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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

Saun20x09


@ apsyho

Also mir hat da die Verhaltenstherapie sehr geholfen und das AD.

Zudem auch noch sehr, dass ich gemerkt habe, dass mir die Aufregung bezüglich dem Schwindel gar nicht gut tut. So bleib ich jetzt wenigstens bei lapidaren Sachen gelassen. Weil es mir das einfach nicht wert ist. Ich denke das hat ziemlich viel mit unseren Gedanken und Bewertungen zu tun. Das hab ich mal in der Therapie gehabt. Wie man Sachen bzw Situationen bewertet.

Natürlich gelingt mir das nicht bei jeden Situationen aber schon bei viel mehreren als früher

aP-p~sycxho


@ Sun

das hab ich ja alles, Therapie gemacht und Citalopram (20mg/Tag).

Trotzdem meine ich, wirds ehe schlimmer als besser.... bei mir ist das wie eine BergundTalbahn... es

gibt richtig gute Tage, und dann kommen solche wie jetzt

mjuhkuxh2k


Habe das Citalopram seit einer Woche abgesetzt. Das Gefühl auf Droge zu sein at dadurch schon mal deutlich nachgelassen.

Der Schwindel ist in den letzten Wochen schon deutlich besser geworden, ist aber noch immer sehr unangenehm und bestimmt weitesgehend meinen Tagesablauf. Und ich habe immer noch ziemlich starke Rückschlage, die ich nun zwar besser einsortieren sind, aber dennoch sehr destruktiv sind jedes Mal wenn es dann passiert.

CQhr7ist9ina45


@ Muhkuh

Auch wenn ich mich wiederhole: Ein "Gefühl, wie auf Droge zu sein" sollte bei einem AD eigentlich nicht vorkommen oder eben nur vorübergehend. Vielleicht war es doch das falsche AD für dich (wie bei Edie, die mit Citalopram überhaupt nicht klar kam, mit Escitalopram aber sehr gut- oder umgekehrt ;-D ) Ich glaube auch nicht, dass Nahrungsmittelunverträglichen einen dauerhaften Schwindel verursachen können. Ich denke aber, dass ein Zuviel oder Zuwenig an Glucose wieder Einfluss auf das vegetative Nervensystem haben (da hier ja alles in einer komplexen Wechselwirkung steht) und damit auch den - hirnstoffwechselbedingten, also psychogenen - Schwindel kurzzeitig verstärken oder "beruhigen" kann. Ich selbst war viele Monate davon überzeugt, dass ich eine Histamin-, Gluten- oder Fructose-Intoleranz hätte. Einfach weil ich auch beobachtet hatte, dass mir bei Hunger deutlich schwindeliger war, aber auch wenn ich große Portionen Kartoffeln oder Brot (ich liebe knuspriges frisches Brot) gegessen hatte. (Manchmal kam der Schwindel auch direkt während des Essens). Ich hatte damals auch schnell ein Gefühl der Unterzuckerung. Aber alle wochenlangen Auslassdiäten hatten bei mir nichts gebracht. Und die Internisten und Ärzte im Bekanntenkreis, die ich fragte, meinten, das sei Unsinn. Von einer Nahrungsmittelintoleranz sei einem nicht DAUERHAFT schwindelig.

Dann probierte ich endlich das Escitalopram und machte die Therapie - und Bingo. Das war's gewesen. Ich kann jetzt essen, was ich will, mir wird es nicht mehr schwindelig.

Meine Theorie ist, dass Glucosespiegel und Serotoninspiegel sich beim vegetativen Nervensystem beeinflussen (genauso wie Östrogen da mit hineinspielt, sonst wäre es mir nicht einen Tag vor meiner Periode schwindelig, wo der Östrogenspiegel stark abfällt), deswegen mehr oder weniger Schwindel im Zusammenhang mit der Ernährung.

Ich denke nicht, dass du um einen erneuten AD-Versuch (mit einem anderen Wirkstoff) und eine Therapie herum kommst. Aber ich will dich nicht in die Enge treiben. Ich verstehe auch nicht so ganz, warum du "zwischen" den Zeilen Antidepressiva eher schlecht machst. Wenn man das richtige in der richtigen Dosierung nimmt und mit einer Psychotherapie ergänzt, kann es das Leben von so vielen Menschen wieder lebenswert machen!

