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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

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Geht es wem genauso?

Hallo!

Erstmal finde ich es interessant, dass es anscheinend so viele Menschen gibt die ein ähnliches Problem, wie ich teilen. Ich bin 20 Jahre alt und leide seit Anfang September letzen Jahres an dauerhaften Schwindel. Der Schwindel kam ohne Ankündigung über Nacht. Der Schwindel ist unterschiedlich stark ausgeprägt. Schwankt tageweise, wie auch wochenweise. Mir ist aufgefallen, dass Müdigkeit ihn ziemlich verstärkt. Das gleiche gilt für Dunkelheit. Ich fühle mich beim gehen, wie betrunken, aber auch wenn ich sitze und liege ist je nach stärker des Schwindels eine Art schwanken zu spüren. Bei schnellen Kopfbewegungen und wenn ich nach oben schaue wird der Schwindel stärker. Außerdem leide ich ungefähr seit der gleichen Zeit unter trockenen Augen Kann dort eine Verbindung zum Schwindel bestehen? Hatte vorher nie trockene Augen. Besonders nach einer langen Nacht mit Alkohol (muss nicht viel sein) geht es mir am nächsten Tag besonders schlecht. Andererseits kommt es mir so vor, als würde ich den Schwindel quasi vergessen, wenn ich viel zu tun hab oder mit Freunden unterwegs bin. Es ist danach so, dass wenn ich mich frage war dir vor einer Stunde schwindelig, ich keine Antwort darauf finde, weil ich es nicht weiß. Bei mir wurde deswegen schon ein großes Blutbild beim Hausarzt gemacht, ich war beim HNO-Arzt, bei 2 Neurologen EEG etc. wurden gemacht. Außerdem wurde ein MRT des Kopfes durchgeführt. Und beim Augenarzt war ich auch. Bisher wurde nichts Wirkliches gefunden. Wobei ich besonders nach der MRT Angst vor dem Ergebnis hatte. Meine Mutter ist mittlerweile davon überzeugt, dass es sich um psychischen Schwindel handelt. Unsere Familie ist insofern vorbelastet, als dass meine Mutter, als auch meine Schwester unter Depressionen leiden und dagegen seit Jahren Medikamente nehmen. Sie haben allerdings keinen Schwindel. Mein Neurologe sagte mir Ende November, dass ich bis in den Januar mal sehen soll wie es mir geht und dann evtl. wieder kommen. Diesen Rat habe ich befolgt und ich kam mit dem Schwindel auch immer besser zu recht. So war ich auch seitdem noch nicht wieder beim Neurologen, da ich dachte, vielleicht schaffe ich es alleine gegen den Schwindel. Ich habe mir immer mehr zugetraut. Vor einer Woche bekam ich dann die Grippe seit ein paar Tagen geht es mir nun wieder sehr schlecht. Ich weiß momentan gar nicht, ob ich so nächste Woche wieder arbeiten kann. Meine Mutter empfiehlt mir schon länger Antidepressiva zu nehmen, doch ich habe Angst vor den Nebenwirkungen und außerdem denke ich manchmal noch, dass der Schwindel doch nicht psychisch ist. Allerdings erkenne ich mögliche Gründe für einen psychischen Schwindel. Letzen Sommer habe ich mein Abitur beendet (eigentlich ein Grund zur Freude). Außerdem habe ich mich von meiner ersten richtigen Freundin getrennt. Deswegen musste ich auch noch lange danach öfters weinen. Nach der Schule hatte ich auch eine Zeit lang das Gefühl, ich würde meine Freunde kaum noch sehen. Das Abitur selbst hat mir auch großen Stress bereitet, weil ich extrem ehrgeizig bin. Im kommenden Herbst will ich studieren, ich weiß nur noch nicht, wie das so wirklich gehen soll mit dem Schwindel. Manchmal könnte ich einfach heulen, andererseits fühle ich mich nicht wirklich depressiv. Ich hoffe nur, dass der Schwindel wenigstens auf das Niveau von vor der Grippe geht und nicht so bleibt wie momentan.

Das war’s erstmal! Danke

LG Breez

Ehsther{67


@ breez

Psychisch bedingter Schwindel muss nicht unbedingt mit einer Depression einhergehen. Es gibt Menschen mit Depris ohne Schwindel und eben auch Menschen mit Schwindel aber ohne Depris.

