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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

LFupo7x49


Hallo Christina,

es ist doch ganz natürlich und legitim, nach längerer Einnahme des AD und stabilem Befinden, das AD zu reduzieren, um evtl. auf lange Frist abzusetzen - insofern hast Du nichts "falsch gemacht".

Allerdings, wenn die Symptome bei einer Reduzierung um 5 mg wieder auftreten, würde ich den mühsam erreichten Status nicht gefährden wollen und wieder auf 20 mg gehen. Der Zeitpunkt ist dann eben (noch) nicht der richtige.

Obigen "Brief" habe ich übrigens nach dem ersten Radikal-Absetzen (innerhalb v. 2 Wochen) geschrieben, als alle ursprünglichen Symptome wieder da waren, + Absetz-Symptome.

Danach habe ich das AD (20mg) nochmals fast ein ganzes Jahr genommen und dann über 6-7 Monate ganz langsam ausgeschlichen - begleitet von allerlei unterstützender Maßnahmen (VT / Sport / Entspannung usw.).

Also - auch wenn es sich jetzt erst mal wie ein Rückschlag anfühlt - warte den richtigen Zeitpunkt ab, er wird irgendwann kommen. :)*


Mein Absetz-Verlauf:

PAROXETIN

20 mg von Juni - Okt. 02

abgesetzt in 2 Wochen (heftige Symptome )

20 mg von Nov. 02 - Aug.03

15 mg Sept. & Okt.03

10 mg Nov 03/Dez.03/Jan.04

8 mg KW 8 ...

7 - 6 - 5 - 4 - 3 - 2 - 1 mg - in Wochen-Schritten

0 - seit 12.04.04

C~hristixna45


@ Lupo

Danke! Ich denk auch, ich geh erst noch mal wieder hoch auf 20mg. Solange die Leber- und Nierenwerte passen, dürfte das ja kein Problem sein, denke ich.

Hattest du ohne AD dann noch einmal Rückfälle?

Lxupox749


Hattest du ohne AD dann noch einmal Rückfälle?

Nicht in Zusammenhang mit Schwindel.

Hypochondrische "Rückfälle" gab es immer mal vereinzelt, aber nichts mit wirklich dauerhaften Symptomen.

Es ist ein wirklich langer Weg, bei dem man ganz langsam wieder Vertrauen in den eigenen Körper fasst.

Auf der psychischen Seite ist es wichtig, immer wieder selbst zu spüren, wo die Grenzen sind und diese Grenzen wenn nötig auch selbst setzen zu lernen - aber diese Erfahrung hast Du ja auch schon selbst gemacht, d.h. Du bist schon auf dem richtigen Weg.

f=ree}speedx1


Hallo, Leute, habe mal wie schon so oft wieder mal ein Problem was ich schon etwas länger habe.

Und zwar:

Ich leide an Gleichgewichtsstörungen mal mehr mal weniger. Wenn ich zum Beispiel Etwas Süßes esse wie Schokolade da ist ja Zucker und Fett drin, sind die Gleichgewichtsstörungen schlimm. Gehen wie auf Federn oder einer Matratze.

Wenn ich überhaupt nichts Süßes esse wo Zucker und Fett zusammen sind wie Kekse Kuchen oder Weihnachtsleckerein sind die Störungen eigentlich so gut wie weg. Wenn ich jetzt eine Limo (Fanta) Trinke unverdünnt merke ich zum Beispiel garnix. Wenn ich Fettig esse wie Bratwurst oder Fleischsalat merke ich auch nix davon. Also nur Sachen wo Zucker und Fett zusammen drin sind. Es giebt leider nix Süßes wo kein Fett drin ist. Wenn ich Tee mit viel Zucker trinke merke ich auch nix. Blutzucker ist laut Blutbild immer ok, sagt mein Arzt.

Das alles klingt sehr unmöglich aber ich empfinde oder merke es so.

Kein Arzt kann sich ein Reim darauf machen. Habt Ihr damit schon Erfahrungen gemacht oder leidet einer von Euch ähnlich darunter? Es kommt Weihnachten und die süße Zeit.....Ich weiß nicht was ich machen soll. Habe solch ein Appetiet auf was Süßes. Ich freue mich über jede Antwort von Euch.....

Es giebt Zeiten, da kann ich süßes essen und es pasiert nix. Es giebt öffters Zeiten da kommen die Gleichgewichtsstörungen unabhängig vom Essen. Nach dem Aufstehen ist garnix. Alles ok. Aber so nach 1-2 Sunden danach geht es meistens los. Radfahren macht mir garnix aus, auch wenn es noch so schlimm ist.

