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Schwindel seit 13 Jahren

DkomiTnikQ-Vecrtigxo hat die Diskussion gestartet


Habe Schwindel/Raumunsicherheit/Gangunsicherheit, schubweise und andauernd seit 13 Jahren mit den damit verbundenen Auswirkungen Angst/Anspannung/Verspannung. Sich gegenseitig verstärkende Symptome physischer und psychischen Ursprungs, die man irgendwann nicht mehr auseinanderdividieren kann und die eine Spirale bilden. Zeitweise totaler Verlust der Lebensqualität.

Ich hatte natürlich irgendwann alle Ärzte mehrfach durch. Je nachdem, wie man diese Geschichte anfängt beim Arzt zu erzählen, lässt sich daraus so ziemlich jede Diagnoserichtung ableiten, von Innenohr, HWS, Durchblutung bis hin zu Psychosomatik. Ich habe mindestens 50 ergebnislose Arztbesuche hinter mir und hatte eigentlich die "große Suche" aufgegeben. Ich hatte glücklicherweise einige Jahre keine extremen Schwindelattacken, sondern nur die "abgeschwächte" Form, die zwar nur wenige Prozent der Beschwerden einer akuten Schwindelattacke darstellt, aber dafür permanent vorhanden ist und einem das Leben trotzdem sehr schwer macht.

Vor wenigen Wochen dann der bisher stärkste Schwindelanfall und Notarzt-Transport. Im Krankenhaus eindeutige Diagnose: Paroxysmaler Lagerungsschwindel. Dieser wirklich extreme aber harmlose Schwindel ließ sich sehr gut durch Lagerungstherapie behandeln. Entlassen wurde ich nach 10 Tagen, leider aber immer noch als Schwindel-Patient. Vermutung: HWS-Syndrom nach der extremen Verspannung durch den Lagerungsschwindel. Nun seit Wochen anhaltender, teils lagerungsabhängiger Schwindel (wenn auch nicht mehr sehr stark). Behandlung derzeit HWS-Therapie (Manuelle Therapie nach Arlen und Aufbiss-Schiene für die Zähne), sowie eine Lagerungstherapie, die ich weiter selbst durchführe (nach Epley, siehe Links am Ende).

Wichtig und neu für mich: zum ersten Mal seit 13 Jahre kann ich (traue ich mich) den Schwindel zumindest teilweise selbst auslösen und ich kann ihn durch wiederholtes Auslösen auch abschwächen! Der Lagerungsschwindel ist eine der häufigsten Ursache bei Schwindel-Symptomen!

Ich bin nicht sicher, ob der kürzlich aufgetretene Lagerungsschwindel etwas völlig anderes ist, als das, was mich seit 13 Jahren quält. Vielleicht ist ja das selbe, nur in stärkerer Form. Der Lagerungsschwindel ist jedenfalls meine erste echte Diagnose und resultierte aus einer Untersuchung im akuten Schwindelzustand, was vorher nie der Fall war. Daher halte ich natürlich zur Zeit daran fest, weil es auch eine greifbare Diagnose ist, habe also die "große Suche" mal wieder aufgenommen.

Hier in diesem Forum schreibe ich aber eigentlich mehr wegen der lang anhaltenden Form des Schwindels, denn diese stellt über die Zeit eine viel schlimmere Beeinträchtigung dar.

Ich habe aus meinen bisherigen Erfahrungen zumindest erst einmal folgendes gelernt:

Erstens: Die Suche nach einer organischen Ursache soll man nicht aufgeben, solange man noch das Bedürfnis hat zu Suchen. Begib Dich also nicht ohne Weiteres ausschließlich in die psychosomatische Schiene.

Zweitens: Gleichzeitig muss man sich aber im Klaren darüber sein, dass eine Schwindelsymptomatik UNBEDINGT einen großen psychischen Anteil beinhaltet, denn das ist die Natur eines Schwindels! Schwindel ist NATÜRLICH mit Panikattacke/ Schweißausbruch/ Herzrasen/ Angst/ Nackenverspannung/ Kieferverkrampfung/ etc/ etc verbunden. Das ist NORMAL und ZU ERWARTEN!

