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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

Hjorsxt2


@Jutta

Hallo,

da kann ich dir nur zustimmen, Jutta. Schwindel, Übelkeit, Sehstörungen, Kopfdruck und -schmerzen in Zusammenhang mit HWS-Beschwerden müssen nicht zwangsweise rein psychisch sein.

Grüßli

ECsthker6x7


Na prima... befinden wir uns also wieder im klassischen Kreislauf.

Liebe Jutta, ich will dir persönlich nicht zu nahe treten. Aber wenn du die pauschale Frage stellst, ob wir's denn alle an der Psyche haben und ich das "nein" schon zwischen den Zeilen heraus lese und höre, dass es bei dir ja wohl nicht psychisch bedingt ist, finde ich das fast schon ein bisschen gemein. Es gibt sicherlich Schwindel, der körperlich bedingt ist. Defektes Gleichgewichtsorgan, und was weiß ich für schlimme Krankheiten.

Und was ist mit den ganzen verzweifelten Menschen, die rumirren und nach Lösungen suchen? Sich mit dem Befund psychisch so gar nicht anfreunden können, weil eben keine körperliche Krankheit festzustellen ist?

Keiner kann dich zwingen hier deine Geschichte auszubreiten. Aber mit wagen Andeutungen gießt du nur Öl ins Feuer von Angsthasen, die jetzt denken, "hach siehste, ich hab's eben doch nicht an den Nerven, wusst ich's doch".

Also meine ganz persönliche Bitte. Entweder Karten auf den Tisch oder bleiben lassen. Denn mit Andeutungen ist keinem geholfen.

Ich für mich kann sagen, JA ich hatte/ habe es an der Psyche. Und? Auch dagegen kann man was tun. Und wenn ich jemand dabei helfen kann, immer gerne.

E%mamda


@jutta @ horst

sicher leiden nicht alle an psychischem Schwindel, aber ich denke mal, dass alle die sich hier im Faden versammelt haben schon sämtliche Ärzte aufgesucht haben, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen.

Des weiteren, denke ich, dass sicher Einige hier dankbar wären, wenn es eine organische Ursache gäbe, dann hätte man nämlich was in der Hand....

Liebe Grüße

SkchuwinedleCrinx28


Eben

es wurden schon alle Ärzte besucht etc. Mir sagte ein Gefässspezialist: "Schwindel ist ein unleidliches Ding, dem man selten auf die Schliche kommt!" Ob nun psychisch oder nicht. Ist es was körperliches, kann man davon ausgehen, dass wenn man ihn seit 1-5 Jahren mit sich rumträgt, dass er nicht schlimm ist! Lästig und quälend ja...aber nicht schlimm!

@ Jutta:

Hast Du vielleicht eine Ausbildung als Heilpraktikerin gemacht und willst eine neue Untersuchungsmethode, Globulis etc. an den Mann bringen? Ich glaube die meisten hier sind schon ziemlich gefestigt, bzgl. ihrer Diagnose, so dass sie sich nicht mehr verunsichern lassen...

S&torej Thor


HNO-Spezialist in Süddeutschland?

Hallo zusammen,

da mein "phobischer Dauerschwankschwindel" seit Herbst 2005 den Kumpel "Schwerhörigkeit" gefunden hat, mein HNO-Arzt vor Ort aber nix gefunden hat, suche ich noch einen weiteren HNO-Arzt zur Beurteilung. Kann mir jemand mit "Schwindelerfahrung" einen guten Arzt oder viell. sogar ne HNO-Klinik irgendwo in Süddeutschland empfehlen?

Vielen Dank

StoreThor

M#andyx-22


Hallo again,

ich weiß es ist ein leidiges Thema, aber ich würde doch gerne mal wissen, ob es den niemanden gibt der -ohne- Medikamente mehr oder weniger "geheilt" wurde?

War vor ein paar Wochen in der SA in München, raus kam was mir alle anderen auch schon gesagt haben, phobischer Schw..., Panikattacken usw. Die haben mir dan Seroxat gegeben und die Nebenwirkungen waren der absolute Horror, so schlecht ging es mir in meiner dreijährigen Leidenszeit noch nie, deshalb hab ich die Dinger auch gleich wieder abgesetzt.

War eigentlich schon mal jemand in einer psychosomatischen Klinik ??? ? Ich will das noch versuchen und wenn das nicht funktioniert, geb ichs auf.

Und Store Thore für dich hätte ich einen Tipp: In München gibt es einen Super HNO, DR. SAUER!!!! Der kennt sich auch mit Schwindel gut aus (allerdings nur wenn dieser organisch ist, deswegen konnte er mir nicht helfen); aber auf den HNO Arzt schwört ganz München :)^

Liebe Grüße

Mandy

L0upjo04x9


Hi Mandy,

ich wurde leider auch nicht ohne Medikamente geheilt, bin aber der Meinung, dass dies unter bestimmten Umständen möglich ist. Ich war leider so panisch und gleichzeitig "verbohrt", dass ich - im Nachhinein gesehen - wohl ohne AD nicht (oder nicht so schnell) therapiefähig gewesen wäre.

