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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

EginsjamA87


Ey ey wie wäre es mit einer whatsapp Gruppe für die schwindler?

ESi>ns8am87


Ey ey wie wäre es mit einer whatsapp Gruppe für die Schwindler unter uns die auch Interesse daran haben?

H!yperxion


Ich möchte euch bitten beim Thema zu bleiben und weiterhin themenbezogene Beiträge zu schreiben.

Das Forum soll ein Erfahrungsaustausch sein und kein Ort an dem sich Nutzer eine verbale Auseinandersetzung liefern.

Persönliche Streitereien zwischen einzelnen Nutzern gehören nicht eine Diskussion, sondern können in den persönlichen Nachrichten (PN) ausgetragen werden.

lvaurxa60


@ einsam

Guten Morgen, überlies es einfach. Ich moechte dir auf alle Faelle Mut machen. Ich fühl mich nach 20 Jahren!!! Schwindel und 1 Jahr Angst und Panikattacken wieder gesund und beschwerdefrei. Nur ein Restschwindel ist noch vorhanden. Den kann ich aber mittlerweile sehr gut ignorieren. Ich achte aber mehr auf mich und gönne mir auch Auszeiten.

Aber ohne das AD hätte ich es NICHT geschafft.

Wünsch euch allen einen schönen Tag.

Und ihr "alten" Schwindler, meldet euch doch mal wieder.

CLhrvistinna45


@ einsam

Ich schließe mich Laura an. Ich bin nach drei Jahren Dauerschwindel zu 99% schwindelfrei! :-)

Ich hätte es ohne AD auch nicht geschafft!

@ Muhkuh

Ich weiß, dass das jetzt eigentlich nicht mehr diskutiert werden soll, aber als Psychologin muss ich da auch meinen Senf dazu geben. mnef hat Recht. ADs sind bei den meisten psychischen Erkrankungen ein Segen, kein Fluch. Und für mich ist es tatsächlich ein bisschen auffällig, wie sehr du dich gegen psychologische Zusammenhänge sträubst , das sage ich jetzt aber ohne Wertung. Wenn man deine Beiträge liest, zieht sich das als dicker roter Faden durch... ;-)

Ich wünsch euch allen einen schönen Tag!

ESiNnsam8x7


@ Christina

@ Laura

Habt ihr es nur mit ad geschafft? Ich nehme meins nämlich schon 6 Jahre und es hilft nicht zumindest nicht so wie ich gehofft hatte

lfaurFa6x0


@ einsam

Ich hab es ein paar Seiten vorher schon geschrieben. Ich mache seit 1Jahr eine VT, wo ich auch diese Entspannung gelernt habe. Die versuche ich so dreimal die Woche in meinen Alltag einzubauen. Nebenher gehe ich einmal die Woche zu Yoga und zu Gymnastik. Das ging aber erst nach Einnahme des AD. Es sollte das richtige Medi sein und die Dosis sollte hoch genug sein. Ich hab hier auch schon Misserfolge aufgrund zu wenig Dosierung und zu kurze Einnahmedauer gehabt.

ad-p\sylcho


@ laura

darf ich nochmal fragen, welche Entspannungsübungen du machst ? Und welches Yoga ?

mzuhkxuh2k


[...]

Im Wesentlichen bin ich nur noch hier, um mich gelegentlich auszutauschen und auch ein wenig um darauf zu achten, dass den Leuten nicht (wie bei mir passiert) das AD als Heilsbringer vorschnell versprochen wird.

Wie ich oben schon mal geschrieben habe: Ja ein AD ist vermutlich super _wenn_ man psychischen Schwindel hat. Die Diagnose davon ist in vielen Fällen äußerst schwierig, wie ich derzeit ja selbst merke.

Und um die Vermutungen hier zu widerlegen, ich bin davon überzeugt, dass es:

- dauerhaften Schwindel gibt durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten

- dauerhaften HWS-bedingten Schwindel gibt

Wer das leugnet kann sich gerne das halbe Nackenrezeptorfeld mal betäuben lassen oder alternativ ein paar mal große Mengen Sorbit zu sichen nehmen.

@ Christina45

Ja du hast vollkommen recht. Zum einen überkompensiere ich mit Sicherheit. Zum anderen hätte eine psychische Erkrankung natürlich einen deutlich stärkeren Einschnitt in mein Leben. Vor allem wenn man der Meinung ist ein super Leben zu haben und keine Baustelle kennt. Ich wüsste nichts was ich zum positiven ändern könnte, sonst würde ich es liebend gerne machen.

