» »

Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

MWalee7na2010


Allen anderen hier wünsche ich noch einen schönen und schwindelfreien Sonntag @:) :)*

S$un2\00x9


Hallo ihr Lieben

Wie geht es euch?

Puh ich nehme heute den 2. Tag 10 mg und fühle mich ganz doll benommen und schwindelig. So ein mist. Dachte ich komme da gut durch. Heute ist ein mist Tag

Gestern war es so ganz gut. Man man... Hoffentlich bleibt das die nächsten Tage nicht so... Hatte mich wohl zu früh gefreut.

Wünsche euch allen einen schönen Sonntag!

Vlg sun

mluLhk{uh2k


Hallo Maleena,

danke dir :-). Sehr interessant. Tut der Muskel bei dir denn weh? Bei mir nämlich nicht und ich glaube auch, dass er nur für den Schwindel verantwortlich ist. Die tatsächliche Verspannung vermute ich bei mir in den Skalenusmuskeln, eine Beschreibung wie man die behandelt gibt es hier:

[[http://www.muskel-und-gelenkschmerzen.com/scaleni.html]]

Sehr zur Eigenbehandlung empfehlen kann ich übrigens auch dieses Buch:

Arbeitsbuch-Triggerpunkt-Therapie-bewährte-Linderung-Muskelschmerzen

Naja, jedenfalls erzeugt die Massage der Scalenusmuskeln (die leider ziemlich schwer ist) einen Schmerz im gesamten Arm bis in die Finger. Das fiese (oder gute?) an den Scalenusmuskeln ist, dass eine chronische Verspannung nicht zu klassischen Rücken-/Nackenschmerzen führt, so dass du gar nicht weißt, ob die Muskeln überlastet sind oder nicht. Meist merkt es indirekt wenn ein Arm/die Finger taub werden oder Schmerzen (Stichwort TOS), da dann die Scalenusmuskeln das Arm-Nervengeflecht komprimieren.

Naja, die Scaleni und der Sternocleidom. sind jedenfalls Atemhilfsmuskeln. Der Körper sollte sie aber nur in Notfallsituationen benutzen, um das Lungenvolumen noch weiter zu vergrößern. Normal ist eigentlich die Atmung in den Bauchraum, wobei diese Muskeln nicht aktiviert werden.

Eine Vermutung die ich habe ist, dass mein Zwerchfellbruch eine Rolle spielt. Dieser führt nämlich zu leichten aber dauerhaften Magenschmerzen, wodurch ich wiederum unterbewusst nicht in den Bauchraum sondern im Brustraum atme und dadurch die Atemhilfsmuskulatur überlaste. Wenn ich es richtig sehe, hat bei vielen hier der Schwindel mit einer Grippe und/oder Magenproblemen angefangen oder? Kann natürlich auch nur Zufall sein...

Der Neurologe und der Gastroenterologen bei dem ich war streiten jedenfalls ab, dass es vom Zwerchfell(bruch) kommen kann. Auch die Tatsache, dass der Nerv vom Zwerchfell (Nervus Phrenikus) genau aus dem Halswirbelsäulensegment rauskommt, wo ich die stärksten Verspannungen habe, bzw. das Blockadegefühl soll nichts zu bedeuten haben.

Naja, naja...

Die Atmung wird jedoch größtenteils psychisch bestimmt, von daher... ;-)

Noch weitere Hintergrundinfos für die des englisch mächtigen gibt es übrigens auch hier:

[[https://www.painscience.com/articles/respiration-connection.php]]

Und bitte nicht falsch verstehen, ich möchte niemanden hier den Floh ins Ohr setzen, dass der phobische/somatoforme Schwindel keine psychische Ursache hat. Das ist nur mein laienhafter Versuch mir selbst zu erklären, warum es sich so körperlich/organisch äußert.

DEANA1x5


Hallo ihr Lieben!

Ich möchte Euch meine Geschichte erzählen, damit man nicht immer den Ärzten glauben und sich mit der "Diagnose" psychosomatisch abfinden soll!