Ich hatte während meiner heissen Schwindelphase sicherlich auch depressive Momente. Die hat jeder Mensch. Kommt eben immer nur drauf an, wie lange sie dauern. Aber depressiv war ich nicht. Kenn das auch von meiner Mutter.

Auch wenn dir deine Mutter dazu rät. Du musst keine Antidepressive nehmen, wenn du nicht möchtest. ADs werden eben auch in Zusammenhang mit Schwindel verschrieben. Aber eine Therapie kann man ja auch ohne Medikamente angehen. Und zur AD-Einnahme gehört meiner Meinung nach sowieso eine Therapie dazu.

Um seelisch aus dem Gleichgewicht zu geraten, braucht es nicht immer dramatische Ereignisse. Es reichen auch viele "Kleinigkeiten". Kranke Mutter, kranke Schwester, das Abi, ein neuer Lebensabschnitt beginnt, Studium, Trennung von der Freundin... das alles summiert sich.

Hast Du denn schon mal mit einem Therapeuten gesprochen? Das wäre ja mal ein Versuch wert. Wenn's nichts ist, kannst Du es ja auch wieder lassen. Aber es ist einfach hilfreich, wenn man manchen Dinge mal mit einem Profi bespricht, der einem auch dabei helfen kann, manche Sachen auch anders zu sehen.

Snchwind_lerin2x8


HILFE nochmal!

Hallo ihr lieben Schwindler!

Kurzer Zwischenstand meinerseits- es ist nicht besser! Und ich habe das Bedürfnis zu jammern…ich weiß einfach nicht, was ich davon halten soll! Jeden Tag mindestens eine Schwindelattacke. Was mir aufgefallen ist…es ist oft wenn ich laufe oder Treppen steige aber auch im Stress oder wenn ich mich aufgrund meiner Angststörung zu etwas zwinge, was ich aufgrund meiner Angst gar nicht wirklich tun möchte.

Aber man sagt doch, wenn man sich konfrontiert, geht die Angst weg und somit der Schwindel. WANN DENN?

Ich bin echt am Verzweifeln und versuche wirklich mich ins Leben zurückzukämpfen, aber es ist so verdammt schwer. Entweder "schwindel" ich oder ich bin wie benommen, habe Sehstörungen etc…häufig auch bei Temperaturunterschieden und Lichtwechsel, von hell nach dunkel. Ich hatte jetzt eine Woche Urlaub und war relativ entspannt…erst als ich das Haus verlassen habe ging es mir elend, bzw. als mein Arbeitsalltag wieder losging! Schon komisch.

Seit 2 Wochen habe ich allerdings auch einen relativ niedrigen Blutdruck 105:60. Hohe Werte scheinbar immer nur beim Arzt und unter Aufregung!

Ich kapier das alles nicht mehr…desto mehr ich mich bemühe, bewege etc. desto schlimmer wird es, bzw. desto eher bin ich überfordert und erschöpft. Den ganzen Tag auf der Couch liegen und gar nix tun, damit geht es mir symptomatisch am besten, allerdings nicht psychisch, weil ich dann deprimiert bin, mich langweile. Ich habe auch mittlerweile keine sozialen Kontakte mehr, außer im Job und hier übers Netz. Auch dieses will ich gerne ändern…gibt es hier Schwindler oder Ängstler aus der Nähe Frankfurt zwecks Austausch und gemeinsame Unternehmungen?

Ich fühle mich schon ziemlich allein…dieser Zustand kann mich echt so beeinflussen, dass ich mit Schwindel reagiere? Bitte um Antwort…momentan ist wieder echt schlimm! Zudem habe ich das Gefühl, dass meine Freizeit gar nicht reicht um meinen Alltag zu meistern…gerate dann oft bei meinem Vorhaben unter Druck…shoppen gehen? Jetzt? Aber es muss doch noch gekocht werden! Also lass ich es und gammel lieber auf der Couch rum… echt verzwickt. Kennt jemand diese Empfindungen?

cLhrisbt1ian=3x4


hallo schwindlerin,

das mit dem am liebsten den ganzen tag oder feierabend auf der couch rumhängen und alles andere ist zu anstrengend (sport, weggehen, haushalt etc.) kenn ich nur zu gut!!!

ich kann dir nur sagen: zwing dich dazu!

denn wenn man sich aufgaben stellt und diese auch durchzieht denkt man nicht so sehr an den blöden schwindel, und nur so kanns weggehen !!!

ich versuche immer, meine tage voll durchzuplanen. denn das schlimste bei mir ist immer leerlauf, aber eben auch das bequemste!

lg christian

L;up:o04x9


Hi Schwindlerin28,

jammern muss auch mal sein, es gibt Situationen oder Phasen, da reichts einfach und man kann nicht mehr "den Starken" machen.

