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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

elvc(henx 57


Hallo

Kennt jemand das Medikament:

Dogmatil Kapseln 50Mg.

Die sollen angeblich auch gegen Schwindel helfen.

Wenn jemand Erfahrung damit hat wäre es nett eine Antwort zu bekommen.

LG Evchen

Luup2o049


Das ist "Sulpirid", ein Neuroleptikum, dass in hoher Dosis gegen Schizophrenie/Psychosen- und in niederiger Dosis antidepressiv wirken soll.

Viele Grüsse

Lupo

D1anielxAux


Hallo liebe Leute ich bin ganz Neu hier und hab keine Ahnung wie und wo ich hier hin posten soll jedoch geht es mir zur Zeit nicht sehr gut da ich seit jetzt ca. 7 Monaten ununterbrochen ein extremes Schwindelgefühl habe durch dieses ich auch Angsgefühle bekomme und mein Leben sich nur noch zu Hause abspielt, ich war schon beim HNO, Allgemein Arzt für EKG, Lungenfunktion, Bluttest, Neurologe aber bis jetzt gab es keinen befund als nächstets steht der Besuch beim Radiologe an um ein MRT zu machen, langsam weiss ich auch nicht mehr wie ich mir helfen soll da ich große Angst habe immer weiter im Elend zu versinken , ich hoffe das ich hier auf gleichgesinnte treffe und auch auf Menschen die mir eventuell helfen können diesen andauernden Schwindel zu besiegen !

LFupSo049


Hallo Daniel,

durch diesen Diagnostik-Marathon muss leider jeder gehen, der unter dauerhaftem Schwindel leidet. Immerhin solltest Du froh sein, dass die Untersuchungen bisher keinen Befund ergeben haben und das MRT wird Dir hoffentlich Gewissheit geben, nicht ernsthaft körperlich erkrankt zu sein.

da ich seit jetzt ca. 7 Monaten ununterbrochen ein extremes Schwindelgefühl habe durch dieses ich auch Angstgefühle bekomme und mein Leben sich nur noch zu Hause abspielt

Schwindel erzeugt Angst und dadurch auch Vermeidungsverhalten, aber Schwindel kann auch durch Angst bzw. die Psyche verursacht sein.

Kannst Du Dir etwas in der Richtung vorstellen - wie hat es angefangen ?

Jedenfalls solltest Du jetzt das MRT machen und danach witer überlegen , was man tun kann. Hier in diesem Faden gibt es auch ein paar Geschichten mit Happyend. Nur nicht aufgeben.

Viele Grüsse

Lupo

charm*enmarxo


hallo ihr lieben *:),

in zwei wochen werde ich aus der klinik entlassen.

hatte vor zwei wochen einen rückfall und wieder schwindel, hab es aber ziemlich schnell wieder in den griff bekommen.

hoffe das es in zukunft so bleibt und das ich es schnell wieder gerade biegen kann wenn ein rückfall kommt.

habe mit meditation und qi gong angefangen.

habe sehr viel über mich gelernt und erfahren.

kann jeden nur diese klinik und damit die therapie stationär zu machen empfehlen, da es sehr intensiv ist. es ist zwar sehr anstrengend aber echt super und nacher reicht die ambulante betreuung durch einen therapeuten.

liebe grüsse

carmen

maissSmufBfin


hi Ihrs

so, nun schreibe ich auch mal was. Ich habe Dauerschwindel seit 6 Monaten, wobei der Schwindel schon vor 1 1/2 Jahren alle paar Wochen mal ganz spontan hoch kam.

Habe 15-20 Ärzte durch (KH, Massage, Akupunktur, HWS, Augen, MRT, Heilpraktiker, Osteopathie usw.) und mache nun seit 6 Wochen eine Verhaltenstherapie und muss sagen, dass die Arzt-Besuche alle ohne Befund waren.

Die Therapie und ein leichtes -AntiDepressiva- (Opipramol) haben bei mir gleich gut angeschlagen. Schon das Bewusstsein, dass bald die Therapie anfängt, machte mich ruhiger. Auslöser für meinen Schwindel: Tod des Exfreundes vor 1 1/2 Jahren. Boah, ich könnte euch so viele Ursachen für meinen Schwindel aufzählen, was bei mir alles schief gelaufen ist so gefühstechnisch, aber das ist nicht meine Absicht. Es ist ein großer Mix aus traumatischen Erlebnissen, leichten Depris und einem schwachen Selbstbewusstsein.

Was ich interessant fand, hier auch zu lesen: Das Thema Fahrrad fahren. :-)

Ich lag tagelang nur im Bett, konnte kaum rumlaufen, aber Fahrrad fahren ging immer!! Und das genieße ich auch sehr.

Was noch eine tolle Erfahrung war, dass ich Badminton spielen kann, stundenlang!!