Ich habe Verspannungen im Rücken im oberen Bereich, bei leichten Sachen wie Geschirr spülen ist man ja leicht gebeugt nach vorne, das bekomme ich Schmerzen das es mir die Luft zum athmen nimmt und mein ei ist nicht immer so oberer Rücken wird kurzzeitig Taub. Geht aber nach aufrichten sofort wieder weg.

Bin Psychisch krank mit Panikattacken und Angstzuständen und Hypochondrie,

Todesangst beim Zahnarzt, Cardiophorbie.

Aus dem Nichts kommen Schwankschwindelatacken in Abständen die sehr verschieden sind.

Wenn ich normal stehe und nach vorn sehe ist bei so einer Atacke nix. Wenn ich aber hochsehe oder runter sehe fängt es an mit Schwindeln. Wenn ich mich dann hinlege geht es los das schwindeln und habe das gefühl das es mich in die Matratze drückt. Nach aufstehen und hinsetzen besser.

Mein Arzt sagt ich habe nix. Ich kann mich damit nicht anfreunden, überhaupt nicht. Es muß eine Ursache haben und die hat mir noch keiner gesagt. Leider.

Habt Ihr noch Tipps oder Ideen für mich?

Habe auch sehr viel Kopfschmerzen meistens im Nackenbereich. Mindestens 7-8 mal im Monat. Dagegen nehme ich Ibu Hexal Akut 400 mg. Bis zu 10 Tabletten im Monat.

L upTo74x9


Also nur Sachen wo Zucker und Fett zusammen drin sind.

Es giebt Zeiten, da kann ich süßes essen und es pasiert nix.

Es giebt öffters Zeiten da kommen die Gleichgewichtsstörungen unabhängig vom Essen.

Aus dem Nichts kommen Schwankschwindelatacken in Abständen die sehr verschieden sind.

Hm, Du versuchst verzweifelt, eine von der Nahrungsaufnahme abhängige "Linie" für die Ursache Deines Schwindels zu finden, aber das haut nicht hin, wie man oben lesen kann.

Eigentlich hast Du oder bekommst Schwindel, unabhängig von Dem, was Du isst und das schon seit ca. 8 Jahren. ":/

Es muß eine Ursache haben und die hat mir noch keiner gesagt. Leider.

Es wird Dir schon einmal ein Arzt gesagt haben, dass das die Ursache ist, oder ?

Bin Psychisch krank mit Panikattacken und Angstzuständen und Hypochondrie,

Schwindel ist ein körperliches Symptom für psychische Störungen, u.a. Angststörungen und gerade Hypochondrie.

Das kann (und muss) man professionell behandeln. Hast Du in diese Richtung schon einmal etwas unternommen ?

Lnupo7649


@ freespeed1

???

Hm, vielleicht sollte ich mir abgewöhnen, bestimmte Fragen zu stellen... ":/

l1aurax60


Hallo an alle Schwindler,

schade, dass hier so gut wie nichts mehr los ist. Hoffentlich geht es euch allen gut. Zu mir möchte ich sagen. Es geht mir so gut wie seit 20 Jahren nicht mehr. Ich habe eine tolle Adventszeit, hatte ca. 15 Termine wie Weihnachtsfeiern, Geburtstagsfeiern, Christkindlmärkte usw. und hab mich auf alles gefreut und konnte alles total genießen. Ich habe wieder so ein richtiges gutes Lebensgefühl. Den Schwindel spüre ich, bis auf wenige Ausnahmen, fast gar nicht mehr. Er bestimmt nicht mehr mein Leben und meine Angst vor allem ist ganz weg.

Werde auch weiterhin meine 15 mg Escitalopram nehmen. Im Frühjahr seh ich dann weiter. Ich hab auch mein altes Gewicht wieder, das hat sich auch normalisiert.

Ich wünsche Euch noch eine schöne Adventszeit, besinnliche, ruhige Weihnachten und ein gesundes Jahr 2016.

Schreibt doch mal wieder, wie es euch geht.

Mir hat damals der Faden sehr geholfen. Danke nochmals. :)^ @:)

a<-psyUcho


@ laura

Hallo, das freut mich für dich ! Bei mir ists wie gehabt, es gibt gute und schlechte Tage.

Aber ich bleib dran.

Dir auch schöne Weihnachten und ein gesundes und glückliches Jahr 2016.