Die Angst bzw. entsprechende Symptome gehen nicht alleine durch die Konfrontation weg, aber sie werden ohne Konfrontation nur schlimmer, weil letztendlich durch zunehmende Vermeidung der "Lebensspielraum" immer enger wird.

Auch wenns schwerfällt, Du must Geduld haben. Du hast mindestens 1 Jahr gebraucht - vielleicht sogar noch länger - um in diese Situation zu kommen, das kann man nicht einfach abschalten.

Zudem kommt es immer darauf an, in welcher Phase man sich gerade befindet. Ich habe den Eindruck, dass Du Dir momentan in dieser Sache selbst unheimlich viel Druck machst, Dich überforderst und ziemlich (und ständig) unter Spannung stehst. Vielleicht wäre es besser, in dieser Phase etwas mehr auf Entspannung zu setzen, und den "Kampf zurück ins Leben" noch etwas hinten anzustellen. Das ist durchaus "legitim", man kann nichts erzwingen.

Alles Gute & Grüsse

Lupo

DTaviLd xS


Re: geht es wem genau so (breez)

@ Breez:

Die Symptome, die du beschreibst sind ziemlich ähnlich wie meine. Auch bei mir ist der Schwindel unterschiedlich stark, vor allem beim Sport oder unter Leuten bemerk ich ihn aber weniger. Auch scheint er durch Müdigkeit verstärkt zu werden und vor allem bei schnellen seitlichen Kopfbewegungen verstärkt er sich. Das mit den trockenen Augen habe ich nicht.

Bei mir hat der Neurologe eine Depression diagnostiziert, auch wenn ich das für eine absolute Verlegenheitslösung halte, ich nehme auch keine Antidepressiva. Der Schwindel scheint bei mir auch nicht so stark ausgeprägt zu sein, höchstens beim Lernen für die Schule behindert er mich doch ziemlich.

Ich habe außerdem einen recht niedrigen Blutdruck, kann das der Auslöser für Schwindel sein?

David

bsreebz198x6


Hallo!

Sicherlich kann ein niedriger Blutdruck den Schwidnel hervor rufen! Bei mri wurde das auch untersucht! Allerdings ist es sehr unwahrscheinlich das man dauerhaft so niedrige Blutdrücke hat und so lange an dauerhaftem Schwindel leidet! Bei mir war der Blutdruck meist auch in Ordnung. Das mit der Depression würde ich mittlerweile garnicht so als Verlegenheitslösung sehen. Der Schwindel kann durchaus durch eine Depression verursacht werden. Ich denke, ich werde mal ausprobieren, ob bei mir Antidepressiva bzw. evtl. eine Therapie helfen. Verlieren kann ich ja nichts. Und sonst wurde ja schon fast alles ausgeschlossen.

PS: Hast du einen verstärkten Schwindel auch beim gehen im dunkeln?

SBchwindl!erxin28


@ Breez:

Ich wurde zwar nicht gefragt, aber ich antworte trotzdem...ich nehme sehr oft diesen Schwindel wahr, wenn ich vom hellen in einen dunklen Raum komme...sehr oft, aber auch bei Temperaturunterschieden...Z.B.im Sommer wenn ich von draussen in einem klimatisierten oder kühleren Raum komme...frage mich nur was das ggf. mit einem psychischen Schwindel zu tun haben soll... ???

EestTherx67


also ich bekenne mich ja immer wieder eindeutig zum psychogenen Schwindel ;-)

Alle von Euch beschriebenen Sxmptome kenn ich auch. Auch die beschriebenen Probleme, wenn man z.B. vom Hellen ins Dunkle kommt.

Mein Freund hat geschworen, es käme vom schwankenden Luftdruck. Seitdem haben wir eine schicke Wetterstation zu Hause.

