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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

S9ebpte5mberxfan


@ russell4

danke für den Tipp.

Werde erstmal zur Kur fahren (weiss zwar schon wohin, Termin noch unbekannt) und die Sache mit der Verhaltenstherapie danach in Angriff nehmen. Erschien mir auch angemessener bei einer Angststörung, bin aber bei der anderen hängengeblieben.

Bis dahin halte ich mich mit diverser Fachliteratur über Wasser.

R&ussxell4


Täglich Entspannungstechniken und Ausdauersport können übrigens deine Symptome lindern. Versuche es mal. Damit habe ich mich über Wasser gehalten.

Und was ich heute noch anwende, um mich wohl zu fühlen ist, heiß durschen und mich dabei mit einem Peelinghandschuh abzureiben.

m1onex85


Hallo an alle "Schwindler",

ich selbst bin auch einer... leider... aber ich hab mich schon ein bisschen aus der Situation rausgewunden, das heißt ich kann jetzt besser mit meinen Symptomen umgehen.

Ich hab seit ca. September diese Schwindelattacken, Kopfschmerzen, steifer NAcken.... und und und... war schon beim Augenarzt, HNOarzt und Orthopädagen. Ohne großartigen Befund, ich habe zwar eine extreme Verspannung meiner Halswirbelsäule, aber der Orthopäde meinte, dass kann so extremen Schwindel nicht auslösen. Ich soll meinen Schwindel weg schicken und nicht mehr an ihn denken. Das klappte bis am Freitag, da hab ich einen Termin für den Neurologen gemacht, da der Orthopäde meinte, es sollte alles abgeklärt sein und seit ich weiß, das ich jetzt Donnertsag den Termin hab, sind die Schwindelattacken wieder extrem da und ich muss nur an sie und an sämtliche Krankheiten denken. Schlanganfall, Tumor, ..... die Liste is ja lang...

Ich denke aber, dass die Diagnose vom Neurologen auch nichts sagen wird. Mein Orthopäde meint, ich habe diese Symptome, weil etwas in meinem Leben nicht stimmt bzw. ich ein einschneidendes Erlebnis hatte. Was auch stimmt.

Was ich eigentlich damit sagen will ist, dass wenn man zuviel an seine "Schwindelwehwehchen" denkt diese immer schlimmer werden, man muss versuchen sich von ihnen loszulösen und sie zum Teufel zu schicken.. :=o mir fällt das auch oft schwer...., aber ich habs gelernt sie wegzuschieben. Das schlimmste ist ja auch, man denkt oft ohje ich geh nicht mit Freunden weg bzw. unter Leute weil man umkippen könnte oder sonstiges. Aber wenn man trotzdem geht, passiert nix..., deshalb sollte man dieser "krankheit" keinen Chance geben....

Ich drücke allen die Daumen, das es eine baldige Besserung gibt.

glg MonE

P.S. Weiß jemand was der Neurologe denn alles macht, wenn man mit der Diagnose Schwindel zu ihm kommt?

RVusqselxl4


Ich vermute er, wird die Hirnnervenreflexe testen und vielleicht noch weitere Reflexe, er wird wohl einen Rombergstehversuch mit dir machen und warscheinlich ein EEG.

Wenn der gute Mann dann auch noch Psychiater ist, was bei Neurologen öfter vor kommt, kannst Du mit ihm auch deine Psyche Seite abtesten.

Was ich eigentlich damit sagen will ist, dass wenn man zuviel an seine "Schwindelwehwehchen" denkt diese immer schlimmer werden, man muss versuchen sich von ihnen loszulösen und sie zum Teufel zu schicken.. :=o mir fällt das auch oft schwer...., aber ich habs gelernt sie wegzuschieben. Das schlimmste ist ja auch, man denkt oft ohje ich geh nicht mit Freunden weg bzw. unter Leute weil man umkippen könnte oder sonstiges. Aber wenn man trotzdem geht, passiert nix..., deshalb sollte man dieser "krankheit" keinen Chance geben....

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gIeOri2x010


Hallo zusammen,

habe vor ca. 15 Jahren das erste Mal "Schwindelattacken" bekommen, nach

Untersuchungen Neurologe (EEG, MRT usw.) verschwanden diese wieder so schnell

wie sie gekommen sind (haben ca. 3- 4 Wochen angehalten).

2004 begann alles wieder von vorne (Attacken – Schwindel/ Gleichgewicht).

Habe wieder tierische Angst bekommen und bin zu einem anderen Neurologen gegangen.

(Neurologische Untersuchung EEG/CT) kein Befund.

2005 wurde alles noch schlimmer, die Schwindelattacken hielten länger an.

-Neurologen (Neurologische Untersuchung, EEG und MRT) alles in Ordnung.

Es wurde auf die Psyche verwiesen.

-Orthopäde Röntgenbild HWS – leichte Verschiebung Halswirbel

2007 wieder Schwindelattacken Angstzustände, kleinste Körperliche Symptome waren direkt schwäre Erkrankungen bei mir. Habe dann einen Arztmarathon begonnen:

-Internist (EKG/ Blutdruck/ Blutbilder/ Ultraschalluntersuchungen)

-HNO (Hörtest/ Warm- Kaltwasser Reizung/ usw.)

-Augenärzte (Gesichtsfelduntersuchung/ Sehtest/ usw.)

-Zahnarzt

-Arzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin, Chirotherapie (MRT HWS/ Rücken)

-Krankengymnastik Aufbau Rückenmuskulatur

-2 Neurologen (EEG/ Ultraschall Kopf bzw. Duplexsonographie/ usw.)

Diagnose Psychosomatische Angststörung

Bin seit 3 Jahren auch bei einem Psychotherapeut – die Angststörungen habe ich auch soweit im griff aber diesen verdammten Schwindel/ Gleichgewichtstörung/ Benommenheit

ist immer noch da.

