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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

a--psy(chxo


Hallo zusammen,

was macht ihr gegen Müdigkeit ? Ich schlafe genug (ca. 7,5 Std.), trinke und esse ausreichend, bewege mich (Sport) und trotzdem bin ich Morgens immer müde....

Weder Kaffee, Cola oder Wachmachtee helfen...

Im Moment muss ich mir wirklich gleich Streichhölzer unter die Lider klemmen !

Und wenn ich dann so müde bin, kommt der Schwindel und die Gedanken.

J9odixe


@ a-psycho

Morgens ist es bei mir immer auch am schlimmsten – da fühle ich mich erst recht komisch – immer müde und schwindelig..... Der Zustand hält auch meist so lange an, bis mein zweites Frühstück wirkt ;-) Habe das Gefühl, dass es mit Korodin-Tropfen besser wird. Die nehme ich seit ein paat Tagen morgens schon. Habe morgens auch immer ganz niedrigen Blutdruck: 85/60. Gehe dann natürlich trotzdem mit dem Hund raus, aber wenn ich wieder komme, ist es noch schlimmer. Dann schwankt der Boden erstens noch doller und zweitens fühle ich mich dann auch im Kopf zu taumelig – so wie eine bleierne Müdigkeit. Dann würde ich am liebsten wieder ins Bett gehen, aber das geht ja nicht wegen der Arbeit.....habe noch kein Patentrezept gegen diesen Zustand gefunden....

Wie sieht es denn mit deinem Blutdruck aus?

LG @:)

RBbD


Hallo zusammen,

hab mich in letzter Zeit weniger blicken lassen, zu tun und keine Lust zum Schreiben , kann man wohl als Nebenwirkungen verbuchen "keine Lust"

Ich hab jetzt paar Wochen lang Opipramol genommen, nach 3 Tagen absoluter Symptomfreheit kam alles schleichend wieder, gemildert aber da... dazu kamen auf einmal starke Nackenschmerzen und Migräne. Hab mir nix bei gedacht und hab alles weiter eingenommen dachte geht wieder weg, hat man ja Mal nen schiefen Hals und Migräne hab ich ja eh ...

Na wie auch immer, irgendwie war das alles unbefriedigend.

Heute hatte ich nen Kontrolltermin nach 5 Wochen ca. und muss die Tabletten schon wieder absetzen. Sind schon wieder alles Nebenwirkungen. Na ok nach 3 Wochen Nackenschmerzen und Kopfschmerzen hab ich mir schon gedacht, dass das nicht sooooo normal ist.

Jetzt nehm ich Cymbalta ... bzw. habs grad in der Apotheke bestellt.

Soll wenn möglich 3 bis 5 Tage Opipramol absetzen und dann Cymbalta einnehmen. Wenns nicht geht, soll ich gleich morgen damit anfangen.

Was würdet ihr machen?

Fahre Sonntag kurz in den Urlaub mit meinem Mann, 3 Tage an die Nordsee, neue Tabletten riskieren? Riskieren Tabletten wegzulasen ODER noch 3 Tage mit Nackenschmerzen rumlaufen und dann erst absetzen und neu anfangen? (habe eine Woche Urlaub ab jetzt...!)

Wäre um Ratschläge dankbar :-)

Liebe Grüße Karo

2z01]0SItern0che'n


@a-psyche

Geht mir leider genauso, Kaffee hilft überhaupt nix mehr. Manchmal hilft nur ne 1/4 Stunde hinlegen. (Geht aber auch nur, wenn ich zu Hause bin ;-D ). Hast du schonmal probiert, wenns ganz schlimm ist, einfach mal spazieren zu gehen? Hilft dir das? (Wurde mir mal empfohlen).

@RbD

Tja, das ist schwer zu beanworten. Ich würde entweder keine nehmen oder wenn du dich traust, evtl. ne 1/4 Tablette nehmen. Kenne aber Cymbalta nicht.

LG

Rbb@D


So, ich hab mich nun entschieden, bis Dienstag das Opi zu nehmen, dann bis Freitag nix und ab Samstag dann das Cymbalta.

Sagt mal – kann ich das Opi einfach so weglassen? Mein Arzt hat jetzt gar nix gesagt diesbezüglich aber so ein Absetzsyndrom soll es da ja nicht geben?

LG

a@-psPycho


@ RbD

ich würds ausschleichen...

@ 2010Sternchen

zu dem Spazierengehen: Wenn ich im Büro am Arbeiten bin, kann ich nicht spazieren gehen.... Da würde mein Chefe ziemlich doof kucken... :-)

RqbD


@ 2010Sternchen

ne 1/4 davon kann man nicht nehmen, das sind Kapsel (würg) ... entweder 30mg oder nix ;-)

@ a-psycho ja glaub auch,

wobei "angesetzt" hab ich die auch schnell – werd denk mal erst die halbe Mittags weglassen, dann die halbe Morgens und am 3. Tag die ganze Abends ...