Liebe Grüße

m8uhkeuhx2k


@ Christina

Vielen Dank für deinen Beitrag! :)

Es ist etwas fies - leider kann ich hier nicht frei auf deine Anregung antworten, dann wird mein Beitrag wieder ohne Kommentar gelöscht. Aber ich versuche mich mal zurück zu halten und bitte um Verständnis, falls ich doch etwas vom Fadenthema abweiche, weil ich mich auf Christinas Beitrag beziehe.

Auch wenn ich mich wiederhole: Ein "Gefühl, wie auf Droge zu sein" sollte bei einem AD eigentlich nicht vorkommen oder eben nur vorübergehend. Vielleicht war es doch das falsche AD für dich (wie bei Edie, die mit Citalopram überhaupt nicht klar kam, mit Escitalopram aber sehr gut- oder umgekehrt ;-D )

Schön wäre es. Ich denke du hast Recht, wenn man voraussetzt, dass ein Mangel an Serotonin vorliegt. Aber was passiert wenn jemand der kein psychisches Problem hat bzw dessen Serotonin Spiegel iO. ist dieses Medikament nimmt? Da liest man häufig von genau dieser Reaktion. Dafür würde ich auch sprechen, dass ich nach mehreren Wochen/Monaten Einnahme eine dauerhafte Übelkeit bekommen habe. Das ist ein Indiz dafür, dass der Serotonin Spiegel zu hoch ist.

Meine Reaktion auf Citalopram war übrigens sehr ähnlich zum Amitriptylin. Und die beiden wirken eigentlich grundverschieden.

Du wirst es ehrlich gesagt auch nicht schaffen mich zu einem erneuten AD-Versuch zu überreden. Bereits nach dem Amitriptylin hatte ich mir geschworen nie wieder ein AD zu nehmen. Aus Verzweiflung und nach euren positiven Berichten hier habe ich es dann doch nochmal mit dem Citalopram probiert. Und wieder war es ein ziemlicher Fehler. Nun habe ich die Schn... davon endgültig voll. Bin mir mittlerweile aber auch sehr sicher, dass der Auslöser nicht in der Psyche zu finden ist. Auch wenn sie einen verdammt großen Einfluss hat.

Ich glaube auch nicht, dass Nahrungsmittelunverträglichen einen dauerhaften Schwindel verursachen können.

Joah das ist eine gute Frage. Ich kenne es von NMU ehrlich gesagt auch nicht. Also zumindest nicht dauerhaft. Glaube aber auch nicht, dass eine einzelne NMU mein Problem auslöst, sondern es scheint etwas anderes zu sein. Mein Bauch ist jedenfalls seit Jahren extrem aufgebläht. Bin knapp an der Untergewichts-Grenze und passe nicht in ne 33er Hose. Das kann irgendwie nicht sein. In den letzten Wochen ist es bereits ein wenig besser geworden.

Letztendlich glaube ich noch immer (bzw. es ist mittlerweile recht offensichtlich), dass der Schwindel von der HWS kommt. Und Auslöser ist wohl der dauerhafte Druck von unten aufs Zwerchfell. Habe ich hier ja bereits ein paar Mal geschrieben, keine Ahnung wie oft es dann wieder von Admins gelöscht wurde.

Nach all dem was ich (auch hier) gelesen habe, ist aber auch der psychische Schwindel so gut wie nie dauerhaft.

Ich selbst war viele Monate davon überzeugt, dass ich eine Histamin-, Gluten- oder Fructose-Intoleranz hätte. Einfach weil ich auch beobachtet hatte, dass mir bei Hunger deutlich schwindeliger war, aber auch wenn ich große Portionen Kartoffeln oder Brot (ich liebe knuspriges frisches Brot) gegessen hatte. (Manchmal kam der Schwindel auch direkt während des Essens). Ich hatte damals auch schnell ein Gefühl der Unterzuckerung. Aber alle wochenlangen Auslassdiäten hatten bei mir nichts gebracht.

Da trennen sich unsere Wege ;-). Bei mir wurde es durch große Kartoffeln ja katastrophal. Hätte ich vorher nicht gedacht. Aber ich will hier nicht auf Details eingehen, die findet man ja in meinem Faden wieder. Die Ernährung ist jedenfalls der größte mir bekannte Einfluss neben der Körperhaltung, die ebenfalls sehr viel ausmacht.