Bei mir fing das alles ca. vor einem Jahr an. Ich war immer sportlich, schlank,gesunde Ernährung, rauchte und trinkte nie. Klar, mit Freunden mal Bier & Wein, aber alles noch im Rahmen. April 2014 ging ich kerngesund ins Bett und wachte am nächsten Tag mit heftigem Schwindel in meinem Studentenwohnheim auf. Ich dachte, ich sei müde wegen Klausuren und legte mich wieder ins Bett. Ich bat meine Mitbewohnerin mir eine Tasse Tee mit viel Zucker zu machen. Ich trank Tee und blieb den ganzen Tag im Bett. Meine Mitbewohnerin erledigte Einkäufe und Haushalt. Ich bin dann 5Std später aufgewacht und habe mich super gefühlt, der Schwindel war weg. Danach ging ich noch raus mit meiner Mitbewohnerin und wir aßen Döner draußen. Am nächsten Tag ging ich wie immer joggen vor der Uni und fühlte mich ja auch super, der Schwindel war weg! Meine Mitbewohnerin ging zur Arbeit und ich joggen. Im Wald beim Joggen ist mir dermaßen schlecht geworden, ich dachte, meine letzte Stunde hätte geschlagen, der Schwindel kam wieder zurück und ich geriet in Panik, alleine im Wald, ohne Handy, ohne Leute. Ich habe es irgwie geschafft mit der Straßenbahn wieder nach Hause zu fahren und legte mich wieder ins Bett und ich fühlte mich richtig schlecht. Ich habe sofort meine Mitbewohnerin angerufen und ihr gesagt, dass es mir sehr schlecht geht. Sie brachte mich in die Notfallaufnahme (und genau dies war der Anfang vom Ende). Dort wurde mir Blut abgenommen, EKG, halt das übliche. Die Asisstenzärztin sagte, ich kann über Nacht dort bleiben. Ich blieb. Am nächsten Tag kam der Chefarzt mit seinen Fachärzten und teilte mir mit, dass ich Eisenmangelanämie habe (Hämoglobinwerte zu niedrig) und soll Eisentabletten schlucken, dann ist das Problem erledigt. Ich glücklich, die mich los. Eine W lang nahm ich Eisentabletten, danach zum Hausarzt Blutabnahme, alles super, Hämoglobin perfekt, warum aber der Schwindel noch da ist, hat mir mein Hausarzt nicht sagen können. Wenn ich damals nur gewusst hätte, dass das alles mit psychosomatisch endet... Nach 6 Wochen kamen Sehstörungen, Herzrasen, schlechter Allgemeinzustand... Ich erhielt einen Termin beim Neurologen. Ich dachte mir, er findet etwas und kann mir helfen -> FEHLANZEIGE! Ich kam rein, nach 5Min OHNE jegliche Untersuchung stand die "Diagnose" für ihn fest - es ist die Psyche! Ich ging traumatisiert und unglücklich mit meiner Mitbwohnerin raus. Danach zum Hausarzt, er "Ich erhielt den Befund vom Neurologen, es sit die Psyche, ich kann ihnen nicht helfen". Ich "er hat doch KEINE Einzige Untersuchung durchgeführt, nicht einmal eine Lumbalpunktion". Mein HA weiter "es ist die Psyche, Sie sind so jung, schlank, es ist die Psyche"... Nach diesen "schlauen" Sätzen kapierte ich, entweder ich muss weiter kämpfen od. mich mit der "Diagnose" psychosomatisch abfinden! Mit meiner Psyche war alles bestens: super Mitbewohnerin, super Eltern, super Freund, super Freunde.