Es ist für den Schwindel fast egal ob ich viel oder wenig Stress habe, gute oder schlechte Laune. Wenn ich hingegen etwas mit Stärke esse wird er richtig schlecht. Wenn ich im Auto die Rückenlehne zu schräg nach hinten stelle ebenso. Wenn ich viele Bewegungen mache, die zu Reibung an den verspannten Muskeln auf der rechten Halsseite führen ebenso. Nichts für ungut aber es wäre vollkommen irrational, wenn ich mir jetzt einreden wollte, dass so etwas somatoform sind.

Als ich das Citalopram abgesetzt habe hatte ich übrigens für ein paar Tage eine Art Schwindel den ich als psychogen beschreiben würde. Er kam aus dem nichts und ich konnte ihn überhaupt nicht körperlich beeinflussen. Und er fühlte sich fast genau so an, wie den Benommenheitsschwindel, den ich sonst habe- außer vielleicht, dass noch eine Dreh-Komponente dabei war. Insofern ist die Unterscheidung von einer nicht betroffenen Person aus meinen Augen schwer bis unmöglich und ich wäre daher mit jeglichen Aussagen bzgl. Ferndiagnose sehr vorsichtig.

l*aurZa6x0


@ a-psycho

Ich mache Hatha-Yoga

Entspannung geht so:ich fange mit der Stirn an über Augen Mund Nacken Haende Ruecken bis zu den Fuessen und sage in Gedanken z.B. ich entspanne meine Stirn, ich entspanne meine Stirn, meine Stirn ist ganz entspannt. Und am besten zweimal den gesamten Koerper durch. Braucht zwar ein bisschen Uebung. Aber mittlerweile entspanne ich sehr gut.

C]hris:tiHna45


@ Muhkuh

Dass du hier bist, um dich auszutauschen, ist okay, finde ich. Deine Geschichte erinnert mich nur so stark an mich. Ich war zweieinhalb Jahre lang überzeugt, mein Schwindel käme von Verspannungen im Nacken und Rücken. Hatte auch Hartspann, Rückenschmerzen, immer wieder KG, Osteopathie, Atlastherapie, Massagen. Zwei Tage besser, dann wieder von vorne. JEDEN Morgen Yoga, um zu dehnen und Muskeln aufzubauen, nichts.

Nach reichhaltigen Mahlzeiten (vor allem Kartoffeln und Brot) -> Schwindel mit dem Gefühl ohnmächtig zu werden. Heiße Luft beim Fönen -> Schwindel. Hunger -> Schwindel. Sport -> Schwindel. Hatte deswegen die Vermutung NMU und verfolgte diese Spur drei Monate lang. Das hat mich eigentlich noch mehr gestresst als mir geholfen, weil ich eh beim Essen schon recht wählerisch und eher zu dünn bin.

Dann die leise Ahnung: Doch psychisch? Steht hinter den Verspannungen und den Essensgeschichten eine unbekannte Variable, die mit den Symptomen in Zusammenhang steht? Hab ich mein Leben doch nicht so gut im Griff und unter Kontrolle, wie ich denke?

Dann das AD, die Therapie, hab mich langsam und vorsichtig an die Punkte angenähert, die nicht spektakulär waren (keine schlimme Krankheit, kein Todesfall in der Familie, keine sonstige Krise), aber mich unbewußt belastet haben: Hausfrau sein oder wieder mehr arbeiten? Wieder was für mich tun oder immer für die Kinder da sein? Bei meinem Mann bleiben oder gehen? Neu anfangen oder mich mit Bewährtem zufrieden geben? Diese Konflikte und eine Art Überlastung hatten bei mir die dauerhaften Verspannungen und den Schwindel ausgelöst. Ich hatte nie Angst oder Depression verspürt. Erst jetzt im Nachhinein, wo ich auf die vergangenen Jahre zurück schaue, kann ich erkennen, wie unglücklich ich oft war und wie sehr ich mir im Weg gestanden habe.

Ich glaube einfach nicht an jahrelange HWS-Probleme und auch nicht an jahrelange NMUs! Aber es gibt etwas DAHINTER (Gehirn, Amygdala, veränderte neurochemische Vorgänge), die all diese Symptome verursachen! Und dann nimmt man sowieso bei jedem kleinsten bisschen SChwindel wahr, weil man immer übersensibler wird. Dieser Teufelskreis musste durchbrochen werden und das hat bei mir nach drei Wochen das AD geschafft - es gab einige Stunden ohne Schwindel und dann wurde es immer und immer besser (mit Rückfällen)...

