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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

Anlexax24


Ja bin wohl ein SEHR pflichtbewusster Mensch :-) ich mach mir um alles Gedanken....du weist vielleicht wie das ist..ich hab kein gebrochenes Bein...sondern Schwindel..und mein Chef meint eh das man gegen alles ankämpfen muss...ich glaube nicht das er das versteht. Ich weis auch nicht wie ich ihm das erklären soll, das ich was mit der Psyche habe ...?

Ich war vor 2 Monaten eine Woche krank...dann hab ich mich bis jetzt reingequält und war wieder über eine Woche krank (das ist schon viel für meinen Chef)

Andererseits lese ich hier immer wieder man soll versuchen das normale Leben weiterzuführen....außerdem wüsste ich nicht wie ich es meinem Chef erklären soll und nachdem es mir in den letzten Wochen so ging wie immer....wirds wohl kaum besser wenn ich noch eine Woche daheim bleibe...dann kann ich mich ja gleich für die nächsten Monate krankschreiben lassen, das Ende wäre dann das ich meine Arbeit verliere und mir den Kopf zerbrechen würde wo ich eine neue Stelle krieg also noch mehr Stress, es ist irgendwie ein Teufelskreislauf....und ich weis nicht so recht weiter, hatte immer die Hoffnung das es mal von alleine aufhört, falsch gedacht.

Kann man sich freistellen lassen?

Wie kann ich den herausfinden ob es von der Psyche ist...?

Will auf jeden Fall mal in diese Ambulanz nach München....

Hab langsam auch Angst das meine Krankenkasse auf blöd macht, so oft wie ich zum Arzt renne. Sollte ich mich ins Krankenhaus einweisen lassen ??? ?

Hört das JEMALS auf?' :-( (

Ja man merkt schon das ich ziemlich durcheinander bin...

Vor allem habe ich jetzt wirklch das Gefühl Depressionen zu kriegen...

HxarrxyK


Teil 1

Hallo lieber Leser.

Ich kann Dir vielleicht Rat geben, doch dazu möchte ich Dir zunächst meine Leidensgeschichte schreiben, vielleicht findest Du da Parallelen.

1992 hatte ich einen Motorrad-Unfall, bei dem mir eigentlich nicht wirklich was passierte - wie es zunächst schien.

Doch ca. 1 Jahr später entwickelte ich langsam immer schlimmer werdende Verspannungen im Hals- und Nackenbereich.

Ich habe mir dabei noch nichts gedacht und bin ab und an zum Arzt, um mich mit manueller Therapie behandeln zu lassen.

Das ging so bis 1997. Dann eines Morgens wachte ich sehr früh auf und fühlte mich unendlich benommen und hatte sehr

starke Schwindelgefühle und ich wußte, es war etwas wirklich Schlimmes passiert. Ich konnte mehrere Stunden nichts

sehen, bis dann langsam ein Sternchensehen eintrat und die Sehkraft langsam zurückkehrte mit Doppelbildern und eingeschränktem

Sehfeld. Ich fühlte mich dazu absolut bewußtseinstrüb. Manch ein Psychiater nennt es "Derealisationsgefühl" -

ich nenne es "Störung der Vigilanz" oder Somnolenz. Ich war nicht richtig wach - nicht mehr in dieser Welt.

Dazu hatte ich Schluckbeschwerden und das als psychisches Symptom verschriene "Kloßgefühl". Ich hatte brennende Schmerzen am

Hinterhaupt und hatte diverse Sensationen wie ein pelziges Gefühl im Gesicht. Ab und an hatte ich Lähmungserscheinungen und

ich zitterte stark. Diese Symptome traten eigentlich nur nach dem Schlafen auf und hielten sich am Anfang,

wenn es nicht sehr schlimm war ca. 8-14 Stunden. Hinterhauptschmerz und Sehstörungen gingen dann weg. Die Bewußtseinstrübung

habe ich heute noch. Manchmal gingen die Symptome wochenlang nicht weg. Oft bin ich mitten in der Nacht aufgeschreckt und

habe nur noch nach Luft geschnappt und hatte das Gefühl, dem Tod gerade noch so entronnen zu sein. Wannimmer ich so aufwachte und

meinen Hals streckte, fühlte ich wie wieder Blut in meinen Hinterkopf schoß. Die Ärzte hielten mich alle für verrückt.

Es vergingen 5 Jahre in Odyssee in über 30 Krankenhäusern, bei über 100 Ärzten, ich war in fast jeder Uniklinik in Deutschland.

