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Inneres Beben, kribbeln, Schlafsörungen, brauche Hilfe

Z itLteVraal3


Opipramol

Mir geht’s leider wieder etwas schlechter mein "inneres Beben" dass ich für innere Muskelzuckungen halte (da manchmal welche zu sehen sind … an der Schulter und eigentlich ständig am Augenlied) ist stärker geworden.

Dazu muss ich sagen, dass ich seit 3 Tagen Opipramol nehme und ich den Eindruck habe das die meinen Zustand ehr verschlechtert. Zu Beginn meiner Krankheit Anfang Juni habe ich auch eine Woche Opipramol genommen – musste aber abbrechen, weil es mir schlechter und schlechter ging. Den zweiten Anlauf wage ich jetzt trotzdem … hat jemand schon Erfahrungen mit AD’s ? Können die vielleicht erst Symptome verschlimmern, bevor es dann besser wird?

Grüße,

LPupoy049


Hallo Zitteraal,

es ist leider so, dass bei ADs die "Nebenwirkungen" schneller kommen, als die eigentliche antidepressive/angstlösende Wirkung einsetzt.

Ich habe das ähnlich erlebt und muss den verschreibenden Ärzten im allgemeinen vorwerfen, dass sie Ihre Patienten diesbezüglich nicht genügend aufklären.

Gerade bei Patienten mit Krankheitsangst, die ohnehin auf jede Veränderung/Verschlimmerung ihrer Symptome sehr sensibel reagieren, wäre das sehr wichtig.

Die Wirkung hat bei mir nach ca. 2 (Horror-)Wochen eingesetzt und dann ging es aber wirklich bergauf. Viele meiner vorher dauerhaften Symptome besserten sich schlagartig - das war zumindest die Wende in diesem Teufelskreis aus Angst und Symptomen.

Also, nur Mut und etwas Geduld.

Alles Gute & Grüsse

Lupo

Z6itte$raaxl3


Danke Lupo.

Ich hatte Dich ja –via PN- gebeten mal hier vorbei zu schauen… Danke dass Du es gemacht hast. Deine Worte helfen mir. Jetzt bin ich fest entschlossen diesmal meine Medis nicht einfach abzubrechen, sondern ich werde durchziehen.

Leider muss ich aber sagen, dass ich skeptisch bin, ob es was hilft, denn ich habe jetzt seit 5 Monaten diesen Hokuspokus in meinem Körper. Na, ja, Hoffnung habe ich schon, sonst würde ich das ja nicht machen...

Grüße an alle,

LGupo#04x9


denn ich habe jetzt seit 5 Monaten diesen Hokuspokus in meinem Körper

Guter Ausdruck ;-).

Ich bin 6 Monate "durch die Hölle" gegangen (und viele hier tun das noch viel länger) und ich habe das Medikament erst genommen, als ich mir sowieso "nicht mehr lange gab", so nach dem Motto "ist jetzt auch egal".

Medikamente sind zwar auf Dauer nicht die ultimative und einzige Lösung, aber um so einen Teufelskreis zu durchbrechen, durchaus "legitim".

Viele Grüsse

Lupo

satephiex3170


Hi,

oh Gott, was bin ich froh, dass es doch sooo viele mit dem gleichen Problem gibt. Deshalb reih ich mich mal hier ein.

Mir wurde empfohlen, da man auch bei mir denkt, dass das Kribbeln psychischer Natur ist, mit meinen kribbelnden Körperteilen zu sprechen. Was ich dann aber doch etwas skurril fand.

Deshalb habe ich jetzt ein Tagebuch gestartet. Ich hoffe, es hilft mir, darüber zu schreiben und mich mit meinen Ängsten ein wenig selbst durch den Kakao zu ziehen.

Ich freue mich über Mitleser, denn der ein oder andere wird sich hier drin bestimmt wiederfinden. Und je mehr das mit mir "gemeinsam" durchmachen, desto besser wird's hoffentlich.

[[http://hypochondrix.blogspot.de/]]

[[http://www.facebook.com/pages/Mein-K%C3%B6rper-der-Feind-Tagebuch-eines-Hypochonders/416752798372661]]

Vielleicht schaffen wir es ja so, ein kleines Hypochonder-Netzwerk aufzubauen und uns mehr auszutauschen!

Lieben Gruß!

E\niAlle8sWirdGxut


Hey,

der Beitrag ist zwar schon älter aber vielleicht gibt es gerade deswegen ja schon eine Lösung zum Problem!

Ich habe exakt das gleiche Problem, wie du Zitteraal - Inneres Zittern ohne erkenntliche Ursache!

Meine Symtome im Überblick:

- Beginn mit Schwindel und rechtsseitigen Kopfschmerzen (habe ich zunächst auf viel Schreibtischarbeit zurückgeführt, wurde mit den anderen Symtomen auch seltener)

-inneres Zittern

- Wahrnehmung eigener Herzschlag (v.a. in Ruhe)

- flacher Schlaf, Aufwachen

- vermehrte Allergene im Blut ohne Allergieerscheinungen

- unbegündete Gewichtsabnahme seit März um knapp 10kg bei gleichem oder sogar vermehrten Essverhalten

- manchmal Heißhunger auf Süßes

- EKG ok, Kirnströme ok, Blutbild ansonsten ok, Leben ansonsten ok ;-)

Woran es liegt habe ich noch nicht durchschaut. Auf fällt mir, dass es auf jeden Fall doller wird, wenn ich Stress empfinde und ich im Vergleich zu sonst eben mit den beschriebenen Symptomen stärker, schneller und viel länger auf unangenehme Situationen reagiere wie normalerweise. An sich bin ich ein sehr stressresistenter Mensch, der schlimme oder anstrengende Sachen ganz gut verarbeiten kann -> bin Sozialarbeiterin.