Meine Theorie ist, dass Glucosespiegel und Serotoninspiegel sich beim vegetativen Nervensystem beeinflussen (genauso wie Östrogen da mit hineinspielt, sonst wäre es mir nicht einen Tag vor meiner Periode schwindelig, wo der Östrogenspiegel stark abfällt), deswegen mehr oder weniger Schwindel im Zusammenhang mit der Ernährung.

Ja, kann gut sein. Jeder Beitrag den ich dazu hier schreibe wird ja gelöscht, aber Serotonin wird ja nach meinem Wissen nicht im Gehirn selbst produziert, sondern kommt aus dem Magen-Darm-Bereich. Und bisher hatte jeder Schwindler den ich gefragt habe auch Magenprobleme- ein Schelm wer da Böses denkt ;-).

Ich denke nicht, dass du um einen erneuten AD-Versuch (mit einem anderen Wirkstoff) und eine Therapie herum kommst.

Werden wir sehen :). Aber wozu Serotonin wenn man keins brauch? ;-). Ich hab ne super Ausbildung, nen super Job, viel Kohle, wenig Stress, gute Freunde und komme super mit meiner Familie klar. Wenn mir irgendeine Baustelle bekannt wäre, wäre ich ja längst in Therapie. Aber nur aus Selbstzweck da hingehen?!

Ich verstehe auch nicht so ganz, warum du "zwischen" den Zeilen Antidepressiva eher schlecht machst. Wenn man das richtige in der richtigen Dosierung nimmt und mit einer Psychotherapie ergänzt, kann es das Leben von so vielen Menschen wieder lebenswert machen!

Naja, du weißt ja nicht was ich so erlebt habe, dann wäre es vermutlich recht nachvollziehbar.

Aber ja, du hast absolut recht. Unter der Voraussetzung, dass man ein psychisches Problem hat. Und das herauszufinden ist halt bei manchen nicht so einfach.

Ich muss aber auch zugeben, dass ein AD für mich ein Schmerzmittel für die Seele ist. Viele Ärzte machen es sich damit zu leicht. Es ist so, wie wenn man Schmerzmittel gegen Rückenschmerzen nimmt- die Ursache wird damit nicht im geringsten beseitigt, du erhältst höchstens eine bessere Möglichkeit daran zu arbeiten. Aber notwendig ist ein AD/Schmerzmittel dafür nicht.

Letztendlich muss man auch ein Stück weit in seinen Körper reinhorchen was ihm denn fehlt und nicht versuchen sich irgendetwas einzureden, denn das hilft definitiv nicht.

mZnxef


Kann es sein, dass du beim Serotonin-Syndrom nur sehr oberflächlich gelesen hast? Was du schreibst passt nicht wirklich dazu.

Meine Reaktion auf Citalopram war übrigens sehr ähnlich zum Amitriptylin. Und die beiden wirken eigentlich grundverschieden.

Dann lag es vielleicht nicht an den beiden Wirkstoffen (vgl. Nocebo-Effekt).

Du wirst es ehrlich gesagt auch nicht schaffen mich zu einem erneuten AD-Versuch zu überreden.

Zwar bin ich nicht gemeint aber:

Ich glaube nicht, dass das die Absicht war.

Es wäre in deinem Fall auch falsch. Ohne Krankheitseinsicht wird dir kein Medikament der Welt endgültig helfen können.

Deshalb wäre das weitere Herumprobieren damit momentan wirklich sinnlos.

Letztendlich glaube ich noch immer (bzw. es ist mittlerweile recht offensichtlich), dass der Schwindel von der HWS kommt. Und Auslöser ist wohl der dauerhafte Druck von unten aufs Zwerchfell.

Da würde ich mir mal testhalberein paar Entschäumer (Simethicon ) einschmeißen. Der Druck wäre schnell weg und du wärst klinisch symptomfrei, wenn denn deine vermutete Kausalkette wirklich der Grund wäre.

Nach all dem was ich (auch hier) gelesen habe, ist aber auch der psychische Schwindel so gut wie nie dauerhaft.

??? Kann natürlich dauerhaft sein.

Es ist so, wie wenn man Schmerzmittel gegen Rückenschmerzen nimmt- die Ursache wird damit nicht im geringsten beseitigt, du erhältst höchstens eine bessere Möglichkeit daran zu arbeiten. Aber notwendig ist ein AD/Schmerzmittel dafür nicht.

Doch, manchmal ist es das eben doch.

Wenn du vor Schmerzen ohnmächtig wirst oder keine 2 Schritte laufen kannst, kannst du ohne erstmal ein Schmerzmittel zu nehmen genauso wenig deine Rückenbeschwerden angehen, wie wenn du wegen psychischer Beschwerden wie gelähmt und praktisch nicht therapierbar bist.

Wie viele haben hier schon geschrieben, dass ihnen die ADs geholfen haben und sie ohne gar nicht so richtig den Weg zurück ins leben und in eine Therapie gefunden hätten? Das kannst du doch nicht so lapidar wegwischen. :-/

Niemand hat je versprochen, ADs allein würden die Ursache ohne weiteres Zutun heilen.

Ich hab ne super Ausbildung, nen super Job, viel Kohle, wenig Stress, gute Freunde und komme super mit meiner Familie klar. Wenn mir irgendeine Baustelle bekannt wäre, wäre ich ja längst in Therapie.

Klassiker. "Ich hab ja alles, wieso sollte ICH psychisch erkranken?" - so einfach ist da nicht. Geld und einn nettes Umfeld sind gut, vermindern auch das Risiko zu erkranken. Sie können es aber nicht immer vermeiden.

Du scheinst ein ziemlich verzerrtes Bild von psychischen Erkranken zu haben, was auch erklärt, wieso du dir den Schuh partout nicht anziehen willst. Was hier immer so durchklingt von dir (vielleicht auch unter-/unbewusst?) ist, dass Angsterkrankte/Paniker alle einsam, mittellos und gestresst sind. Trifft oft zu, ja. Trifft aber auch oft nicht zu. Wie bei dir.

mmu@hkhu'h2k


Kann es sein, dass du beim Serotonin-Syndrom nur sehr oberflächlich gelesen hast? Was du schreibst passt nicht wirklich dazu.

Kann sein, dass es der falsche Begriff ist. Ich hatte jedenfalls Übelkeit und einen deutlich zu niedrigen Blutdruck und das erst nach Monaten der Einnahme des Medikaments. Spricht für mich schon sehr dafür, dass da zu viel Serotonin vorhanden war.

Dann lag es vielleicht nicht an den beiden Wirkstoffen (vgl. Nocebo-Effekt).

Nö glaube ich nicht. Beim Amitriptylin habe ich ja auch mit einer deutlichen Verbesserung gerechnet, da es ja bei vielen Leuten mit chronischer Muskelverspannung wirkt.

Zwar bin ich nicht gemeint aber:

Ich glaube nicht, dass das die Absicht war.

Es wäre in deinem Fall auch falsch. Ohne Krankheitseinsicht wird dir kein Medikament der Welt endgültig helfen können.

Deshalb wäre das weitere Herumprobieren damit momentan wirklich sinnlos.

Wäre eine Krankheitseinsicht zu einer Krankheit die man gar nicht hat sinnvoll? ;-) . Ich war mal eine Zeit lang recht überzeugt davon, dass es psychisch ist/sein könnte. Zu dem Zeitpunkt wurde es dadurch sogar verstärkt psychisch. Aber in keinster weise besser.

Da würde ich mir mal testhalberein paar Entschäumer (Simethicon ) einschmeißen. Der Druck wäre schnell weg und du wärst klinisch symptomfrei, wenn denn deine vermutete Kausalkette wirklich der Grund wäre.

Simethicon kenne ich nicht aber Lefax habe ich mal eine Zeit lang probiert. Es hilft tatsächlich ein wenig, ist aber nahezu machtlos, wenn ich etwas falsches gegessen habe. Mittlerweile schlucke ich Salzsäure-Tabletten, die helfen da deutlich besser. Wenn ich damit etwas unverträgliches esse, muss ich sehr viel aufstoßen. Das war vorher nicht der Fall, sondern es kam eher zum Luftballon-Effekt.

Wenn du vor Schmerzen ohnmächtig wirst oder keine 2 Schritte laufen kannst, kannst du ohne erstmal ein Schmerzmittel zu nehmen genauso wenig deine Rückenbeschwerden angehen, wie wenn du wegen psychischer Beschwerden wie gelähmt und praktisch nicht therapierbar bist.

Solche Leute würde ich direkt zur Triggertherapie schicken. Gibt ebenfalls eine deutliche Besserung ohne jegliche Chemie.

Wie viele haben hier schon geschrieben, dass ihnen die ADs geholfen haben und sie ohne gar nicht so richtig den Weg zurück ins leben und in eine Therapie gefunden hätten? Das kannst du doch nicht so lapidar wegwischen. :-/

Mache ich ja nicht. Ich möchte nur klarstellen, dass es nicht der einzig mögliche Weg ist. Such bspw. mal nach CFS (ist klar psychisch einzuordnen) und wie viele Leute es alleine durch Nahrungsergänzungsmittel losgeworden sind. Die klare Trennung zwischen Psyche und Körper ist naiv, die Psyche macht nicht autonom was sie will und ein Serotoninmangel ist eine Stoffwechselstörung im Gehirn, da liegt es wohl nahe auch mal den "normalen" Stoffwechsel in Betracht zu ziehen.

Du scheinst ein ziemlich verzerrtes Bild von psychischen Erkranken zu haben, was auch erklärt, wieso du dir den Schuh partout nicht anziehen willst. Was hier immer so durchklingt von dir (vielleicht auch unter-/unbewusst?) ist, dass Angsterkrankte/Paniker alle einsam, mittellos und gestresst sind.

Ist das so? Ja, hier sind ja auch ein paar Leidgenossen unterwegs, die vorher ein super Leben hatten. Aber wenn ich mich recht erinnere konnte bisher keinen von denen geholfen werden.

Trifft oft zu, ja. Trifft aber auch oft nicht zu. Wie bei dir.

Kann man Angst/Panik eigentlich messen? Hätte nichts gegen ein wenig Wettgeld in meiner Portokasse ;-D

min|ef


Niemand trennt Körper und Psyche. Es zieht nur niemand außer dir Zusammenhänge an den Haaren herbei.

Such bspw. mal nach CFS (ist klar psychisch einzuordnen)

Nein.

Wie beim Reizdarm, wo du auch fälschlicherweise behauptet hattest, es wäre rein psychisch.

Solche Leute würde ich direkt zur Triggertherapie schicken. Gibt ebenfalls eine deutliche Besserung ohne jegliche Chemie.

Wie gesagt, in dem skizzierten Zustand schickst du niemanden irgendwo hin. Deine Aussage zu ADs ist untragbar.

L6upKo749


Anmerkung zum Thema "psychische Störung trotz tollem Leben ":

Oft ist es dann die (unbewusste) Befürchtung, diesen Status- dieses tolle Leben auch verlieren zu können.

Das äußert sich dann gerne in zwanghaftem Verhalten - sozusagen eine Art Vorstufe (oder Abwandlung) der Angststörung.

S~weexm


Hallo Lucylein,

Ich gehöre auch seit kurzem zu den "Schwindlern". Bei mir ist es nichts psychosomatisches sondern eine Folge von Antibiotika. Ich hatte dieses Jahr drei Blutvergiftungen und nach der dritten stellte man ffest das sich bei mir Bakterien an den Herzklappen abgelagert haben. Deswegen musste ich 5-6 Wochen im Krankenhaus bleiben und bekam auch für die gesamte Zeit Antibiotika intravenös. Phasenweise sogar zwei verscheidene Preparate. Nach circa zwei wochen fing es dann langsam an zu drehen im Kopf. Nach drei Wochen war es dann so heftig das ich die Ärzte anflehte etwas dagegen zu unternehmen. Mein Gleichgewichtssinn war völlig im Eimer! Ich konnte mich nicht mehr alleine auf Toilette begeben, geschweige denn größere Strecken gehen. Nur solange ich absolut still lag war es einiger Maßen weg. Die Ärzte zuckten nur mit den Schultern, wussten nicht wo es her kam oder wann das wieder weg geht. Sie shickten mich zum HNO-Arzt, das Ergebnis war nichtssagend. Jetzt, circa zwei Monate später, bin ich schon seit einiger Zeit wieder zu Hause und der Schwindel baut sich seitdem langsam ab, aber sehr langsam. Dazu hatte ich zwischendurch eine OP an der Schilddrüse wo ich einmalig Antibiotika bekam und zack, sofort wars wieder auf dem alten Level. Ich komme im Alltag einiger Maßen klar, aber das schlimmste ist das ich einfach nichts erkennen kann solange ich in Bewegung bin. Alles verschwimmt. Ich gehe ohne zu grüßen an Leuten vorbei die mich kennen, weil ich sie einfach nicht erkannt habe. Ich wäre froh wenn jemand ähnliche Erfahrungen mit Antibiotika gemacht hat und mir davon erzählen kann. LG Sweem

L^upo7r4x9


Hallo Sweem,

Lucylein schreibt hier schon einige Jahre nicht mehr.

Dein Schwindel ist offensichtlich nicht psychogen oder Angst-bedingt, deswegen bist Du hier eigentlich nicht im richtigen Faden.

Warum machst Du keinen eigenen Thread auf ?

Gute Besserung :)*

m$uxhku-h2k


@ mnef

Wie du meinst/Stimmt, die Aussage zu Reizdarm ziehe ich zurück, hatte da wohl eine veraltete Informationsquelle. Früher galt es als rein psychisch. Neueste Studien zeigen, dass die meisten (50%+) einfach nur eine "simple" DDFB haben./Welche Aussage?

@ Lupo

Joah aber nur weil es so etwas gibt heißt das nicht, dass man es haben muss. Habe keine übertriebenen Verlustängste.

Eine Zwangsneurose hatte ich vor einigen Monaten dank meiner Masterarbeit und dem Drang zum Perfektionismus. Dann habe ich mir bewusst gemacht, dass das einen negativen Einfluss auf meine Gesundheit haben könnte und hab damit einfach aufgehört.

@ sweem

Jupp ich schließe mich dem Ratschlag von Lupo an :)

L u&po7x49


@ muhkuh

Eine Zwangsneurose hatte ich vor einigen Monaten dank meiner Masterarbeit und dem Drang zum Perfektionismus. Dann habe ich mir bewusst gemacht, dass das einen negativen Einfluss auf meine Gesundheit haben könnte und hab damit einfach aufgehört.

:-/ Die Überzeugung, mit einer Zwangsneurose einfach aufhören zu können, spricht eher für diese Erkrankung. Du hast vielleicht mit einer bestimmten Zwangshandlung aufgehört.

m&ulhkVuh2k


Die Details dahinter kümmern mich ehrlich gesagt nicht, man muss auch nicht aus allem eine WIssenschaft machen.

Ich hatte ein Problem und habe damit aufgehört. Ja, eine Art Zwang bemerke ich jetzt auch noch ab und zu in Situationen wo ich ihn früher gehabt hätte, aber er ist so gering, dass er mir einfach egal ist. WUrde vll. auch durch das/die AD reduziert (hey, endlich ein Punkt auf der Haben-Seite. Auch wenn das Problem so gering war, dass ich nicht mal im Traum AD dagegen genommen hätte).

Ist halt doof, wenn man perfektionistisch veranlagt ist, eine Masterarbeit mit höchsten Ansprüchen an sich selbst schreibt und im Anschluss keine Zeit zum Entspannen hat. Und dann kam auch noch der Schwindel, wodurch gar keine Entspannung mehr möglich war.

Ich weiß, dieser Zusammenhang hört sich stark nach Psyche an- schauen wir mal ;-)

E[i[n/sam8x7


Hallo meine lieben,

Nun bin ich auch mal wieder da! Ich hab nun den zweiten Monat im neuen Job geschafft und bin mehr oder weniger sehr zufrieden damit ! Ich kann meine Zeit soweit es mit zwei kleinen Kindern möglich ist frei einteilen! Psychisch geht es mir so Lala! Ich bekomme meinen Schwindel einfach nicht los! Dass stimmt mich meist sehr traurig weil ich gerne schwindelfrei leben würde!

Was mich jetzt momentan brennend interessieren würde gibt es eigentlich einen jahrelangen Schwindler unter uns der jetzt komplett symptomfrei ist?

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