Daher ist es wichtig, die "Einschränkung" als eine Gesamtheit anzunehmen, egal ob die Ursache nun rein physisch oder psychisch ist –das Ergebnis wird immer starke Komponenten beider Natur haben. Das Annehmen an sich ist sehr schwer, insbesondere dann, wenn durch die Einschränkung große Teile der Lebensqualität, Zukunftsperspektive und Motivation zerstört werden.

Was mich in den ersten Jahren meines Leidensweges extrem viel Energie gekostet hat, war das Zulassen der psychischen Komponente (egal erstmal, ob als Ursache oder Begleiterscheinung).

Nachdem ich in Foren gesehen habe, wie vielfältig und unterschiedlich die Symptome beschrieben werden, möchte ich im Folgenden eine genauere Beschreibung meiner Symptome und Begleiterscheinungen zusammenstellen:

Es handelt sich um einen Schwank- und Kippschwindel mit Unsicherheitsgefühl und Raum-Unsicherheit. Das Auftreten ist zum Teil anfallartig und heftig, dann aber meistens nur für Sekunden/Minuten. Manchmal aber auch Tage/Wochen anhaltend, dann aber schwächer. Ich bin dann zumindest eingeschränkt alltagstauglich und kann auch zur Arbeit gehen. Seit dem ersten Auftreten vor 13 Jahren ist der Schwindel nie mehr ganz verschwunden, aber die meiste Zeit ist er zum Glück nicht sehr stark. Erstes Auftreten übrigens nach monatelanger extremer Stressbelastung mit ungesundem Lebenswandel. Sehr selten (ca. 4 mal in 13 Jahren) kam es zu extrem starken Anfällen, dann auch mit Drehschwindel, der letzte und stärkste vor einigen Wochen.

Der Schwindel wird stark beeinflusst durch die Augen. Komplexe, dreidimensionale Informationen wirken sich verschlechternd aus, z.B. entgegenkommende Personen in einem Gang oder Autofahrt mit Blick nach vorne. Bei weniger komplexer Information über die Augen tritt Verminderung des Schwindels ein, z.B. Schließen eines Auges oder Autofahrt mit Blick zur Seite. Lesen oder Fernsehen ist jedoch auch während der Schwindelattacken möglich.

Zusätzlich starke "vegetative" Komponente: Angst- und Panik-Attacken, Herz"klopfen" im Hals, Kloßgefühl, flaues Gefühl im Bauch, innere Unruhe. Bleibt nach dem Rückgang des Schwindels bestehen. Starke Beeinflussung der Lebensqualität, Befürchtung, den Alltagsanforderungen oder beruflichen Anforderungen nicht gewachsen zu sein, resultierend fehlende Zukunftsperspektive etc., die ganz normale Angst-Problematik.

Das Raumunsicherheitsgefühl lässt sich künstlich "erzeugen" und in etwa nachempfinden, indem man sich mit den Fingern unter einen Augapfel drückt, bis das wahrgenommene Bild "nicht mehr stimmt" und dann im Raum umherschaut.

Das Empfinden bei Raumunsicherheit ist vergleichbar mit dem Gefühl im Zug, der im Bahnhof anfährt und man einen Moment lang nicht weiß, ob der eigene Zug oder der auf dem Nachbargleis anfährt. Im Bahnhof ist jedoch diese Raumunsicherheit nach wenigen Augenblicken vorbei, spätestens, wenn man zum gegenüberliegenden Fenster hinaus schaut.

Begleitend, aber auch außerhalb der Schwindelphasen folgende zusätzlichen Symptome:

-Ohrenrauschen, Pfeifen, gedämpftes Hören (wie durch geschlossene Tür)

-Herzrhythmusstörungen (Extrasystolen)

-Druckgefühl im Hals, Kloßgefühl

-Bruststechen, Brustenge

-Schwellung im Gesicht (Wangen)

-Dunkelfärbung der Haut im Gesicht ("Warst Du im Urlaub?")

