psychosomatischen Reha, aus der sie mich vorzeitig drei Wochen früher entlassen haben, weil es mir immer schlechter ging. Nun mache ich derzeit eine tiefenpsychologische Therapie in der sich herrausgestellt hat, dass ich meinen Mann als Ungeheuer empfinde. Blöde Aussichten Entscheidungen zu treffen. Denk immer noch, dass ich etwas gravierendes körperliches habe, weil diesmal keine neurologische Untersuchung stattgefunden hat (Kosten vor vier Jahren waren hoch genug, meinte mein Arzt), obwohl ich andere Symptome mit habe, wie eingeschränktes Gesichtsfeld teilweise, Flimmern vor Augen, unwirkliches Sehen. Die Angst wird immer größer.

Morgen soll ich "nach Hause" fahren, meine Tochter ist das Wochenende alleine (hab schon ein schlechtes Gewissen). Bin heute schon kirre deshalb. Aber vor meinem Mann spiel ich die Starke. Der Termin beim Neurologen/Psychiater hab ich erst am 29.11. und ich weiss, dass er mir wieder sagt, es kommt vom Atmen, wie damals. Ich wüßte Entscheidungen, aber möcht niemandem weh tun. Weiss es ist mein Leben und ich hab nur das eine und ausserdem kann ich es nicht jedem Recht machen und trotzdem komm ich nicht aus der Schraube, die sich immer weiter aufdreht. Bloss helfen kann ich mir nur alleine und ich schaffs nicht. Wenn mir nur einer was raten würde.

Lg Jutta

LEupox049


Hallo Jutta,

bin kein Psychologe, aber da sind tatsächlich einige Dinge, die Dein Leben "aus den Fugen" geraten lassen und Dich - im wahrsten Sinne des Wortes - aus dem Gleichgewicht bringen. Trotzdem, auch wenn Du gute Ratschläge erhalten solltest, die Verantwortung für Deine Entscheidungen kann Dir niemand auf der Welt abnehmen. Übrigens, egal was bei einer Therapie "rauskommt", die wenigsten Menschen sind in der Lage, deshalb ihr ganzes Leben umzukrempeln. Es kann aber zumindest dabei helfen, besser zu verstehen, was einem Probleme bereitet und evtl. den Umgang damit verbessern und die Angst davor zu reduzieren.

Schildere Deinem Neurologen auch Deine Angst, was Die körperliche Seite betrifft, damit er Dich gründlich untersucht und Dir diese Angst etwas nehmen kann und frage Ihn, was er evtl. von einem AD halten würde.

Alles Gute & Grüsse

Ralph

N?aAdjbax73


Mitleidende!

Erst einmal Danke Lupo für deine Antwort! Leider kann ich keine Ad's nehmen, ich reagiere ganz schlecht darauf (Angststörung, Hallunzinationen, kann nichts mehr Essen, nicht mehr Schlafen...).(Bisher probiert: Deroxat, Zoloft, Sibelium). Darum habe ich auch so Angst, dass ich aus der Spirale ohne Ad's nicht rauskomme. Wie soll man das ohne Ad's schaffen ??? Die meisten schaffen es nur mit Ad's, was meine Angstspirale nur noch weiter dreht (es kann nichts mehr helfen, alles ist verloren...). Ist total sch..... Gibts was anderes, was helfen könnte? Im Moment geht es mir sowieso nicht gut, diese dauernde Schwankerei macht einem verrückt!

@ Jutta:

Ich würde nicht zu deinem neuen Mann ziehen, das wird sonst nur eine Abhängigkeitsbeziehung (du hast ja dort niemand sonst). Abhängigkeitsbeziehungen erst einmal entstanden sind mega hart zum durchbrechen (spreche aus Erfahrung...)!!

Grüsse an Alle.

L^upox049


Nadja, es gibt auch ohne AD Möglichkeiten und wenn die aktuelle Therapie Dir nicht hilft, dann solltest Du eine andere machen, evtl. den Therapeuten wechseln. Manchen hilft zusätzlich Entspannung anderen Sport - im Prinzip alles, was Seele und Körper gut tut.

Viele Grüsse

Lupo

AblDexai24


HILFE!!! ...

Hallo ihr lieben,

ich habe diese Einträge heute gefunden und bin etwas erleichtert.

Hatte vor 2/3 Monaten ziemlich starken Stress (20 Std. am Tag gearbeitet, versucht alles perfekt zu schaffen etc) dann eine verschleppte Grippe Teil 1 und Teil 2 da lag ich dann endlich im Bett..danach kamm der Schwindel.