Es ist wirklich so, dass ich mich bei Ablenkung und beim Sport topfit fühle. Und wenn ich rumhänge, mir Gedanken um meinen Schwindel mache, ich Sorgen habe, Stress habe, der Schwindel wieder kommt.

Die kleinen Schritte nach vorne sind wirklich super, ich führe ein Tagebuch und da stand vor 6 Monaten jeden Tag ein Schwindelfaktor von 60 oder 70 drin (von 100). Heute ist er nur noch bei 0-20 im Durchschnitt.

Die Rückschritte sind die Übeltäter, mit denen ich nicht klar komme. Doch eigentlich ist es logisch, dass es nicht stets bergauf gehen kann.

Viel Glück euch allen bei eurem Schwindel-Weg. Ich hoffe, wir können voneinander was lernen.

Bis bald

EAsthexr67


Ja die gelegentlichen Rückfälle finde ich auch total fies. Vor allem wenn ich so gar nicht damit rechne. Als würde mich ein Geist mal so eben im Vorbeilaufen anschubsen. Kann mich sonst nicht beschweren. Aber natürlich stell ich mir manchmal die Frage, ob ich auf ewig an das Monster "Schwindel" gefesselt sein werde? Solche Erfahrungen vergisst man ja auch nicht. Wäre gerne irgendwann, so in vielen Jahren, ohne das Wissen um den Schwindel in die ewigen Jagdgründe eingegangen.

Aber um mit den Worten meines Therapeuten zu sprechen. Der Schwindel und die Erfahrungen gehören jetzt zu mir (na toll) und es wird wohl auch immer meine Schwachstelle bleiben (noch viel toller)

Aber die meiste Zeit des Tages habe ich das Sagen und nicht der Schwindel.

mnissXmuffxin


Schwäche

Hallo Esther!

Sag mal, musstest Du auch Deine Arbeit aufgeben? Wie lebst Du bzw. wie lebt Ihr mit dem Schwindel?

Mir brennt was auf der Seele und möchte gern wissen, ob das bei euch auch vorkommt:

Also ich lebe momentan echt total einge"Igel"t. Wenn ich denn mal aus den Pötten komme (Schonung), dann kann ich nur kurzzeitige Aktivitäten einplanen.

Nachdem ich heute endlich mal wieder für ein, zwei Stündchen draußen war, überkam mich mittendrin ein Schwächegefühl, das mir dann immer signalisiert: Kind, Du musst schnell wieder nach Hause und Dich schonen!

Diese Schwäche tritt meistens auf, wenn ich mich länger draußen bewege oder wenn ich Hausarbeit mache oder koche oder was auch immer.

Dies verdirbt mir natürlich die Lust, aktiv zu werden. Ich schone mich immer mehr und verspanne dadurch auch natürlich noch mehr und meine Muskeln bauen ab. Ich komm mir vor wie eine alte Oma, obwohl ich erst 27 bin.

Ist das mit der Schwäche bei euch auch so?? Ist das ein typisches Begleitsymtom?

Liebste Grüße

MuarNoni


Hallo,

kennt ihr auch dieses Schwindelgefühl, wo man denkt, man fällt wie in ein Loch?

mfg Gerrit ;-)

EBsthexr67


Ich arbeite als Freiberufler. Und wenn ich nicht arbeite, gibts kein Geld. Von dem her hat sich die Frage nie gestellt, kann ich oder kann ich nicht. Ich muss. Und solange die Bewerbungen immer wieder in meinem Briefkasten landen, gibts da auch kein Schwächeln.

Aber wenn Du zwei Stunden draussen warst, bevor es Dir schlechter ging, dann versuch es positiv zu sehen. Es waren 2 gute Stunden. Und morgen gehts weiter, dann werden es 2 Stunden und 10 Minuten. Und zwischendurch kommt ein Tag da gehts nur eine Stunde. Durchhalten ist eben die Parole. Und manchmal muss man eben auch zulassen, dass man einen Scheißtag hat. Den haben "normale" Menschen auch.

Und manchmal wenn das Gefühl kommt "Kind Du musst nach Hause und Dich schonen", dann ist es an Dir zu dem Monster zu sagen "Du kannst mich mal" und weitergehen. Ich hatte mir so einen Spazierrundgang zurecht gelegt. Am Anfang nur in Begleitung, mal 10 Minuten. Das erste Mal alleine stand ich auch nach einer halben Stunde da und dachte, ich kann keinen Schritt mehr tun. Mir war schwindelig, übel, meine Kniee haben gezittert, ich hab angefangen zu heulen, die Bäume wurden vor meinen Augen zu einer grünen Masse. Aber ich musste. Konnte doch an der Stelle keine Wurzeln schlagen. Heute laufe ich das Ding ohne mit der Wimper zu zucken.