Einziger Unterschied, dass bei mir die Enzündungen vorab Blasenentzündungen waren und ich neben dem inneren Zittern häufig noch bewusst meinen Herzschlag wahrnehme und in meinem Blut viele Allergene vorhanden sind, ohne dass ich Allergiereaktionen aufweise.

Bei mir begann das Ganze Anfang dieses Jahres und wurde im Juni seit einer 2-wöchigen Krankheit, bei der ich mehrer Tage am Stück zitterte, ebenfalls Magen-Darm-Probleme hatte und das mit dem Herzen begann so akut, dass ich keinen normalen Alltag mehr haben kann.

Psychisch geht es mir aber super - nur dass die Situation natürlich nervt und ich sie gerne verändern möchte. Dennoch meinen einige Ärzte ich hätte eine Depression, was ich - und ich meine das als selbstreflektierte Sozialpädagogin - ganz gut einschätzen zu können, keineswegs so empfinde. Ich bin ein sehr lebensfroher, selbstbewusster Mensch und habe Lust aufs Leben - nur hemmt mich meiner Körper im Moment eben daran etwas.

Auf Borelliose hab ich auch schon getippt, aber die Ärzte haben es bisher nicht überprüft, weil sie meinen es ist keine B.

Im KernSpin war ich auch noch nicht, weil die Ärzte meinen, es ist auch kein Tumor irgendwas, weil ich sonst auf jeden Fall irgendwelche Ausfallerscheinungen hätte.

Eine Vermutung, die ich habe, die aber bisher auch kein Arzt (obwohl schon 5 oder 6 Blutbilder in den letzten Monaten gemacht wurden) untersucht hat, ist eine Überreaktion auf Quecksilberverbindungen. Das hatte ich bereits schon mal als Kind und würde die starke Krankheit erklären und das vorhandene womöglich als Restbestände nachweisen. Zudem sind die ganz krassen Symptome, d.h. das alles den ganzen Tag lang vorlag, abgeklungen seitdem ich keinerlei Kosmetikprodukte mehr benutze, in denen - wie meine Nachforschungen ergaben - geringe Mengen an Quecksilberverbindungen enthalten sind. Aber Quecksilberreaktionen sind eben auch schwierig im Blut nachweisbar, da das Quecksilber ja eingelagert wird.

Eine weitere Vermutung die ich aktuell noch habe, ist Cortisol-Mangel. Ein Hormon, was Stress reguliert und womöglich durch viel Veränderung im Leben (Studiumsabschluss, Umzug in neue Stadt, neue Wohnung, Berufseinstieg in Planung, Krankheit) aus dem Gleichgewicht geraten sein könnte. Ich warte derzeit noch auf einen Termin beim Endokrinologen, um das überprüfen zu lassen.

Ende des Jahres bekomme ich einen Platz in der Psychosomatischen Tagesklinik eines Uniklinikums, wobei ich befürchte, dass mir dort auch eher eine Depression und entsprechende Psychopharmaka eingeredet werden sollen, anstatt rauszufinden, wo die wirkliche Ursache des Problem liegt.

So lange ich keine Idee habe, versuche ich den Alltag so wie es möglich ist, möglichst schön zu gestalten, mir trotzdem köeine Ziele für die Zukunft zu setzen und mich viel zu entspannen und zufrieden zu sein, mit der Hoffnung , dass sich mein Körper wieder irgendwann von alleinee beruhigt.

Dennoch finde ich es langsam schwieirg, immer nur abzuwarten, wenn man das Problem vielleicht viel schneller beheben könnte, wenn man es erfassen könnte :)

Freue mich, wenn jemand nen klugen Tipp hat!

Weißt du oder jemand mit dem gleichen Problem inzwischen woran es lag?

BgenPitaBx.


Ende des Jahres bekomme ich einen Platz in der Psychosomatischen Tagesklinik eines Uniklinikums, wobei ich befürchte, dass mir dort auch eher eine Depression und entsprechende Psychopharmaka eingeredet werden sollen, anstatt rauszufinden, wo die wirkliche Ursache des Problem liegt.

Welch eine abstruse Annahme, in einer psychosomatischen Klinik würden einem Tabletten aufgeschwatzt werden.

Und der Wunsch rauszufinden, warum was ist und wieso ist auch eine Vorstellung, die weder ein Arzt noch sonstwer erklären wird. Das sind Wunschvorstellungen, die sich nie erfüllen werden.

Frag doch mal jemanden mit Nierenversagen, warum er das hat. Oder seinen Arzt. Es gibt auf so was keine Antworten.

Aber man hat die Chance in einer psychosomatischen Klinik, sich auf Therapieansätze einzulassen. Aktiv mitzumachen. Es dreht sich darum, eine andere Einstellung zu bekommen, mit Dingen, auch Körperempfindungen anders umzugehen. Phobieleute kriegen was an die Hand, wie sie mit einer Panikattacke umgehen können etc, so dass sie eines Tages ausbleibt.

Und wenn all dieses Gekribbel bleiben wird bis zum 90. Geburtstag, darum geht es, damit umzugehen für den schlimmsten Fall der Fälle, was ja aber wahrscheinlich nicht so sein wird....

Man profitiert immer von einer psychosomatischen Klinik, lernt sich selbst besser kennen und und und.

Verschwurbelte Erwartungen und gezüchtetes Kopfkino mit vollgedröhnten Medis

ist jedenfalls der falsche Ansatz. Obige Symptome sind jedenfalls so ziemlich gängig bei psychosomatischen Krankheiten. Und die kann man wahrscheinlich stark lindern.

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