Erst dachte ich, das ich einfach geschwächt bin..doch die Grippe ging der Schwindel bliebt. Seitdem (2-3 Monate) habe ich den Schwindel, begleitet mit taubem Gefühl, Druck, Kopfschmerzen starke Seestörungen, Müdigkeit und Konzentrationsprobleme.

Mittlerweile bin ich wöchentlich bei meiner Hausärzten, 2xHNO, Neurologe, Augenarzt, Orthopäde, 2xCT und es scheint nichts organisches zu sein. Ich bin jetzt seit einer Woche krankgeschrieben und ich frage mich einfach wie mein Leben weitergehen sollen.

Abgesehen davon habe ich Bechterew, falls das jemandem was sagt, chronische Entzündungen am Rücken, so habe ich noch die Hoffnung das der Schwindel von der HWS kommt und durch ein Wunder der Spuck wieder vorbei ist.

Was mich am meisten aufrägt sind die Ärzte, die einen nicht mal gründlich untersuchen ..nicht mal meine Hausärztin weis weiter, ich soll mal Krankengym. machen..WIE SOLL ICH SO WEITERARBEITEN..WEITERLEBEN ???

Nichts macht mehr Spaß, am liebsten würde ich durchschlafen...

nun ich will hier nicht nur jammern...aber...

Ist diese Klinik in München gut?

Ist meistens die Psyche verantwortlich?

würd mich freuen von leidensgenossen zu hören, fühl mich im moment noch recht einsam...

ejvchen& x57


Hallo ihr Schwindler

Also ich bin zurück aus der Klinik.

War nur zwei Wochen dort, diese Klinik (Adula)

ist nicht zu empfehlen, dachte ich bin in einer Sekte, hat mir null gebracht. Soviel dazu.

Ihr lieben, es gibt leider kein "Patentrezept" gegen oder für unsere Krankheit.

Bei allen sehe ich das gleiche Muster: Seelische Probleme, die der Auslöser sind.

Am Anfang können wir es alle nicht glauben das es die Psyche ist, die uns so zu schaffen macht. Ich zweifel auch heute noch manchmal, obwohl ich es im Kopf besser weiss.

Nach 2 einhalb Jahren Dauerschwindel weiss ich wovon ich rede.

Ich vertrage auch keine AD´s.

Habe lange gebraucht meine Krankheit "anzunehmen" und versuche damit zu LEBEN so gut es geht.

Eine Psychotheraphie gehört auf jeden Fall dazu, wenn ihr nicht gleich den richtigen Therapeuten findet so lange suchen bis ihr jemanden gefunden habt mit dem's klappt.

Eine Verhaltenstherapie wäre auch nicht schlecht.

Eines ist aber sicher es ist die Psyche die das macht und nur wir selber, sind in der Lage diesen Spuck wieder los zu werden, mit profesioneller Hilfe natürlich.

Jeder muß für sich seinen Weg finden der sehr steinig ist und lange dauern kann.

Es kommt auch immer wieder zu Rüchschlägen auf diesem Weg, aber man darf einfach nicht aufgeben auch wenn's noch so besch. ist.

DIE HOFFNUNG STIRBT ZULETZT.

Ich wünsche euch alles Gute

M.oi[nMoin


@ Alexa24 und alle anderen Schwindler

Hallo Alexa,

genau die gleichen Fragen habe ich mir am Anfang auch gestellt! Warum ich? Wie soll das weiter gehen? Was ich der Grund? Ich bin doch nicht verrückt usw.

Sei Dir sicher - Du bist nicht verrückt sondern befindest Dich wahrscheinlich "lediglich" in einem seelischen Tief. Wahrscheinlich sage ich deshalb, weil Du wirklich unbedingt prüfen lassen solltest was mit Deiner HWS ist. Ich muß gestehen das ich das bis heute bei mir nie überprüfen habe lassen - obwohl ich in jüngeren Jahren Probleme mit der Wirbelsäule hatte - vielleicht sollte ich das echt mal nachholen...

Wenn aber schon jetzt alle Ärzte nichts finden bei Dir (so war es bei mir ja auch) dann schätze ich mal unter Vorbehalt das es wirklich eine psychische Angelegenheit ist.

Versuche Dich für´s erste mal ein wenig abzulenken und grübel nicht den ganzen Tag über die Gründe. Du mußt wohl erst mal wie wir alle akzeptieren das es so ist wie es ist.

