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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

m'nef


Es gehen wohl die Meinungen darüber auseinander, was aufbauen und tipps sind.

In einem Faden für phobischen Schwindel den phobischen Schwindel immer wieder anzuzweifeln und neue organische Erklärungen [die über "das Wetter" "der Kreislauf" "hat man mal" hinausgehen] zu suchen gehört imho nicht dazu.

m=uhku=h2k


So, ich habe jetzt ein wenig Zeit gefunden und einen allgemeinen Diskussionsthread eröffnet:

[[http://www.med1.de/Forum/Diverse.Erkrankungen/706405/]]

Ich werde ab jetzt Dinge, die mich selbst betreffen dort hinein schreiben, auch wenn ich ja mittlerweile ein diagnostizierter Psycho-/Somatoformer Schwindler bin.

Ich werde dennoch hier weiterhin mitlesen und mich ggf. auch noch von Zeit zu Zeit melden :-).

@ mnef

Die Sache ist doch ganz einfach. Ich will hier niemandem etwas Böses und versuche den hier vorhandenen Usern auch nur bestmöglich zu helfen (etwas ironisch in meiner Situation). Ich denke das willst du auch.

Grundsätzlich finde ich den Spruch "Wer heilt hat recht" nicht wirklich gut. Mir gefällt aber "Wer nicht heilt hat nicht recht". Und so muss man jahrelangen psychisch diagnostizierten Schwindlern genau so nochmals körperliche Möglichkeiten aufzeigen, genauso wie man Leute, die sich in der körperlichen Diagnostik nur noch wiederholen auf eine psychische Möglichkeit hinweisen. Ganz einfach.

E)inTsam8x7


@ lupo

Ich habe eine Verhaltenstherapie gemacht bei einem solchen Therapeuten!

Nenn mich blöd aber die Frage was mir geholfen hat kann ich dir nicht beantworten ! Ich kann sie mir selber nicht beantworten, bis heute nicht! Entweder bin ich dumm oder ich verstehe es nicht und sehe keine Zusammenhänge!!!

Ich weiß dass es Zeiten gibt in denen es gut ist und in denen ich beschwerdefrei bin und dass sind die Zeiten die ich genieße und die mich wissen lassen dass es die Psyche ist! Womit ich mich aber nicht zufrieden geben kann und will ist dass es immer wieder kommt! Ich bin 28 Jahre Mama von zwei Leinen Kindern und habe noch nichts erreicht!!! Wie ob ich da zufrieden sein ? Ich will es verstehen und ich will es komplett loswerden! Dass kann doch nicht so schwer sein oder? Es muss doch auch eine Ursache für die körperliche Problematik geben auch wenn die auslösende Ursache psychisch ist!? Und wenn ich die wüsste ist es doch vorbei für immer oder nicht? So habe zumindest ich immer gedacht!

Wenn ich dann lese 20 Jahre hab ich dass schon usw. Dass macht mir Angst! Ich will nicht mein restliches Leben so leben müssen?!!!

Wie hast du es geschafft dass du ihn komplett und für immer losgeworden bist und wie lange hattest du es!"??

Ganz herzliche grüsse

E"insDam87


@ belle 77

20 Jahre ? Wie hältst du dass aus? Ich bewundere dass, ganz ehrlich! Ich würde dass nicht können! Was tust du dagegen oder hast getan?

Mein Papa hat dass oder sowas ähnliches auch seit über 20 Jahren und ganz oft erwische ich mich dabei dass ich ihm die Schuld dafür gebe dass es mir auch so geht! Weil er es mir vererbt hat oder ich es mir als Kind von ihm angeschaut!!!

Liebe grüse

manexf


Mir gefällt aber "Wer nicht heilt hat nicht recht".

Mir gefällt er z.B. nicht. Zumal niemand Fremdes für die eigene Heilung verantwortlich ist, auch kein Arzt.

nochmals körperliche Möglichkeiten

Genau das ist es. Man muss es nicht nochmals tun. Man muss zu Beginn der Diagnostik mögliche körperliche Ursachen ausschließen. Wenn das geschehen ist, sollte man es dabei belassen. Doppelte und dreifache Untersuchungen bringen gar nichts, außer Verwirrung und Zeitverschwendung, die man in eine "Heilung" seiner Psyche investieren könnte. Und jetzt sage mir nicht, ich solle doch diese Heilung beschreiben. Dafür gibt es bekannterweise kein Patentrezept..

