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Kopfschmerzen, Schwindel, Engegefühl

h olge>rx83


@ ohrmaennchen:

bisoprolol nehme ich prophylaktisch. meine ärtin sagte mit ich solle die nehmen, damit ich später mit 40 jahren und später keine probleme mit dem blutdruck bekomme. aber ehrlich gesagt glaube ich nicht das ich diese tabletten wirklich brauche. da in meiner familie keiner bluthochdruckbeschwerden hat. kannst du mir erklären was du mit sportlich meintest...?

@ Gesuca:

danke für deinen beitrag und fürs mut machen. ist schon richtig: man läuft von arzt zu arzt und nix kommt als ergebnis raus. und irgendwann kommt der punkt wo man an sich selbst zweifelt. man glaubt ja immer nur psychische sachen bekommen nur die anderen. aber dann bekommts man selber. ich hoffe dass mir die psychotherapeutische hilfe was bringt.

@ jennifer26b:

mit ging bzw geht es heute wieder ziemlich schlecht. also symptome halt sehr verstärkt. war gestern mit der familie und freunden unterwegs und habe dabei auch ordentlich alkohol getrunken. musste halt mal wieder sein ein bisschen feiern und auf andere gedanken kommen. aber heute liege ich komplett in den seilen. kann mir immer noch nicht recht vorstellen, warum die beschwerden nach alkoholkonsum soo viel schlimmer sind. neben der therapie werden ich auch nocht zwei andere sachen verfolgen und abklären lassen. dann kann ich mir in der hinsicht sicher sein.

vielen dank nochmal an euch alle. ihr seid wirklich eine große hilfe!

j+enninferx26b


hey holger,

habs dir gesagt,Alkohol reißt dich bei panikattacken in ein loch,wenn du alk trinkst verringern sich die symptome,aber am nächsten tag frage nicht.du ich hab früher auch echt gern ne flasche rotwein getrunken-hab ich auch nach den ersten panikattacken noch ne zeitlang gemacht-aber dann hab ich nach und nach gemerkt was gut ist für mich und was nicht.holger-panikattacken sind oft für viele lebensbereiche ein wegweiser-sie schützen dich.auch wenns was ganz gemeines ist,die symptome- uns in unserem jungen alter einschrenken und für andere menschen nicht verständlich sind auch ich habe eine immense wut gegen die symptome.

was hast denn noch für 2 untersuchungen vor?

Lg jenny

hcolMger83


einmal überprüfen: histamin-insuffizienz und dann lass ich mich nochmal neuronal durchmessen. massagetermin habe ich auch noch vereinbart. du hattest recht, jenny. ich glaube ich mach erstmal eine zeit schluss mit dem alkohol. letzte nacht wieder kaum geschlafen - erst gegen vier eingeschlafen... zum glück habe ich urlaub und konnte dann ausschlafen. heute auch noch schwindel und engegefühl im hals und brustkorb. bin schon auf den termin beim therapeuten gespannt...

lg holger

hkolgZerx83


Hallo!

Erstmal ein frohes neues Jahr. Ich hoffe ihr seit gut in das neue Jahr gekommen.

Wollte euch nur auf den letzten Stand bringen. War beim Neurologen und habe verschiedene Tests machen müssen. Alles soweit in Ordnung und unauffällig. Habe dann noch eine Blutprobe abgegeben für einen Borreliose-Labortest, weil ich als Kind mal von einer Zecke gebissen wurde.

Ansonsten warte ich noch auf meinen Termin beim Psychotherapeuten. Demnächst kann ich euch dann mehr erzählen.

e(Mo-tioxn28


@Holger

Hallo Holger,

ist bei dir schon etwas herausgekommen? Ich habe ganz ähnliche Beschwerden wie du...

dFelt"aP50x0


Hallo,

möchte kurz auf Deinen Ausgangsbeitrag "Kopfschmerzen, Schwindel, Engegefühl" eingehen.

Ich arbeite seit 18 Jahren in der ITK-Branche und am PC. Viele Projekte, wenig Leute und immer komplexere Aufgaben. Dies hat nun dazu geführt, daß ich starke, brennende Rückenschmerzen bekam, Herzrasen (Tachykardie), Nervenreizungen im gesamten Oberkörper, Spannungszustände und Atemenge. Man wird "wahnsinnig" mit solchen Symptomen und braucht starke Nerven, um damit umzugehen.

