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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

m$uhNkuhx2k


Naja, die Diagnose, dass es nicht psychogen ist, habe ich mehrfach erhalten. Ebenfalls von meinem Hausarzt, der seit anfang an involviert ist und zwischendurch auch meinte, man solle ie Psyche mal genauer betrachten. Auf die Aussage eines einzelnen Arztes (ohne entsprechende Testergebnisse) gebe ich mittlerweile nahezu nichts mehr...

Ist aber auch egal, müssen wir hier nicht diskutieren. Anfang des Jahres war hier mal ein freier Austausch allgemein über Schwindel möglich. Mittlerweile wird darauf gepocht, dass nur noch zum Fadenthema diskutiert wird. Ist ok, aber dennoch schade um die schönen Diskussionen, die mitterlweile irgendwelchen destruktiven Anschuldigungen gewichen sind.

Und eins verstehe ich bis heute nicht. Warum befindet sich dieser Faden im Bereich Neurologie? Warum nicht unter Psychologie? Ich habe die Moderation schon mal drauf angesprochen, er ist trotzdem bei der Neurologie geblieben...

T@inanax17


Wenn eine Diskussion sich aber im Kreis dreht und nichts oder nur wenig von dem angenommen wird, was hier geschrieben bzw empfohlen / geraten wird, dann werden aus warmen Worten auch genervte worte.. Was willst du denn hier noch von uns hören ? Ich kann dich ja verstehen. Ich war ja genauso aber irgendwann muss man doch auch mal den Tatsachen ins Auge schauen! Man könnte es ja wenigstens mal versuchen..

Ach und wegen dem Bereich Neurologie.. Erst meine neurologin hat mir klar erklärt, woher mein schwindel kommt und konnte mir helfen! Von daher finde ich es hier passend.

myuhkuhx2k


Versucht habe ich es, so ist es ja nicht. Ist aber auch egal, wir müssen es hier nicht ausdiskutieren.

Wenn es rein psychisch wäre, wäre es wohl vollkommen egal, was ich esse. Ist es aber nicht, im Gegenteil.

Aber wie bereits gesagt, hier ist offenbar der falsche Ort für eine solche Diskussion. Aber bei einer Aussage bleibe ich: Wer nicht heilt, hat auch nicht Recht.

m<nJef


Mit den richtigem Worten beim Arzt bekommt jeder ne körperl. Diagnose. ;-) Wenn der Hausarzt alles, was du hier schreibst, auch weiß, psychgen aber *ausschließt* scheint er nicht unbedingt kompetent zu sein. Aber dafür gibts ja auch Fachärzte und psych. Therapeuten. :-)

Wer nicht heilt, hat auch nicht Recht.

Damit schiebst du die Verantwortung für dich selbst an andere ab. Ohne Bereitschaft zum Mitwirken kann dich niemand heilen auch wenn er recht hat. Ein Forum kann sowieso nicht heilen. Eine Psychotherapie hast du nie durchgezogen und kannst daher nicht sagen, ob die Theras recht hatten oder nicht.

m2uhk1uh2k


Oh das ist nett, dass du meine obige Behauptung mit der Ferndiagnose die du gerne ohne jeglichen Hintergrund stellst gerade bestätigt hast :)= .

Ich habe auch nie mit einer Therapie angfangen. Der Psychiater hat mir relativ einleuchtend deutlich gemacht, dass diese ebenfalls Nebenwirkungen und Risiken mit sich bringt. Zudem besteht die Möglichkeit eine weitere Baustelle aufzumachen, die mit dem eigentlichen Problem nix zu tun hat. Sry aber da hab ich keine Lust drauf. Dafür sind mir die Erfolgschancen zu gering und im moment habe ich auch noch genug Spaß mit den tollen NW vom ach so gut verträglichen Citalopram.

Glaub mir, die Bereitschaft zum Mitwirken die ich habe ist verdammt groß. Der Psychiater hat mir eine 6wöchige stationäre Therapie empfohlen. Ohne das Kind beim Namen nennen zu können oder mir das Gefühl zu geben er hätte mein Problem verstanden oder nachvollzogen. Ich kann mich auch in keiner Beschreibung von psychogenem Schwindel wiederfinden.

Das Risiko einer stationären Therapie mit nur sehr geringen Erfolgschancen einzugehen mit der Wirkung, dass ich von da an auf der Arbeit nicht mehr für voll genommen werde und jegliche zukünftige Karrierewege verbaut sind (seien wir mal ehrlich, so ist es)? Nein danke.

m[nef


>:( Hörst du bitte mal auf? Ich habe auch da oben keine Ferndiagnose gestellt. Entweder du liest absichtlich alles falsch oder du drehst es unbewusst um.