Ich suchte mir einen anderen Hausarzt. Er wiederum überwies mich an die Uniklinik-Neurologieabteilung. Ich super happy, weil ich ja davon ausging, dass man mir hilft! Fehlanzeige: Einfaches MRT (Kopf+Gefäß), Lumbalpunktion, nach 2 Tagen Entlassung mit der Überweisung an einen Psychologen... Kurz und schmerzlos: Ich war krank und fühlte mich unverstanden! Natürlich ging ich NICHT zu einem Psychologen und schluckte KEINE antiDepr. Ich wusste, mit meiner Psyche ist alles ok. Klar, ich war danach sehr psychisch angeschlagen, aber weil man mir nicht half. Ich suchte weitere Ärzte auf: 5 Neurologen (EEG, Reflexe alles ohne Befund), 3 HNO Ärzte (o.B.), MRT/CT (ohne Befund), Neurochirurg, KG, Manuelle Therapie (ohne Befund, ohne Besserung)... Ich habe irg.wann mal meiner Mutter gesagt, ich möchte SO nicht mehr weiter leben, den ganzen Tag zu Hause, mir geht's richtig DRECKIG... Meie Eltern haben sich Sorgen um mich gemacht und nach 11 Monaten landete ich mit meinen Eltern bei einem sehr erfahrenen Gefäßchirurgen... Ich kam rein mit einer Mappe voller Unterlagen und zeigte ihm meine MRT-CDs. Er darauf "diese MRTs sind nicht aussagekräftig, machen Sie bitte eine POSTIONELLE Arteriographie des TSA (troncs-supra-aortic)". Ich "ich habe doch 10 MRTs bereits". Er wiederum "ja, aber die sind nicht aussagekräftig". Meine Eltern darauf "Ok, wir machen dies auch als Selbstzahler" -> VOLL TREFFER! Genau am 1.April 2015 war ich bei meinem MRT Termin. Jetzt steht OP an. Der Radiologe hat beim Röntgen solche Augen gemacht, darauf fragte ich ihn, ob er etwas Schlimmes gesehen hätte. Er "gehen Sie bitte mit ihren Bildern zum Gefäßchirurgen, der wird es ihnen genau erklären". Beim Röntgen mit Katheter musste ich meinen Kopf nach links & rechts drehen. 2 Tage später erhielt ich den Befund und die Bilder und ging zum Gefäßchirurgen. Meine Diagnose lautet "Vertebro-basiläre-Insuffizienz Postural (bei Kopfdrehungen)". D.h. wen ich ganz ruhig liege, dann ist es alles ok mit meinen Gefäßen, aber wenn ich meinen Kopf nach Rechts und Links drehe, dann "verschließen" sich die Wirbelarterien (A.vertebralis), dadaurch ist die Blutzufuhr zum Gehirn massiv gestört und dies kann man NICHT auf einem "normalen" MRT sehen. Mein Gefäßchirurg erklärte es mir so "mein Gwehirn ist gesund, desh. fandein die Neurologen nichts auf den MRT bildern, "nur" die Blutzufuhr zu meinem Gehirn ist gestört", dies kann man nicht mit Hilfe eines "normalen" MRT fesstellen. Letsymptom einer Vertebro-basilären-Insuffzienz ist: der Schwindel! Weitere Symtome sind: Herrasen, Sehstörungen, panikattaken. Ich muss jetzt an den Wirbelarterien operiert werden, damit die Blutzufuhr zum Gehirn wieder vernünftig abläuft. Bypass Op. Also so viel zu meiner "Diagnose" psychosomatisch.

Wenn man das Gefühl hat, es ist nicht die psyche, dann sollte man weiter kämpfen!

Alles Liebe und Gute!

mquhk>uhN2k


Hallo Dana,

hui, heftige Geschichte, vielen Dank für deine Erfahrungen!

Was für einen Schwindel hast du denn? Ist er dauerhaft vorhanden? Konntest du ihn irgendwie beeinflussen.

Mich wundert es, dass so etwas als Leitsymptom Schwindel hat- Kopfschmerzen, Ohnmachtsgefühle oder ähnliches hattest du aber nicht oder?

Ich drücke dir die Daumen, dass bei der OP alles gut geht!

Gruß Stefan

DTAN{A15


Lieber Stefan (muhkuh2),

also zu deinen Fragen:

Was für einen Schwindel hast du denn?

Es ist sehr schwere genau zu erklären, welche Art von Schwindel bei mir vorhanden ist... Am Anfang ( April 2014, als der Schwindel anfing) war das ein Drehschwindel, dass ich ohne Hilfe nicht einmal allein in die Notfallaufnahme konnte. "Mein" Drehschwindel war am Anfang den ganzen Tag sprich 24.h am tag. Manchmal lag ich im Bett und hatte das Gefühl, ich drehe mich od. die Sachen um mich herum drehen sich.

Konntest du ihn irgendwie beeinflussen.

Was meinst du damit?

Mich wundert es, dass so etwas als Leitsymptom Schwindel

Brauchst dich nicht zu wundern!:-) das große problem ist, dass die meisten Ärzte den Schwindel immer mit HNO od. Neurologie-Untersuchungen in Verbindung bringen (sagte "mein" Gefäßchirurg). Wenn die Blutzufuhr zum Gehirn gestört ist, dann hat man einen heftigen Schwindel wie ich. Doch, wenn man Vertebro-basiläre-Insuffzienz (VBI) wie ich hat, kann man manchmal "nur" den Schwindel als Symtom haben, die ersten 6 Wochen hatte ich auch "nur" den heftigen Schwindel, erst später kamen Herzrasen,Sehstörungen und Panikattacken dazu.