Morgen gehts los, ist schööööön Regen angesagt grummel :-|

Liebe Grüße

R`osagxlück


Hallo liebe Leidensgenossen,

ich habe jetzt nach vielen Jahren den phobischen Dauerschwindel bald überwunden.

Bei mir lags (wie wohl bei vielen von uns) am zu niedrigen Kreislauf..der Schwindel ist morgens meist heftiger...Autofahren wird zur Seefahrt...vom Balkon konnte ich nicht runterblicken ohne den Sturz fast wie real mir vorzustellen..Drehschwindel...am schlimmstne war es beim Rodeln mit der Firma |-o ..nun ja das hat sich auch "verwachsen"..denn in diesem Zustand konnte ich irgendwann nicht merh arbeiten geschweige denn allein schon zur arbeit fahren. Ich kann mich nur noch zu fuß versorgen.

Doch ich darf hoffentlich langsam wieder in der Vergangenheit davon sprechen.

Die Kreislauf/Blutdruck/Schilldrüsensache die meinen Körper so aus den Fiugen bringen kann..die ist natürlich im warmen sonnigen Sommer soundso begünstigt..die Symptome gehen etwas zurück..der Körper kann ein bischen Vitamin D auffüllen mit der stärkeren Sonnenexposition, die Tage sind länger, man bewegt sich mehr, man muß nicht soviel heizen (Körpertemperatur aufrechterhalten) wie im Winter und hat Energie frei für Körperertüchtigung. Wegen der Hitze ißt man weniger und Trinkt mehr...viel Wasser trinken ist bei Schwindel gaaaaanz wichtig. Mit zunehmendem alter verlieren wir unser Durstgefühl..wir müssen mit Verstand trinken lernen. Die meisten Erkrnakungen des Alters kommen durch Wassermangel im Körper. Auch die Inkontinenz kommt eigentlich auch immer stärker je weniger man seinen Harntrakt arbeiten läßt.

Ich habe eine Schilldrüsenunterfunktio,. Ab 45 hat jeder 2. eine Schilldrüsenunterfunktion..meist unentdeckt...seit 2003 veraltete Normwerte verhindert dass auch ein aufmerksamer Arzt, die Hypothyreose entdeckt.

Der Laie kann sich auch gar nicht vorstellen dass die Schildlrüse soviele Symptome an allen Enden des Körpers verschulden könnte. Leider habe ich festgestellt dass es auch wenige Ärzte wirklich wissen.

Ab einem TSH von 2,0 kann ein Arzt Thyroxin verordnen...doch die meisten wollen nicht, kennen sich nicht aus. Dabei wäre alles klar würde man sich fortbilden, z.B. auf der Website fürs TSH = Thyreotropin bei wikipedia...da steht das meiste beschreiben...auch für Ärzte lesenswert.

Frau Dr. Brakebusch, eine Ärztin die Schilddrüsenkrank ist und daher am eigenen Leib erfahren mußte dass die Schilldrüse 30-40 seltsam diffuse Symptome macht...sie hat auch einen Ärztemarathon hinter sich bringen müssen ..bis sie die Diagnose bekam. goggelt mal Brakebusch und standard..oder schaut mal hier im Forum unter der Rubrik "Schilddrüse".

b+uhddlBeixa


Ab 45 hat jeder 2. eine Schilldrüsenunterfunktion..meist unentdeckt..

Bitte mal eine Quelle hierzu.

Diese Zahl entspricht nach meinem Kenntnisstand der gesamten Anzahl von Schilddrüsenauffälligkeiten einschließlich Strumen (Schilddrüsenvergrößerungen), Knoten, Autonomien (eigenständig arbeitende Bereiche), Hyperthyreosen (Überfunktionen) und eben auch der Hypothyreosen (Unterfunktionen), letztere bei Frauen > 45 Jahren, einschließlich der latenten Hypothyreosen (TSH hoch, freie Werte im Normbereich) so bei etwa bis zu 10 % der Bevölkerung, Männer weniger.

Quelle z.B.:

[[http://resources.metapress.com/pdf-preview.axd?code=kn67q1j642636876&size=largest]]

R&osafglYück


Stimmt..ich hatte es auch leider zu spät gemerkt, ich meinte SD-Erkrankungen in Gänze..ich habe das nicht mehr korrigieren können. Danke für dei Korrektur.