Ich hatte so endlos viele Kernspins und CTs von Kopf und Hals, Abdomen, unzählige Liquorpunktionen, unzählige neurologische

Untersuchungen und keine Untersuchung brachte mich zum Ziel

Viele Konnten zwar meine neurologischen Symptome sehen, doch keine Ursache dafür finden.

Ich habe 4 Jahre lang jedem Arzt gesagt, es käme von den Vertebralarterien, die irgendwie abgedrückt würden,

doch wannimmer diese sonographisch oder per MRT untersucht wurden, fand sich keine Flußstörung.

Während der Zeit ließ ich dann bei Dr. Hoerr in Plochingen ein Glucose-PET machen.

Dr. Hoerr sah deutlich das der komplette Bereich, der vom Vertebralisstromgebiet versorgt wird, diffus stark minderperfundiert ist.

Er führte es eindeutig auf Vertebralis-Durchblutungsstörungen zurück - entweder chronischer Durchblutungsstörungen oder

bereits ein diffuser Hirnschaden - aufgetreten durch ein einmaliges Ereignis. Ich ging weiter von Arzt zu Arzt, von

Krankenhaus zu Krankenhaus. Die Unikliniken in Ulm, Erlangen, München, Würzburg, Hamburg, Heidelberg hatte ich alle in

den Berechen Neurologie, Neurochirurgie, Orthopädie, Psychiatrie und Kardiologie durch. Zudem war ich in vielen privaten

Diagnosezentren in mindestens 20 verschiedenen Röntgenpraxen.

Am Ende landete ich dennoch 4 Monate lang im Kopfklinikum Erlangen in der Psychiatrie.

Dort wurde auch ein neurologisches Konzil und ein neurochirurgisches durchgeführt, aber ohne Befund.

Man sagte mir, daß ich wohl damit leben müsse und es wohl nicht so schlimm wäre, sonst wäre ich ja bestimmt schon tot.

Doch fast jede Nacht fühlte ich mich dem Tode nah. In der Psychiatrie konnte man mir nicht helfen -

dort entließ man mich mit ohne Diagnose - der Chefarzt attestierte mir lediglich "Neurasthenie" - also Nervenschwäche.

Doch in der Psychiatrie kam mir die Idee, fortan mit einer Miami-J-Orthese (sehr feste Halskrause) zu schlafen und da wurde

es "ganz wenig" aber für mich meßbar besser. Die Ereignisse, die zu den krassen Symptomen führten, traten nicht mehr so

energisch auf. Jedoch immer noch für mich subjektiv lebensbedrohlich.

Als ich von der Psychiatrie nach hause kam - war ich so resigniert, daß ich nicht mehr weiter wußte. Ich versuchte mir

mit Thermoplast-Kunststoffen maßgeschneiderte Orthesen für meinen Hals zu machen, das ging monatelang, und verschaffte mir

Besserung aber es verhinderte nicht vollständig das Auftreten der Ereignisse. Ich kriegte Druckstellen am Hals, weil die

Ereignisse nur verhindert werden konnten, wenn die Orthese so fest wie möglich war.

Irgendwann kam ich auf die Idee, mir eine flache Liege zu bauen, auf der ich fortan auf dem Rücken und angebunden

schlief, da diese Durchblutungsstörung meist auftrat, wenn ich den Kopf etwas nach hinten überstreckt hatte. Die Liege

versah ich mit einem anatomisch auf mich angepaßten Lendenbereich und einer Kopfschale aus Gips, sodaß ich mich nachts

keinen Millimeter mehr bewegen konnte. Wenn ich da fest angebunden war, passierte nichts. Ich bemerkte, daß die

Durchblutungsstörung auftrat, wenn C1 etwas hinter C2 rutschte, so konnte ich meine Lagerung soweit modifizieren,

bis alles mit meiner Liege passte. Doch es verging insgesamt mindestens noch ein Jahr blankem Alptraum. Mittlerweile war

mein Gehirn weiter diffus geschädigt, seither kann ich mir keine Gesichter mehr merken, d.h. ich muß ein Gesicht mindestens

10xsehen, bis ich es mir etwas merken kann. Menschen identifiziere ich nun nach den Stimmen. Ich kann mir schwer neue

Sachen merken. Von meiner Kindheit und Jugend weiß ich so gut wie nichts mehr.