Kopfschmerzen, Ohnmachtsgefühle oder ähnliches hattest du aber nicht oder?

Kopfschmerzen in diesen 12 Monaten hatte ich NIE (LP zeigte, dass ich weder Pseudotumor cerebri noch Sinusvenethrombose) habe. Ich habe "drop-attacks" das Gefühl in Ohnmacht zu afllen, war aber nie bewusstlos (Gott sei Dank :-).

Man kann auch Subclavian-Steal-Syndrom (SSS) haben und unsere Symtome passen dazu, sagte mir der Gefäßchirurg, aber das kennt auch nicht jeder Arzt. Ich habe kein SSS, weil sich bei mir nicht die Schlüsselbeinarterien "verschließen", sond. die Wirbelarterien (wenn ich den Arzt richtig verstand).

msuhkuxh2k


Ah ok, danke für die schnelle Antwort :)

Mit beeinflussen meinte ich, ob du den Schwindel selbst verringern konntest/kannst.

Suun20`09


@ dana

Was hattest du denn für Sehstörungen?

C{hrisPti\na4x5


@ Sun

Mach dir keine Sorgen, das hatte ich anfangs auch. Gute und schlechte Tage wechseln sich ab, aber nach und nach werden die guten dann häufiger. Das dauert aber einige Zeit! Ich hatte mir anfangs auch manchmal gedacht: "Mann, jetzt kommt der blöde Schwindel ja wieder, hilft vielleicht doch alles nichts". Aber du wirst sehen, es wird immer besser, auch wenn es immer wieder Rückfälle geben wird... :)^

@ Maleena,

Muhkuh

Ich sehe das genauso wie du, Maleena. Bei mir wurden der Nacken, der Hals, der Rücken (alles verspannt) immer wieder bearbeitet - durch ca. 15 Mal Osteopathie, 25 mal Physiotherapie mit Bearbeitung der speziellen "Schwindelmuskeln" (wurde danach deutlich schlimmer ":/ ), 20 mal Akupunktur (half bei mir am besten), 2 Jahre Yoga und spezielle Nackenkräftigungs- und Dehnungsübungen (danach schlimmer!), eine teure Atlastherapie bei meinem Orthopäden - half immer kurzfristig, aber nie dauerhaft.

Mit den ADs verschwanden die Verspannungen und die Schmerzen - und der Schwindel. Nur bei großem Stress und bei "nackenschädlichen" Tätigkeiten kommt der Schwindel kurz zurück. Ich hab gelesen, dass einige Nackenmuskeln richtiggehende "Psychomuskeln" sind, also hängt alles irgendwie zusammen. Was zuerst da war und was sich noch als Psychosyndrom draufgesetzt hat, ist ja eigentlich egal. Hauptsache, es geht weg :-)

Liebe Grüße

S<unN2m009


@ christina

Ehrlich gesagt habe ich mich heute so benommen und schwindelig gefühlt, wie schon aeit Monaten nicht mehr. Wie auf Drogen. Ganz extrem. Auch das ist "normal" am Anfang?

m*uh@ktuh2k


@ Christina45

Danke für die Rückmeldung, sehr interessant. Ich muss mir mal ein paar alte Beiträge von dir raussuchen ;-).

Weißt du noch, was genau für eine Methode der Orthopäde bei dir am Atlas gemacht hat? Das steht bei mir nämlich vermutlich demnächst auch an (nachdem Atlastherapie nach Arlen und Manipulation am Atlas bereits erfolglos waren, er steht aber halt schief und der Schwindel fängt auch beim QUerfortsatz vom Atlas an ":/ )

Auch wenn ich denke, dass bei mir eine psychische Ursache dahinter stecken könnte, die sich dann allerdings rein körperlich äußert, wundere ich mich aber doch, dass es keine weiteren psychischen Symptome bei mir gibt.

Ich habe keine Angst vor Untersuchungen. Ich fühle mich nicht krank. Ich habe nicht mal das Gefühl, dass der Schwindel extrem schlimm ist, jede Erkältung ist unangenehmer. Das Problem ist nur: er ist nie weg und dadurch sehr zermürbend. Andererseits ist das vermutlich auch der Grund warum ich keine Angst davor habe, dass er wiederkommen könnte ;-).