L3upVoy74x9


... schade, dass hier so gut wie nichts mehr los ist. Hoffentlich geht es euch allen gut. ...

Das wäre in der Tat der schönste Grund - alle geheilt ;-)

@ laura

Schön, dass Du Deine positive Entwicklung hier mitteilst :)^ - das können alle Betroffenen gut gebrauchen.

Auch ich bin jedes Mal dankbar für eine Weihnachtszeit ohne Angst und Symptome, weil bei mir die Misere damals in der Adventszeit begann und ich dachte, es ist mein letztes Weihnachten :)-

@ psycho

Du hast wohl einigermaßen einen Umgang mit Deiner Situation gefunden :)^ , aber Du musst Dich nicht endgültig mit "Gewohnheitsschwindel" abfinden - nie aufgeben ! :)*

Allen eine schöne Weihnachtszeit ! *:)

pMaeo'nixe12


Hallo zusammen,

Ich bin neu hier, ich bin heute zufällig auf diesen thread gestoßen und bin ehrlich gesagt sehr froh darüber...

Ich bin Anfang 20 und habe seit etwa 2 Jahren Probleme mit diesem Schwindel. Auch ich war bei vielen Ärzten und keiner konnte mir wirklich helfen. MRT vom Kopf, EEG, Nerventests etc. wurden auch alle bei mir gemacht. Ich nehme auch seit einem Jahr Escitalopram (SSRI), davor 2 Monate Opipramol. Ich hatte oft schlimme Panikattacken und Albträume, hab kaum geschlafen oder gegessen, ich hab mich auch unter Leuten nicht wohlgefühlt. Ich bin immer sehr leicht aufgeschreckt und war sehr lichtempfindlich. Manchmal hatte ich ein brennendes Kribbeln auf der ganzen Haut, unerträglich... Mit dem AD ist es besser geworden von der Angst her und den Panikattacken, allerdings habe ich noch oft Albträume und der Schwindel ist auch noch da. Bei grellem Licht, z.B. in Umkleidekabinen o.ä. fühlt es sich schlimmer an. Manchmal habe ich auch das Gefühl, für einen kurzen Moment ohnmächtig zu werden. Oft habe ich auch eine Art Innere Unruhe, das ist so ein Gefühl, als ob sich meine Seele von meinem Körper losreißen wollte (so komisch das auch klingen mag...).

Außerdem habe ich oft extreme Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule. Ich habe zwar eine Skoliose (Wirbelsäulenverkrümmung), aber die hat früher auch keine Probleme gemacht und die Schmerzen wurden etwa zeitgleich mit dem Schwindel so schlimm. Ich kann so wirklich nicht leben und kein Arzt kann mir helfen... Ich hoffe, ich finde bei euch etwas Hilfe!

Liebe Grüße

L=upox749


Hallo paeonie12,

herzlich willkommen hier.

Die Hilfe durch ein Forum ist natürlich beschränkt, aber es kann schon viel wert sein, sich mit Betroffenen auszutauschen, die das gleiche durchmachen oder durchgemacht haben und zumindest nachvollziehen können, wie es einem da geht.

Ich kann so wirklich nicht leben und kein Arzt kann mir helfen...

Für die meisten Ärzte steht ja zunächst die körperliche Diagnostik im Vordergrund und wenn da nichts festgestellt wird, ist es ja erst mal positiv, wenn auch die erhoffte schnelle Hilfe damit ausbleibt.

Nun hat Dir ja ein Arzt Antidepressiva verschrieben, der sollte Dir eigentlich auch die Möglichkeiten einer Psychotherapie vorgeschlagen haben (?) - es gibt leider bei psychosomatischen Leiden keine Alternativen hierzu.

Viele Grüße !

SOunv200X9


Hallo meine Lieben,

ich melde mich auch mal wieder.

Wollte schon so oft schreiben, aber hier zu Hause kam immer was dazwischen.

Mir geht es seit Wochen gar nicht mehr gut. Habe wieder extremen Schwindel.

Komme auch mit keiner Brille klar. Habe bestimmt 4 verschiedene Brillen hier liegen. Mit ungefähr ähnlichen Werten. Entweder ist die eine zu stark und damit wird mir noch schwindeliger oder die andere ist zu schwach. Perfekt sehe ich mit keiner. Aber die Werte wurden zig mal durchgemessen.