Ich habe schon immer einen niedrigen Blutdruck, der Schwindel kam aber erst vor zwei Jahren. Damals habe ich auch wahnsinniges Krachen im meiner HWS "gehört". Das volle Programm eben. Eine ganze Weile war ich auch auf Hormonstörungen spezalisiert. Das einzige was bis heute noch nicht abschließend geklärt ist. Und auch das einzige, an was ich bei dem immer seltener werdende Schwindel manchmal denke.

Ich für mich weiss, das hat alles meine Psyche gemacht. Ich habe nix mit der HWS, meine Augen sind prima, und einen Hirntumor habe ich bis dato auch nicht.

s/usa7x3


Ich wollte Euch mal fragen, ob Euer Schwindel immer da ist oder ob es Schwindelanfälle sind? Für mich ist es so daß ich festgestellt habe, daß der Schwindel schon mit meiner Psyche zu tun hat. Derzeit ist er wieder schlimmer durch die Belastung durch die Ängste und Umstände durch die Embolie die ich hatte.

Schwindlerin: Diese Sympthome die Du hast, also das "alles ist zuviel im Alltag" kenne ich auch sehr gut und ich für meinen Teil habe bei mir festgestellt, daß es tatsächlich mit einer vorherigen extremen Überlastung zu tun hat und und ich denke bei mir auch inzwischen daß damals wie heute einen Depression zugrunde liegt.

Aber es ist wohl bei jedem anders...

Schönen Tag Euch allen! LG, Susa

SGchwIindlzerinx28


Nochmal ich...

Hallo ihr!

Nochmal eine Frage meinerseits…der Thread ist mittlerweile so lang und mit meiner Konzentration sieht es auch nicht gerade bestens aus…es kann auch sein, dass ich es schon gefragt habe…aber auch Vergesslichkeit ist derzeit mein Problem…flimmert es bei euch "phobischen Schwindlern" auch vor den Augen, wenn die Sonne scheint und ihr leicht die Augen zusammenkneift und habt ihr auch das Gefühl das "kontrastreiche Ränder" von Buchstaben leicht verschwimmen, wenn ihr leicht seitlich guckt und habt ihr auch das Gefühl ,als wenn ein Auge immer langsamer folgt als das andere ) bzw. habt ihr Schwierigkeiten etwas zu fixieren mit euren Augen? Mir kommt es oft so vor, als ob mein Auge immer wieder versucht zu fokussieren und dieses aber nicht schafft. Zudem habe ich extrem viele "Mouches Volantes" vor den Augen, die mich nerven und einen Druck auf dem Kopf, als hätte man mir einen Gummiring direkt über den Kopf gestülpt.

Der richtige Schwindel kommt immer nur attackenweise…den Rest des Tages leide ich mehr unter einer müden Benommenheit/Lethargie. Ihr seht bei mir tun sich noch so viele Fragen auf und ich hoffe nicht, dass ich euch arg nerve, aber ich stecke gerade wieder mal in so einer Zweifelphase, die aber Gott sei Dank immer kürzer werden!

M;andy-x22


@ Schwindlerin

Das mit dem flimmern vor Augen, dem Druck auf dem Kopf und der extremen Vergesslichkeit kenn ich auch nur zu gut. Ich seh die Buchstaben auch ganz verschwommen, ich weiß allerdings nicht was ein mouches volantes ist, aber ich hab immer so schwarze Punkte vor Augen die wie an einem Faden vorbeiziehen, ist aber nichts schlimmes, hat mir der Augenarzt versichert, auch wenn dieses "Phänomen" meistens nur bei älteren Menschen vorkommt.

Kennt vielleicht auch jemand die Symptome, dass die Hände wie Gummi sind oder sich total taub anfühlen und es im Nacken zieht? ich kann dan nichts mehr anfassen weil das Gefühl so seltsam ist und dann trage ich meistens Handschuhe (sieht für andere um diese Jahreszeit ganz schön bescheuert aus). Wenn ich diese Symptome habe ist es für mich nur sehr schwer zu begreifen dass es wirklich psychisch bedingt ist.

