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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

T8hery


Hi Miezelinchen!

Das hat erst am zweiten Tag nach der Einnahme angefangen. Ich hatte gar nicht die Nebenwirkungen in der Packungsbeilage gelesen, als ich das Muskelzucken bekam, habe ich nachgesehen, aber direkt diese Nebenwirkung nicht gefunden. Danke für deine Tipps!

Liebe Grüße

Thery

evvcheFn 57


Esther 67

Schau bitte mal in deine Mail Box

LG Evchen

L(uEp)o04x9


@ Thiery

Solche Zuckungen (am ganzen Körper) hatte ich in der Anfangszeit des Paroxetin auch. Keine Angst, mit "Krampfzuständen" hat das nichts zu tun. Es sollte eigentlich mit der Zeit und voller Wirkungsentfaltung des Medikaments wieder verschwinden. Du solltest Dich schon entscheiden, ob Du das Medi dauerhaft nehmen willst oder nicht.

Wie lautet die Diagnose ? Ist therapeutisch sonst noch etwas vorgeschlagen ?

Mann hat doch nicht einfach 5 Wochen Schwindel und kriegt dann Paroxetin - und fertig ?

Viele Grüsse

Lupo

eYvche4n 5x7


Hilfe kann nicht mehr

Was läuft denn bei mir falsch?

Mein Schwindel plagt mich seit September 2003.

Habe meine Geschichte hier schon geschrieben.

Aber ich mache ALLES um aus diesem Teufelskreis rauszukommen.

Gehe alle 2 Wochen zur Therapie, bin bei der 98. Stunde. Ich versuche nichts zu vermeiden gehe walken mache Jocobsche Entspannung versuche das Monster zu akzeptieren,nicht daran zu denken, so guht es geht damit zu leben.

Habe mir noch mal Herz und Ohren untersuchen lassen alles bestens bin körperlich kerngesund.

Ich frage mich warum wird bei nichts besser? Habe in letzer Zeit wieder vermehrt Panik-Schwindelattakken das ich glaube ich werde gleich ohnmächtig und dann hilft nur noch hinlegen.

Mein Psychiater meint ein Klinikaufenthalt würde mir wenig helfen gegen oder für meinen Schwindel. Es ist meine Gefühlswelt die total verschüttet ist und ich weiss mir keinen Rat mehr um da rauszukommen.

ADs vertrage ich nicht habe glaube ich schon 8 oder 9 verschiedene versucht.

Nehme LEIDER Xanor weil es das einzige ist was mich etwas beruhigt. Ich weiss von der Abhängigkeit bin schon dabei es ganz langsam ausschleichen zu lassen.

Alles in allem kann ich einfach nicht mehr, ich denke das ich unheilbar bin.

Mein einzig Wunsch ist nur noch, einfach zu sterben dann ists endlich vorbei.

Bin total verzweifelt.

Grüsse Evchen

L)upox049


Mein Psychiater meint ein Klinikaufenthalt würde mir wenig helfen gegen oder für meinen Schwindel.

Hm, das wäre aber immerhin eine Option...., wenn seine 98 Stunden Therapie Dich nicht sehr viel weiter gebracht haben.

Jedenfalls kann man sich in einer Klinik oder Reha intensiv um Dich kümmern, der Patient ist mal aus seinem Alltags-Kreislauf draussen und trifft Leute denen es ähnlich geht und einen besser verstehen. Auch medikamentös könnte man dort eventuell einen neuen Versuch starten.

Jedenfalls solltest Du nicht aufgeben, denke daran, dass Du trotz der langen Zeit die meiste Zeit Deines Lebens schwindelfrei warst... Warum soll das nicht wieder so werden ?

Alles Gute & Grüsse

Lupo

m(issm5uffin


hallo evchen 57,

Du hast mein vollstes Verständnis, wenn Du schreibst, dass Du nicht mehr kannst! Somit will ich Dir auch ein wenig Mut zusprechen. Ich stimme Lupo049 zu; nutze doch diese Chance erst einmal aus, in eine Reha o.ä. zu gehen, urteilen kannst Du dann immernoch hinterher! Und wer weiß, vielleicht hilft es Dir ja doch! Nutze doch diese Chance.

Hier noch ein kleines Gebet, das mir in den letzten Wochen echt viel bedeutete:

Gott, gebe mir die Gelassenheit, hinzunehmen, was nicht zu ändern ist,

Mut zu ändern, was ich ändern kann.

Und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Ich werde lernen, den Weg zu lieben,

nicht das Ziel. Mein Alltag, jeder neue Tag ist meine Chance,

neu aufzuerstehen, aufstehen, wie ein

kleines Kind, das ständig hinfällt.