Gibt es Situationen und Tage/Tageszeiten, Orte, was auch immer, wo es dir GAR nicht schwindelig ist?

m{uhk&uh2k


@ Christina45

Ich erkenne mich in deiner Geschichte, vor allem an Anfang auch wieder ;-).

atte deswegen die Vermutung NMU und verfolgte diese Spur drei Monate lang. Das hat mich eigentlich noch mehr gestresst als mir geholfen, weil ich eh beim Essen schon recht wählerisch und eher zu dünn bin.

Aber da trennen sich unsere Wege ;-). Ich bin auch eher zu dünn. Aber weil ich seit mehreren Jahren ein Völlegefühl bin, mit dem ich nicht zum Arzt bin, weil mir mal am Anfang gesagt wurde das sei normal. Ist es aber nicht.

Rückenschmerzen habe ich übrigens so gut wie nie, auch nicht zu wenig Muskulatur. Im Gegenteil: Mein Nacken hatte vor ein paar Monaten 300% von dem was er haben sollte (muskuläre Dysbalance ahoi ;-)). Aber die Nackenmuskeln sind ja gar nicht verspannt, sondern die seitlichen Halsmuskeln auf der rechten Seite.

Ich glaube einfach nicht an jahrelange HWS-Probleme und auch nicht an jahrelange NMUs!

Mit beiden Vermutungen liegst du auf alle Fälle falsch. Man kann gerne drüber diskutieren ob die beiden zu dauerhaftem Schwindel führen, aber dass es beides über Jahrzehnte geben kann tritt wohl ziemlich häufig auf. Und beide sind auch für Schwindel bekannt, wenn auch eher nur zeitweise.

Gibt es Situationen und Tage/Tageszeiten, Orte, was auch immer, wo es dir GAR nicht schwindelig ist?

Nö. Nie. Im Januar war ich mal drei Stunden schwindelfrei direkt nach der Vollnarkose von der Weisheitszahn-OP. Das war's. Ka womit die mich da abgeschossen haben, ich könnte mir auch vorstellen, dass sich aufgrund der künstlichen Beatmung mal meine überlasteten Atemhilfsmuskeln entspannen konnten, aber mit der These wage ich mich schon ziemlich weit raus.

Ckhris<tinaI45


@ Muhkuh

Auch nachts im Bett? Wenn du liegst? Wenn du abgelenkt bist (Gartenarbeit o.ä.)? Bei zwei Flaschen Bier? Beim Autofahren?

Das ist echt seltsam. Vielleicht doch noch mal ein GUTER Osteopath (musst du dich halt mal umhören - lange Wartezeiten sind meist ein gutes Zeichen ;-) ) oder einige Sitzungen Akupunktur? Vielleicht lassen sich dadurch die chronischen Verspannungen deiner Halsmuskulatur dauerhaft lösen? Mein Rücken war damals so -einseitig - verspannt, dass mir immer wieder einige Brustwirbel "rausgesprungen" sind. Deswegen hat mir meine Akupunkturärztin ja auch ursprünglich das SSRI verschrieben, weil es die Muskeln entspannt... Das hat es auch getan ;-D Hattest du in der Hinsicht gar keine Verbesserungen?

mkuh-kuhd2xk


Im Urlaub hatte sich auch nichts geändert.

Kurzzeitig lässt es sich halt extrem durch die verspannten Halsmuskeln beeinflussen, langfristig bzw. über mehrere Tage durch das was ich esse. Seitdem ich nahezu keine Stärke mehr essen ist es immerhin schon mal besser geworden und dieser Verdacht wird immer weiter gestärkt, wenn ich versehentlich Sachen erwische, von denen ich nicht wusste, dass dort Stärke enthalten ist.

Wo das herkommt ist derzeit das Rätsel. Ich tippe auf eine Dünndarmfehlbesiedlung aufgrund des vorausgegangenen Alkoholexzesses. Das schließt der Gastroenterologe jedoch aus, weil ein Indiz dafür negativ war. Dennoch hat er mit ein Antibiotikum mitgegeben, das ich testen soll. Aufgrund der Absetzsymptome vom AD und weil ich vorher noch eine Zweitmeinung eines anderen Gastro haben möchte warte ich aber noch mit der Einnahme.

Mein Hausarzt tippt auf Amyloidose, bzw. möchte dass ich es ausschließen lasse. Ist extrem selten (in meinem Alter noch seltener) und potentiell tödlich. Halte ich für sehr unwahrscheinlich aber um den Test komm ich wohl nicht drum herum.

Cphrlistin0ax45


@ Muhkuh

Okay. Dann hoffen wir mal, dass du den Schwindel auch bald los bekommst :-) Ich möchte meinen nie mehr zurück haben...

Alles Gute!

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