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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

STonjax Kr


Hallo an Alle!

Bei mir begann der Schwindel vor ca. 1 Monat nach einer schweren Prüfung. Ich lernte 12h am Tag ca. 3 Wochen lang. Danach hatte ich den vollen Zusammenbruch mit starkem Schwindel, Schnupfen, Halsschmerzen, Husten,... Später bemerkte ich, dass der Blutdruck für mein Alter zu hoch war. Deshalb ging ich zum Internisten um ein Belastungs EKG zu machen. Vor einem halben Jahr hatte ich auch einen Gesundheitscheck wo aber alles ok war.

Ich bekam Betablocker gegen meinen hohen Blutdruck und hohen Puls. Jetzt dachte ich, es wird bestimmt aufhören, aber der Schwindel ging weiter. Ich mache mir jetzt echt schon Sorgen. Oft geht es mir Tage gut, dann plötzlich beginnt er wieder. Zuerst schob ich alles auf den Stress, aber der ist ja schon lange vorbei.

Seit einem Monat habe ich auch eine verstopfte Nase (bzw. die Nasennebenhöhlen). Weiß jemand, ob dass im Zusammenhang mit dem Schwindel stehen kann? Ich bin auch seit Monaten extrem im Hals und Brustwirbelsäulenbereich extrem verspannt! Könnte das auch ein Grund für meinen Schwindel sein?

Vielleicht gings mal jemanden so wie mir, denn auf die Arzttermine muss ich noch etwas warten!

Liebe Grüsse, Sonja

S'chwin:dlerinx28


Hi SonjaKr!

Ja, meine HNO war auch die einzige, die angesprochen hat, dass Schwindel auch durch die Nebenhöhlen kommen kann. Auf meinem MRT hat man gesehen, dass meine ziemlich zu sind, aufgrund aller möglichen Allergien. Allerdings findet man zu diesem Thema im Netz sehr wenig und meine HNO-Ärztin meint, dass dieser Zusammenhang noch nicht bewiesen ist...also muss ich in meinem Fall weiter davon ausgehen, dass es mit meiner Angsterkrankung zu tun hat...also ein psychosomatischer Schwindel ist.

l/uxns


Medikamente

hallöchen,

ich hab mal ne frage und hoffe daß mir hier jemand helfen kann. also es ist so daß ich seit ungefähr sechs wochen 30 mg citalopram nehme aufgrund meiner ängste und depressionen und dem daraus resultierenden dauerschwindel. jetzt hab ich durch die medis nasenbluten bekommen was durchaus der fall sein kann und mein hausarzt meinte ich solle 10 mg weniger nehmen. ich bin bis jetzt aber erstmal 5 mg runtergegangen und hab jetzt schon das gefühl das es mir wieder etwas schlechter geht. ist es wirklich möglich daß man nach so kurzer zeit schon solche nebenwirkungen bemerkt wenn man die medis runterfährt? oder denke ich das nur wieder weil ich angst habe. ist schon komisch. ich hoffe daß hier jemand ähnliche erfahrungen gemacht hat.

würd mich über euer feedback riesig freuen

lg luns

Lsu4po0t49


Hallo luns,

neben der evtl. Erwartungsangst ist durchaus möglich, dass man so sensibel auf Dosisänderungen des AD reagiert, vor allem zum Zeitpunkt der Änderung. Es kann sein, dass sich das nach ein paar Tagen/Wochen wieder einspielt und erst dann sollte man eine weitere Reduzierung probieren.

Grüsse

Lupo

l[uns


@lupo

erstmal vielen dank für deinen rat. ich will ja garnicht weiter runter, da ich das medikament auch erst seit anfang april nehme. die nebenwirkungen waren anfangs auch heftig aber ich bin soweit eigentlich zufrieden, bis auf dieses blöde nasenbluten. also weiter wie auf 20 mg gehe ich erstmal nicht runter da mir die schon gut helfen grad was meinen schwindel betrifft. naja mal sehen. auf alle fälle nochmal danke.

grüßle luns :-)

bvree@z1x986


Fluneurin

Hallöchen!

War jetzt bei meinem Neurologen und er hat mir Fluneurin verschrieben. Hab erstmal eine Woche 10 mg genommen und seit gestern nehm ich 20 mg! Die ersten 2 Tage gings mir echt so gt wie alnge nicht mehr eigentlich keine Nebenwirkungen! Seit 3 Tagen hab ich wieder sehr starken Schwindel! So stark wie lange nicht mehr! Hab jetzt Angst, dass es vom Medikament kommt. Hat da jemand Erfahrungen mit? Wenns noch schlimmer wird, kann ich echt nicht mehr zur Arbeit. Kann das vorübergehnd sein? Der Arzt meinte es könnte locker 2-4 Wochen dauern, bis man was merkt. Aber jetzt wirds ja schlimmer :-(

MFG Breez

LLup;o04x9


Das ist leider so, die Nebenwirkungen merkt man ziemlich schnell, die Wirkung tritt meistens erst nach ein paar Wochen ein, aber dann wird es Dir sicherlich bessser gehen.

Viele Grüsse

Lupo

bpreecz1f986


Du meinst also ich soll erstmal durchhalten? Ist echt hart an der Grenze des ertragbaren. Ich werd sonst auch nochmal den Arzt fragen, was er dazu meint.

Vielen Dank

breez

L[upoe0x49


Es ist - gerade in der Anfangszeit - in jedem Fall wichtig, engen Kontakt zum Arzt zu halten, das wird leider oft unterschätzt.