Ich kann mir keine Zahlen mehr merken -

fragen Sie mich mal nach meiner Telefonnummer. Ich reagiere wahnsinnig auf Gerüche. Mittlerweile habe ich eine Gangunsicherheit,

die gar nicht mehr weggeht, und ich sehe nur noch in einem schmalen Bereich relativ klar. Ich kann mich nur noch mit Mühe

auf gerade mal eine Sache konzentrieren. Allein wenn zwei Menschen miteinander reden bin ich in meiner Wahrnehmungsfähigkeit

am Ende. Nun in meiner Hilflosigkeit - ich hatte mit dem Leben schon abgeschlossen - ich hatte im Internet von einem Patienten

gelesen, der etwas ähnliches wie ich zu haben schien, und ich habe ihm geschrieben, was ich getan habe und mit welchen

Übungen ich versucht habe zu überleben. Da schrieb mir ein gewisser Horst, ich solle mal zu einem gewissen Dr. Volle nach

München gehen, er sei ein begnadeter Radiologe.

Da keimte wieder Hoffnung in mir auf und ich ging zu diesem Radiologen und dieser diagnostizierte erstmals meine Schäden am

Kopfgelenk und überwies mich umgehend zu Dr. Montazem - einem Neurochirurgen. Dr. Montazem brauchte nur ein C-Arm-Röntgengerät

und ca. 5 Minuten, bis er mir erklärte, daß bei mir beide Ligg. alaria gerissen seien und eine Operation die einzige

vernünftige Therapieform sei. Ich entschloß mich umgehend zur Operation. Intraoperativ wurde die Diagnose bestätigt:

Instabilität C0/C1, C1/C2 UND C2/C3. Ruptur beider Alarbänder und Kapselgelenke beidseits gerissen.

C1 und C2 sind nicht mehr im Festen verbunden, sowie rotatorische Subluxation C1/C2,

Dens Axis läßt sich zur Massa lateralis von C1 verschieben.

Also hatte ich durch diesen "Maximalschaden" immer wieder Vertebralis-Kompressionen gehabt. Ich danke Gott, daß ich noch lebe.

Dr. Montazem hat an mir die perfekte Operation vollzogen. Seither ist KEIN EINZIGES MAL mehr dieses Ereignis der

Durchblutungsstörung aufgetreten. Und all daß habe ich Gott zu verdanken(!!!), den in meiner größten Not um Hilfe gebittet

habe und mir gesagt habe, daß ich noch einem Menschen helfen will, um noch ein gutes Werk zu tun, dies war der Mitleidende,

dem ich per Internet meine "Überlebens-Tips" geschrieben habe. Und prompt bekomme ich den Tipp mit Dr. Volle. Und das nachdem

ich 8 Jahre mit schier unendlicher Motivation von Arzt zu Arzt von Krankenhaus zu Krankenhaus gereist bin.

Danken möchte ich natürlich auch meiner Frau, die das alles mit großen Qualen mit mir durchgestanden hat!

Heute hab ich zwar nachwievor "hirnorganische" Probleme, doch meine Vertebralarterien können nie wieder abknicken und ich

kann heute sogar mal im Sofa einschlafen - und ich wache - so Gott will - wieder heil auf!

Also, wenn Du ähnliche Symptome hast, bitte ich Dich inständig, Dich bei Dr. Volle, Facharzt für funktionelle Radiologie,

Sendlinger Straße 7, München zu melden - und den ggf. nach der Adresse von Dr. Montazem zu fragen.

Also alles Liebe - im Herzen verbunden,

Harald

LGupo04x9


@Alexa24

Hallo Alexa24,

wo auch immer Deine Beschwerden begründet sind, Du solltest zuerst einmal selbst akzeptieren, dass Du krank bist, dann muss und wird das sowohl Deine Krankenkasse als auch Dein Arbeitgeber akzeptieren (müssen), auch und gerade wenn es sich um eine psychische Krankheit / Störung handeln sollte.

Bei mir kam irgendwann der Punkt, wo es mir so schlecht ging, dass ich mein "normales (auch pflichtbewusstes-) Leben" beim besten Willen nicht mehr aufrecht erhalten konnte und dann durfte es auch jeder wissen, dass ich einfach nicht mehr kann - ich war dann insgesamt 4 Monate arbeitsunfähig.

Da Du die fachärztliche Diagnostik so ziemlich hinter Dir zu haben scheinst, wäre eine Schwindelambulanz das richtige, um Dir die nötige Sicherheit zu geben. Also anmelden, die Warteliste ist eh lange genug und absagen kann man immer noch. Dort werden die bisherigen Befunde beurteilt, weitere spezielle "Schwindel"-Untersuchungen durchgeführt (sowohl HNO- als auch, Neuro- spezifisch). Diese Spezialambulanzen beschäftigen sich praktisch ausschliesslich mit Schwindel und untersuchen jährlich hunderte von "Schwindlern", so dass man da schon von einer zuverlässigen Diagnose ausgehen kann.