-Durchblutungsstörungen (Flecken an Knie und Ellbogen)

-Nacken- und Rückenverspannungen und –Schmerzen

-Muskelkaterartige Schmerzen in Fußsohlen und Handballen

-Schlafstörungen, nächtliches Aufschrecken

-Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Erschöpfungszustände

-Mundtrockenheit, schlechter Geschmack im Mund

NICHT aufgetreten sind jemals: Erbrechen, Ohnmacht, Stürze, echter Tinnitus, Migränekopfschmerz, Taubheitsgefühle.

Ich schreibe diese lange Geschichte NICHT, um noch Tipps für weitere Arztbesuche zu bekommen, sondern weil ich hoffe, auf diesem Wege Kontakt mit Leuten zu erhalten, die ähnliches wie ich durchleben müssen. Ich wünsche mir, dass man sich austauscht, ein wenig aufbaut und motiviert. Vielleicht kommt ja auch ein Treffen zustande, irgendwo im Rhein-Neckar-Gebiet.

Ich freue mich auf Eure Antwort!

Links:

[[http://www.neuro24.de/s3.htm]]

[[http://www.charite.de/ch/neuro/vertigo.html]]

[[http://www.drhschaaf.de/Lagerungsgschwindel.pdf]]

[[http://ivertigo.net/bppv.pdf]]

Antworten
jNennZifRerK26b


Hallo dominik,

ich habe zwar erst seit einem halben Jahr einen Angst-Panik Schwindel,aber ich find es echt erstaunlich wie viele betroffene es überhaupt gibt,mit Panikattacken,Dauerschwindel usw. . man merkt,man ist nicht allein.bin sehr froh über dieses Forum,denn ich muß seither meinen Partner nicht mehr dauernd mit Dingen belästigen, die er nicht versteht und auch nicht verstehen kann,da er nicht betroffen ist.

Dlomini6k-Vertxigo


Hallo Jennifer,

ja, ich kenn das "Zeitproblem" mit dem Partner sehr gut. Es tut wirklich gut, hier ein paar Stunden im Forum zu navigieren und das ist nun einmal in diesem Umfang nicht möglich mit einem Nicht-Betroffenen. Allerdings hat bereits das stundenlange sitzen am PC ebenfalls seine Auswirkungen gezeigt -leider natürlich ungünstig auf den Schwindel...

Alles Gute!

wBirbeiide08x3


ich leide seit 2 Jahren an Schwindel und weiß niht woher er kommt.

War schon bei etlichen Ärzten ( Orthopäde, Augenarzt, Tomographie ) auser eine fehlstellung er Halswirbelsäule wurde nichts festgetellt.

Symtome unsicherer Gang, zittrige Beine als wenn der Boden wackelt, ab und zu seltener wird mir wirklich so Schwindelig das ich denke ich falle gleich um mir lief es dann richtig heiß den Rücken runter was gott sei dank noch nie passiert ist ( das ich umgefallen bin )

Ich bete jeden Tag das es nicht passiert, bin alleinerziehend mit Kind.

Wie könnte mir nur geholfen werden, nehme Vertigoheel.

Bräuchte Hilfe

D}omi*nik-VWertigxo


Hallo wirbeide083,

hast Du mal probiert, richtig mit Wut dagegen anzugehen? Was passiert, wenn Du (nur als Beispiel) im Falle von "zittrigen Beinen" mal eine Weile extrem fest aufstampfst beim gehen? Oder bei wankendem Boden (wieder nur ein Beispiel) einfach mal 5 Minuten barfuß auf dem hartgefrorenen Gras vor dem Haus herumstapfst? Durch solch Aktionen kann man (wenigstens vorübergehend) "das Zepter in die hand nehmen" und das tut gut.

Ich kenne die Zittrigkeit (Unsicherheit) -oder besser Verängstigung ebenfalls gut. Habe gute Erfahrungen mit "dagegen angehen" gemacht, allerdings sehr kraftaufwendig und schwer alleine durchzuführen. Habe selbst Kinder, aber eben auch den Partner als Stütze.

Kannst Du Dich mit jemandem zusammentun?