Würde am liebsten wieder zum Arzt rennen – aber habe auch einer Seit keinen bock mehr Ärzte aufzusuchen.

Sorry das ich soviel geschrieben habe – musste einfach mal raus.

Gruß

N+ata,scmha3x3


Hallo geri2010,

diese Odyssee habe ich und auch noch viele andre hier schon hinter uns....ich weiß wie schrecklich das ist. Ich leide auch seit 1997 unter schwindel, wobei es auch zwischendurch zeiten und sogar Jahre gab an denen ich keinen schwindel hatte.

Nimmst du ein Medikament?

Als ich letztes Jahr schwanger wurde hat sich mein Zustand verschlimmert wie noch nie zuvor. Ich hatte über 9 Monate täglich ganz starken schwankschwindel. Seit April diesen Jahres nehme ich Venlafaxin 75 mg pro Tag und mein Schwindel ist deutlich weniger geworden !!!! Manchmal sogar ganz weg. Ich werde die Tabletten weiter nehmen und wenn es sein muss mein leben lang, denn so kann man einfach nicht leben. Ich denke wenn ich die Dosierung erhöhen würde wäre es noch wirkungsvoller aber davor habe ich etwas angst. Ich belasse es erst einmal bei 75 mg und warte und hoffe einfach dass der ganze scheiß irgendwann wieder weggeht!

Keiner kann es verstehen der es nicht selbst erlebt hat. denn man sieht es uns ja nicht an wie schlecht es uns geht ! Alles liebe und nicht aufgeben !!!!!!!!

Natascha :)*

NGat:ascrha33


ps. auch bie mir handelt es sich um einen psychosomatschen schwankschwindel. ausgelöst durch ein paar schlechte Erlebenisse, Depressionen und auch Angstzustände. Als ich diese Anfälle das erste mal bekam hatte ich ein hartes Jahr hinter mir, Stress mit Eltern, Job, Privat usw...aber ich dachte ich kann das alles wegstecken...na ja meine psyche hat es wohl doch nicht so ganz verkraftet.

Doch es dauerte JAHRE und endlose Untersuchungen bis ich endlich wusste was mit mir los ist.

denn ich konnte mir einfach nicht vorstellen dass die Psycho solche schlimmen symptome auslösen kann !!! Auch jetzt ist es noch manchmal schwer für mich zu begreifen dass ich wohl psychisch krank bin. denn es würde wohl KEINER denken der mich kennt.

lg Natascha

g>eri2x010


Hallo Natascha,

danke für Deine Antwort.

Habe das Problem das ich immer noch Angst habe das es was Organisches ist und nicht die Psyche.

Nehm kein Medikament dagegen. Habe kurze Zeit (ca. 6 Monate) Paroxetin genommen.

Lebe zur Zeit mit der Devise – Nicht mit dem Schwindel beschäftigen – kein Situation meiden – sich öfters beweisen – keine schnellen Ergebnisse erwarten ":/

LG

Geri

N/atas$chOax33


ja genau das könnte auch meine devise sein :-) ....

hat dir das paroxetin geholfen?

ich habe mich auch lange gegen ads gewährt aber ohne eine "stütze" würde ich es wahrscheinlich nicht schaffen....

g_e!ri20Z10


Ja mir hat es geholfen, am Anfang gab es zwar einpaar Nebenwirkungen

aber halb so schlimm (30mg –40mg dosiert) .

SJchwin)delxLuri


*Was würdet Ihr machen ?*

Mir geht es mittlerweile einigermaßen o.k., ich kriege die Arbeit wieder ganz gut hin und fühle mich immer so wie bei Windstärke 1 auf dem Meer, zeitweise bis Windstärke 4-5.

Nun steht Urlaubsentscheidung an: Fliegen !

Ich habe Angst davor (bin seit min. 10 Jahren auch nicht mehr geflogen) und weiß nicht ob ich es wagen soll oder nicht.

Ich fühle mich insgesamt doch noch recht labil, aber andereseits soll man ja auch nix aus dem Weg gehen.

Sicherlich würde ich einen Flug überleben ;-) aber was ist, wenn mir dann im Urlaub der Schwindel durch den Flugstress wieder so doll wird, dass es kein Urlaub wird ?

Habt Ihr auch solche Situationen erlebt, was macht Ihr bzw. habt Ihr gemacht ?

g=eQri2#010


Hallo Luri,

keine Situation meiden und sich öfters beweisen, sonst eierst Du noch mehr rum

wenn Du nicht Fliegst.

Du wirst sehen dass Du ein Super Urlaub hast wenn Du Fliegst.

Habe das schon öfters erlebt.

Du musst mit dem Schwindel leben aber dieser auch mit Dir.

Genieße den Augenblick und nicht was evtl. kommen kann.

Mut zur Lücke

Gruß

Geri

S%chwpinjdelLurxi


Hallo geri,

ich habe halt nur Angst, das dieser für mich große schritt zu groß ist, eben weil ich schon ohne Flugangst herumeiere und wenn die dann noch dazu kommt ":/

CHora -Antxonia


Du musst mit dem Schwindel leben

Genieße den Augenblick und nicht was evtl. kommen kann.

Mut zur Lücke

Jo, leicht gesagt. Wir versuchen es ja auch – es klappt aber leider nicht so einfach... :=o

g,eri1201x0


Hallo Cora,

nicht einfach so leicht gesagt, bin selber davon betroffen, schon Jahre lang und das in

den letzten Monaten wieder jede sekunde.

Aber wir dürfen nicht noch Angst vor der Angst haben, wenn wir schon den Schwindel haben. %:|

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