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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

LLu3po7x49


... wenns ganz schlimm wird: was passiert wenn ich umfalle ?

Dann wird Dir jemand wieder aufhelfen ..(?).

Hm, das sind ja im Prinzip wieder die Urängste des Hypochonders und des Schwindlers ":/

Wenn die schlechten Tage wieder mehr werden und Dir die Therapie damals geholfen hat, solltest Du schon überlegen, wieder etwas zu machen.

Schaden tut es in den seltensten Fällen. Ich hatte mein letztes Therapie-Jahr eher als "Coaching" gesehen.

:)*

aW-psy%cho


Moin,

und schon wieder gehts mir nicht gut. Und das alles, weil jemand nachgefragt hat, ob bei mir alles in Ordnung ist....

Und seit dieser Frage scanne ich mich selbst, es ist Unsicherheit da, leichter Schwindel, Angst.

Wie kommt man da raus ???

Lnuptow749


Wie kommt man da raus ???

Nur durch Therapie - sorry, aber mir fällt nix anderes ein. ;-)

In einer guten Verhaltenstherapie lernt man genau, wie man mit solchen Situationen umgeht.

Wenn Du da so leicht reagierst, solltest Du Dir unbedingt wieder mal "Hilfe zur Selbsthilfe" gönnen. :)*

a_-p!s1ychxo


So, war gestern beim Doc, der hat mir jetzt Escitalopram (20mg) verschrieben.

Bisher nahm ich ja 20mg Citalopram, er meinte ich solle es jetzt mal mit 10mg Escitalopram anfangen.

Was meint ihr ??

Kxetix15


Leute glaubt mir eins es hat alles mit der HWS was zutun ich wurde verrückt genau das selbe was ihr sagt… angst etc. ich war im urlaub bei mein heimatland und war beim krankenhaus dort, anhand eines röntgen der hws wurde da gesehn das meine bandscheiben zusamen sind und dadurch kann der schwindel, herzrasen, angstzustände und und und lasst euch vom orthopäden nochmal richtig durchchecken !!!!!!

m|n]e#f


Leute glaubt mir eins es hat alles mit der HWS was zutun ich wurde verrückt genau das selbe was ihr sagt… angst etc. ich war im urlaub bei mein heimatland und war beim krankenhaus dort, anhand eines röntgen der hws wurde da gesehn das meine bandscheiben zusamen sind und dadurch kann der schwindel, herzrasen, angstzustände und und und lasst euch vom orthopäden nochmal richtig durchchecken !!!!!!

In diesem Faden geht es aber um Phobischen Angstschwindel, da hat nicht "alles mit der HWS was zutun"

Dass man vorher sowas wie orthopädische Gründe ausschließen sollte hatten wir hier auch schon oft herausgearbeitet ;-)

mBuhkunh2k


Ich stimme mnef zu- mal ganz davon abgesehen, dass man Bandscheiben auf dem Röntgenbild nicht sehen kann und die auch nicht für den Schwindel verantwortlich sind.

a=-prsycxho


Hallo zusammen,

ich bin seit 2 Wochen auf 10mg Escitalopram, und bin eigentlich der Meinung, dass ich das besser vertrage.

Nur die letzten Tage (ostern) waren wieder Hölle ! Leichte Realitätsverluste, Schwindel, Ziehen/Druck im Kopf, Ängste.

Heute, bin wieder am arbeiten, ists wieder besser. Kann es sein, dass ich ein Workalholic bin ??

Sicher, die Arbeit lenkt ab... An solchen Tagen wie die letzten gibts Momente, da kann ich manchmal nimmer..

Lfupo7x49


@ a-psycho

Heute, bin wieder am arbeiten, ists wieder besser. Kann es sein, dass ich ein Workalholic bin ??

Mit Workaholic hat das nichts zu tun, vielleicht eher mit der Tatsache, dass die Arbeit optimalerweise gut organisiert und strukturiert ist -, der zeitliche Ablauf fest steht, die Kollegen und Örtlichkeiten bekannt-, die Ziele und Aufgaben klar sind und man während der Arbeit eben auf diese fokussiert und konzentriert ist.