Natürlich kann man ebenso eine psychologische Diagnose provozieren, wenn man Dinge bewusst weglässt und andere ausschmückt. Das ist eine ganz allgemeine Feststellung und nicht nur bei dir so und nicht nur bei einer bestimmten Krankheit so, es ist ist vor allen Dingen definitiv keine Diagnose. Und unprofessionell ist es auch nicht - Diagnostik funktioniert nur mit ehrlichen Patienten.

Ich hatte lediglich infrage gestellt ( = ausdrücklich nicht unterstellt), ob du den Ärzten, die psychogen bei dir ausschließen, die volle "Wahrheit" erzählst - denn wenn die alles wissen, was hier im Forum steht, ist das Ausschließen psychischer Ursachen sehr sehr seltsam.

Auch das ist keine Diagnose sondern eine Vermutung, die du direkt von dir stoßen kannst oder auch nicht.

Wenn man stationär empfohlen bekommt ist das schon weit über Verlegenheitsdiagnose und "Therapie auf blauen Dunst, weil man nicht weiterweiß" hinaus. Der Mann hat offenbar deinen Leidensdruck und die Notwendigkeit gesehen und wollte gerade nicht ewig ambulant mit dir herumdoktorn. Und das ist nur meine Erfahrung und Auffassung und keine Diagnose, keine Angst ;-)

Wenn du keine Lust auf eine Therapie hast, weil sie zeitweise unbequem werden kann: Ok. Dann wunder dich aber nicht, wenn du ewig so weiterlebst und leidest wie jetzt.

Und wenn dir dein Ruf auf der Arbeit wichtiger ist, ist das ebenso deine freie Entscheidung. Aber auch hier: Dann beschwer dich nicht über die Konsequenzen deiner Prioritäten.

mHnexf


(Angst als Spinner zu gelten und die Karriere dadurch zu verbauen, deshalb keine psychische Ursache annehmen zu wollen... auch klassisch. Aber das willst du nicht hören, ich weiß.)

mnuhkuhx2k


Ich habe den Ärzten nichts vorenthalten.

Mein Ruf auf der Arbeit ist mir nicht wichtiger. Wenn ich einer stationären Therapie auch nur halbwegs realistische Chancen zutrauen würde, würd ichs direkt machen.

Ich denke aber es würde so laufen: Ich mache 6 Wochen stationäre Therapie, den Schwindel interessiert das nen sch... und ich habe auch kein Interesse daran mit dem Schwindel "leben zu lernen" oder sowas. Also ist mein Schwindel nach 6 Wochen noch genauso wie vorher, nur hab ich zusätzlich auf der Arbeit den Ruf nicht mehr belastbar zu sein.

mpuhku`h2xk


@ mnef

Ich muss aber schon ein wenig schmunzeln, wenn ich ich mir meine eigenen Beiträge so durchlese. Vermutlich würde ich auf mich selbst genau so reagieren wie du es tust ;-). Also nichts für ungut und dry, wenn ich teilweise so offensiv bin (ist halt auch eine Art der Verteidigung).

Es ist immer schwer subjektiv Empfundene Dinge niederzuschreiben ohne Details auszulassen. Es scheint derzeit jedenfalls so, als würde das, was ich esse, einen riesigen Einfluss auf die Symptome haben. Leider weiß ich bis jetzt nicht was ich vertrage und was nicht. Es äußert sich eigentlich fast immer so, dass sich mein Magen aufbläht, dann bekomme ich Atemprobleme und dann verstärkt sich der Schwindel.

Und ich denke jeder in meiner Situation, der es so massiv körperlich beeinflussen kann, würde zunächst der körperlichen Schiene nachgehen, bevor er die Psyche ins Spiel bringt.

mGnef


Und warum keine ambulante Therapie, quasi als Kompromiss?

Therapie hat nicht das Ziel, mit dem Schwindel leben zu lernen. Aber eben auch nicht nur, ihn (als Symptom von "mehr" dahinter) wegzubekommen. Das ist auch damit gemeint gewesen, dass es unbequem sein könnte, da wird schon tiefer gebuddelt ;-D

Dass ich deinen Essensversuchen skeptisch gegenüberstehe weißt du ja.

Wird dir nach Lebensmittel X komisch, weißt du nie, ob dir nicht auch ohne komisch geworden wäre.

Und wenn dieses Lebensmittel einfach für dich in Verbindung mit Schwindel im Kopf "abgespeichert" wurde, kann ich mir nicht vorstellen, dass du beim nächsten Versuch ohne Erwartungshaltung (wenn auch unterbewusst) drangehst.

