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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

MQad+ameAn;txi


Hey Leute. Wollte mich nach so langer Zeit mal wieder melden (Schande über mein Haupt). Bei mir hat sich auch eine kleine Besserung eingestellt. War beim Osteopathen und der hat mich in drei Sitzungen wieder eingerenkt. Seitdem ist mein Schwindel erheblich besser geworden.

Merke aber auch, dass meine Arbeit mir keinen Spaß mehr macht. Werde nun nebenberuflich eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin anfangen. Habe keine Lust mehr jeden Tag 8 Stunden im Büro zu sitzen. Das macht mich auch kaputt.

Ich hoffe es klappt alles, dann bin ich in 2 Jahren "frei" und bis dahin hoffentlich auch endlich schwindelfrei. Aber so wie es momentan ist, kann ich gut damit leben.

LG

Anti

Mhinax30


Hallo an alle schwindler.

ich habe einige beiträge gelesen und bin sprachlos das so vielle das gleiche bzw ähnliche problem wie ich haben. Ich habe seit fast zweijahren Karusellschwindel zuerst selten und dan immer öffter würde mir einfachso schwindel alles drehet sich mein blutdruck war im keller ich schwitzte und mir worde warm oder kalt jeh nachdem. habe vielle masagen bekommen akupunktur manuelle therapie usw doch nix hat geholfen. Vor zwei wochen ca. habe ich mich auch noch nach dem schwindel übergeben müssen das hatte ich vorher nicht auch beim autofahren hatte ich glück bis letzte woche :-( da ist mir schwindelig geworden und ich musste mitte in niergendwo abgehollt werden :-( Neurologe hatt nix rausgefunden gab mir Mitarzapin Heumann 15mg aber auch das hilft nicht. Ich glaube auch nicht das es bei mir psychische ursache ist. ich habe jetzt nächste woche wieder termin bei einem anderem neurologen, zusätzlich dazu war ich letzte woche bei Heilpraktiker er sagte das meine wirbelsäule auf eine ader draufdrückt und mir deshalb immer schwindelig wird. Die Therapie würde ca. 4 bis 5 sitzungen dauern er will die vene mit kochsalzlösung frei machen und dan durch bestimte griffe und masaggen an der betroffenen stelle mein schwindel weg machen er ist der meinung das es danach weg ist. was sagt ihr dazu? Habt ihr erfahrungen mit heilpraktiker? Würdet ihr die therapie versuchen? ich weiss nicht mehr weiter dieser schwindel wird am ende noch wirklich dazubeitragen das ich zu einem psychiater gehen muss. in den letzten tagen sitze ich hier rum kann nicht machen und manchmal fange ich an zu weinen wie ein kleines kind weil ich einfach nicht mehr wieter weiss und auch keine nerven mehr dafür hab :-(

Lg

M0adamePAnxti


@ Mina30

Ich hatte ja einen Beitrag über dir geschrieben, dass ich beim Osteopathen war und er mir geholfen hat. Viele Probleme rühren vom Rücken her und diese werden selten von der Schulmedizin erkannt bzw. auch ANerkannt. Die meisten Schulmediziner stehen da mit ihren Pillen in der Hand und stopfen uns mit chemischen Mitteln voll und sagen "Damit wirds besser." und wenns nicht besser wird zcuken sie mit den Schultern und schicken uns weg. Ich vertraue eher den Heilpraktikern, zumindest bei Krankheiten, die nicht wirklich gefährlich sind.

M}ina\30


MadameAnti

habe gerade erst gelesen das du beim osteopathen warst. Da war ich auch schon mal geholfen hat es aber nicht. ich werde die Therapie beim heilpraktiker machen und hoffe das mir das hilft. habe auch ein termin für einrencken des atlas falls jemand interesse hat hier der link [[http://www.atlantotec.com/de/]] eine bekanntin ist begeistert davon und ist seit dan schwindel und migräne frei. ich halte euch mal auf den laufenden. Drückt mir die daumen das die Therapie wirkt :)))

Lg an alle schwindler da draussen :)z

rSosa_ljind'e


da muss ich dich leider enttäuschen. ich war auch bei einem der "gesellen" von atlantotec und es hat nur viel geld gekostet. sonst hat es leider nichts gebracht.

der herr meinte, eine riesige fehlstellung zu sehen. aufgrund meiner beinlängendifferenz ":/ ich hab mir erstmal alles gefallen und alles mit mir machen lassen. der bekannte letzte strohhalm. nach 4 wochen (man muß warten können) leider keine besserung. also gönn' dir von dem geld was schönes, aber lass diese behandlung einfach sein.