Ganz einfach

gelten in einem fremden Forum fremde Regeln (die in diesem Fall sehr sinnvoll sind) und nicht die eigenen. Hier kannst du die Hinweise des Admins nochmal lesen:

[...] wenn das Thema eines Fadens ausdrück­lich auf einen phobischen Dauer­schwank­schwindel abhebt, sollte man nicht Schwindel anderer Ursache zum Thema der Diskussion machen. Körper­liche Ursachen in einem Neben­satz zu erwähnen, dagegen spricht ja nichts, nur sollte man sich dessen bewusst sein, dass es um diese Art von Schwindel ausdrück­lich nicht geht.

[...]

Es ist aber für den Umgang mit einem phobischen Dauer­schwank­schwindel nicht zielführend, immer wieder vermeint­lich körper­liche Ursachen abzuklappern und dadurch den Beginn der eigent­lichen Therapie immer wieder hinaus­zuzögern.

Nur weil jemand gesagt bekommt, es käme womöglich von der Psyche, hat man noch lange keinen phobischen Dauer­schwank­schwindel. Angesprochen durch diesen Fadens sind aber vornehmlich die, die eine solche Diagnose erhalten haben und sich auf diese auch einlassen wollen.

[[http://www.med1.de/Forum/Neurologie/34529/Nutzer/12hjd/]]

m%uhkxuh2k


@ mnef

Schön dass du eine klare Grenze zwischen Psyche und körperlichen Beschwerden ziehen kannst. Ich kann das nicht.

@ Einsam

Na dann werde ich jetzt wohl direkt mal etwas schreiben müssen, das hier einigen/jemandem auf den Keks gehen wird.

Hast du mal überlegt, ob deine Psyche zu muskulären Verspannungen führen können, die wiederum die psychischen Probleme verstärken, also ein Teuefelskreis?

Was passiert mit deinen Schultern wenn der Schwindel stärker ist? Gehen sie nach vorne und nach oben? Was mit deinem Kopf? Geht er nach vorne?

m=nef


Das ist keine klare Grenze zwischen den Beschwerden, sondern zwischen den Ursachen der Beschwerden.

Und wer bei der Ursache eben nicht von der Psyche ausgeht - nein das ist kein Rauswurf durch mich sondern die Worte des Admins - ist eben nicht Zielgruppe des Fadens.

mmuhkJuhx2k


Die Vermutung, dass komplexe Krankheiten, wie bspw. psychogener Schwindel, monokausal psychisch/körperlich angeordnet sind, ist einfach nur naiv. Es gibt keine klare Grenze.

So, ich werde hier nicht weiter auf deine Antworten eingehen, offenbar bist du nur der Aufmerksamkeit halber hier. Sry aber die wirst du von mir nicht mehr bekommen, kannst dir aber mit dem Problem gerne einen eigenen Faden eröffnen :)*

LDupo7D49


@ Einsam

Ich habe eine Verhaltenstherapie gemacht bei einem solchen Therapeuten!

Na also, wenn Dir das geholfen hat, dann scheint das für Dich der richtige Ansatz zu sein. Kann ich im übrigen nur bestätigen - bei Krankheitsangst hat eine Verhaltenstherapie - ggflls. kombiniert mit AD - die besten Aussichten auf Heilung.

Nenn mich blöd aber die Frage was mir geholfen hat kann ich dir nicht beantworten !

Das ist doch im ersten Moment gar nicht so wichtig. Es hat Dir geholfen, also kümmere Dich um eine neue Therapie - notfalls sogar beim gleichen Therapeuten. Wenn ich selbst heute wieder Probleme hätte, würde ich das als erstes versuchen.

Es muss doch auch eine Ursache für die körperliche Problematik geben auch wenn die auslösende Ursache psychisch ist!?

Die Ursache für die körperliche "Problematik" - also Deine Symptome - ist eine psychische Störung, in deinem Fall eine Angststörung.

Und wenn ich die wüsste ist es doch vorbei für immer oder nicht? So habe zumindest ich immer gedacht!

