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Eigene Diskussion für phobischen Dauer­schwank­schwindel

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Hi pima...

Ich hab ganz früher schon mal von dir gelesen. Die angst vorm hirntumor kenne ich auch... aber viel schlimmer finde ich dass mein Alltag wieder so beeinträchtigt ist. Das macht mich traurig und depressiv :(v

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Ja...ich hatte hier vor langer Zeit mal geschrieben. Dann wurde es einigermaßen erträglich und ich hab gut gelebt.

Aber jetzt wieder....ich hab auch diese Beeinträchtigung. Gestern war ich einkaufen. An der Kasse fängt es an. Herzrasen kommt. Ich schau mich um. Vor mir Leute, hinter mir ne Schlange. Mein Kind dabei. Ware schon auf dem Band. Nix mit weglaufen. Dauerte nur 2 Minuten bis ich mich im griff hatte, aber kam mir ewig vor.

Ich lief raus und dachte: super, an dem Punkt dass du Angst vor dem einkaufen hast, warst du schon mal.

Ich hasse das alles so.

Mka)lee.na201x0


Herzrasen hört sich für mich nach Überforderung oder Ängsten an...

Wie hast du es denn damals in den Griff bekommen?

Mit Ängsten - zumindest in dieser Form- hab ich zum Glück nicht mehr zu tun.

Mich beeinträchtigt der Kopf... Schwindel Kopfschmerzen und das Gefühl neben mir zu stehen... aber die angst hab ich überwunden. Ich kenne das ja schon... von daher...

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Damals hab ich es durch die Therapie in den Griff bekommen. Aktuell gehe ich da auch noch hin. Das letzte Mal, nach dem Urlaub, hatte ich ihr noch gesagt, dass es mir richtig gut geht und ich mich entspannt fühle.

Nun ist wieder soviel gewesen und ich bin alles andere als entspannt.

Waren heute schön spazieren und es war alles super. Danach in einem Cafe gesessen und ich hab wieder ständig beobachtet, ob es mir komisch wird.

Und wenn ich jetzt so drüber nachdenke, dann war dieses Gefühl, dass es mich nach links zieht, auch den ganzen Tag nicht da. Das hatte mich in letzter Zeit auch gestresst.

Ich hatte mir in den Ferien vorgenommen, dass ich künftig mehr nach mir schaue. Aber so einfach ist das garnicht mit Kindern und Job.

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Versuch doch mal zu eruieren was genau dir damals geholfen hat... worüber habt ihr in der Therapie gesprochen? Was hast du in der zeit anders gemacht?

Vielleicht hast du "nur" wieder ne angstphase in der du etwas aufmerksamer in dich hinein horchst und dich selbst beobachtest

Wenn du es komplett ohne Medikamente damals geschafft hast dann kann doch meinem Verständnis nach nur eine bestimmte verhaltens- /Vorgehensweise geholfen haben...

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Hallo an Alle,

bin heier ganz neu, obwohl ich schon fast 15 Jahre unter Dauerschwindel leide. Es hat alles begonnen kurz nach dem Endbindung. Zuerst bekamm ich bei Gehen sog. Bleibeine , paar Minuten nacher kamm ein extrem starkes Schwindelgefühl( kein Dreheschwindel) und ich fühlte mich wie in einem falschen Film.Wie Alle hier im Forum , hatte ich auch eine Arzt Odysee hinter mir. Bei MRT Kopf hat man damals Lesionen gefunden, also Verdacht auf MS. Da die Lumbalpunktion nie Oligoklonalen Banden bestätigte, hat man Verdacht zu Seite gelegt , mir aber trodzdem Cortison Stoss Therapie gegeben. In Zeit danach habe ich alles mögliches ausprobiert( Zahnsanierung, Gluten, Milch und Kohlenhydraten freie Ernärung, Ostheopathen, Chiropraktiker , usw, usw. Irgendwie ging es mir ein bischen besser und habe dann wieder angefangen zu arbeiten. Schwindel war jeden Tag da. Jetzt imm Sommer kamm zu einen ernormen Verschlechterung ( Klimakterium??). Also: Dauerschwindel ist extrem stark. Ich weiss es nicht ob ich es als Scwindel bezeichnen kann: ich habe bei sitzen und laufen im Kopf ein Gefühl stark benommen zu sein, dazu fühlen sich bei Laufen meine Fusssohlen so als hätten die kein vollständiges Kontakt mit Boden / Erde.( Kann man das unter " Laufen wie auf Watte " verstehen?Ich kann mich sehr scwer auf Beinen halten, bzw. habe Gefühl bei Laufen umzukippen. Mein ganzes Nacken/ Hals Bereich ist extrem verspannt , Tinitus ist sehr stark und die Stärke ändert sich auch durch Kopfbewegung.Ängste und Panikattacken sind fast immer da. Ich war schon bei verschiedenen Orthopäden .Man hat bei mir ein Rö HWS gemacht und laut Aussage von Ärzten , habe ich leicht ausgestreckte Hws, die aber diese Beswerden die ich beschreibe nicht verursacht.