Ich wollte mich auch noch mal für die netten Worte von Lupo und Esther bedanken, hat mir gut getan und vor allem ein bisschen mut gemacht, war ziemlich down :-(

Liebe Grüße

Mandy

s'ar\ah%74


ich leide seit Jahren unter Schwindelanfällen

Hallo Ihr Lieben !

ich weiss gar nicht genau wo ich anfangen soll.. meine Leidensgeschichte begann im Jahre 1996. Seit dieser Zeit leide ich unter schwindelanfällen. Der Erste große Schub dauerte ca. 1 Jahr. Dann wurde es langsam besser... ich war für fast 2 Jahre ohne Beschwerden. Dann im Jahre 2000 hat es wieder angefangen... und dauerte ca. 1 Jahr (wobei die Anfälle immmer ca. 1 woche anhalten und ich dann mal wieder für ein paar Tage ohne beschwerden bin... IST DAS NICHT SELTSAM? Jetzt seit ca. 4 Wochen hat es wieder angefangen und ich bin wirklich kurz davor aufzugeben. Ich dachte ich hätte es überstanden, aber ich werde diese Krankheit wohl niemals wieder loswerden. Der Schwindel äussert sich wie folgt: Dauer: ca. 1 - 7 Tage mit Symptomen wie: Kopfdruck, Gangunsicherheit, Herzklopfen, Kopfleere, Mundtrockenheit. Damals begann eine Odyssee von Untersuchungen und nichts ergab einen Befund... wie es immer ist, wenn die Ärtze nicht mehr weiter wissen, hieß es zum schluss: ..gehen Sie doch mal zum Psychologen.. Wobei ich eigentlich nicht glauben kann, dass ich unter Depressionen leide.. obwohl ich in meinem Leben schon einige schwere Zeiten durchlebt habe. Aber eigentlich geht es mir gut... solange ich schwindelfrei bin... ich weiss wirklich nicht mehr weiter.. ich bin kein Mensch mehr und schleppe mich jeden Tag nur so durchs Leben... ich bin verzweifelt... bitte schreibt mir wenn ihr ähnliches erlebt habt... LIEBE GRÜSSE

S7chwi'ntdl2erixn28


@ sarah74

Aber eigentlich geht es mir gut... solange ich schwindelfrei bin... ich weiss wirklich nicht mehr weiter.. ich bin kein Mensch mehr und schleppe mich jeden Tag nur so durchs Leben... ich bin verzweifelt...

Oh, das unterschreibe ich Dir sofort. So ähnlich "funktionier" ich auch. Kein Tag an dem der Schwindel mich nicht für ein paar Minuten besucht. Keiner erlöst einem von diesem "Sch..."

Ich habe mir jetzt vorgenommen, nachdem meine Cousine einen Heilpraktiker besucht hat und dort per Irisdiagnostik und weiteren Untersuchungen gesagt bekommen hat, dass sie ein übergangenen Herpesvirus im Körper habe, der ausgeleitet werden müsse, ein paar Globulis bekommen hat und es ihr schlagartig besser ging (keinen Schwankschwindel mehr), jetzt auch so einen Heilpraktiker zu besuchen. Ich habe zwar nicht viel Hoffnung, aber zumiindest noch ein Fünkchen und wer weiss? Vielleicht hilft es mir.

Hast Du denn niedriegen Blutdruck oder bist Du wetterfühlig? Das verstärkt bei mir auch immer noch die Schwindelsymptomatik

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Hi Sarah,

zum Aufgeben hast Du absolut keinen Grund, gerade weil Du schon einmal über einen längeren Zeitraum ohne Beschwerden warst, also kannst Du auf jeden Fall Hoffnung haben, dass dies wieder der Fall sein wird.

...wie es immer ist, wenn die Ärtze nicht mehr weiter wissen, hieß es zum schluss: ..gehen Sie doch mal zum Psychologen...

Und, bist Du hin ???

Zumindest wäre es interesssant, zu wissen, ob es vor Eintreten der "Schübe" evtl. Unterschiede in der Lebenssituation gab, Erlebnisse, Veränderungen, erhöhter Druck/Stress usw.

In Anbetracht der Art der Symptome und der Befunde ist es schon wahrscheinlich, dass die Beschwerden psychosomatischer Natur sind. Es muss ja nicht gleich eine ausgewachsene Depression sein, aber es gibt Menschen, die auf seelische Ungleichgewichte mit körperlichen Symptomen reagieren, das können Dir viele hier bestätigen. Auch bereits vergangene "schwere Zeiten" können da eine Rolle spielen.

Alles Gute erstmal & Grüsse

Lupo

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