Ich habe damals auch mit dem Arbeiten aufgehört weil ich dachte der Job sei schuld - letztendlich war er es natürlich nicht, aber ich glaube die Entscheidung war damals richtig weil es so nicht weiter gehen konnte - das ist jetzt übrigens 4 Jahre her! Ich will Dir natürlich nicht raten zu kündigen oder so - aber ich denke wenn Du weißt "jetzt habe ich noch 2 Wochen Zeit in denen ich krank geschrieben bin um auf die Beine zu kommen", dann wird Dich das noch mehr belasten wenn Du es nicht schaffst - wovon wohl auszugehen ist wenn es nicht an der HWS liegt.

Also bitte erst mal locker bleiben und nicht in Panik verfallen! Frage Deinen Schwindel doch lieber mal was er von Dir will und sag ihm klipp und klar das er sich "verpissen" soll! Mir hilft das manchmal bei Attacken wenn ich "ihm" sage das ich ihn jetzt echt nicht gebrauchen kann und das er mich stört. Manchmal funktioniert es sogar!

Ansonsten bist auch Du wie alle anderen Schwindler herzlich eingeladen meine Homepage zu besuchen. Ich hoffe die Administratoren nehmen mir meine kleine Eigenwerbung nicht übel! Momentan scheint es aber die einzige Seite von einem Betroffenen im Internet zu sein - zudem ist die Seite unkommerziell.

[[http://www.schwindelgefuehle24.de.vu]]

Dir und Euch schöne Grüße und alles Gute!

A,lexxa24


@all´, was tun?

erstmal danke für die Antwort, nun es ist leicht gedacht nicht dran zu denken, allein wenn ich die Augen aufmache drehts mich schon.

Heute war ich z.B in der Stadt (seit langem wieder) und die lust verging mir nach 5 Min. weil ich das Gefühl hatte ich meinem Schädel ist ein Vakuum! Und dann diese Kopfschmerzen, wie auf Drogen.

Kann mir bitte jemand einen RAT GEBEN ..was ich noch tun kann.

Ich war bei allen möglichen Ärzten, komischerweise hat dieser Schwindel und Tinitus nach einer Grippe angefangen, HNO findet aber nichts.

Ich habe oft gelesen das manche ein paar Tage in ner Klinik waren, soll ich das versuchen..ich glaub meine Ärztin kümmert sich da nicht so richtig drum...zumindest hat sie keine Ideen mehr.

Also was kann ich tun abgesehen von dieser Klinik in Mue ??? ??? ?

Vor allem ich muss ab Di wieder in die Arbeit...ich arbeite zu 90 % am Telefon, ich hab kaum kraft zu reden und das erwartet mich 8 Stunden lang, abgesehen davon verstehen die anderen das auch nicht. Ich frag mich wie ich das durchhalten soll..aber weiterhin krankschreiben geht auch nicht..

Weis net weiter...und der Scheiß hört net auf..

Hat jemand lust per e-mail sich auszutauschen??

Würd mich sehr freuen..

danke an alle

MtoinYMo`in


Liebe Alexa,

Bitte ruhig bleiben und bloß nicht stressen!

Warum meinst Du das Du Dich nicht weiter krank schreiben lassen kannst? Natürlich kannst Du! Hast Du Angst wegen Deinem Job oder ein schlechtes Gewissen Deinem Arbeitgeber gegenüber? Das mußt Du nicht haben - echt nicht! Lasse Dich weiterhi krank schreiben - zur Not auch von einem ganz anderen Arzt! Es bringt überhaupt nichts wenn Du Dich am Dienstag rein quälst und dann vielleicht vor Ort aus den Latschen kippst und ins Kranenhaus transportiert wirst - so war es bei mir damals!

Und das nächste Problem ist wohl auch bei Dir das Große Problem mit der "Angst vor der Angst" das Dir schwindelig wird. Das ist klar - Du bist noch am Anfang der Erkrankung und kennst die Reaktionen Deines Körpers noch nicht so gut. Du baust Dir gerade einen starken innerlichen Druck auf wenn Du Dir sagst "ich muß am Dienstag wieder funtionieren!". So läuft´s aber definitiv nicht! Jetzt ist erst mal die Zeit nur an Dich selber zu denken! Befreie Dich vom Leistungsdruck und öglichst vielen Pflichten und komme erst mal zur Ruhe!

Wer weiß - vielleicht ist das ja alles schon die Wurzel allen Übels?! Bist Du denn ein sehr Pflichtbewußter Mensch?

Erst mal gute Besserung und viele Grüße!

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