Ich kenne das ein wenig aus meiner akuten Angst-Zeit - meine Kollegen waren informiert und ich hatte mich in diesem Umfeld relativ wohl und sicher gefühlt.

Sli nxaW


Guten Abend :)

ich bin ganz neu hier und im Grunde durch die Befragung von Dr. Google schon öfter auf diese Seite gestoßen.

Bei mir begann alles so:

Eines abends (anfang Dezember 2015) saß ich gemütlich mit meinem Freund auf dem Sofa und hatte gerade mein Abendessen aufgegessen, als ganz plötzlich mein linker Arm kribbelte, mir extrem Schwindelig wurde, ich keine Luft mehr bekam und ich in der Wohnung nach Luft ringend hin und herlief. Als sich diese Situation nach 10 Minuten nicht veränderte (sogar eher verschlimmerte - beide Arme kribbelten, ich hyperventilierte nahezu) beschloss ich mit meinem Freund in die Notaufnahme zu gehen (ist ganz nah bei uns).

Dort sagte man mir ich hätte höchstwarscheinlich eine Panikattacke. Wenn ich aber weiter untersucht werden wolle, müsse ich über Nacht bleiben. Auch wenn es zu mir zu diesem Zeitpunkt kein Stück besser ging, wollte ich auf keinen Fall eine Nacht im Krankenhaus verbringen. So ging ich mit meinem Freund wieder zurück und Zuhause auf dem Sofa mit einer Tasse Tee wurde es langsam besser.

Vor diesem Ereignis hatte ich schon öfter mal kleinere Momente, in denen mir schwindelig war und einmal die Situation, dass ich in der Einschlafphase das Gefühl hatte ich würde das Atmen vergessen, weswegen ich hochschreckte und mit Herzrasen und leichter Atemnot im Bett saß. Bis zu dem Tag, an dem in der Notaufnahme war, nahm ich das aber alles nicht wirklich ernst und habe dahinter nichts ernstes vermutet.

Die letzten Wochen und Monate seitdem waren ziemlich durchwachsen:

Ich hatte Tage an denen war alles komplett normal, aber an sehr viel mehr Tagen hatte ich entweder sehr dollen Schwindel, war extrem müde, hatte kribbeln und Taubheitsgefühle in Armen und Beinen, einen Abend sogar das Gefühl, als wären mir beide Beine dauerhaft eingeschlafen - manchmal traten diese Symptome auch gehäuft auf.

Deswegen war ich natürlich bei verschiedenen Ärzten:

Bei meinem Hausarzt:

Blutuntersuchung - Zucker, Schilddrüse u.a. - alles top.

EKG - alles top.

Beim Neurologen: (ich weiß die genauen Bezeichnungen der Behandlungen nicht)

Tast-, Streich- und Vibrationsuntersuchung - normale Reaktion.

Stromflussuntersuchung (von Fuß bis Kopf) - keine besonderen Auffälligkeiten.

Ultraschall der Halsschlagader - alles i.O.

Krankenhaus:

MRT - alles normal.

Kardiologe:

Echokardiografie - alles top.

EKG - alles top.

Langzeit EKG - alles top.

Belastungs EKG - alles top.

Als Ergebnis bei der Endbesprechung bei meinem Neurologen meinte der, dass es eine psychische Angststörung sei und er mir Medikamente verschreiben könnte, ich es aber auch erst einmal ohne (zB mit Akupunktur o.ä.) versuchen könnte. Ich habe mich gegen Medikamente entschieden und mache nun einmal die Woche Entspannungyoga und versuche mich auch so öfter bewusst zu entspannen.

Bisher hilt es nicht :( Ich dachte eigentlich, dass es sich evtl. schon entspannt bzw. bessert, wenn ich weiß dass ich eigentlich nichts körperliches haben kann - aber ich habe leider immernoch bei jedem Schwindelanfall Angst davor umzukippen, keine Luft mehr zu bekommen oder eine ernste Krankheit, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu haben/ zu bekommen.