mittlerweile, und nach einigem genauen hinschauen auf der webseite, kommt mir diese behandlungsform sehr seltsam vor. aber man muß offenbar erstmal gegen die wand rennen, um schlauer zu werden.

solltest du hingehen oder hingegangen sein, viel GLÜCK :-)

ak-ps{ychxo


Hi Rosa,

wie gehts dir denn ? Lange nichts mehr gelesen von dir. Ich bin jetzt seit ca. 3 Monaten auf Citalopram...

r$osa_wlixnde


mir geht es einigermaßen gut. der schwindel kommt und geht...selbst der ist nicht mehr zuverlässig :-D

wie geht es dir mit dem citalopram? hilft es dir?

Hgexhexx85


Hallo ihr Schwindler!

Ich hoffe, ich spame euch jetzt nicht zu, weil ich schon in mehreren Fäden darauf azfmerksam gemacht habe, aber ich bin sooo glücklich, dass ich vom Schwindel geheilt bin, dass ich es euch sagen muss:

Bin auch durch ein Forum auf die Atlastherapie nach Arlen aufmerksam geworden. Und obwohl mir von mehreren Ärzten gesagt wurde, dass der Schwindel nicht von der HWS kommt, war er nach einigen Atlasbehandlungen verschwunden.

Habe davor auch nicht dran geglaubt – aber ich bin sehr froh es versucht zu haben.

Von atlantotec halte ich nicht viel: Mein Therapeut hat mir erklärt, dass Druckrichtung und -intensität ausschlaggebend für einen Therapieerfolg sind und das können richtig ausgebildete Menschen einfach besser als Maschinen. Außerdem stinkt dieses atlantotec nach Geldmacherei! Wieviel soll es denn kosten?

Falls jemand Fragen zur Atlastherapie nach Arlen hat, kann er sich gerne bei mir melden. Ich war selbst fast am Ende und weiß, wie es ist wenn Ärzte nicht helfen können.

Ich drücke euch allen die Daumen, dass ihr bald schwindelfrei seid!!!!!

:)*

sQcxz


Hallo zusammen!

Ich bin durch Zufall bei Recherchen auf dieses Forum gestoßen und da ich in den letzten Jahren an einem Forschungsprojekt des Bundesforschungsministeriums zum Thema Schwindeltherapie beteiligt war, möchte ich hier einen Hinweis darauf geben.

In dem Projekt ging es zunächst um eine objektive Einschätzung des Schwindels. Dazu wurde nicht auf die sonst übliche Differentialdiagnostik (also die Untersuchung des Gleichgewichtsorganes im Innenohr etc.) gesetzt, sondern schlicht die Körperschwankung mit sog. Gyroskopen (Kreiselkompass) gemessen. Die Körperschwankung wurde je ca. 20 Sekunden gemessen während der Patient festgelegte Übungen durchgeführt hat. In dem Projekt wurde die Körperschwankung bei einem Kollektiv von Gesunden Patienten beiderlei Geschlechts in Altergruppen von 20 bis 80 Jahren in 5 Jahresintervallen aufgenommen.

Damit kann nun ein Patient nach der Aufzeichnung seiner Körperschwankung bei diesen Übungen (dauert ca. 20 Minuten) mit einem gesunden Menschen von gleichem Alter und Geschlecht verglichen werden.

Die festgelegten Übungen sind jeweils "paarweise angeordnet". Da wird immer eine Übung gemacht und dann macht man dieselbe Übung nochmal wobei beim zweiten mal einer der Sinne ausgeschlossen wird, die das Gehirn zur Aufrechterhaltung der Körperbalance nutzt (Auge, Gleichgewichtsorgan, Propriozeption). Also z.B.

"auf zwei Beinen stehen mit offenen Augen" und "auf zwei Beinen stehen mit geschlossenen Augen" oder

"3 Meter gehen mit ruhiger Kopfhaltung" und "3 Meter gehen mit Kopfnicken"

Aus diesen Daten kann das System dann folgendes ausrechnen:

a) Das Sturzrisiko (durch die Bewertung der Überschreitung der Normwerte bei allen Übungen). Wenn man mehr schwankt als es der eigenen alters-/geschlechtsgruppe entspricht, dann steigt das Risiko für Stürze. Schwanken bedeutet ja, dass der Körper aus der aufrechten Haltung heraus ausgelenkt ist. Wird dabei ein bestimmter Winkel überschritten, so führt das zum Sturz. Je besser man seinen Körper aufrecht halten kann (oder andersrum: je weniger man schwankt), desto weniger wahrscheinlich ist das Risiko für einen Sturz.

