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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

S5un2x009


@ Laura

@ Lupo

@ Edie

@ Christina

und natürlich auch alle anderen @:)

ich melde mich auch nach langer Zeit mal wieder. Schön, dass noch immer "alte Hasen" hier immer wieder reinschauen und sich melden.

Mir ging es nach unserem Umzug wirklich besch.... Hatte ich hier ja auch kurz mal geschrieben. Hatte wirklich lang mit den Nachwehen zu kämpfen. Bestimmt 1 Monat lang. Jetzt seit 3 Wochen ca geht es wieder. Der Schwindel hat sich wieder auf sein normales Pensum eingestielt.

Die nächsten 2 Wochen ist mein Kalender super voll. Da merke ich schon wieder, wie sich mein Zustand etwas verschlimmert. Schon krass oder? Dass selbst das ausreicht. Nur wenn man schon weiß, was alles ansteht.

Ansonsten habe ich in 2 Wochen einen Termin bei einem neuen Psychiater, mal sehen wie der so ist und was er sagen wird. Meine alte Psychiaterin hat aufgehört.

Ich bin weiterhin bei 15 mg Citalopram. Ist zwar nicht sonderlich viel aber ich halte mir so immer noch eine Steigerung im Hintertörchen.

Wie geht es euch allen?

Wünsche euch eine schöne Adventszeit!!!! @:)

L+upot749


Hallo Sun !

Schön, dass Du Dich meldest.

Bei Dir habe ich wirklich das Gefühl, dass Du bei allen "auf" und "abs" Dich selbst und Deine Krankheit ziemlich gut einschätzen kannst und dadurch auch Erklärungen bekommst, woran es gerade liegt und evtl. auch entsprechend reagieren kannst. :)^

Im Prinzip ist das schon "die halbe Miete" für eine dauerhafte Besserung.

:)* Weiterhin alles Gute !

CmhsarYly_V1T97x4


Hallo, wollte mal wieder schreiben wie es mir mit dem Escitalopram geht. Ich nehme es jetzt seit 4 1/2 Wochen (in der Zeit habe ich langsam von 10mg auf 20mg gesteigert) und muss sagen, dass es mir seit ca. 3 Tagen irgendwie besser geht (weniger Schwindel). Ich hoffe, dass dies dem Medikament zuzuschreiben ist und dass die positive Tendenz weiteranhält. Ich traue dem Braten noch nicht so richtig und will noch nicht zu euphorisch sein ... :-)

Viele Grüße

C1har\ly_1w974


Wie war es bei Euch? Ganz langsame Fortschritte oder tatsächlich ziemlich schnell? Wäre schön wenn Ihr dazu was sagen könntet...

Lbupo<7x49


Hey Charly - das klingt doch jetzt erst mal gut.

Interessant, aber auch ein Stück weit normal, dass Du die Besserung alleine mit "weniger Schwindel" definierst.

Das Medikament wirkt nämlich nicht gegen Schwindel, sondern sollte in erster Linie eine Besserung des psychischen Wohlbefindens erwirken, aufgrund dessen dann das Symptom Schwindel zurück geht.

Es ist aber wie gesagt normal und ein Teil dieser Störung, dass man als Betroffener das vordergründig genau umgekehrt empfindet, nach dem Motto - "Endlich ist mein Schwindel weniger - deshalb geht es mir auch psychisch wieder besser." Ähnlich wie "Seit ich den Schwindel habe, bin ich ängstlich und depressiv".

Natürlich ist es irgendwann ein Teufelskreis, wo Angst und körperliche Symptome sich gegenseitig hoch schaukeln. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, muss man aber an dem Punkt ansetzen, wo er begann und das ist bei dauerhaftem Schwindel fast immer die Psyche und nicht der Körper.

Dies zu akzeptieren fällt schwer - weiß ich aus eigener Erfahrung - aber das ist ein ganz entscheidender Punkt, um auf den richtigen Weg zu kommen.

:)*

Cuhwaroly_11974


Hallo Lupo,

mir gings jetzt eine Woche deutlich besser. Konnte wieder so viele Sachen machen (Auto fahren, Spazieren gehen, etc). Leider ist es seit gestern wieder schlechter (mehr Schwindel) und ich verstehe nicht warum...

Mich würde interessieren wie es bei Dir (und den anderen) war damals. Habt ihr auch schlechte Tage gehabt nach dem es euch aufgrund des ADs eigentlich schon tagelang besser ging?