Ich hatte bereits ein paar Schwindelattacken (allerdings recht selten), die nahezu immer durch eine doofe Bewegung oder durch schlechte Ideen (bspw. Kinesio-Tape auf dem verspannten Muskel) kamen.

Psychisch kann ich den Schwindel aber auch beeinflussen, wenn auch nur negativ: Richtig stark wird er, wenn ich unplausible/unlogische Situationen erlebe. Bspw. der hohe Deutschland-Sieg gegen Brasilien letztes Jahr. Oder als sich eine Bekannte von jetzt auf gleich wie Stockbesoffen aufgeführt hat, weil sie angefangen hat ihr AD auf der Arbeit zu nehmen. Da scheint mein Kompensationsfass dann wohl überzulaufen.

C~hr%istinSax45


@ Sun

Oje, so schlimm? Das weiß ich gar nicht mehr... Vielleicht doch eine doofe Nebenwirkung? Wenn du Citalopram nimmst, dürfte das doch so richtig erst bei 20mg wirken (wenn es bei Escitalopram bei 10mg zu wirken anfängt?) Oder täusche ich mich da? Bei mir wurde der Schwindel immer besonders schlimm, wenn ich meine Tage bekam, aber du bist ja erst Mama geworden, passt also vermutlich auch nicht... Aber warte mal ein paar Tage ab, ob es sich wieder bessert.

@ MuhKuh

Hatte auch nie andere Symptome als durchgehender Dauerschwindel (konnte aber trotzdem arbeiten, Auto fahren, etc., war halt super anstrengend und ätzend), Verspannungen, schmerzender Arm (durch die Verspannungen), Bruststechen, Sehstörungen. Eigentlich nie Angst, nicht das Gefühl irgendwie belastet oder depri zu sein. Das war ja das gemeine >:( Sonst hätte ich ja nicht jahrelang die HWS-Hypothese verfolgt und sooo viel Lebenszeit und Geld verplempert.

War Atlastherapie nach Arlen, fühlte mich einige Wochen danach auch tatsächlich gerader und lockerer, schmerzfreier. Aber dann ging's halt wieder los. :°(

Bin jetzt nach knapp einem Jahr AD-Einnahme super locker und entspannt, kann mich beim Yoga verbiegen wie sonstwas , freier durchatmen - ich finde es immer wieder faszinierend, wie Körper und Seele auf Gedeih und Verderb zusammenhängen...

C\hristginxa45


Ach so, Muhkuh, wollte dich noch fragen, wie's bei dir im Supermarkt ist oder wenn du mit vielen Reizen/Menschen konfrontiert bist... Bei mir war es dann immer besonders schlimm. Obwohl ich NIE Angst vor diesen Situationen hatte, finde ich immer noch seltsam.

D*ANA1x5


An @SUN:

6 Wochen spaeter hatte ich Sehstoerungen - verschwommen sehen, lichtempfindlich geworden, und nach 10Monaten schwarze Punkte vor Augen.

Ich bin ja auch bescheuert, ich ging zum Augenarzt - wieder ohne Befund. Der Gefaesschirurg erklaerte mir "ein Augenaerzt haette sowieso nichts feststellen koennen, denn wenn die Wirbelarterin wie bei mir stark verengt sind, werden die Augen auch kein blut abbekommen. Wirbelarterien und Carotiden, die versorgen u.a. Die Augen mit blut,und wenn dies gestoert ist, dann hat man sehstoerungen bzw verschwommen sehen,lichtempfindlich, diplopia...

Liebe gruesse

mfuhk4u-h2k


@ christina45

Supermarkt ist überhaupt kein Problem. Außer wenn sich dort der Boden stark spiegelt und eventuell noch Kunstlicht vorhanden ist. Hat aber nichts mit dem Supermarkt zu tun, sondern das macht es immer schlechter. Ist aber auxh wenig verwunderlich, da die Augen direkt mit der Nackenmuskulatur fürs Gleichgewicht zusammenspielen.

Menschenansammlungen sind auch kein Problem, aber ne Rede (insbesondere vor Fremde) zu halten oder ne hitzige Diskussion mit mehreren Leuten ist auch nicht besonders toll. Da scheint es dann über die Atmung und die Augenbewegung zu kommen (schnelle waagerechte Augenbewegungen machen es schlechter)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH