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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

L|upo7x49


Was mich jetzt momentan brennend interessieren würde gibt es eigentlich einen jahrelangen Schwindler unter uns der jetzt komplett symptomfrei ist?

Ja, hier bin ich *:)

Mit der Einschränkung, dass mein akuter Schwindel "nur" ein gutes halbes Jahr gedauert hatte - gefühlt aber Jahre %:| ;-) . Danach war ich zumindest wieder auf dem langsamen, aber stetigen Weg aus dem Teufelskreis heraus, d.h. diese Zeit habe ich schon als eine Art "Wiedergeburt" empfunden.

Leider gibt es offenbar wenige, die nach einer "Heilung" noch Lust haben, sich mit dem Thema weiterhin regelmäßig zu beschäftigen und manchmal ist dies auch auch "therapeutisch" sinnvoll und gewollt.

Eigentlich bin ich noch (bzw. wieder) hier, weil mich das Internet damals erst so richtig in die Tiefe gerissen hatte und ich im nachhinein froh gewesen wäre, wenn mich jemand mit seinen Erfahrungen auf den richtigen Weg gebracht hätte.

Aber vielleicht gab es auch welche und ich wollte oder konnte sie nicht sehen - das gehört leider zu der Krankheit dazu.

EginsaMm87


@ Lupo

Meine schwindelkarriere ist nun im 7 Jahr mit Pause dazwischen also Phasen wo es mir richtig gut ging! Letztes Jahr im Mai hat es mich dann wieder richtig zusammen gefaltet und ich war in der Klinik! Inzwischen geht es mir wieder einigermaßen gut aber der Schwindel ist immer noch mein Begleiter und ich verstehe nicht was der Auslöser für ihn ist! Auch bemerke ich keine Zusammenhänge!? Was mir aber auffällt ist dass wenn ich Zuviel rumwerke dass er dann kommt mal mehr oder weniger intensiv und oft auch so dass er mich in die Knie zwängt!!!

Wie hast du es geschafft und Wielang bist du schon schwindelfrei ???

Gibt es die Hoffnung nach 7 Jahren auch noch für mich?

Liebe Grüße einsam

L0upXo749


@ Einsam

Ich hatte das Glück, relativ früh die richtige Kombination von therapeutischen Maßnahmen erfahren zu haben, d.h. Verhaltenstherapie, AD, stationäre Reha, Sport, Entspannung usw. Aber auch ein gutes Umfeld wie Beziehung, Freunde und Kollegen und auch den ein oder anderen guten Arzt.

Aber bei aller Hilfe von außen - die Heilung findet letztendlich nur über sich selbst statt.

... und natürlich gibt es Hoffnung für Dich, schon alleine deshalb, weil Du ja in diesen 7 Jahren immer wieder auch gute und schwindelfrei Phasen hattest. Eine "Spontanheilung" ist eher unwahrscheinlich - Dein Maßstab sollte eher sein, achtsam mit Dir selbst zu sein und damit die guten Phasen immer länger auszudehnen.

:)*

ENiRnsaxm87


@ Lupo

Dass mit dem achtsam ist so eine Sache ! Ich weis gar nicht worauf ich achten Soll! Ich hab denk ich nicht übermäßigen Stress! Ich bin Alleinerziehende arbeitende Mama von zwei kleinen Kindern 5-6 und hab den Stress den andere Mamas auch haben! Arbeit putzen kochen Kinder! Ich denke mein Schwindel macht inzwischen schon was er will!

m3uhkuhh2xk


Ich hab denk ich nicht übermäßigen Stress! Ich bin Alleinerziehende arbeitende Mama von zwei kleinen Kindern 5-6 und hab den Stress den andere Mamas auch haben!

Äääähm merkst du was? ;-D ;-D ;-D

Alleinerziehend mit zwei kleinen Kindern und dann noch arbeiten, aber keinen übermäßigen Stress weil andere das ja auch irgendwie schaffen?

Ich glaube ich hab ein Dejy vu:

[[http://www.spiegel.de/spiegelwissen/burn-out-warum-hausfrauen-so-oft-betroffen-sind-a-1052239.html]]

E.insa)m8x7


@ muhkuh

Bei mir wurde aber nie burn out diagnostiziert immer nur panikstöring, angststörumg, hypochondrische Störung usw.

Aber es muss doch auch funktionieren ich kann doch nicht alles stehen und liegen lassen! Aufhören zu arbeiten wo ich doch gerade erst wieder angefangen hab! Ich war zwei mal in einer Klinik und will ehrlich gesagt nicht ein drittes Mal dort hin! Ich will gesund und glücklich sein und endlich wieder leben!

Langsam geb ich die Hoffnung auf wieder gesund zu werden

miuhkvuh2xk


Spielt es wirklich eine Rolle wie die Seele sich Gehör verschafft, wenn die Ursachenbehandlung fast die gleiche ist?

Du sollst ja auch nicht alles stehen und liegen lassen. Wie schaut es denn mit bewussten Entspannungsphasen etc. aus. Bekommt dein Körper überhaupt die Möglichkeit sich zu erholen?

LHupox749


Bei mir wurde aber nie burn out diagnostiziert immer nur panikstöring, angststörumg, hypochondrische Störung usw.

Das ist tatsächlich egal. Die Diagnose "Burnout" gab es vor 10 Jahren noch gar nicht.

"Burnout" ist für Manager - klingt besser als Depression oder Angst- bzw. Belastungsstörung ;-)

mTnexf


Wie du meinst

Dass CFS offiziell keine rein psychische Krankheit ist, ist nicht nur meine Meinung, sondern Fakt.

Welche Aussage?

Dass ADs bei NIEMANDEM notwendig seien, um an der eigentlichen Ursache zu arbeiten.

--

Aber jetzt sollte es eher um einsam87 gehen, das ist wichtiger.

mfuhkUu h2k


Dass ADs bei NIEMANDEM notwendig seien, um an der eigentlichen Ursache zu arbeiten.

Ist das so? Quelle?

Bis zur Erfindung von AD waren viele psychische Krankheiten also deiner Meinung nach unheilbar?

mdne>f


Sieh dir die Suizidzahlen an. Und die Zahl derer, die sich kurz vor knapp in eine Klinik schleppen.

Die unzähligen Beiträge von Menschen allein hier im Forum, die ohne AD aus eigener Kraft nichts mehr geschafft hätten.

Und da kommst du, fragst allen Ernstes spitzfindig nach Quellen? Google doch selbst. Und eigentlich bist du wennschon erstmal dran, deine Behauptung zu belegen, statt mit 'Beweis mir das Grgenteil' zu argumentieren.</p>
<p>Welche Untersuchung hat denn gezeigt, dass AD eigentlich niemand braucht, dass es gar keine Menschen gibt,die dadurch erst therapierbar werden

Und natürlich gibts unheilbare psychische Krankheiten,auch mit AD.

mzuhrkuhx2k


Und was sollen mir die Zahlen sagen? Ich halte es für deutlich wahrscheinlicher, dass die Anzahl der Suizidfälle zurückgegangen ist, weil psychische Krankheiten endlich deutlich besser erkannt, akzeptiert und therapiert werden.

Die Tatsache, dass die aktivitätssteigernde Wirkung der SSRI vor allem zu Beginn der Einnahme zu einem erhöhten Suizid-Risiko führen kann ist auch nicht zu vernachlässigen.

Und klar frage ich nach Quellen. Tust du ja auch. Und "google doch" ist einfach nur eine faule Antwort. Ich google nicht nach Argumenten für deine Thesen.

Deinen letzten Beitrag muss ich nicht kommentieren, es zeigt nur, dass du meinen Beitrag entweder nicht richtig gelesen oder verstanden hast.

EWinsamx87


Oh weh immer diese unnötigen Diskussionen hier !

m]nexf


%-|

Es waren Beispiele.

Das sollte dir sagen, dass der Leidensdruck verdammt groß sein kann. So groß, dass er Menschen in den Tod treibt. Oder - harmloser aber schlimm genug - sie nicht mehr in der Lage sind ihre Wohnung zu verlassen. GAR NICHT. Nicht zum einkaufen, nicht zum Arzt, nicht um irgendwelche Triggerpunkte bearbeiten zu lassen.

In solchen Fällen geht man unter oder man lässt sich medikamentös helfen, um therapiefähig zu werden.

Offenbar scheinst du das null verstehen zu können (kein Wunder, bist ja auch selbst nicht psychisch erkrankt ;-) ), sonst würdest du ADs nicht laufend schlecht machen.

Du magst Recht haben, wenn du sagst, dass sie manchmal zu schnell verschrieben werden. Empfinde ich auch so.

Und dass man sich nicht nur auf Medikamente stützen sollte. Sehe ich auch so.

Aber obwohl du dann immer wieder relativierst dauert es nicht lange, bis zu wieder AD ihren Nutzen absprichst.

Was du zuletzt abgelassen hast, da hörts bei mir auf mit Höflichkeit und Respekt vor dir.

"dafür braucht niemand AD" ist falsch. Das muss ich dir nicht beweisen. Es ist lächerlich.

Sagst du einem schwerst depressiven auch "Ach, der muss einfach mal mehr lächeln"?

Und nein, ich habe dich nicht falsch verstanden. Das hier ist eindeutig und nicht relativierbar. Du hast geschrieben, um an sich zu arbeiten seien AD nicht notwendig. DOCH, oft sind sie das. Glaub es oder bleibt leider so ignorant.

m[nef


@ einsam

Sorry. Ich weiß es sollte mehr um Hilfesuchende gehen.

Aber ich kann diese dreisten Aussagen nicht so stehen lassen.

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