Das ist falsch. Wenn man die Ursachen für seine Störung kennt, ist sie damit ja nicht vorbei. Das erleichtert evtl. die eigene Umgangsweise bzw. ermöglicht bessere Therapieansätze.

Gerade bei einer Verhaltenstherapie musst Du nicht unbedingt bis in die Tiefe alle Ursachen erforschen. Du bist auch nicht "selbst schuld" an Deiner Misere, aber nur Du selbst (mit professioneller Hilfe) kannst Dich letztendlich da raus ziehen.

minexf


24.06.15 23:03

Die Vermutung, dass komplexe Krankheiten, wie bspw. psychogener Schwindel, monokausal psychisch/körperlich angeordnet sind, ist einfach nur naiv. Es gibt keine klare Grenze.

Naiv ist es zu meinen sie sei nie monokausal.

LOupox749


@ Einsam

Na dann werde ich jetzt wohl direkt mal etwas schreiben müssen, das hier einigen/jemandem auf den Keks gehen wird.

:(v

@ muhkuh

Gehts Dir jetzt nur noch um Provokation ?

Dann lass wenigstens die in Ruhe, die gerade am verzweifelsten sind !

lxauCra/60


@ gizim

ich hatte das AD immer von der gleichen Firma, insofern hab ich diesen Wechsel nicht gehabt. Wenn es bei mir so bleibt, werde ich die 16 mg beibehalten. Aber es ist bei mir auch so, dass ich immer mal wieder Phasen, auch mal eine ganze Woche habe, in der es mir wieder schlechter geht. An was das liegt, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass es wieder besser wird. Hab auch wieder meine alte Lebensfreude wieder und kann mich z. B. auf eine Geburtstagsfeier freuen. Das war vor einem Jahr noch ein Grauen. Kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie ich das ausgehalten habe. Wenn du erst bei 10 mg bist, hast du ja auch noch die Option, dass du um ein paar mg erhöhen könntest. Die NW sind dann bei dieser Dosierung auch nicht mehr so arg. Liebe Grüße

Seid mir nicht böse, aber meine "Wettertheorie" hat noch mehr mit Schwindel zu tun als eure Diskussionen.

m>uhku2h2k


@ Lupo

Schade, dass du das so verstanden hast - Nein, so war das nicht gemeint. Ich meine den Beitrag durchaus ernst.

Ich merke das auch bei mir selbst: seitdem ich die AD nehme habe ich manchmal kurze Schwindelattacken. Ich gehe davon aus, dass diese rein psychisch und eine Nebenwirkung des AD sind. Sie dauern nur ganz kurz, die Folgen davon können aber Stunden/Tage andauern. Die Herausforderung ist es dann sich wieder zu beruhigen und aus der automatischen Fehlhaltung wieder rauszukommen. Sprich aufrecht zu stehen. Verdammt schwer als Schwindel-Patient.

C*h:rist]iLnak45


[...] (editiert, Bezug auf gelöschte Inhalte)

@ Muhkuh

Dass du das mit dem Gluten versuchst, kann ich verstehen (Ich hatte übrigens auch diese Entzugssymptome und super schlechte Laune, das weiß ich noch). Aber parallel dazu würde ich trotzdem noch bis 10 bis 15 mg Citalopram weiter nehmen und das noch mal ein paar Wochen ausprobieren. Falls dein Schwindel doch was mit dem Gehirnstoffwechsel zu tun hat, bist du da auf der sicheren Seite ;-) . Und ich glaube wirklich, dass sie schnelle und radikale Dosissteigerung auf 20mg dich erst mal "ausgeknockt" hat...

m?uhkuqh2k


@ Christina

Danke für die Rückmeldung. Ja genau, das ist derzeit auch mein Plan :-). Jetzt in den ersten Tagen mit 15 mg geht es mir zumindest wieder deutlich besser als mit den 20 mg. Also nicht auf den Schwindel bezogen sondern insgesamt. Ich denke 10 mg werde ich dann auch noch probieren und dann entscheiden, ob ich auf 10 oder 15 bleibe.

Denke auch die schnelle Steigerung hat ne Rolle gespielt, aber ich hätte auch gedacht, dass sich das nach 6 Wochen einpendelt, naja offensichtlich ja nicht...

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