Frohe Weihnachten und Grüße!

lBaurHax60


Hallo

Zunächst allen noch frohe Tage im alten Jahr

@ Charly

Bei mir wars auch die erste Zeit ein ständiges Auf und Ab. Aber glaube mir, die guten Tage werden immer mehr. Sogar jetzt nach 2 Jahren gibt es manchmal schlechte Tage. Aber ich weiß, der nächste Tag wird wieder gut.Ich könnte mir vorstellen, dass Weihnachten so ein Auslöser war für deinen vermehrten Schwindel war. Aber es freut mich sehr, dass du eigentlich nach kurzer Einnahmezeit schon eine Besserung verspürst. Gib dir und deinem Körper einfach etwas mehr Zeit. Und du darfst nicht vergessen, dass andere Menschen auch nicht nur gute Tage haben.

Weiterhin alles Gute und lass wieder von dir hören.

Liebe Grüße :)^

Lbupo;7+4x9


Hallo Charly,

Du solltest jetzt erst mal das Positive annehmen, nämlich, dass es Dir grundsätzlich besser geht und das Medikament zu wirken scheint.

Selbstverständlich gibt es immer wieder schlechte Tage oder sogar Phasen. Wie Laura geschildert hat - die Rückschläge werden aber mit der Zeit immer weniger und mit der Zeit findest Du evtl. auch Erklärungen dafür, was der Auslöser für die phasenweise Verschlechterung sein könnte und kannst daran arbeiten bzw. Dich besser darauf einstellen.

Bitte berücksichtige auch, wie lange Du schon mit diesen Problemen zu kämpfen hast - da gibt es leider nichts, was von jetzt auf gleich "alles gut macht".

Natürlich würde gerade in der jetzigen Phase helfen, wenn Du nicht so sehr auf Deinen Körper achtest und damit das positive Grundgefühl stärker in den Vordergrund kommt.

Aber OK, ich weiß natürlich selbst, wie schwer das ist. ":/

Aber weiter so - die Richtung stimmt :)*

CLha4rly_x1974


Ihr hab wohl recht. Ich muss geduldiger sein. Es ist halt schwer die schlechten Tage wegzustecken, wenn man eigentlich schon dachte es geht jetzt nur noch bergauf nach einer relativ stabilen Woche. Wahrscheinlich brauch ich noch viel Zeit um endlich wieder meinen alten Zustand von Juni diesen Jahres zu erlangen. Ich würde so gerne wieder arbeiten. Ist zwar nur ein 450 EUR Job, aber ich hab das immer gerne gemacht. Momentan ist da aber noch nicht dran zu denken... :-(

Cbharl"y_1x974


@ Lupo:

bist Du Deinen Schwindel eigentlich komplett losgeworden? Oder macht er sich noch ab und zu bemerkbar?

Lxupo#74x9


@ Charly

>:( Du hast mir den 10.000ten Beitrag geklaut ;-)

bist Du Deinen Schwindel eigentlich komplett losgeworden? Oder macht er sich noch ab und zu bemerkbar?

Ich bin meinen Schwindel komplett losgeworden. (*Welt-umarm*)

Was nicht bedeutet, dass ich gar nicht mehr "psychosomatisch" reagiere, aber das weiß ich dann richtig einzuschätzen. Es ist eher eine Art "Seismograph", der mich rechtzeitig warnt, wenn's zu viel wird.

Vielleicht hatte ich einfach nur Glück, rechtzeitig an die richtigen Menschen zu kommen und dadurch das richtige zu tun. Rückblickend hatte ich "nur" 9 Monate Dauerschwindel und insgesamt 2 Jahre therapeutische Maßnahmen (Verhaltenstherapie und AD).

Diese Erfahrung hat mein Leben verändert - deshalb bin ich heute noch hier.

:)*

Soun2R009


Hallo ihr Lieben,

ich melde mich auch mal wieder.

Wie ihr ja wisst, bin ich einige lange Zeit mit den 15 mg Citalopram ausgekommen. Ich hatte zwar auch schlechte Tage aber die guten überwiegten.

Nun ja.

In der letzten Zeit fiel mir hier zu Hause etwas die Decke auf den Kopf. Jeden Tag Kinder versorgen, Haushalt.. immer dasselbe. ich liebe meine Kinder und mein Mutter-Sein, keine Frage, aber irgendwie wollte ich wieder versuchen zu arbeiten. Woran ich in den letzten Jahren keinen einzigen Gedanken wegen des Schwindels vergeudet hatte.

Ich hatte schon lang den Gedanken mich im Krankenhaus zur Menüerfassung zu bewerben. Das sind die netten Damen, die mit Tablet von Zimmer zu Zimmer laufen und die Essenswünsche aufnehmen. Prompt bekam ich ein Vorstellungsgespräch und diese Woche war ich Dienstag und Mittwoch zum Probearbeiten dort. Es war toll :) nette Kollegen, nette Menschen im Krankenhaus, endlich wieder eine andere Aufgabe. Allerdings bin ich schon Dienstag nach Hause gekommen und es drehte und drehte sich. Extrem. Im Krankenhaus fiel es mir gar nicht auf.