Wenn Dir jedoch mal stärker schwindlig ist, probier doch mal, ob es ein "Lagerungsschwindel" ist. Ich war wirklich sehr beeindruckt, als ich meinen Schwindel so einfach "auslösen" konnte -nach 13 Jahren hat sich da für mich eine neue Dimension eröffnet.

Alles Gute!

wMirbLe~idex083


Ich weiß nicht wirklich welcher Schwindel das ist.

Wüsste es gerne, es ist ja auch so das der Schwindel manchmal weg ist und dann wiederkommt.

Meistens versuche ich den Schwindel zu ignorieren ich möchte leben.

Gestern ging ich mit einem Kumpel meinem Kind und den Hunden spazieren 4 Stunden lang der Schwindel war weg, doch als ich Abends nochmals gassie ging wurde mir Schwindelig mir lief es heiß den Rüclen runter und ich dachte ich falle um, was ich zum Glück nicht bin.

Aber soetwas verdirbt dann den bis dahin schönen Tag.

Ich hätte gerne Tipps wie ich ihn loswerde, ich möchte ihn auch gar nicht wieder. :°(

SHabine1x00


@ dominik-Vertigo

Also Dein Post und die geschilderten Symptome könnten haarscharf von mir selber geschrieben sein!

Seit 14 Jahren hab ich jetzt diesen Schwindel, mal mehr, dann wieder schwächere Phasen. Meine Lebensqualität ist schon sehr eingeschränkt.

Mittlerweile beobachte ich auch meinen Körper schon so genau, ist mir schwindlig oder nicht, dass der Schwindel seit 3 Jahren schon nicht mehr weg war. :-(, nur manchmal leichter.

Und diese Gangunsicherheit macht mich manchmal sehr fertig. Immer schwanke ich in der Gegend herum, echt mühsam.

Inzwischen vermeide ich leider auch schon viele Sachen, wie z.b. Christkindlmarkt gehen oder ähnliches. Arbeiten gehe ich schon, war auch noch nicht oft krank wegen dem Schwindel, aber oft fällt es mir ganz schön schwer.

Und leider ist es bei mir so - der Schwindel erzeugt je nach Stärke eine Panikattacke, dann kommt die Angst vor dem Schwindel, und die Spirale dreht sich immer weiter......

Bin seit 12 Jahren beim Psychologen und es tut sich genau nix :-(

Gruß aus Österreich! Sabine

3>1Schw`indexl31


Hallo, bin neu hier habe auch seit ca. 3 Jahren super Schwindelattacken, tierischen Kopfdruck, Sehstörungen, Augendruck oberhalb innen außen überall, Druck auf den Ohren, Schläfen, Stirn, komische Benommenheit wie Besoffen sein, Angst jeden moment Umzufallen, Beklemmungsgefühl im Brustkorb, bekomme dann richtige Panikattacken aber vor was? Bekomme auch öfter Atemnot, denke es schwankt und wackelt alles. Ware schon beim HNO 3 min. es wäre alles in Ordnung, mein Hausarzt meinte ich sollte mehr trinken....wie viel soll ich noch trinken komme so auf 2 Liter am Tag! Manchmal habe ich auch Bluthochdruck, hatte beim Arzt mal einen Langzeitblutdruckmessung gemacht, da war er öfters hoch aber nur manchmal, selbst habe ich meinen Blutdruck gemessen wenn es mir super schei.... ging, aber da war er absolut OK 126/82 nur der Puls ist bei mir dauerhaft hoch so immer um die 100! Kann man was gegen hohen Puls tun, mein Artz verschrieb mir Beta-Blocker, die habe ich kurz genommen, hatte das Gefühl es wird noch schlechter. Sollte ich sie trotzdem längere Zeit holen? Wer hat noch erfahrungen mit Beta-Blocker, sind die Hilfreich bei zu hohem Puls, weil der Blutdruck momentan immer normal ist. Ich bin auch immer Abgeschlagen und habe keine Lust irgendetwas zu tun, könnte mich nur ins Bett legen und schlafen! Bin richtig schlapp und erledigt. Das schlimme ist die ersten 2 Jahre hatte ich noch gute Tage dazwischen, jetzt sind meine Symtome dauerhaft, ich weiß gar nicht mehr wie ein Tag sich ohne die Symtome anfühlt. Wäre Dankbar für jeden TIPP oder ist jemand da der die selben Symtome mit mir teilt?