Ich bin selber auf Idee gekommen das die Psyche hinter stecken kann. Habe mit eine Psychotherapie angefangen und werde auch mit AD demnächst anfangen.

Frage an Euch : viele von Euch beschreibt " kurz vor umkippen zu stehen ". Mich interresiert was für ein Gefühl habt Ihr dabei im Kopf und Beinen. So ähnlich wie bei mir? Dazu habe ich auch verschwomenes Sehen, Schlafstörunge, bin ständig innerlich angespannt, vergeslich , ängstlich , wegen unsischerheit bei Laufen brauche ich überrall Begleitung ( U-Bähne, Flughäfen, Konzerte u.e funktioniert zur Zeit überhaupt nicht). Bin leider sehr fixiert an mein Körper/ Beschwerden , jeder Sekunde denke ich nur daran. Obwohl ich sehr davon überzeugt bin, psychische hintergrund zu haben, hilft mir das nicht diese negative Gedanken zu stoppen.

@ LUPO 749 und LAURA 60 :

wie lange hat es bei Euch gedauert bevor die Medikamente eingeslgen haben? Waren die Nebenwirkunge am Anfang sehr stark?Habt Ihr damas auch ähnliche Beschwerden gehabt? Habt Ihr die Verhaltens Therapie ( Konfrotationstherapie )gemacht?

Bin sehr dankbar für Euere Antworten. Ich entschuldige mich wegen Rechtschreiben, bin nicht deusche und hab mir ganz alleine Deutsch " beigebracht".

Liebe Grüsse an Euch Alle :-)

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Mir geht es so, dass plötzlich ein unwirkliches Gefühl auftritt und dann habe ich das Gefühl gleich umzukippen. Kein richtiger Schwindel.

Wenn ich dann panisch flüchte dann fühle ich mich nach links gezogen. Beine werden wackelig und im Kopf so ein wattegefühl als wäre ich gleich weg. Ekelhaft.

@ maleena:

Eigentlich denke ich, dass mich gerade zuviel belastet. Aber ich weiss garnicht so wirklich wie ich das in den Griff bekommen soll. Das belastet mich wiederum noch mehr.

Und ich steigere mich grad imner wieder in den Gedanken rein, dass im Kopf jetzt doch was ist

LmupoM749


@ Anni66

wie lange hat es bei Euch gedauert bevor die Medikamente eingeslgen haben?

Es hat ca. 3 Wochen gedauert, bis eine spürbare Besserung eingetreten ist.

Die Angst und auch der Schwindel und die übrigen Symptome waren dann aber sofort deutlich geringer.

Für mich ganz wichtig, weil ich erst ab dann wirklich an eine psychische Ursache glauben konnte - es war letztendlich die entscheidende Wendung in diesem Teufelskreis aus Angst und Symptomen.

Waren die Nebenwirkunge am Anfang sehr stark?Habt Ihr damas auch ähnliche Beschwerden gehabt?

Leider ja !

In den 3 Wochen bis zur Wirkung waren fast alle Symptome noch schlimmer als vorher. Darauf sollte man vorbereitet sein, weil die wenigsten Ärzte auf diese Möglichkeit hinweisen.

Habt Ihr die Verhaltens Therapie ( Konfrotationstherapie )gemacht?

Ich habe insgesamt fast 3 Jahre Verhaltenstherapie gemacht. "Konfrontation" kann nur ein Teil dieser Therapie sein.

Die richtigen Ansätze sollte der Therapeut zusammen mit Dir herausfinden. Wichtig ist, dass grundsätzlich die Chemie zwischen Euch stimmt.

Und Geduld solltest Du haben. Nach 15 Jahren Leidenszeit kann eine Besserung nur in kleinen, stetigen Schritten erreicht werden - Hauptsache die Schritte gehen in die richtige Richtung. :)*

egzFrax999


Hallo!