Diagnostisch ist nahezu alles bei mir gemacht worden (Herzkatheter, MRT HWS, BWS, Kopf, umfassendes Blutuntersuchungen, EEG, EKG, Neurografie usw.). Im Ergebnis kam raus, daß keine relevanten organischen Ursachen zu finden sind. Die Beschwerden kommen vom vegetativen Nervensystem, welches dem Körper "Alarm" signalisiert und ihn mit den verchiedensten Symptomen lähmt. Der Grund ist, daß ich früher meinen Körper bis zum "geht-nicht-mehr" ausgebeutet habe. Wenn man im normalen Arbeitsprozeß steht und seine Aufgaben meistert, denkt man nicht daran und meint trotz Streß kommt man einigermaßen klar. FALSCH - Ich hätte nie gedacht, daß vegetative Störungen einen Menschen so aus dem Leben reißen können, wie ich es derzeit (seit 2,5 Monaten) erfahre.

Was ist nun der Schluß des Ganzen?

Man muß eine solche Situation, die sehr lange dauern kann, überwinden und unbedingt die Arbeitorganisation, das Umfeld sowohl im privaten wie auch dienstlich in der Zukunft "gesundheitsfreundlicher" für den Körper gestalten. Mehr an sich selber denken, mal ausspannen, Ausgleich und nicht zu allem ja sagen. Ggf. auch den Job wechseln, denm häufig sind die Unternehmensstrukturen zu starr und man kommt wieder in die gleiche Mühle.

Du schreibst, daß Du Dich körperlich betätigst. Trotzdem scheint Dein Schwerpunkt am PC zu liegen. Rechner, Softwareentwicklung und komplexe Applikationsarbeit macht einen auf Dauer krank.

Mich würden einmal die Zeiteinheiten Deines Lebensalltages interessieren, d.h. wie lange arbeitest Du am PC und vor allen Dingen was? Wann gehst Du zum Sport, sind Freunde dabei? Sind etwa Kollegen dabei (hier spricht man häufig auch nur von der Arbeit)? BIst DU Leistungsträger und vieles wird auf Dich abgewälzt, weil andere es nicht können? Wann hast Du Zeit nur für Dich und was machts Du dann (ggf. wieder am PC...)?

Wenn die vorgenannten Fragen Dir nicht fremd erscheinen und Dich zum Denken anregen, dann solltest Du noch etwas ändern können.

Servus

h$olgexr83


@ eMotion28:

Also. Neuronale Durchmessung war ohne Befund. Da ich als Kleinkind mal von einer Zecke gebissen wurde, habe ich auch noch einen Borrelientest machen lassen. Sind zwar erhöhte Werte, aber der Neurologe meint es hängt nicht damit zusammen. Ich soll in 3 Monaten nochmal einen Bluttest machen.

Die Histamingeschichte habe ich noch nicht weiter verfolgt. Habe zwischenzeitlich mal eine Woche lang Betapumpenhemmer für meinen Magen genommen um auszuprobieren, ob es vielleicht mit dem Magen zusammenhängt. Mir ging es nach der Einnahme auch besser, aber die Symptome waren nicht ganz weg. Denke, dass es auch nichts mit dem Magen zu tun hat. Vielleicht war die Hilfe einfach eine Art "Placeboeffekt". Vielleicht mach ich auch nochmal eine Magenspiegelung. Obwohl ich auch gut darauf verzichten könnte. Ich schätze ich muss so langsam einsehen, dass es keine organische Sache ist.

Ansonsten habe ich jetzt meine erste Sitzung beim Psychotherapeuten hinter mir. Habe ihm erstmal alles erzählt was ich glaube woran es liegen könnte und so weiter. Was sich daraus entwickelt muss man dann sehen. Ist ganz schon komisch einem fremden Menschen intime und persönliche Dinge zu erzählen. Das muss ich mich erstmal dran gewöhnen.

Dann habe ich demnächst noch einen Termin beim Naturheilpraktiker. Ich probier alles aus - hauptsache es hilft.

@ delta500:

Bin ca. 8 Stunden täglich am PC. Will jetzt nicht sagen, dass ich der Leistungsträger bin, aber ich muss zugeben, dass ich die anspruchsvolleren Aufgaben bei der Arbeit bearbeite.