Meine Intention ist gewesen, dass es sich für jeden lohnt seine Schilldrüse untersuchen zu lassen unter zugrundelegung neuer TSH-Normwerte. Und bei den hier besprochenen Symptomen sollte selbst bei idealem TSH von 1,0 noch ein genaue Schilldrüsendiagnostik erfolgen bevor man alles der Psyche zuschreibt.

d9reamV-dxream


@ Rosaglück

in anderen Foren schreibst du, das dieser Satz

Ab 45 hat jeder 2. eine Schilldrüsenunterfunktion..

du auf einem Schild beim Arzt gelesen hast.

die Frage war , wie kommt der Arzt dazu sowas aufzuhängen, bzw. was für ein Arzt war das denn?

RGosagOlücxk


Das war ein Professor für Endokrinologie in seiner Praxis. Ich habe es aber auch auf der website der Schilddrüsenliga.

Aber es heißt insgesamt hat ab 45 jeder zweite eine Schilddrüsenerkrankung. Ein Arzt/Rheumatologe sagte mir von Frauen ab 50 hat jede 2. eine Schilddrüsenunterfunktion.

Ich habe Konzentrationstörungen seit ich in der Unterfunktrion bin....da bin ich froh wenn nicht zuviele solcher "Leichtsinnsfehler" sich einschleichen.

bRuddwleia


Ein Arzt/Rheumatologe sagte mir von Frauen ab 50 hat jede 2. eine Schilddrüsenunterfunktion.

Mögliches Mißverständnis, wie oben? Entspricht der Gesamtzahl von Schilddrüsenerkrankungen.

Oder nur bezogen auf sein Patientengut?

Zahl der Unterfunktionen etwa 1% der Gesamtbevölkerung, mit dem Alter steigend, bei der Altersgruppe der Frauen nach den Wechseljahren etwa 10% (einschließlich der latenten Hypothyreosen).

bIudxdleJia


Nachreichend:

Beispiel einer recht seriösen Quelle:

[[http://www.schilddruesenzentrum-koeln.de/index.php/wissenswertesschilddruese/80-mitglieder-des-schilddruesenzentrum-koeln-ev/rund-um-die-schilddruese/95-hypothyreose-schilddruesenunterfunktion]]

RZos]aglOück


Ich habe mir sehr viel Quellen angeschaut. Wenn man davon ausgeht dass zum Thema Hashimoto (häufigste Form der Hypothyreose) immer noch Bücher zitiert werden,m die damals mal annahmen es handelt sich um eine seltene Erkrankung..und das vieleicht der Grund ist dafür dass man im Medizinstudium bei seltemnen Erkrankungen gern auf Lücke lernt....muß man davon ausgehen dass es riesige Dunkelziffern gibt bei der Schilddrüsenunterfunktion.

Seit 2003 sind neue Normwerte bekannt, die in Deutschland nur von Teilen der Ärzteschaft angewendet werden. Man ist auch deshalb so zögerlich diese neuen Normwerte insgesamt anzuerkennen, weil dann wirklich offensichtlich würde dass soviel Menschen an Hypothyreose leiden. Man hat also eine Norm (Gaußglockenkurve) die offensichtlich seltsam nach hinten verlängert ist..und darunter jede Menge Hypothyreose begräbt.

Da eine kranke Schilldrüse noch ewig türkt und mögelt (=kompensiert) sind noch ziemlich lange euthyreote TSH-Werte zu vermerken, obwohl der Patient schon länger unter Symptomen leidet.

Also ich fasse zusammen...die Daten, die bisher vorhanden sind sind eher skeptisch niedrig bzw gehen gar von der wirklich SELTEN (diagnostizierten!) Hashitoxikose aus. Die Wahrheit liegt ziemlich weit oben.

Nur eine kleine Rechnung...Frau Brakebusch meint, dass mittlerweile 14% der Bevölkerung an Hashimoto erkrankt sind. Ich nehme nun nur die Frauen (90% der Hashimotokranken sind Frauen) und runde etwas..wegen der Dunkelziffer also keineswegs übertrieben...somit hätten 30% aller Frauen Hashimoto ...also da es ein Erkrankung ist die mit zunehemendem Alter häufiger auftritt...können es 40-45% der Frauen sein ab 50, 10% ALLES Pubertierenden sollen Hashimotokrank sein heutzutage...und wenn ein Rheuma-Arzt nur seine eigenenKlientel sieht, da sind die nochmal konzentrierter..da kann das schon jede 2. seiner Patientinnen mindestens sein...das Hashimoto die Schmerzschwelle erniedrigt..und viele deshalb noch Neuralgien und Fibromyalgie abgeklärt bekommen und deshalb zum Rheumatologen geschickt werden.

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