Heute ist alles, was ich wirklich habe,...

und jetzt wo ich Liebe erstmals spüren kann und entdeckt habe,

werde ich nie wieder aufhören zu lieben:

mich, Menschen und mein Leben.

Achja: Sulpirid hilft immernoch bei mir, bin zu 95% wieder die Alte ;-) . Juchuh!

e/vcShen? x57


Also das so überhaupt nichts weitergeht möchte ich nicht sagen,

aber es geht so verdammt langsam und mir ging es ja auch schon besser.Ich war sogar jetz im März 3 Wochen in Kenia auf Urlaub.

Aber auch dort hat mich das Schwindelmonster fest im Griff gehabt.

Tja das mit der Klinik wäre mir auch am liebsten, war auch mal in Oberstdorf in der Adulaklinik bin aber nach 14 Tagen abgehauen weil das für mich nicht das richtige war. Übriges auf eigene Kosten,weil ich soviel gutes von dort gehört habe.

Das Proplem mit der Klinik ist: ich lebe in Österreich in Wien und es ist leider so das es bei uns keine Rehabkliniken gibt. In Deutschland gibt zig Kliniken, bei uns leider nicht.

Alles was ich bei uns finde sind psychiatrische Anstalten und was dort abläuft brauche ich nicht. Ja das ist eine Schande für unser Land wo die Psychotherpie erfunden wurde.

Ich muss auch meine ganze Therapie selber bezahlen.

Jedenfalls bin euch dankbar für eure netten Worte, und fürs Mut machen.

missmuffin

dein Gebet hat mir gut gefallen. Danke

Ich freue mich für dich das dir das Sulpirid so hilft, stelle mir das wunderbar vor endlich keinen Schwindel mehr zu haben.

Vielen dank für eure Antworten

Liebe Grüsse Evchen

Cllaud/ioY-NxRW


An alle Schwindler

Vielleicht habt ihr ja darüber schon geschrieben, aber das würde zu lange dauern den ganzen threat durchzulesen.

Mich würde interessieren ob der Schwindel bei euch die ganze Zeit da ist, also ohne unterbrechung. Ich habe seit ca. 1 Woche Schwindel aber nicht die ganze Zeit, es geht und kommt.

Jemand eine Ahnung ?

danke

b,aTbsepxe


Moin!

Ich lese seit einiger Zeit Beiträge in diesem Forum und habe entschieden, mich zu beteiligen. Auch ich "leide" seit vier Monaten unter mal mehr, mal weniger heftigen Schwank-Schwindelanfällen, die lange Zeit auch durch heftige Übelkeit begleitet wurden. Natürlich habe ich - wie viele andere hier auch - die ganze Arztodyssee durch und wurde als kerngesund (O-TON: So gesund wie sie kann man gar nicht sein...) immer wieder nach Hause geschickt. Meine letzte Hoffnung war ein Heilpraktiker. Nach langen Gesprächen und Untersuchungen stellte sich heraus, dass ich eine nicht unerhebliche Lebensmittelunverträglichkeit habe (gegen einige Grundnahrungsmittel, die täglich auf meinem Speiseplan standen...). Seitdem ich meine Ernährung umgestellt habe, geht es mir zusehends besser, zumindest die Übelkeit ist weg.

Da der Schwindel bei mir leider das erste Mal ziemlich heftig während einer Autofahrt (ich war Fahrerin) auftrat und ich auf der Autobahn gerade noch so auf dem Standstreifen halten konnte, bin ich drei Monate kein Auto mehr gefahren und war mittendrin in der "Angstspirale". Mittlerweile fahre ich wieder Auto, auch wenn der Schwindel nach wie vor zeitweise da ist. Ich finde es erschreckend, was das Unterbewusstsein und die Angst, bzw. auch das bewusste Nachdenken über den Schwindel (hoffentlich kommt er jetzt nicht wieder, aber dann kommt er (sich selbst erfüllende Prophezeiung)) für körperliche Auswirkungen haben können (habe gerade letzte Woche schön im Elbtunnel hyperventiliert, aber mangels der fehlenden Haltespur musste ich da ja durch...). Denke auch immer wieder über eine Therapie nach, da ich als Laie bestimmt nicht alles erfassen kann...