Wenn ich Sport mache, bin ich entweder mit einem Freund oder allein unterwegs. Mit meinen Arbeitskollegen habe ich in meiner Freizeit wenig zu tun.

Ich denke du hast Recht: auf lange Sicht werde ich mich wohl um einen anderen Arbeitsplatz bemühen müssen, denn ich sehe nicht, dass sich in entfernter Zukunft was ändert. Halte dich da auf dem Laufenden.

h+oMlgerq8U3


mir gehts es schon viel besser. habe mich seit einem dreivierteljahr nicht mehr so fit gefühlt!

denn ich war beim naturheilpraktiker. der hat einen hefepilz im darm festgestellt. kommt von der einnahme von antibiotika, die die magen-darm-flora (zer)stört. jetzt muss ich eine antipilzdiät machen. schon nach drei tagen war mein zustand wie ausgewechselt. vielleicht gibt euch das ein wenig hoffnung. schaut mal bei [[http://www.candida.de]].

aber natürlich helfen auch die stunden beim psychotherapeuten.

LoupoA049


auf lange Sicht werde ich mich wohl um einen anderen Arbeitsplatz bemühen müssen, denn ich sehe nicht, dass sich in entfernter Zukunft was ändert.

Das ist zwar die letzte mögliche Option oder Konsequenz, aber selten kann man seine Lebensumstände so radikal ändern.

Zudem ist bei solcher Art Probleme (Stress, Leistungsdruck und entsprechende körperliche Folgen wie chronische Anspannung usw.) weniger entscheidend, was von aussen auf Dich einwirkt, sondern wie Du selbst in der Lage bist, das zu verarbeiten und "gesund" damit umzugehen.

Genau das ist das eigentliche Ziel einer Psychotherapie / Verhaltenstherapie.

Andernfalls, ist es gut möglich, dass man "seine Probleme" immer mitnimmt, egal wie der Arbeitgeber heisst...

Viele Grüsse

Lupo

hZolguer.83


Zu früh gefreut. Der Pilz war es wohl doch nicht. Dabei hatte die Behandlung so gut getan am Anfang. Ich weiß echt nicht mehr weiter. Was kann ich denn noch überprüfen lassen durch Ärzt? Das ist gerade echt ein neuer Tiefpunkt.

aOg nexs


Die Pilztheorie ist für Leute mit psychosomatischen Beschwerden, die selbige nicht als psychosomatsich annehmen können.

Pilze im Darm sind normal.

ETlisi:-03


Holger

ich denke, daß die Psychotherapie ein guter Weg ist, aber du brauchst Geduld, dies ist meistens ein längerer Weg. Hast du denn schon Vertrauen gefasst zu deinem Therapeuten?

QAuinrtEsseKnz7


Hallo,

ich kann die Thematik gut nachvollziehen schlag ich mich nun seit fast 11 Jahren (bin 29) mit der selben Symptomatik rum : Schwindel, Gangunsicherheit, permanentes Engegefühl in der Brust, das nach Alkoholkonsum am nächsten Tag extrem gesteigert ist und mich ca. 2 Tage vollkommen ausschaltet. Jegliche Befunde körperlicher Untersuchungen sind ohne Ergebnis geblieben. Dieser permanent anhaltende Druck im Brustbereich raubt einem den letzten Nerv, weil es keinerlei Minderung gibt. Ich hab mich nun erneut entschlossen einen Psychologen aufzusuchen, obwohl ich mir einfach nicht vorstellen kann, was meiner Psyche so gegen den Strich gehen könnte, um mich so zu strafen. Leider hab ich denen auch nie irgendwas großartig zu erzählen, weil das Einzige, was mich depri stimmt, dieser verdammte Brustdruck ist. Anti-Depressiva blieben bei mir bisher 2 mal ohne jeglichen Effekt, weder im positiven wie negativen Sinne. Man weiß sich einfach keinen Rat mehr. Das größte Problem ist dazu noch, das man irgendwie denkt, dass es jedem vollkommen Egal ist, wie es einem geht. Man fühlt sich so lapidar abgespeißt von den Ärzten. Das Umfeld versteht dazu auch nicht, was man eigentlich für ein Problem hat; was zu weiteren Problemen führt. Aber vielleicht verständlich, versucht man ja täglich selbst zu ergründen, was einen da eigentlich tagein tagaus quält. Bei mir ist es mittlerweile so, dass ich mich fast vollkommen zurückgezogen hab, höchstens 1 mal die Woche zu Freunden gehe und leider überhaupt nicht mehr eine gesellige Art von sozialen Kontakten pflegen kann wie vor der "Krankheit". Ich denke auch das, was immer dem allen zu Grunde liegt, durch den Alkohol verschlimmert wird, aber die Diskrepanz ist die, dass man die Symptome lediglich mit Alkohol versucht zu betäuben, um überhaupt noch Spaß haben zu können bzw. um sich mal etwas Linderung von dieser Dysfunktion des Körpers zu holen, auch wenn man weiß, das der nächste Tag alles viel schlimmer machen wird. Auch wenn ich nur höchstens 1-2 die Woche noch zu Apfelwein greife, weil ich das Gefühl habe, den am besten zu vertragen, ging der Druck bisher nie weg in den ganzen 11 Jahren. Auch eine 6 Wöchige Abstinenz vom Alk brachte bisher nichts.

