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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

Lxup^o74U9


@ Liese & Gucky

Der Schwindel und die Atem-Enge sind ja beides klassische Angstsymptome und es ist völlig normal, dass das eine Symptom in den Hintergrund tritt, wenn das andere Symptom vorherrscht.

Ich hatte so viele Symptome, dass ich erst beim Aufzählen (z.B. beim Arzt) irgendwann gemerkt habe, dass ein Symptom, das Wochen vorher noch vorherrschend war, inzwischen verschwunden war... ;-)

Tatsächlich hindern gerade Schwindel und Atemprobleme an körperlicher Betätigung oder Sport, wobei man auch da irgendwann die Erfahrung macht, dass - wenn es z.B. sein muss - man den Körper dann doch mehr beanspruchen kann als man sich vorher zugetraut hat.

mwuhkluhx2k


Hm ich hatte auch Schwindel und Atemprobleme (letztere sind wieder weg) ohne dabei besonders starke Angst zu haben, gibt es also auch ;-)

Im Moment machen mir die Nebenwirkungen vom Citalopram in etwa genau so zu schaffen wie der Schwindel selbst. Am liebsten würde ich das Zeug einfach weglassen, aber was beim zu schnellen Absetzen passiert wünsche ich meinem schlimmsten Feind nicht. Echt mies. Ich kann nur jedem raten, dem Alkohol auch nicht gegen die Symptome geholfen hat, die Finger von AD zu lassen.

m.uphkuhx2k


Also versteht mich nicht falsch, ich will hier nicht allgemein AD verteufeln. Aber der einzige Grund warum ich mit dem Citalopram angefangen habe war, dass ich hier von so vielen gelesen habe, bei denen es geholfen hat.

Daher will ich jetzt mal meinen Erfahrungsbericht hierlassen, dass auch das komplette Gegenteil eintreten kann.

LXup7o74x9


Hm ich hatte auch Schwindel und Atemprobleme (letztere sind wieder weg) ohne dabei besonders starke Angst zu haben, gibt es also auch ;-)

Klar gibt es das. Das sind psychosomastische Symptome - nicht zwingend Angstsymptome.

Lkup[o749


Bzgl. AD durfte ich ja beides erfahren, sowohl den "Segen" als auch den möglichen "Fluch" so eines Medikaments.

Insofern kann ich bestätigen, dass von einem leichtfertigen Umgang mit AD abzuraten ist.

Der verschreibende Arzt sollte den Patienten auf jeden Fall aufklären, dass...

... es zu Beginn der Einnahme zur Verschlechterung von psychischem Zustand und körperlichen Symptomen kommen kann.

... es bis zum Eintreten der Wirkung mehrere Wochen dauern kann.

... man es auch nach Wirkung und deutlicher Besserung des Befindens noch mehrere Monate einnehmen soll.

... das Medikament idealerweise in Kombination zu weiteren therapeutischen Maßnahmen (z.B. Psychotherapie) gegeben werden soll - nicht stattdessen.

...man eine Veränderung der Dosis sowie das Absetzen des ADs sehr langsam und nur unter ärztlicher Aufsicht durchführen sollte.

... verschiedene Menschen auf verschiedene ADs verschieden reagieren, also man es nicht mal eben ausprobiert, weil es anderen geholfen hat.

mduhkuxh2k


Naja vorrangig sind es körperliche Symptome, die auch psychosomatisch sein können ;-).

Deiner Aufzählung stimme ich voll zu. Und erschreckenderweise trifft kein einziger Punkt davon auf mich zu.

E~insWamx87


@ all

So ich bin auch mal wieder da! Ist ja ne Menge los hier und ich hatte einiges zum Nachlesen! Ich bin ja nun Schwindler seit einigen Jahren und es erschreckt mich immer wieder, wenn ich hier rein schaue wieviele es gibt und wie lange es manche schon haben ! Dass macht mir nicht gerade mut, wenn ich ehrlich sein soll!

An die langjährigen Schwindler unter uns, mich würde mal interessieren ob ihr alle Therapie oder ähnliches macht um den Schwindel zu besiegen ???

Mein Lichtblick hier ist @ lupo! Er hat es geschafft den Schwindel in den Griff zu bekommen auch wenn ich mich frage wie er dass geschafft hat!? Ich persönlich möchte auch irgendwann zu den nicht Schwindlern gehören! Ich hoffe dieses Ziel ist realistisch!