b) Die Wichtigkeit einzelner Sinne für die Aufrechterhaltung des Körpergleichgewichts. Wenn bei den Übungen z.B. erkannt wird, dass der Patient immer dann mehr schwankt, wenn er auf Schaumstoffmatten steht oder wenn er die Augen geschlossen hat, dann wird klar, dass er mit diesem Sinn Defizite bei der Nutzung der anderen Sinne kompensiert.

c) Außerdem kann man aus diesen Daten natürlich erkennen, bei welchen Bewegungsabläufen tatsächlich Probleme bestehen und diese dann gezielt "üben".

Das war das eigentliche Ziel des Projekts! Auf die beschriebene Messung wurde dann ein Gleichgewichtstraining aufgebaut. Bei diesem Training werden die bei der Eingangsuntersuchung als auffällig erkannten Übungen wiederholt, wobei der Patient ein sog. vibrotaktiles Neurofeedback bekommt, wenn er die Normwerte für die jeweilige Übung und sein Alter und Geschlecht überschreitet.

Das läuft dann so ab, dass der Patient die Übungen wiederholt, bei denen er die Normwerte überschritten hat. Wenn er dabei mehr schwank als der Normpatient, dann vibriert es an dem Gürtel, den er dabei trägt in der Richtung, in die er zu stark schwankt. Der zulässige Schwankungsbereich kann dabei von Tag zu Tag verkleinert werden, so der Patient schrittweise lernt, den jeweiligen Bewegungsablauf wieder mit weniger Schwankung auszuführen.

Dieses "lernen" passiert dabei unbewusst – das Gehirn verarbeitet diesen zusätzlichen Reiz (die Vibration) unbewusst und lernt dabei, die übrigen Sinne (Auge, Gleichgewichtsorgan und Propriozeption) wieder korrekt zu interpretieren. Daher "Neurofeedback".

In den bisherigen Studien wurde meines Wissens nach der phobische Schwindel nicht explizit untersucht. Allerdings wirkt das training ziemlich unabhängig von der Ursache des Schwindels sowohl bei den "üblichen HNO Erkrankungen" wie Morbus Meniére oder Otolithenfunktionsstörung wie auch bei Morbus Parkinson oder dem Alterschwindel.

Ich könnte mir vorstellen, dass gerade der Vergleich mit Normpatienten für jemanden mit phobischem Schwindel ein wichtiges Ergebnis sein könnte. Da hier nicht Organe untersucht werden sondern der Schwindel als solcher aufgezeichnet wird, wäre damit die Frage der Einbildung erst einmal vom Tisch. Außerdem wird darüberhinaus klar, unter welchen Umständen (z.B. im Dunkeln) der Schwindel auftritt und wo also im Alltag besondere Vorsicht geboten ist.

Ich möchte hier auch darauf hinweisen, dass ich in der Firma arbeite, die an dem Forschungsprojekt als Industriepartner beteiligt war und dass wir diese Geräte mittlerweile herstellen. Die werden allerdings nicht an Patienten verkauft sondern an Ärzte und Kliniken, und zwar erst seit letztem Jahr. Das ist hier also keine Werbung im eigentlichen Sinn, aber völlig frei von wirtschaftlichen Interessen bin ich damit offensichtlich auch nicht.

Wenn hier jemand mehr darüber erfahren möchte oder Adressen von Ärzten / Kliniken möchte, die diese Methode bereits einsetzen, kann sie/er sich gerne an mich wenden.

Viele Grüße,

Sven

aH-pYsuycho


@ Rosa

also das Citalopram hilft schon, wirklich. Ich bin besser gelaunt, gehe mit mehr "Gleichgültigkeit" in Situationen rein, in denen ich vorher mehr Angst hatte.

Wobei, ganz ist es natürlich nicht weg – aber in 14 Tagen startet eine Selbsthilfegruppe, und ich bin auf der Suche nach einem neuen Therapeuten.

Ich wünsch dir ein schwindelfreies Osterfest :-)

rrosa_6linxde


a-psycho

das freut mich sehr für dich. dabei hattest du am anfang solche angst, sowas zu nehmen. aber siehst du, man muß sich nur drauf einlassen und selbst, wenn es den schwindel nicht weg machen kann, hat es doch einen angenehmen nebeneffekt, nämlich daß man entspannter ist.

ich wünsche dir und deiner familie auch eiin schönes osterfest und stressfreie tage. wir haben sämtlichen besuch abgeblockt :)z die liebe verwandtschaft muß nicht immer da sein, nur weil offizielle feiertage anstehen. wir genießen in ruhe mit leckerem essen und lassen es uns gut gehen.

allen anderen natürlich auch schöne ostern!