Sollte sich letztendlich herausstellen, dass die Psyche für Deine Symptome verantwortlich, solltest Du auch in diese Richtung arbeiten, auch dafür gibt es Hilfe und Therapiemöglichkeiten.

Alles Gute & viele Grüsse

Lupo

eavc8hen x57


Spezialambulanz

Hy Lupo

Kannst du mir mal genau sagen wie diese Klinik in

München heißt, die sich mit dem Schwindel beschäftigt?

Oder haben die eine Internedseite.

Wäre total nett von dir.

LG

Ltupo0x49


Hallo Evchen,

es gibt mehrere Spezialambulanzen für Schwindel in Deutschland, also evtl. mal bei der nächsten Uni-Klinik informieren.

Die bekannteste / erfahrenste ist wohl München

[[http://www.schwindelambulanz-muenchen.de/]]

oder auch Mainz

[[http://www-klinik.uni-mainz.de/Neurologie/klinik/spezialambulanzen/schwindel_okulomotorik.htm]]

Viele Grüsse

Lupo

e0vcPhen 5x7


Hallo Lupo

Vielen Dank für deine Antwort.

München ist für mich das näherste.

Liebe Grüße

Jruttaa 6Y1


neue erkenntnisse

Hallo zusammen, war vorgestern in der diagnoseklinik münchen zum kernspin. dort hat man zwei bandscheibenvorfälle (einer in der hws und einer lws) festgestellt. ausserdem noch verengte wirbelkanäle usw.. mit diesen berichten ging ich zu meinem orthopäden, der nur meinte, nachdem er gesehen hatte, dass ich das mrt in münchen und nicht bei ihm machen ließ, er könne nichts mehr für mich tun und ist einfach gegangen. ausserdem war ich heute noch beim hno, der mir ein ct für die halsweichteile verschrieben hat, nachdem ich an der rechten halsseite eine ständige schwellung habe. bin im moment richtig fertig. weiss nimmer was ist richtig was falsch, wem ich glauben soll oder was ich noch tun kann. der schwindel natürlich ist wie immer jederzeit präsent und vorgestern und gestern nach der langen fahrt wars besonders schlimm. irgendwann dreh ich noch durch. ist es nun phobischer schwindel, schwindel durch die bandscheibenvorfälle ausgelöst, schwindel durch die schwellung an der rechten seite oder ganz was anders. wer kann mir irgendwie rat geben, wie ich weiter verfahren soll.

lg jutta

L\upoV049


Hallo Jutta,

schätze erstmal, Du musst Dir einen neuen Orthopäden suchen, nachdem der "alte" in seiner grenzenlosen Eitelkeit wohl sehr verletzt scheint…

Inwiefern Bandscheibenvorfälle für - dauerhaften - Schwankschwindel verantwortlich sein können, ist sehr umstritten, die Neurologie bestreitet im allgemeinen einen Zusammenhang. So oder so sollte sich aber ein guter Orthopäde mit den MRT Ergebnissen befassen.

Die Schwellung an der Halsseite wird jetzt per CT überprüft, das ist doch gut, dann weißt Du wenigstens, was es ist - manchmal sind es geschwollene Lymphknoten.

Das ist halt der Nachteil der ausführlichen Diagnostik, leider ist es so, dass einem die Untersuchungsergebnisse manchmal mehr verwirren können als Klarheit verschaffen. Man hat dann zwar endlich Diagnosen, weiss aber 1. immer noch nicht, ob die für den Schwindel veantwortlich sind und 2. ebenfalls noch nicht, wie die Therapie dafür aussehen soll.

Wenn die Untersuchungen alle abgeschlossen sind, solltest Du Dich mit den Ärzten unterhalten, inwiefern das mit dem Schwindel zu tun haben könnte.

Ehrlich gesagt, auch aufgrund Deiner anderen Beiträge glaube ich eher an ein psychogene Ursachen bzw. Angstprobleme, aber das ist nur die persönliche Einschätzung eines Ex-Betroffenen Laien.

Viele Grüsse

Lupo

H9orstx2


@ Jutta

Hallo,

du solltest die Sache mit der HWS schon sehr ernst nehmen, auch gerade im Zusammenhang mit dem Schwindel. Vor allem, wenn du irgendwann mal einen Unfall hattest. Ich verweise da dringlichst auf den Artikel von HarryK.