DVomicnik-V*ertxigo


Hallo Leidensgenossen!

Guten Rutsch erstmal Euch allen und ein möglichst symptomfreies Jahr 2008!

Lasst uns das Beste draus machen!

Erstmal an Euch alle: Wie ist Euer Schwindel? Andauernd? Anfallartig? Dreh-Kipp-Schwank-Schwindel? Habt Ihr Euch mal im akuten Zustand (starker Schwindel) "gelagert" entsprechend Therapie für gutartigen Lagerungsschwindel? Könnt Ihr mit geschlossenen Augen zehn Schritte auf einer gedachten Linie gehen? Könnt Ihr auf einem Drehstuhl fünf Rotationen aushalten, ohne große Beeinträchtigung? Egal, ob links herum oder rechts? Ich kann das zum Beispiel alles ganz gut.

Oder habt Ihr mehr -wie ich- Schwierigkeiten über die Schulter zu blicken beim Vorwärtsgehen oder sonst beim nach oben blicken? Und beim Bücken? Und generell bei schnellen Kopfbewegungen?

wirbeide083: Ich kenne die Situation mit dem 4 h Spaziergang. Man fragt sich, wieso ging es vorhin und jetzt nicht? Kann aber Deine Beobachtung unterstreichen: Ich bin noch nie umgefallen oder zusammengebrochen, auch wenn es sich schon hundertmal so angefühlt hatte. Das macht auch ein bischen Mut, dagegen anzugehen, oder?

Sabine100: Christkindlsmarkt-Schonhaltung kenne ich sehr gut. Das Gewirr von Menschen, Geräuschen und Bewegungen löst bei mir teilweise den Schwindel aus, über die Augen. Panikattacke kenne ich auch. Aber sind wir mal ehrlich: Ist eine Panik bei Schwindel nicht völlig normal? Und die psychische Komponente (egal, ob als Ursache oder Begleiterscheinung) muss man gezwungenermaßen angehen. Ich habe auch einige Psychotherapien gemacht und habe keine bereut. Kann ich nur jedem empfehlen! Nur gegen den Schwindel hat es natürlich nicht geholfen!

31Schwindel31: Betablocker habe ich auch hier liegen zum Testen. Abseits der Schwindel-Symptomatik. Ich habe nur noch keine ruhige Minute gefunden -die brauche ich aber bei all diesen Nebenwirkungen. Schlapp und erledigt kenne ich auch -bei mir allerdings ganz klar als Begleiterscheinung. Eigentlich klar, daß man ein bischen fertig ist, wenn man so einen anstrengenden Tag mit Schwindelattacken, Panik und Todesangst hatte... Bin zur Zeit mit akuter Schwindelsymptomatik beschäftigt, werde Dir aber Bescheid sagen, wenn ich bezüglich Betablocker etwas an Erfahrung beisteuern kann.

Alles Gute für Euch alle, viele Grüße!

3k1SchwKindexl31


Hallo nochmals, also Dominik-Vertigo bei mir ist der Schwindel anfallartig aber dafür heftig wie eine sau, kommt und geht wann er will meistens wenn man ihn gar nicht gebrauchen kann. Habe dann auch totalen Druck im Kopf und so ein fiebriges Gefühl und fühle mich wie besoffen als wenn man träumt alles ist so komisch! Kann den Schwindel auch nicht ausmachen warum und wann er kommt und wie lange er bleibt, manchmal zwischendrin geht es mir richtig gut aber auf die andere Sekunde gehts wieder los. Manchmal durchzuckt mich der Druck und Schwindel auch wie als wenn man einen Stromstoß bekommt ist ganz komisch. Heute ging es mir den ganzen Tag auf der Arbeit so komisch. Das ist kaum noch zum Aushalten!!!!!!!!!!!!!!! Wenn es so weiter geht verliere ich bald auch noch meinen Job auf den ich so angewiesen bin. Was bei mir halt noch ist ich bin Rolli Fahrer und kann deshalb auch nicht so sportlich Aktiv sein, also konnte ich das mit der Linie auch nicht ausprobieren ;-) Bitte beschreibt euren Symtome mal genauer, bekommt ihr dann auch so ein fiebriges Gefühl und das Benommenheitsgefühl?