Wenn du meine Meinung hören willst: Lass die Dinge weg, die beim H2-Atemtest eine Intoleranz ergeben haben. Rest ignorieren, außer vielleicht sicherheitshalber keine total ungesunden Sachen essen wo allerhand Mist drin ist, wie Fertiggerichte :-/

mIuhk?uh2k


In meinen Augen macht eine ambulante Therapie erst Sinn, wenn man sich darauf einlassen kann/will und ich denke das ist nicht der Fall, so lange die körperliche Diagnostik läuft.

Mit Placebo-Effekt hat das bei mir nur wenig zu tun. Mehrere Dinge wo ich heftige Reaktionen erwartet habe, haben nichts bewirkt und umgekehrt wurde es massiv schlechter, durch Sachen, die ich als "sicher" eingestuft hatte (habe es dann teilweise erst Tage/Wochen später anhand vom Ernährungstagebuch rekonstruieren können).

Nur die bisher bekannten intoleranten Sachen wegzulassen scheint leider nicht auszureichen.

LSupo.74x9


In meinen Augen macht eine ambulante Therapie erst Sinn, wenn man sich darauf einlassen kann/will ...

In Deinem Fall - Ja !

... und ich denke das ist nicht der Fall, so lange die körperliche Diagnostik läuft.

Das muss nicht zwingend sein - aber Deine körperliche Diagnostik ist schon lange abgeschlossen.

So sicher wie Du heute davon überzeugt bist, dass eine zu sich genommene Speise Deine Symptome verursacht oder verändert, so sicher warst Du vor einigen Monaten noch bei einer bestimmten Bewegung Deines Kopfes.

Was Du aktuell machst, ist keine "körperliche Diagnostik" und das kann man locker bis ans Lebensende weiterführen.

mDuhkuh@2k


Das mit der Kopfbewegung ist immer noch vorhanden und ich denke auch, dass es primär für den Schwindel verantwortlich ist. Wie bereits schon mehrfach gesagt: Ich suche nur nach der Ursache der Verspannung und derzeit gehe ich der Spur nach, dass sie von Gasansammlungen im Magenbereich kommen, welche wiederum die Atmung einschränken und so die Atemhilfsmuskulatur/den Schultergürtel verspannen, was wiederum für Schwindel sorgt.

Ist mir aber auch egal, müssen wir hier nicht diskutieren, will hier ja eh niemand hören.

L@upox749


... und derzeit gehe ich der Spur nach, dass sie von Gasansammlungen im Magenbereich kommen, welche wiederum die Atmung einschränken und so die Atemhilfsmuskulatur/den Schultergürtel verspannen, was wiederum für Schwindel sorgt.

Wie hat einmal ein Arzt oder Psychiater zu Dir gesagt ? "Damit können Sie auftreten" ;-)

Solche "Theorien" lassen sich beliebig kombinieren und mit der nötigen Zwanghaftigkeit - wie gesagt - auch endlos fortführen.

Viel Glück !

mduhekuh2k


Du hast ein gutes Gedächtnis :)^

Ja das stimmt, der Kommentar war völlig unangemessen und respektlos und auch nur ein weiterer Grund, warum ich keine Lust auf eine Therapie bei dieser Person habe. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich einen besseren finden würde. Ist derzeit aber auch egal.

Dieser überhebliche Gott-Komplex so mancher Ärzte geht mir mittlerweile auch gewaltig auf den Strich, wie es der Zufall so will habe ich selbst studiert, nur das mein Studium nicht aus stumpfen auswendig lernen bestand, sondern quasi nur aus Analytik. Eine gute Menschenkenntnis würde ich mir auch zutrauen, so dass ich viele Ärzte einfach nur bemitleide, weil sie sich für ach so clever halten. Ist immer lustig, so lange man sich als den Dummen gibt, ist alles super und sobald man auf Augenhöhe mit ihnen diskutiert werden sie aus einem Defensivverhalten heraus aggressiv und anmaßend. Aber egal, so viel nur zu dem Thema- wie gesagt auf subjektive Meinungen einzelner Ärzte oder beweisende Tests gebe ich mittlerweile gar nichts mehr.

Mein momentanes Vorgehen ist recht einfach: Meine Magenprobleme habe ich seit 7 Jahren. Damals übrigens auch mit ein paar kurzen Schwindelattacken. Die Ursache sollte ein Zwerchfellbruch sein, was mittlerweile erwiesen falsch ist. Eine damals empfohlene Kontrollspiegelung wurde nie gemacht, es wurde letztendlich nur dadurch besser dass ich 15kg abgenommen und mich wohl gleichzeitig halbwegs richtig ernährt habe.

Also schaue ich jetzt, dass ich meinen Magen wieder in den Griff bekomme und schaue, was dann mit dem Schwindel passiert, das kann ja nicht so falsch sein ;-).

Danke dir! :)

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