Aber wie gesagt, auch ich schleppe das Mistvieh Schwindel an manchem Tagen wie eine Eisenkugel hinter mir her. Ja und da fühlt sich das auch an wie ein schwarzes Loch, wie eine Zwangsjacke die immer enger wird. Aber was will ich machen. Vielleicht hüpf ich eines Tages von der Brücke. Aber ganz sicher nicht wegen dem Scheiß-Schwindel.

m+iss*mufcfixn


Sulpirid hat mir geholfen

Wow! Ich nehme seit 2 Wochen Sulpirid (2x50 am Tag) und endlich endlich endlich fühl ich mich wieder schwindelfrei!!!! Bin total happy und direkt wieder aktiv am Leben teilhabend. Ich kann's echt nicht fassen, dass die täglichen Missempfindungen auf einmal zu Ende sein sollen. Fühl mich zu 95% wieder hergestellt. Nun hoffe ich, dass ich das jetzt nicht mein ganzes Leben lang nehmen muss oder dass es sofort wieder anfängt, sobald ich es absetze. Denn ich bin nicht gerade ein Fan von Tabletten. Aber ohne ging's grad leider nicht mehr. Und jetzt hoffe ich auf die Langzeitwirkung meiner Psychotherapie, die ich vor kurzem begann. Und ich werde wohl frühestens in 'nem halben Jahr versuchen, wieder ohne Sulpirid klarzukommen.

Wie lange sind eure Einnahme-Dauer? Kennt Ihr Leute, bei denen durch Tabletten nicht nur die Symptome weg gegangen sind, sondern sie danach wirklich "schwindelfrei" waren (nach dem Absetzen) ?

Liebe Grüße, und viele Glück für eure Wege :-)

L0upo0x49


Hi Missmuffin,

ich denke, Du hast den für Dich richtigen Weg eingeschlagen, habe das ähnlich erlebt.

Psychopharmaka sind "legitim", wenn es - wie Du sagst - "gerade nicht mehr anders geht", sie sind eine - möglichst zeitlich begrenzte - Hilfe um erst mal au s einem Loch bzw. Teufelskreis herauszukommen. Für dauerhafte Besserung/Heilung bleibt im Prinzip nur die Therapie als Alternative.

Wie lange sind eure Einnahme-Dauer? Kennt Ihr Leute, bei denen durch Tabletten nicht nur die Symptome weg gegangen sind, sondern sie danach wirklich "schwindelfrei" waren (nach dem Absetzen) ?

Meine Einnahmedauer (Paroxetin), war insgesamt 1,5 Jahre, wobei ich einige Monate davon zum langsamen Ausschleichen des Medis brauchte. Ein erster Absetzversuch nach einem halben Jahr war kläglich gescheitert...

Also, den Zeitpunkt des Absetzens sollte man sehr genau und bewusst wählen, möglichst gemeinsam mit dem Arzt bzw. Therapeuten. Die Dauer der Psychotherapie was übrigens über 2 Jahre.

Und ja, ich war dann "auf Dauer" schwindelfrei.

Alles Gute weiterhin & Grüsse

Lupo

cRoloUrFfisNchxe


oh mein gott

hallo zusammen

ich bin nur durch ein Zufall auf diese seite gestosen und musste mit entsetzten feststellen das mein derzeitiger Zustand doch länger gehen kann, wird, wenn ich das hier so lese.

Allerdings bin ich froh jetzt von anderen betroffenen etwas darüber erfahren zu können, den von meinem Hausarzt höre ich nur das geht schon wieder vorbei, selbst nach den 10 Infusionen die in mich hinein gepumt wurden, natürlich ohne Erfolg.

Und der Neurologe meinte das seien nur ein paar Kristalle die sich auflösen müssen aber das ganze geht nun in die vierte Woche.

Geht das überhaupt nochmal weck?

Was muss ich machen, bei mir ist hauptsächlich die linke Seite betroffen es wäre toll wenn mir jemand antworten würde, so langsam bin ich verzweifelt!

T8he{ry


Hallo, liebe Mitschwindler!

Habe seit ca. 5 Wochen "Schwankschwindel" mit einem seltsamen Schwächegefühl in den Beinen. Alle Untersuchungen blieben ohne Ergebnis wie bei vielen von euch. Ging zum Psychiater, der verschrieb mir Paroxat. Habe brav mit 10mg zum Einschleichen angefangen, traue mich aber nicht, mehr (höhere Dosis) zu nehmen, da ich dauernd, vor allem in Ruhephasen, Muskelzucken habe. Ich habe Angst vor einem Krampfzustand, wie der Beipackzettel beschreibt. Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

Alles Liebe für euch!

Thery

MOietzeLlinhchexn


Muskelzucken

Hallo Thery,

hat das Muskelzucken erst angefangen nach Paroxateinname oder war das schon vorher da? Es könnte auch Magnesiummangel sein,so wie bei mir.Oder auch Vitamin B Mangel.Der Körper nimmt Magnesium in Form von Citrat und mit Vitamin C am besten auf.

Das Paroxat nehme ich selber nicht aber auch sonst nichts gegen den Schwindel.

Liebe Grüsse Mietzelinchen

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