Ich wünsch jedenfalls jedem der hier auch betroffenen alles Gute und ein rechtes Durchhaltevermögen sein Dilemma zu überstehen und wieder gesund zu werden.

LG

JFanskxi


Hi Holger,

wenn du deine Symptome beschreibst, habe ich das Gefühl, dass du meine beschreiben würdest. Ich hoffe, dass es dir mittlerweile besser geht, da die Problematik ja schon einige Jahre zurückliegt. Hast du mittlerweile eine Lösung gefunden? Ich wäre dir wirklich dankbar für einen Lösungsansatz.

LG

CDh(anjo


Du leidest definitiv an einer Angststörung, welche sich mit jedem weiteren Alkoholkonsum steigern wird. Alkohol ist ein ganz Böses nervengift.

Ich spreche aus Erfahrung. Bei mir fing all das mit einer leichten Alkoholvergiftung an, vor circa 1 1/2 Jahren.

Ich kann absolut nicht nachvollziehen und erbringe dafür keinerlei Verständnis wenn ein Mensch solche Beschwerden hat, dennoch aber ordentlich nervengift in sich hinein schüttet und dazu vermutlich noch raucht.

Deine Leber scheint Schaden davon getragen zu haben. Meine hat es definitiv. Bin deshalb diesbezüglich zurzeit noch in Untersuchung. Meine Leber muss sich richtig regenerieren. Du lässt deiner Leber absolut keine zeit sich zu erholen. Lass den gottverdammten Alkohol weg. Ich bin 24 und Trank in meiner Vergangenheit ordentlich. Nachdem es mir so schlecht ging und ich von Arzt zu Arzt rannte und ich immer und immer wieder die Bestätigung bekam, ich sei gesund, machte ich mir Gedanken darüber was mit mir nicht stimmt und Trank immer weniger Alkohol, weil ich darauf absolut keine Lust mehr hatte. Ich rauche seit über einem Jahr nicht mehr und trinke seit knapp 6 Monaten absolut nichts mehr. Lediglich ab und zu mal ein Alkoholfreies Bierchen, welches eisgekühlt immernoch sehr gut schmeckt.

Es geht mir ohne Alkohol und ohne Zigaretten so gut. Habe ab und zu zwar noch das Gefühl etwas schwerer Luft zu bekommen, allerdings legt sich dies nach wenigen Minuten wieder. Akzeptiere es so wie es ist, Versuch aber möglichst nicht daran zu denken. Das Gefühl verschwindet von selbst. Setz oder Leg dich hin und entspanne dich kurz. Rede mit deinem Chef und erkläre ihm dein Leiden, dass du dich ab und zu kurz entspannen musst. Er wird sicherlich Verständnis dafür haben.

Aber lass bitte den Alkohol weg. Er macht dich kaputt. Es bringt absolut nichts sich zu besaufen. Keine Frau steht auf Männer die sich ständig besaufen. Meine ex-Freundin hat mich deshalb verlassen. Ich habe diesen Menschen mehr als alles andere auf dieser Welt von ganzem Herzen geliebt. Ich empfand das erste mal so etwas für einen Menschen, obwohl ich schon einige Mädchen hatte.

Das ist jedoch Vergangenheit und gehört nicht zum Thema.

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