Ich stelle mich auch mal vor. Seit einem M-D-Virus vor 7 Wochen leide ich an Dauerschwindel. Zunächst auch nachts im Liegen ... Und im Sitzen ... Hat sich zwar gebessert, aber dafür tagsüber pausenlos Schwindel. Arztodyssee hinter mir. Ergebnis: Phobischer Schwankschwindel (HA, Neurologe), HWS vom Orthopäden

Besserung des Schwindels bei Bewegung, Crosstrainer, Automitfahren, Busfahren, Badewanne liegen ...

Habe 5 Einheiten Physio hinter mir. Alles in allem ist der Schwindel zwar weniger intensiv geworden, aber noch so stark, dass ich mich komplett eingeschränkt fühle. :/ MRT steht noch aus

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Besserung des Schwindels bei Bewegung, Crosstrainer, Automitfahren, Busfahren, Badewanne liegen ...

Klingt verdächtig nach HWS.

Mobilisation ist das A&O. Google auf YouTube nach Liebscher&Bracht. Vielleicht hilft Dir das.

e#zra9x99


Danke - ich habe tatsächlich am SA NM Sport gemacht (klugerweise laufen und hüpfen - nebst Kind) und da bereits gemerkt, dass es ziemlich auf die HWS geht. Direkt danach wurde der Schwindel doppelt so stark und seit gestern wieder starke Schmerzen im Schulterbereich und noch immer mehr Schwindel ... Vielleicht kommt es wirklich von der HWS? - Wobei der Neuro ja gemeint hat, sowas gibt's nicht (weil der Schwindel ja oft pausenlos da ist).

Die Übungen schaue ich mir an!

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Wobei der Neuro ja gemeint hat, sowas gibt's nicht (weil der Schwindel ja oft pausenlos da ist).

Aus meiner persönlichen Erfahrung ist der HWS-bedingte Schwindel eine Glaubensfrage; viele Neurologen lehnen das ab; viele Orthopäden glauben daran. Beweise in die eine oder andere Richtung sind schwierig bzw. nahezu unmöglich.

Dann bleibt nur mehr eines: Austesten und schauen, ob sich was ändert/bessert.

Lkupox749


@ ezra

Ergebnis: Phobischer Schwankschwindel (HA, Neurologe)

Was hältst Du von dieser Diagnose ? Vorstellbar ?

Gab es Erklärungen ?

Gab es Therapievorschläge ?

Schon etwas in dieser Richtung angegangen ?

eZzra@999


Möglich ist alles, denke ich mal. - Hatten im letzten Jahr viel Stress etc. Aber eigentlich wäre zur Zeit alles relativ stressfrei und auch neue Aufgaben warten und so weiter ...

Erklärungen: Durch den Virus - wo Schwindel mitdabei war - ist der quasi im Körper hängengeblieben, wegen Stress und Angst.

Erklärung 2 vom Neuro: Ich hatte während des Viruses eine Migräneattacke mit Schwindel. Ein funktioneller Schwindel sei übriggeblieben.

Erklärung Orthopäde: Durch meine jahrelangen Berschwerden (CMD; HWS, Rundrücken, Skoliose, verdrehte Halswirbel, ...) ist beim Virus mal alles "zusammengebrochen" und daher kommen die Aktutbeschwerden.

Therapie: Physio (bald fertig), Muskelaufbau, Sport, Entspannen, AD (nehme ich noch nicht, nehme dieses 5Hydroxytryptophan - aber erst 1,5 Wochen).

Überlege, ob ich zum Osteopathen und/oder Cranio Sacrale Therapie gehe. Was meint ihr?

A&nni\6l6


Hallo Lupo749,

hattest Du damals , bevor Du mit Behandlung angefangen hast auch starke Nackenverspannung? bei mir ist das extrem im stehen und sitzen, habe sogar Gefühl das die Verspannung auch meine Ohren zeiehen ( habe dann ganz komsiches gefühl in Ohren). kann es sein das trotz allem HWS Problematik in Vordergrund stehet. Ich habe auch gelesen dass ein HWS SYndrom auch Schwindel , gangunsicherheit und Angstzustände mit Panikattacken verursachen kann.Wenn aber Rö und MRT Ok ist, wissen Orthopäden auch nicht mehr weiter.Ich habe sehr leute Knacken im Hws, morgen, gleich wenn ich aufstehe und mein Kopf bewege, habe ich Gefühl das sich in Hws Gelenck auf Gelenck reibt, dazu knacke es auch in der Kiefergelenck.

Kann es sein das jahrelange Agoraphobie und Depresion mein Nacken " kapput" gemacht haben?

Sehr offt lese ich dass die HWS Patienten auch AD verschrieben bekommen.

LG

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