In letzter Zeit habe ich außerdem (das ist neu) das Gefühl, dass der Schwindel vermehrt beim oder nach dem Essen aufkommt. Außerdem hatte ich vor kurzem auch das erste mal extreme Probleme einzuschlafen, weil ich das Gefühl hatte - doof gesagt - zu sterben (kribbeln, Atemnot, innere Unruhe, usw.).

Ich habe mich jetzt nicht durch die ganzen 600 Seite dieses Threads gelesen - aber vielleicht geht es ja jemandem ähnlich und derjenige hat eine Idee, was ich noch machen könnte, ohne irgendwann auf Medikamente zurückgreifen zu müssen.

Momentan kann ich mit der Situation noch relativ gut leben.

Liebe Grüße, Sina

L@aurel#ius1x2


Hallo Zusammen !

Bin selbst nicht wirklich Schwindelbetroffer( nur ab und an) aber die Selbstbeobachtung und Krankheitsangst sowie Odyseen kommen mir als Tourette / ADHS und Zwangscharakter mega bekannt vor.

Ich finde es toll Lucy dass du hier so vielen Menschen Mut machst und freue mich auf dieses Forum gestoßen zu sein.

Der Schlüssel liegt in der Akzeptanz und der damit gekoppelten Entspannung.Wenn ich etwas aktzeptiere kann ich Platz machen für schöne Erfahrungen.

Oder wie es mal ein Schriftsteller sagte :

Nur weil uns entscheidende Teile zu unserem Glück fehlen , können wir das was wir haben dennoch voll geniessen.

qQutick6nick;85


Hallo SinaW

Ich leide auch seit Ostern an Schwindel zum Glück nur relativ leicht. Aber auch immer die Angst bei der Sache.

Du musst dir immer klar machen, die gleichen Symptome die du schonmal hattest, hast du schonmal überlebt. Sie stellen also keine Lebensgefahr dar.

Und auch wenn es etwas Lebensgefährliches wäre, wäre Ruhe bewahren die beste Strategie.

Du solltest weniger so in deinen Körper hineinhören, und dir nicht so viele Gedanken machen. Weil wenn du denkst "oh gleich gibts essen, ob da der schwindel wiederkommt" wird er kommen, weil du ihn quasi rufst. Du solltest denken "oh gleich gibts essen, endlich ich habe schon hunger" und dich aufs essen freuen.

Und wenn so eine attacke kommt, stehe sie durch, blockiere nicht oder lenk dich nicht ab sondern stelle dich der angst, du wirst sehen und stirbst nicht und du wirst nicht ohnmächtig und sie geht vorbei. und es gibt keinen grund angst davor zu haben. es wird eine weile dauern, aber dann verliert die angst ihre macht über dich und das ganze wird verschwinden.

Aber sei beruhigt mir geht es genauso. Ich dachte auch vor zwei Tagen ich sterbe und 10 Stunden später sitze ich beim Arzt und alle werte sind Top.

Mach die nicht zu viele Gedanken um deine Gesundheit, einen Herzinfarkt wirst du merken und ein leichtes Stechen oder Brennen in der Brust geht vielleicht schon weg wenn du mal tief durchatmest oder mal deine Position oder Haltung lockerst oder dich mal streckst.

fxreespe7ed1


Hallo, Ihr. Ich habe sehr viel gelesen und ich erkanne mich vollkommen hier wieder. Ich leide seit ca. 10 Jahren an Schwindelataken. Nun ist es seit anfang diesen Jahres 2016 so schlimm das ich den Schwankschwindel pausenlos habe.

Gehen ist sehr schwer. Im sitzen habe ich das Gefühl, das mich eine runterschubsen will. Was noch super geht, ist das Radfahren. da merke ich nix. Wenn ich süßes esse z.b. Schokolade, Kuchen oder Kekse dann ist es ganz aus. Dann kann ich mich kaum noch auf den Beinen halten. Im August 2015 war ich beim Neurologen. Der hat mich untersucht. Alles ok. Meine Hausärztin sagt ich habe nichts. Blutbild ist. ok. Kardiologisch ist alles ok. Schilddrüse ist ok. Wenn ich mit dem Kopf hochgucke wird mir schwumerig. Guck ich runter geht es wieder. Beuge ich mich nach vorne das selbe, da wird mich auch komisch. Ich leide unter Panikataken, Angstzustände, Cardiophobie, Hypochondrie. Beim HNO ist auch nichts rausgekommen. Meine Ärztin sagte mir ich solle mal ASS 100 nehmen. (Blutverdünner) Das habe ich mir noch nicht getraut. Was meint Ihrdazu? Würde es mir eventuell helfen? Ich nehme noch Trimipramin 25 mg zur Nacht. Seit ca. 20 Jahren nehme ich Trimipramin.