Mir ist es in letzter Zeit relativ gut ergangen, ich hab einen neuen Job beim roten Kreuz angefangen und auch mit meinen Kindern ist es gerade besser! Ich kann mir mehr Zeit für sie nehmen und durch die Hitze auch mal schwimmen gehen mit Ihnen! Mein Problem ist ich will immer perfekt sein und es jedem recht machen und ich weis inzwischen dass ich daran arbeiten muss, denn ich werde nie perfekt sein und auch nicht die perfekte Mama! Aber dass muss ich auch nicht und für meinen Schwindel ist es denke ich auch nicht sonderlich förderlich!

Was die ADS angeht muss ich persönlich sagen dass ich keine negativen Effekte gespürt habe außer jetzt momentan mit meinem Gewicht was mich massiv stört!!! Davon abgesehen Bin ich der Meinung dass es mir nicht wirklich hilft und ich nehme es nun seit 6 Jahren!!! Mein Schwindel wird und wurde davon nie besser !!!

Lediglich fühle ich mich sicherer damit und wehe ich vergesse mal eine Tablette, die Hölle auf Erden! Alles nur Kopfsacje weil im Blut ist ja ein Spiegel!!! Auch dass absetzen und ausschleichen ist die Hölle ich komm von dem Zeug leider nicht weg!!!

Heute ist es wieder ein schlechterer Tag da ich heute Schwindel verspüre !!!

Liebe Grüße @ all

mInexf


Abend im Bett noch das Gefühl, als würde ich leicht Achterbahn fahren, Hitzewallungen und auch irgendwie komisch unruhig.

Solche Symptome in Ruhe sprechen aber eher für eine Angstproblematik. Absetzerscheinungen hat man nicht ausgerechnet wenn man zur Ruhe kommt und sonst nicht so stark.

Hm ich hatte auch Schwindel und Atemprobleme (letztere sind wieder weg) ohne dabei besonders starke Angst zu haben, gibt es also auch ;-)

Vor allem bei einer länger bestehenden Erkrankung können alle Angstsymptome vorhanden sein, ohne dass man die Angst selbst als solche so wahrnimmt bzw. sich ihrer bewusst ist. Es sind dann aber trotzdem Angstsymptome.

Also versteht mich nicht falsch, ich will hier nicht allgemein AD verteufeln. Aber der einzige Grund warum ich mit dem Citalopram angefangen habe war, dass ich hier von so vielen gelesen habe, bei denen es geholfen hat.

Es ist auch falsch zu meinen, eine Pille pro Tag zu schlucken würde sämtliche Symptome wegblasen, wenn es eine Angsterkrankung ist. Medikamente können helfen und einen erstmal therapiefähig machen. Aber Wunder bewirken sie nicht. Von daher wundert mich nicht, warum sie dir, der sich gegen die Psyche als Ursache und entsprechend auch gegen eine Therapie so wehrt, nicht wirklich helfen. Du wirst mit AD allein keine großen Sprünge machen. Und zu meinen, wenn AD nicht beschwerdefrei machen habe man auch keine Angsterkrankung, ist auch falsch.

Ich kann nur jedem raten, dem Alkohol auch nicht gegen die Symptome geholfen hat, die Finger von AD zu lassen.

Ich bin generell absolut kein Freund von Medikamenten, aber dieser Tipp ist mal wieder sehr sehr kritisch.

Wenn man unter Alkohol entspannt und seine sonstigen Symptome nicht hat ist das ein Hinweis - nicht mehr und nicht weniger.

Es gibt auch viele Leute, die null Alkohol vertragen, sowohl während des Rauschs als auch danach. Sollen die jetzt denken "Oh wenn ich trinke gehts mir genauso schlecht / noch schlechter, dann hab ich wohl keine Angsterkrankung und nehme meine Medis nicht"? - bitte nicht.

SMchwindJelliesxe


Guten Morgen,

also ich war das ganze Wochenende so schlapp und erschöpft, hatte wieder das Gefühl eine dicke Grippe wäre im Anmarsch. Auch heute bin ich noch nicht topfit. Nach 9 Stunden Schlaf noch total müde. Ich muss sagen, die einzige Wirkung die mein AD hat ist, dass ich bei Schwindel und Atemproblemen keine Panikanfällt mehr bekomme ansonsten sind alle Symptome noch da. Ich bin wieder der Meinung dass es doch was körperliches ist. Eventuell doch die Borreliose. Ich habe ja noch den Titer nachgewiesen bekommen im Frühjahr aber angeblich soll dieser nicht für die Beschwerden verantwortlich sein. Ich bin es wirklich langsam leid...