Ich bin in der ersten Woche der Einnahme in einer Ambulanz gelandet, weil es mir - sowohl psychisch wie physisch - immer schlechter ging und ich damals noch nicht wusste, dass es vom Medikament kam. Nach ca. 10 Tagen trat die Wirkung praktisch über Nacht ein, aber das ist halt sehr verschieden.

Alles Gute & Grüsse

Lupo

VXolvo1x47


luns

Hallo luns

Schau mall auf den Seiten nach dort ist alles schon durch gesprochen,

auf dem Zweiten link kanns du dich über Citolan informieren das ausschleichen darf nur in ganz kleiner Dosis gemacht werden

[[http://www.med1.de/Forum/Neurologie/232082/1/]]

[[http://www.kompendium.ch/Search.aspx?lang=de]]

Die Anfangsdosis für Erwachsene beträgt 20 mg pro Tag und kann, je nach klinischem Zustandsbild, auf 40 mg, falls nötig bis 60 mg pro Tag erhöht werden, in Intervallen von 2 Wochen. Die Dosis von 60 mg darf nicht überschritten werden.

Die antidepressive Wirkung setzt im allgemeinen nach 2-4 Wochen ein. Die Behandlung mit Antidepressiva ist symptomatisch und muss deshalb während einer angemessenen Zeitdauer weitergeführt werden, normalerweise bis zu 6 Monaten nach der Genesung, um Rückfälle zu vermeiden. Bei Beendigung der Behandlung sollte Citalopram Sandoz über einige Wochen (maximal 10 mg resp. ½ Filmtablette à 20 mg pro 1-2 Wochen) ausgeschlichen werden

Und das ist bei vielen noch zu schnell !

Gruß Anton

b,reezU1986


@ lupo Was hast du denn für ein Medikament bekommen? Es wird echt immer schlimmer! Laufe shcon wie ein Betrunkener! Lange halt ich das nicht mehr durch, wenns noch schlimmer wird! Dann kann ich ja nur noch im Bett liegen! Naja das Wochenende muss ich wohl durchhalten. Montag ruf ich dann meinen Arzt an! Leider erreich ich ihn nicht mehr! Es muss doch irgendwann mal besser werden.

Grüße breez

S>ch/windple6rin28


Ich habe nochmal eine Frage zu dem Thema: Kann es wirklich sein, wenn ich verzweifelt versuche gegen den Schwindel zu kämpfen er erst recht bleibt. Er besucht mich jeden Tag (allerdings warte ich schon fast auf ihn) und das schon seit über einem Jahr.

Ich habe irgendwo gelesen, dass die meisten Schwindelerkrankungen sich von alleine zurückbilden...warum meiner nicht?Weil er wirklich "hausgemacht" ist (psychisch) oder weil doch was ernsthaftes dahinter steckt? Mein Schwindel hat sich auch verändert. Erst war er nur beim Laufen (eine Schwanken/Hüpfen) dann irgendwann wurd der Schwindel heftigst und ich bekam ein Benommenheitsschwindel mit visuellen Störungen (allerdings dies nur beim Sitzen) Neuerdings meldet sich der Schwindel nur noch wenn ich die Arme oder den Kopf in eine bestimmte Haltung bewege. Nehme das Rollen eines Bürostuhles mit meinem Gewicht schon als Schwindel wahr...

L#upo0x49


@ breez

Ich hatte Paroxetin - auch bekannt für vergleichbar starke Nebenwirkungen...

Shit, wenns gar nicht besser wird, evtl. am Mo mit dem Arzt über einen Wechsel sprechen.

Alle Gute & Grüss

Lupo

Lsupo0x49


Hi Schwindlerin,

ja, das mit dem "verzweifelt ankämpfen" ist so eine Sache. Eigentlich sollte das Gegenteil angesagt sein. Entspannung, Ruhe, Ausgeglichenheit...statt Anpannung, extreme Körperbeobachtung und Angst. ...jaja, ich weiss, das ist nicht einfach, es ist halt ein Teufelskreis...

Tatsächlich wird man irgendwann übersensibel, was die Wahrnehmung irgendwelcher "Schwankungen" anbelangt. Wackelnde Stühle, Bodenunebenheiten usw sind ein Graus, das ganze System der Wahrnehmung ist irgendwie gestört.

Ich glaube, das Schwindel sich nur von selbst zurückbilden kann, solange es nur eine kurze Episode ist und man nicht mit Angst reagiert. Also es ist sehr wichtig, wie der Umgang damit ist, aber leider steht Angst oft dabei im Vordergrund und hält sich mit dem Schwindel gegenseitig am Leben.

War jetzt vielleicht nicht so erbauend, aber evtl. hilft es auch, wenn man weiss, dass man kein Spezialfall ist, sondern dasss andere das auch so erlebt haben und dass es auch einen Weg da raus gibt,

Alles Gute & Grüsse

Lupo

b3rLeez119x86


Du denkst also, dass es durchaus normal ist, dass der Schwindel am Anfang stärker wird? Ich dachte, man würde am Anfang vielleicht keine Besserung verspüren. Aber ne Verschlechterung konnte ich mir nicht erklären. Die Wirkung müsste doch von Anfang an langsam einsetzen und sich immer mehr steigern. Du machst mir Hoffnung, dass es vielleicht doch noch hilft. Ich hoffe nur bald, wollte eigentlich auch nächste Woche in den Urlaub fahren, aber so wie es momentan ist, kann ich das wohl vergessen. :-(

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