Also hatte ich natürlich schon Angst vor Mittwoch. Auch natürlich Angst und Sorge davor, dass das jetzt alles von der Arbeit kommt und ich das nicht machen kann, obwohl es mir Spaß macht und ich es möchte.

Mittwoch war es natürlich dasselbe Spiel.

Im Dezember war ich übrigens bei 2 neuen Psychiatern, die mir beide zu 20 mg Citalopram rieten, da mein Schwindel immer wieder bei Stress so in die Höhe gehen würde.

Naja gestern war ich so down, dass ich auf 20 mg erhöht habe. Heute ist mir dermaßen schwindelig,wobei ich noch nichtmal weiß, kommt es von der Erhöhung oder sind es noch Nachwirkungen von der Arbeit? ich könnte gerade regelrecht wahnsinnig werden. Ich möchte diese Arbeit unbedingt machen. Aber doch nicht zu diesem Preis :-( Macht der Schwindel mir auch das jetzt kaputt?

Nächste Woche gehe ich wieder arbeiten und nachmittags bin ich nächste woche 2 mal bei Freundinnen eingeladen. Dass zu wissen, dass ich vormittags erst arbeiten bin und nachmittags dann wahrscheinlich mit wahnsinnigem Schwindel noch dorthin muss, ist für mich absoluter Horror. Kennt ihr das?

Aber das kann es doch nicht sein, oder? Meine Güte ich gehe gerade mal 4 Stunden vormittags arbeiten, dann bin ich schon fertig und nachmittags ist es für mich die reinste Qual noch irgendwo hinzufahren? Das soll Leben sein? Wunderbar :(

Momentan weiß ich auch nicht. Weiß gar nicht, was richtig und was falsch ist.

Ich freue mich von Euch zu hören und hoffe euch geht es besser.

Umarme euch @:)

LOupo7U49


Hallo Sun,

hm... ":/ - es ist ja grundsätzlich OK, immer mal wieder die Grenzen (bezüglich Belastung und AD-Dosis) auszuloten und auszuprobieren, was geht, aber vielleicht überforderst Du Dich momentan doch etwas damit. Das frühzeitig zu erkennen, ist schon mal positiv zu bewerten, auch wenn es auf der anderen Seite etwas ernüchternd ist.

Vielleicht ist es jetzt aber auch nur die Anfangsphase Deiner Tätigkeit (Umfeld, Räumlichkeiten, Anforderungen, Rhythmus, Menschen - alles neu und alles auf einmal !), die Dich wieder vermehrt "schwindeln" lässt und das kann sich im Laufe der Zeit wieder verbessern - auch in Verbindung mit der höheren AD-Dosis.

Nächste Woche gehe ich wieder arbeiten und nachmittags bin ich nächste woche 2 mal bei Freundinnen eingeladen. Dass zu wissen, dass ich vormittags erst arbeiten bin und nachmittags dann wahrscheinlich mit wahnsinnigem Schwindel noch dorthin muss, ist für mich absoluter Horror. Kennt ihr das?

Ja, dass kenne ich nur zu gut - aber wenn Du regelrecht "Horror" vor einer privaten, immerhin freiwilligen Unternehmung hast, bleibt nur, Deinen Freundinnen abzusagen, weil es Dir eben momentan einfach zu viel ist. Evtl. kannst Du aber auch die Freundinnen in Deine Situation "einweihen", dann müsstest Du immerhin dort nicht "die Starke spielen" und es wird dann am Ende gar nicht so schlimm.

Sun, was Du beschreibst ist der typische - vermeintliche - Rückschritt, bevor es wieder einen- oder sogar 2 Schritte nach vorne gehen kann.

:)*

C!ha`rly_x1974


Hallo Sun,

ich denke auch Du solltest auf 20mg gehen. Immerhin ist das eigentlich die niedrigste wirksame Dosis, die man erstmal anstreben sollte. Auch wenn es jetzt erst mal ein paar Tage schlechter ist. Falls Du Tavor hast, kannst Du die ja mal 2-3 Tage nehmen zum Abfedern des vermehrten Schwindels.

Ich bin auf Höchstdosis Escitalopram (20mg). Es geht zwar etwas besser und ich hatte auch vor Weihnachten eine richtig gute Woche, aber leider ist es dann wieder schlechter und instabiler geworden. Weiß auch nicht warum... ich werde die Medikamente aber auf jeden Fall weiternehmen und schauen was passiert in den nächsten Wochen.

Viele Grüße!

S/un2{009


Ich danke euch beiden für eure Beiträge. Was mich nur immer wieder wundert : ich habe keine Depression, Ängste oder Panik.... zumindest nicht mehr. Das liegt 3 Jahre hinter mir. Es ist lediglich der dauerschwindel der unter Belastung schlimmer wird. Bin mir halt nicht sicher, ob da das citalopram helfen kann...

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