Vielen Dank schon im Vorraus für Antworten!

Gruß

SHabine~100


Ich probier mal meinen Schwindel zu beschreiben:

es ist ein Schwankschwindel, ich fühle mich wie wenn ich auf z.b. einem Schiff mit Wellengang herumgehen würde. Er ist leider permanent, also immer da :(v, und dazu mal stärker und mal schwächer, manchmal hab ich richtige "Anfälle", da ist er ein paar Stunden sehr stark.

Dazu kommt noch so eine blöde Gangunsicherheit, besonders wenn ich mich nicht wo anhalten kann (Einkaufswagerl, Hundeleine..), ganz schlimm ist es in Geschäften wenn ich in einer Schlange warten muss, da könnte ich davonlaufen (ich tus aber nicht).

Zeitweise kommt dann auch noch so eine blöde Benommenheit im Kopf dazu, ein Druck im Nacken, ein Gefühl als ob ich etwas getrunken hätte ,ich trinke aber nie Alkohol.

Mein Mann und meine Kinder sind oft wirklich arm, wir können vieles nicht unternehmen, weil ich meinen Schwindel nicht aushalte und dann nirgends hinmag. Dazu hab ich öfter auch Panikattacken, auch wegen dem ganzen blöden Schwindelgefühl.

Meine Gleichgewichttests beim Neurologen (hatte schon mehrere) waren alle bestens :-/, sämtliche anderen Tests und Untersuchungen auch.

Also lautete meine Diagnose phobischer Schwankschwindel.

Ich hab Angst, ihn nie wieder los zu werden, hab das schon 14 Jahre.

SFabin~e1x00


Lieben Gruß an alle! (hab zu schnell abgeschickt)

MFaro/ni


Hallo,

erstmal Frohes Neues!

Ich finde mich in dem, was Schwindel31 schrieb zum Teil wieder. Habe aber nicht "nur" Schwindelattacken. Bei mir hält das jetzt seit über 1 Jahr vor.

Auch Kopfdruck, Ohrendruck usw.

Interessanterweise traten die Beschwerden 2005 nach einer Schädelprellung auf (war noch nichtmal eine Gehirnerschütterung), verschwanden dann nach 2-3 Wochen, traten dann ca. 2 Monate später wieder auf, verschwanden dann für ca. 1 Jahr. Seit Oktober 2006 leider wieder die Beschwerden.

Tja, habe mittlerweile Allgemeinmediziner, HNO-Arzt, Neurologen, Orthopäde, Radiologe (CT/MRT Schädel) usw. aufgesucht ... tja, Untersuchungen brachten die Ursache nicht heraus.

Bin selbst 19 Jahre alt.

Ich kann euch so gut verstehen, der Schwindel reißt einem die Sicherheit aus dem Leben, bringt soviel Angst mit sich.

mfg Gerrit ;-)

h;olnzmizchxel


@ Maroni

wie äussert sich das denn bei Dir hast Du auch täglich Ohren und Kopfdruck oder nur ab und zu ?? Habe jetzt seit knapp 1 Jahr täglich von morgens bis Abends Ohrendruck und wirklich kein Arzt konnte mir helfen,einige meinten es käme von einer psychischen Fehlregulation !??

Mlaroxni


Hallo Holzmichel,

hatte in den vergangenen Monaten auch deine Beiträge gelesen, teilweise auch (wenn ich da richtig liege) in einem anderen Forum.

Hatte glaube ich deshalb schonmal Kontakt zu dir aufgenommen.

Ja, habe ständig Druck in den Ohren und häufig auch im Kopf. Sowas kann ja nich vom Kreislauf kommen. Man hat ja nich ständig sehr hohen oder sehr niedrigen Blutdruck.

Tja, komisch nur, dass die Beschwerden zum ersten Mal damals nach der Schädelprellung da waren.

mfg Gerrit ;-)

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