Weiß momentan einfach nicht mehr weiter. Nehme momentan 10 mg Citalopram. Am Anfang ging es ganz gut damit. Aber momentan hab ich das Gefühl, ich nehme sie nur, weil ich sie eben nehme und nicht einfach so absetzen kann. Ich hoffe ihr versteht, was ich meine. Das einzige, was ich momentan an dem Citalopram erlebe, ich muss wegen dem Schwindel nicht mehr ständig weinen.

Mittlerweile weiß ich gar nicht mehr, was ich machen soll. Cita hochsetzen ??? Wahrscheinlich sagt ihr ja. Dann muss ich wieder durch die NW durch aber so bringt es ja auch nichts. Ich weiß es einfach nicht. Vor allem dieses ständige Problem mit den Augen. Der Optiker hält mich schon so was von bescheuert. Heute morgen hat er schon die Augen verdreht als ich wieder reinkam. Bin dann total deprimiert herausgegangen und kam mir einfach nur dumm und schlecht vor. Man wird halt behandelt, als ob man richtig einen an der Klatsche hat.

So genug Rumgejammert. Ich muss mir momentan überlegen, wo mein Weg hingeht. Mit oder ohne Citalopram. Obwohl ohne für mich nicht zur Frage steht.

Wie geht es euch denn alle ???

LG Sun @:)

l|aurax60


Hallo an alle, hoffe, ihr habt Weihnachten schön erleben dürfen.

Ich kann es bei mir immer noch nicht glauben, dass ich fast keinen Schwindel spüre, Angst und Panik sind schon lange weg.

@ sun

freut mich, dass du dich meldest. Das tut mir leid, dass es dir wieder schlechter geht. Ich könnte mir fast vorstellen, dass 10 mg auf Dauer zu wenig sind. So ging es mir vor Jahren auch. Habe damals die AD einfach zu wenig dosiert und nie zu lange genommen, weil sie ja nicht halfen.

Ich bin seit einem Jahr bei 15 mg Escitalopram, das sind ca. 30 mg Citalopram. Höchstdosis ist bei mir 20 mg, bei dir 40 mg. Du könntest also nach oben schon noch ausweiten. Wobei ich dich so gut wegen deiner Angst vor den NW verstehen kann. Aber ich glaube, da du ja schon eine Zeitlang 10 mg nimmst, wird es dir bestimmt nach ein paar Tagen wieder besser gehen. Gibt es Citalopram auch in Tropfen? Dann könntest du ganz langsam erhöhen. Aus meiner Sicht und meiner Erfahrung jetzt würde ich es ausprobieren. Einen Versuch ist es allemal wert. Man hat wieder ein ganz anderes Leben. Ich wünsch dir alles Gute im Neuen Jahr, schreib bitte wieder und ich :)_ dich.

Liebe Grüße

@ paeonie

Herzlich willkommen hier im Forum

Ich hoffe, dass sich mal wieder mal mehr melden.

Das tut mir leid, dass du auch diesen Schwindel ertragen mußt. Mir ging es genauso mit Angst und Panik. Das ist jetzt mit dem AD alles weg. Darf ich dich fragen, wie lange und wie viel du von dem Escitalopram nimmst. Bei mir hat das damals bestimmt 2 Monate gedauert, bis ich eine positive Wirkung gemerkt habe. :)*

S$un20x09


@ laura

Danke für deine Antwort :)_

Schön von dir zu lesen.

Ja 10 mg sind wirklich wenig. Ist ja quasi die Einstiegsdosis. Werde wohl bald auf 15 mg hoch gehen. Ich nehme nun seit Mai ca 10 mg ein. Was ich nur mal beobachtet habe... Also wenn ich bspw spazieren gehe...da wird der Schwindel ja generell schlimmer. Aber wenn ich dann noch einen Berg hochlaufe, wird es ganz schlimm. Aber organisch ist ja alles gut. Finde das trotzdem seltsam. War gestern mit Kindern und Eltern 1 Stunde spazieren Berge rauf ganz schlimm. und als ich hier ankam, drehte es sich als wäre ich Karussell gefahren. Dann saß ich 10 Minuten und alles pegelte sich wieder auf normalen Schwindelstatus ein. Was ist das bitte?

Ljupo~74x9


@ sun

Ich denke auch, dass 10 mg eher die Ein- oder Ausstiegsdosis ist, also evtl. zunächst mit 15 mg probieren.

Bitte aber mit dem Arzt absprechen, der sollte schon immer involviert sein.

Dass sich der Schwindel beim gehen verstärkt, ist normal.

Bergauf bzw. bei Anstrengung könnte noch so eine Art Hyperventilation dazukommen (?).

Kopf hoch :)*

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