Lxupo7x49


Hallo mal wieder nach langer Zeit ! Schön, daß es diesen Faden noch gibt - habe ihn vor 9 Jahren praktisch "mitbegründet". Ich sehe, die Probleme sind immer noch die selben. Möchte allen auf diesem Wege wieder einmal Mut machen, daß es Wege aus der "Schwindelkrise" gibt - niemals aufgeben !

Viele Grüße & Schöne Ostern !

Lupo

ELlf(i77


Hallo! Seit einigen Wochen lese ich sehr interessiert Eure Beiträge.

Anfang des Jahres hat es mich erwischt. Angefangen hat es mit leichteren Schwindelattacken, starken Schlafproblemen, ständiger innerer Unruhe und Stimmungschwankungen. Ich habe ein sehr hartes Jahr hinter mir. Ich war überarbeitet. Immer habe ich darüber nachgedacht, wie ich alles unter einen Hut bringen soll (Arbeit, Kind, Schule, Hausarbeit, Hunde....). Dann ist mein Onkel an Weihnachten auch noch an einem Schlaganfall gestorben. Ab da an ging es bergab. Der Schwindel kam immer häufiger und ist geblieben... jetzt genau seit 4 Monaten.

Ich habe sämtliche Untersuchungen machen lassen (Großes Blutbild, Cct, Schilddrüse, Blutdruck, Blutzucker, Orthopäde, Hormonwerte). Alles ohne Befund.

Ich habe mich dann für 6 Wochen in eine psychosomatische Klinik einweisen lassen. Leider mit mäßigem Erfolg. Als ich wieder nach Hause gekommen bin wurde es erst wieder ganz schlimm. Schwindel von morgens bis abends. Ich habe nichts mehr auf die Reihe bekommen. Konnte mich kaum noch um mein Kind kümmern. Das Haus habe ich kaum noch verlassen.

Mittlerweile ist es ein ganz bisschen besser geworden. Trotzdem trage ich diese ständige Angst in mir. Ich komme einfach nicht gegen sie an. Am schlimmsten ist es morgens nach dem Aufwachen. Diese ständigen Gedanken an den Schwindel. Alles dreht sich nur darum. Ich beobachte jede Körperbewegung!!!

Ich habe jetzt einen Psychotherapeuten gefunden und hoffe, daß er mir helfen kann. AD´s (Mirtazapin) nehme ich seit 3 Monaten. Sie haben mir aber nicht wirklich geholfen.

Es ist schön, hier so viele Leidensgenossen zu finden. Das tut mir sehr gut.

c}vxm


Hallo,

ich habe vor langer zeit hier auch öfters geschrieben und habe heute mal wieder hierein geschaut.

Bei mir ist dieser Schwindel, Benommnenheit, leichte Übelkeit und was alles noch dazugegörte weg. Ich habe es gar nicht mehr. Ganz ganz selten, habe ich es mal das mir etwas "komisch" ist, aber ich glaube das haben andere Leute auch. Kann auch mal am Wetter, Periode etc. liegen.

Ich persönlich glaube das es wirklich von der Psyche kam. Hatte ja auch alle Ärzte durch (will sie hier gar nicht alle aufzählen, weil es keinen Facharzt gab wo ich nicht war :-| ) und auch zig Untersuchungen hatte. Es kam nichts dabei raus.

Gut 3 jahre habe ich mich mit den Symptomen rumgeschleppt. Ich hoffe es kommt nie wieder.

Ich wünsche Euch allen gute Besserung :)^

ai-psGychxo


Hallo zusammen,

gestern war das erste Treffen einer Selbsthilfegruppe "Angst und Panikattacken"..... Leider waren von 10 gemeldeten Leuten nur zwei da.... Schade, aber ich kann´s ja irgendwo nachvollziehen.

Na vielleicht klappt´s nächsten Montag, würde mich freuen mit Gleichgesinnten an einem Tisch zu sitzen.

@ cvm

Und was genau hast du gemacht, damit das ganze nicht mehr kommt ?

Ich nehme seit 4 Monaten Citalopram, das hilft schon mal – nur in die Situationen, die ich bisher gemieden habe, bin ich auch bis jetzt noch nicht "rein" gegangen....

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