Ich weis bald nicht mehr weiter. Ich habe mich schon mit dem Essen sehr eingeschrenkt. Kein Weißbrot mehr, keine Brötchen mehr. Nichts süßes mehr, gar nix Süßes. Keine Limo mehr nur noch mineralwasser ca. 2 Liter pro Tag. Abgenommen habe ich auch schon. Was würdet Ihr mir raten? was ich machen soll? Habe ich eine Chance das der Schwindel und die verdammte Gangunsicherheit, Schwankschwindel mal wieder weggeht? Gehen wie auf einem schwankenden Schiff. Würde mich auf eine Antwort sehr, sehr freuen. Danke

LG Freespeed ??? ??? %-| %-| ??? ???

j9uhu9koajla


@ SinaW

Man kann generell nie sagen, ob jetzt der Schwindel ein Körperliches Symptom ist oder eben nur Psychosomatisch

Meistens, ist es Psychosomatisch

Überhaupt wie bei dir, wo alles abgeklärt worden ist, kann man davon ausgehen dass es von der Psyche kommt

Der Psychosomatische Schwindel ist da, wenn etwas nicht stimmt. Der Körper will einen sagen, irgendwas gefällt mir nicht

Was man dagegen tun kann ist immer unterschiedlich

Ich bin nicht der Meinung dass man gegen den Schwindel Medikamente braucht

Eine Kardiologin hat zu mir einmal gesagt, weil ich Psychisches Herzrasen hatte. "Einen Betablocker würde ich dir nicht empfehlen, denn Medikamente haben Nebenwirkungen, man sollte eher die Ursache beheben und nicht das Symptom mit schweren Medikamenten unterdrücken"

Und das ist der Springende Punkt. Nur sollte man eben nachforschen, was die Ursache ist und warum der Körper dir Leid zu fügt

Er will was erreichen und was ändern, eine Situation ändern

Wenn du etwas machst was dem Körper nicht gefällt, wird er dir es mitteilen

Dadurch dass er dir aber nicht per Telepatie mitteilen kann, was ihm nicht gefällt, wird er auf Symptome zurückgreifen

Bei mir hat es geholfen, mein Umfeld zu analysieren

Was regt mich auf, warum bin ich traurig, was gefällt mir nicht

Dies dann nach und nach abarbeiten, und vom Leben entfernen, dazu unterstützend Sport, gute Ernährung und aktiver Stressabbau

Auch Gleichgewichtsübungen helfen beim Psychosomatischen Schwindel

Nach und nach wurde es besser, bis er verschwand

Dieser Schwindel ist wie Panikattacken ( die ich auch überwunden habe, gott sei dank )

Das ist einmal ein Thema, mit dem muss man sich auseinander setzen und kämpfen

Dann geht es weg

Und je länger man nichts tut, desto mehr Synapsenverbindungen werden im Gehirn gelegt und desto leichter werden die getriggert

Dann kann es sein ( wie bei mir zB ) dass obwohl die Symptomatik eigl schon weg ist, gewisse Situationen oder Stressbelastungen diese wieder kurzzeitig hervorrufen

Und es ist ein Wahnsinniger Kampf, den man ernst nehmen muss.

Je früher desto besser

m'uhBkuEh2k


@ freespeed

Ich vermute, dass du hier besser aufgehoben bist:

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/712200/]]

Von deinen Schilderungen kommt mir einiges bekannt vor, ich will den Faden hier aber nicht verhackstückeln und werde es daher hier nicht erläutern.

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