Die Erfahrung "psychosomatische Klinik" (Reha) habe ich auch und das war eine absolut gute Sache. Allerdings, dort in der Reha selbst erfolgt in den seltensten Fällen "die Heilung". Man ist dort in einer Art eigenen Welt, wo sich intensiv gekümmert wird und was man nicht unbedingt mit dem alltäglichen Leben vergleichen kann. Man kann sich aber einiges an Rüstzeug für den Alltag mitnehmen und eine ambulante psychotherapeutische Nachbehandlung sollte unbedingt gesichert sein. Letztendlich ist sowieso beides (stationäre- und ambulante Therapie) als eine Art "Hilfe zur Selbsthilfe" zu sehen.

und wenn das nicht funktioniert, geb ichs auf.

Warum das ? Das brauchst Du nicht.

Welche Therapiemöglichkeiten hast Du denn in Deiner 3-jährigen Leidenszeit denn schon ausprobiert ?

Wenn man bedenkt, wieviel Zeit und Kraft man für die ganze umfassende Diagnostik und Eigenrecherche aufgewendet hat, sollte man bzgl. Therapie auch etwas geduldiger mit sich sein.

Viele Grüsse

Lupo

sschwiZnYdelixna


Ich glaube, Jutta will uns nicht an ihrer Lösung teilhaben lassen.

Wenn ich bedenke, daß es vor 10 Jahren lange nicht so viele Krebspatienten gab wie heute, erscheint es mir mehr als logisch, daß es heute auch jede Menge mehr Psychosomatiker oder Schwindler gibt. Für den Krebs sind u. a. Umweltgifte, Hormone usw. zuständig, für den Schwindel oder die Psyche der stetig steigende Druck, der auf uns ausgeübt wird. Wer lebt denn heute schon noch sorgenfrei und rundherum glücklich. Jeder hat so seine Problemchen, mehr oder weniger.

Wir alle hier haben doch unsere gesamten Diagnostik-Möglichkeiten ausgeschöpft, manche sogar doppelt und dreifach. Und ich denke, bei dem heutigen medizinischen Stand sind die Ärzte sicher in der Lage, etwas Organisches auszuschließen (auch, wenn es manche nicht so recht glauben wollen oder können).

Ich finde es echt schade, daß Jutta uns nicht weiterhilft, vielleicht überlegt sie es sich ja doch noch mal.

Gruß Ina

SWchw"in3dlve=rinx28


@ Schwindelina

Ja...echt zu schade, dass wir nicht hinter Juttas Allheilmittel kommen...aber vielleicht bekommt man die per Fax-Abruf über eine teure servicenummer oder so... ;-)

s7chwoin`delxina


@Schwindlerin

Das kann natürlich gut möglich sein. Finde ich total unverantwortlich, die Leute hier erst hellhörig zu machen, und sich dann in Schweigen zu hüllen. Soll ich zuerst den Fax-Abruf nutzen oder willst du als erstes :-D ;-)

Liebe Grüße Ina

Sochwpindzleri6n2x8


@ Schwindelina

Ich würde mich opfern :-) Und dann stelle ich diese Tips natürlich kostenlos hier ein, denn mir ist wirklich daran gelegen, denen zu helfen, denen es genauso schlecht geht wie mir! Aber ich fürchte selbst der Faxabruf wäre nur eine weitere Sackgasse...oder es steht ein Satz drin: Treiben sie Sport!;-D

Easthmer6x7


@ store thor

Den ultimativen Tipp habe ich auch nicht. Aber es gab doch bei der Zeitung FOCUS immer den großen Ärztecheck. Die Ergebnisse gibt es sogar in Buchform. Schau doch mal bei denen auf der Internetseite vorbei. Vielleicht wäre das eine Spur.

@mandy

Ich glaube jeder Schwindler hatte schon mal den Gedanken "mir doch egal, ich geb jetzt auf". Das ist in einer akuten Phase auch durchaus legitim. Ein bisschen Selbstmitleid kann auch bei Gelegenheit nicht schaden. Aber was zählt, ist der unbedingte Wille, sein Leben wieder selber zu bestimmen und nicht durch den Schwindel bestimmen zu lassen. Das muss das Ziel sein, das man nicht aus den Augen verlieren darf, egal wie lange es dauert. Und ja in manchen Fällen dauert es lange. Aber jeder Tag Schwindel ist wieder ein Tag näher am Ende von der Schwindelei.

Allgemein hat sich bestätigt, dass eine langer Weg in den Schwindel hinein und eine lange Schwindelzeit ohne Besserung auch einen längeren Weg wieder hinaus nach sich zieht.