Ich wollte euch nur ein wenig Mut machen und darauf hinweisen, dass Allergien und Unverträglichkeiten gegen "Chemien" aller Art leider immer häufiger werden, nur viele Allgemeinärzte, über die man ja an die Fachspezialisten überwiesen wird, daran oft nicht denken...so wie es bei meinem Arzt war. Auf jeden Fall ist es schön, zu lesen, dass man nicht allein ist mit seinem "Ungleichgewicht" und sich austauschen kann!

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen, sonnigen Tag!

Babse

TBhe?ry


Hallo Lupo!

Danke für deine liebe Antwort. Mein Arzt ist leider seit 2 Wochen in Urlaub, er kommt erst am Montag wieder. Er meinte so nach dem Ausfüllen meines Fragebogens (über 500 Fragen!!), dass ich keine Gesprächstherapie brauchte. Ich wüsste, woher mein Stress käme. Aber ich persönlich glaube eher, eine Verhaltenstherapie wäre angebracht. Ich weiß nicht so recht. Jetzt, in der Ferienzeit, geht es mir etwas besser. Ich kann und will aber nicht aus meinem Beruf raus. Ich muss irgendwie wieder Vertrauen zu mir selbst finden, dass ich das alles packe. Ich merke schon, dass mir das das Medikament letztlich auch nicht geben kann.

Liebe Grüße

Thery

L}upUo049


@ Thery

Gut, das Medikament kann helfen, aus einem Teufelskreis rauszukommen, den zu verlassen es sonst oftmals schwer oder sogar unmöglich ist.

Nur ist es eben eine langfristige Entscheidung und ich sehe jemanden, der "erst" seit ein paar Wochen unter Schwindel leidet, noch nicht so weit, als das man da nicht auch noch Alternativen ausprobieren könnte.

Die Tatsache, dass man "weiss, wo sein Stress herkommt", bedeutet ja nicht, dass man nicht einen besseren Umgang damit finden könnte, um dauerhaft eine Besserung zu erreichen.

Also wenn Du selbst meinst, dass eine Verhaltenstherapie Dir helfen könnte und Du dazu bereit bist, würde ich den Arzt (notfalls einen anderen...) nochmals darauf ansprechen.

Viele Grüsse

Lupo

b:abs(epe


Hat der Schwindel

bei den Betroffenen hier auch Sehstörungen ausgelöst? Oder Lichtempfindlichkeit?

Also, ich bemühe mich gerade, mich der Angst zu stellen und fahre wieder Auto, habe aber das Gefühl, dass meine Sehkraft nicht 100% ist, vor allem im Dunkeln habe ich massiv Probleme zu gucken und muss meine Augen aufreißen oder zusammenkneifen....und dann kommt die Angst wieder. Habe das (empfundene) verminderte Sehvermögen/die Lichtempfindlichkeit aber nicht nur beim Autofahren. Hoffe, ihr habt ein paar Ratschläge...

Liebe grüße an alle Schwindler, Babse

L=upo`04x9


Ja, Sehstörungen und/oder Lichtempfindlichkeit gehören sehr oft zur "Symptomliste" bei Schwindel und Angst.

Bei mir waren es eher so "Flusen" und "Punkte".

Hatte auch manchmal beim Autofahren (Atem-) Probleme, doch jedesmal, wenn ich schon rechts ranfahren wollte wurde es irgendwie wieder besser. Hab ich aber erst später kapiert, dass das wohl auch mit der Angst zusammenhing.

Mein Ratschlag, tue was gegen die Angst und versuche, Dich nicht all zu genau selbst zu beobachten.

Viele Grüsse

Lupo

b-a#bsUepxe


Danke Lupo,

für deine prompte Antwort. Ich habe mich bereits bei ein paar Therapeuten (kognitive Verhaltenstherapie) auf die Warteliste setzen lassen, so lange muss ich aber allein klar kommen. Ich versuche schon immer, mich abzulenken...allerdings ist die "Sehstörung/Lichtempfindlichkeit" momentan auch das einzige, was auftritt, wenn ich Auto fahre und die Angst in meine Gedanken zurückkehrt. Habe für das Auto fahren noch nicht wirklich eine geeignete Ablenkung gefunden (mit Musik klappt nicht immer). Vielleicht hast du da noch einen Tip? Ansonsten klappt es mit Ablenken sehr gut....

Liebe Grüße, Babse

ARimeex72


@lupo

Bei mir waren es eher so "Flusen" und "Punkte".

cool, dazu konnte mir noch kein arzt was sagen.

so langsam habe ich auch das gefühl durch zu drehen. mir reicht es echt. ich versuche auch so gut wie möglich nicht daran zu denken. leichter gesagt, wie getan.

und das mit dem Entspannen ist auch so eine Sache..

Aimee

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