Ich wünsche dir sehr viel Glück

Horst

J utGta% 6x1


horst

Hallo Horst,

in meiner Kindheit bin ich viel geritten. Hatte auch mal einen so starken Sturz, dass ich drei Tage gelähmt war, aber dann gings wieder. Keiner ging richtig drauf ein, bzw. damals wurde nichts untersucht. Ausserdem hatte ich vor Jahren mal einen Auffahrunfall. Mein Auto war damals nur noch Schrott. Mir tat zwar die HWS weh aber auch da hab ichs nicht beachtet. Zudem habe ich einen Wirbel zu viel und in der HWS Uncovertrebralarthrose sowie eine Neuroforamenstenose. Als ich den Begriff Neuroforamenstenose im Internet nachlesen wollte, kam als erstes: HWS: Neuroforamenstenose - Schwindel. Werde mir einen neuen Orthopäden suchen und nächste Woche erst mal zum Neurologen gehen. Auf Dauer ist der Zustand nicht haltbar. Ich hoffe, mir kann endlich mal jemand helfen.

Lg Jutta

NDadjxa73


HWS Durchblutungsstörung

Liebe Schwindler

Auch ich hatte heute wieder einen Tag, an dem ich nur heulen könnte weil der Schwindel wieder sehr stark war. Ich verstehe euch alle soooo gut, man dreht wirklich fast durch und weiss nicht, woher man die Kraft nehmen soll. Ich habe seit 2 Monaten Krankgeschrieben wieder angefangen zu arbeiten und sehr Angst, das nicht durchzustehen. Aber zu Hause alleine rumsitzen und Grübeln möchte ich auch nicht mehr. Was man auch immer versucht zu tun, es scheint nichts zu gehen.

Nun eine Frage: Bei mir geht der Psysio (ausser natürlich von der Psychoschiene) von einer Durchblutungsstörung der HWS aus. Das CT hat aber nichts ergeben, was aber gemäss ihm klar ist, da man ja entspannt liegt und so nichts abgedrückt werden kann. Er schlägt mir vor, dies trotzdem noch zu untersuchen. Nun, hat jemand Erfahrungen damit? Wie wird das untersucht? Wohin muss ich mich wenden? Gibt es einen Untersuch, der den Blutstrom misst? Wer weiss da was?

Mit lieben Dank an Alle und viel Kraft!

L4up{o04x9


Hallo Nadja,

die Untersuchung der hirnversorgenden Arterien heisst Angiograpie, die von einem Angiologen per Ultraschall oder MR durchgeführt wird.

Die Theorie mit dem zeitweise "abdrücken" der Blutversorgung würde aber m.E. keinen dauerhaften Schwindel erklären.

Viele Grüsse

Lupo

NOad6jwa73


Danke

Danke Danke Danke Lupo!

Sdtern-c'hen083


Ich leide auch unter Schwindel und war bei zich Ärzten der Orthopäde meinte nun es leigt eine Blockade in der Halswirbelsäule vor bekomme nun manuelle Therapie und Homopatische Mittel gegen Schwindel was nicht wirklich hilft meiner Meinung nach.

Ab nächste Woche kommt noch Fangopackung dazu ??? Fangopackung ???

Lupo049 meinte es könnte auch an der Psyche liegen, immerhin hat sich mein Mann getrennt nach 5 Jahren und kümmert sich nicht ums Kind, soll das der Auslöser sein ??? ???

Und warum ist es manchmal besser und dann wieder nicht ???

Ich habe auch sehr verspannten Nacken das bis in die Schultern und Rücken reicht des weiteren wacklige Beine.

Helft mir bitte

L\upor04x9


Hallo Sternchen,

ob jetzt die Trennung von Deinem Mann ein unmittelbarer Auslöser sein kann, das kann wohl nur ein Therapeut bzw. Psychiater feststellen.

Aber zumindest befindest Du Dich momentan in einer schwierigen Lebenssituation und so eine Trennung und die Gedanken, die man sich evtl. um die Zukunft macht, könnten schon für - zumindest unterschwellige - Ängste sorgen.

Jedenfalls, wenn die körperlichen Untersuchungen mehr oder weniger keine Befunde bringen und die therapeutischen Massnahmen keine Besserung, sollte man bei Schwankschwindel die Psyche schon mit in Betracht ziehen.

Wenn Du in diesem Faden ein wenig liest, wirst Du auf einige Leidensgenossen treffen und evtl. auch auf Lösungsmöglichkeiten.

Viele Grüsse

Lupo

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