LG

mpu>hk[uh2k


@ mnef

Haha geniale Logik. Ich nehme ein AD - nichts passiert, außer dass ich Nebenwirkungen habe. Dann setze ich es ab und bekomme noch stärkere Nebenwirkungen, die sich auch psychisch äußern. Und das ist dann der Beweis für eine Angsterkrankung? Ja ne ist klar... So bekommt man wohl auch jeden psychisch gesunden dazu als psychisch krank zu gelten- wohl eher der feuchte Traum so mancher Pharma-Lobbyisten.

Ich ärgere mich momentan nur, dass ich nach dem ersten erfolglosen Versuch mit dem AD noch einen zweiten gemacht habe. Ich habe seit Beginn der Schwindelgeschichte drei Dinge getan, die ich wirklich bereue. Und zwei davon waren AD zu nehmen.

@ Schwindelliese

Die abgeschwächte Reaktion auf die Schwindelattacken habe ich auch bemerkt. Wohl das einzig positive, was das AD bewirkt hat. Da ich die größten Auslöser aber über ein Ernährungstagebuch entdecken konnte, treten die Verschlechterungen nicht mehr so häufig auf. Und wenn kann ich meist sehr schnell nachvollziehen, wo sie herkamen.

SZchFwinde%lliexse


Das mit der Ernährung habe ich auch mal beobachtet, konnte aber keine Zusammenhänge finden.

m-nexf


@ muhkuh

Du hast vor einiger Zeit mal geschrieben, dass dir selbst bewusst ist, dass du öfter mal ungerechtfertig um dich schießt, sobald du dich unbegründet angegriffen fühlst. Vielleicht beherzigst du das auch mal und denkst ne Sekunde länger nach, bevor du sowas antwortest:

Haha geniale Logik. Ich nehme ein AD - nichts passiert, außer dass ich Nebenwirkungen habe. Dann setze ich es ab und bekomme noch stärkere Nebenwirkungen, die sich auch psychisch äußern. Und das ist dann der Beweis für eine Angsterkrankung?

Ich habe absolut nichts dergleichen geschrieben. Ich habe lediglich gesagt, dass das Szenario abends im Bett eher dafür spricht, weil Absetzerscheinungen nicht in solchen typischen Momenten auftreten und sonst nicht/weniger. Und das ist vollkommen korrekt so. Von Beweis war nirgends die Rede.

Eher bei dir selbst, als du meintest, wenn man auf Alk nicht entspannt brauche man auch kein AD nehmen.... ;-)

Und nochwas: Auf ein bestimmtes AD keine Besserung zu haben kann auch einfach heißen, dass es nicht das richtige für einen ist und man ein anderes braucht.

So bekommt man wohl auch jeden psychisch gesunden

Du bist hier in einem Faden für phobischen Schwindel, schon vergessen? Wenn du dich für psychisch gesund hälst und hier trotzdem "geduldet" wirst solltest du dich etwas zurückhaltender verhalten und nicht so:

dazu als psychisch krank zu gelten- wohl eher der feuchte Traum so mancher Pharma-Lobbyisten.

Ach jetzt kommt wieder die Pharma-Lobbyisten-Keule.

Du, irgendwelche Autoren, die dich in deinen Ernährungstheorien bestärken, bilden auch eine Lobby, die nur eines wollen: Dein Geld.

Wenn du also danach gehen willst, welche Lobbyist feuchte Träume bekommt, bitte nicht nur auf die "klassische" schulmedizinische Pharmaindustrie draufhauen. Auch alles Alternative fernab von AD ist ein Millionengeschäft.

Sfun2?00x9


@ einsam

Welches AD nimmst du denn?

LG

B>aZdesxr


Bei psychosomatischen Problemen gibt es kaum Patienten, die eine Therapie mit den Worten "Ich habe körperliche Symptome und denke sie sind psychisch bedingt, lassen Sie uns gemeinsam der Ursache auf den Grund gehen" beginnen. Im Gegenteil, es ist Teil der Therapie, ein Verständnis dafür zu schaffen und somit Heilung erst zu ermöglichen.

Deshalb sollte man sich als Betroffener nicht davon abschrecken lassen, sich mit dem Problem nicht identifizieren zu können. Es ist wichtig, sich in die Hände eines professionellen Helfers (-> TherapeutIn) zu begeben und diesen Weg gemeinsam zu gehen. Kein Wunder, dass es bei vielen Patienten Jahre und einen langen Leidensweg bedeutet, sich darauf einzulassen. Aber so sieht's nunmal aus...

EjinsaYm8x7


@ sun2009

Ich bekomme seit 5 Jahren jetzt paroxetin! Ein Teufelszeug !

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