Auch wenn ich Dir jetzt sage, dass ich den Weg nach draussen ohne Medikamente gefunden habe (mit gelegentlichen Rückfällen) nützt Dir das ja nicht viel. Die Kunst ist, seinen eigenen Weg zu finden, und das macht's besonders schwer. Obwohl ich Medikamente durchaus für ein adäquates Mittel halte, um wieder auf den rechten Weg zu finden. Die anfänglichen Nebenwirkungen sind natürlich mühsam.

Aber Therapie ambulant oder in einer Klinik sind bei phobischem Schwindel eine sehr gute Idee. Man bekommt auch dort keine Heilung versprochen. Man kommt Wege aufgezeigt, die man noch nicht kennt.

s9c`hwin[delixna


@ schwindlerin

Da sie ja davon überzeugt ist, daß wir es nicht alle mit der Psyche haben, könnte aber auch vielleicht drinstehen:

Es gibt noch 75000 andere Ärzte in Deutschland die sie noch nicht besucht haben. Lassen sie ihre Organe durchchecken! Eine Liste können sie hier herunterladen :-D

Grrr, so was regt mich auf. Wo ist Jutta eigentlich abgeblieben? Warum sagt sie nichts mehr?

Gruß,, Ina

LTupo3049


Betr. Jutta

Eigentlich bin ich ja froh darüber...

Vielleicht hat sie sich auch nur besonnen, erst dann wieder zu schreiben, wenn Sie tatsächlich mit einer Lösung dienen kann.

Noch waren die Worte....

Hab jetzt, glaube ich des Rätsels Lösung.

*:) Lupo

s5usaO73


meine Geschichte / Cranio-Sacral-Therapie

*:) Hallo! Eigentlich bin ich eher auf der Herz-Kreislauf-Gefäße Diskussion derzeit zu finden, da ich mit Problemen nach einer Lungenembolie kämpfe. Jedoch bin ich dann auch auf Eure Diskussion gestoßen. Vor 3 Jahren habe ich auch zum ersten mal die Schwindelproblematik kennen gelernt. Nach einer langen Phase mit Magenproblemen und starkem Abnehmen kam eine Nebenhöhlenentzündung und dann habe ich mir noch den Kopf ziemlich heftig am Hochbett meines Sohnes angehauen. Naja, egal, jedenfalls wurde mir beim Autofahren plötzlich ganz heftig übel und schwindelig und war nicht mehr in den Griff zu kriegen. Zu Hause konnte ich nur abgedunkelt liegen, war lichtempfindlich, konnte nicht lesen, nicht fernsehen, nicht schreiben oder dergleichen und schon gar nicht aus dem Fenster sehen – irgendwie war alles verwackelt. Dann begann eine Ärzteodyssee, sogar zwei Krankenhausaufenthalte und viele Untersuchungen und keine wirklich eindeutigen Ergebnisse. Zwei Monate musste mein Mann zu Hause bleiben um sich um die Kinder zu kümmern, da ich nicht fähig war. Naja, jedenfalls hat im Klinikum RDI in München ein Proffessor der sich viel mit Schwindel befasst dann irgendwann mal doch gefunden, dass ich einen paroxalen Lagerunsschwindel hatte, allerdings in einem anderen "Gang" als 95% aller anderen Menschen die das haben. Durch eine bestimmte Lagerung hat er das dann angeblich hinbekommen. Trotzdem war mir immer noch schwindelig und mir wurde gesagt das sei psychisch, da mich der Schwindel usw. so erschreckt hat und ich das jetzt verinnerlicht hätte oder so. Der Proff. Bestätigte mir, dass im Ohr zu der Zeit dann alles okay. Naja, um die Geschichte nicht ewig lange zu machen. Ich habe über Zufälle eine tollte Praxis in München gefunden und mache seitdem Cranio-Sacral-Therapie (ihr könnte Euch darüber in Google oder dergl. informieren) Das tolle ist, dass die Therapeutin auch Psychologin ist, aber Körper und Seele quasi zusammen "behandelt" und mir zusätzlich zur Cranio "Hilfestellungen" gibt und mit mir meine Probleme anschaut. Natürlich ist es nicht für jedermann das Allheilmittel, aber ich habe auf die Cranio-Sacral-Therapie sehr gut angesprochen und mache das auch derzeit wieder. Der Schwindel wurde tatsächlich irgendwann besser, ich habe mich bewusst den problematischen Situationen ausgesetzt. Es hat lange gedauert bis ich morgens nicht schon als erstes dachte "oh jeh, ist der Schwindel wieder da". Auf hohe Berge und Türme usw. gehe ich noch nicht sehr gerne, aber das ist ja nicht so wichtig. Der Schwindel kommt immer mal wieder in Stresssituationen, aber ich hatte wirklich Phasen wo er weg war.

Da ich zur Zeit ja wieder ein Angstproblem aufgrund der Lungenembolie habe kommt der Schwindel auch immer mal. Erschreckt mich dann schon. Ist wirklich nichts schönes.

Also, sorry, jetzt habe ich einen halben Roman geschrieben! Viele Grüße an alle, Susa

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