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Übelkeit und multiple sklerose

Mdoti$sh:a hat die Diskussion gestartet


Okay, zu meiner Vorgeschichte.

Ich leide an sehr häufigen Kopfschmerzen im Bereich der linken Schläfe. Vom Typ her wie Migräne. Wurde zum MRT geschickt - kam nichts raus. Nun Überweisung zum Neurologen zum EEG wegen Migräne, obwohl ich las, dass das nicht unbedingt notwendig ist, also hat mein Hausarzt da vielleicht doch andere Gedanken außer Migräne? Ich bin starker Hypochonder. Ich denke der Trigeminusnerv könnte durch MS entzündet sein ( hab die Kopfschmerzen jetzt seit 9 Monaten immer mal wieder), dadurch auch die Schmerzen. Keine Trigeminusneuralgie ( die hatte meine Mutter und ich weiß, dass ich das nicht habe) ... aber halt gereizt durch Entzündung. Termin für EEG in 3 Wochen und ich habe eine sau heftige Angst.

Zudem hatte ich 3-4 Wochen lang immer mal wieder Übelkeit. Ich würde schätzen so 3mal die Woche. Nicht durchgängig, ich würde sagen so 2 Stunden. Manchmal auch Sodbrennen. Und überwiegend immer am Abend. Und bei MS ist Übelkeit ja auch Symptom.

Ich hab Angst. Sehr große Angst. Kann mir jemand etwas dazu sagen? Ob es manchmal eben so ist, dass auch bei Verdacht auf Migräne EEG gemacht wird und zu der Übelkeit?

Das wär sehr nett ...

Antworten
J-ohawnna- K


nun, wenn du ständig beim Arzt über Kopfschmerzen klagst, wird er irgendwamm untersuchen, ob nicht doch eine organische Ursache vorliegt, daher das EEG.

Ich denke aber,

Ich bin starker Hypochonder.

vielmehr das ist dein Problem. Übelkeit und Kopfscherzen kann man sich auch einreden. Und du machst aus einer Mücke gleich einen Elefanten.

MS ist es bestimmt nicht. Soweit ich weiß, wird das nicht über EEG diagnostiziert, und bei MS hat nicht nur Übelkeit als Symptom, sondern ganz andere, viel schwerwiegendere Symptome, die du alle nicht hast. Obwohl, ein Hypochonder kann alle möglichen Symptome bei sich finden.

e`lfem


übelkeit spricht doch nicht für ms! %-|

hör auf im internet zu lesen, falls du das tust und begib dich lieber in eine schmerzambulanz. dort kann man dir sicher mehr helfen. *:)

sSolin0ge9r3x7


ich habe da mal einen Text für dich.

Dr. Google stürzt Hypochonder in Todesangst

Das Internet ist die perfekte Fundgrube für Hypochonder. Dort erhalten sie sofort passende Belege für ihren Krankheitsverdacht. US-Forscher sprechen bereits von "Cyberchondrie": Die Betroffenen tun nichts anderes mehr, als im Netz ihre Symptome zu prüfen – dabei stehen sie Todesängste aus.

Test: Wie fit sind Sie in 10 Jahren?

Lexikon: Krankheiten von A - Z

Jörn Schäller war sich sicher: Er hatte Lungenkrebs. Die Diagnose hatte der 35-jährige Hamburger von einem Webportal. Der anhaltende Husten, die Schmerzen in der Brust und das Schwächegefühl waren typische Symptome, hatte er dort gelesen. Dass sich sein Verdacht später als unbegründet erwies, konnte ihn kaum beruhigen - er litt Todesängste. Für Mediziner ein typischer Fall: Denn die zahlreichen Krankengeschichten aus der Gerüchteküche des Internets hinterlassen bei vielen ein mulmiges Gefühl. Und wer wie Schäller ohnehin zur Hypochondrie neigt, fühlt sich nach einem Gesundheitscheck im Netz schnell kränker als zuvor.

"Das Internet ist oft die erste Anlaufstelle für Menschen mit Krankheitsängsten - die Hemmschwelle ist hier einfach niedriger", sagt die Psychologin Gaby Bleichhardt, die an der Mainzer Universität zu dem Thema forscht. Die Gefahr sei dabei, dass sich im Netz zu jedem Symptom gleich eine passende Krankheit als Erklärung finden lasse. "Dadurch verschlimmert das Internet die Ängste der Betroffenen oft noch." Hypochonder erhielten so im Handumdrehen passende Belege für ihren Krankheitsverdacht: Bauchschmerzen deuten dann auf ein Magengeschwür hin, und ein Kribbeln in den Fingern wird zum ersten Anzeichen von Multipler Sklerose.

Das Web ist dabei nicht nur die perfekte Fundgrube für Hypochonder, manchen macht es erst zum eingebildeten Kranken. So könnten die vielen Krankheitsgeschichten im Netz auch Ängste bei Menschen wecken, die sich bisher keine übermäßigen Gedanken über ihre Gesundheit machten, sagt Bleichhardt. Das beobachtet auch Prof. Detlev Nutzinger, der in einer Klinik in Bad Bramstedt Betroffene behandelt. "Das Problem ist ja, dass Laien zwar unglaublich viele medizinische Informationen im Netz bekommen, ihren Wahrheitsgehalt aber kaum einschätzen können. Das verunsichert viele."

tvutt{ifrutxti1


Ich habe seit 2001 MS

Hi Motisha,

ich selbst habe MS und muss dir sagen, Kopfschmerzen & Sodbrennen sind wirklich keine Anzeichen für diese Krankheit.

Bei mir hat sich die MS über einen längeren Zeitraum mit "Kribbeln" in Armen und Beinen geäußert, dazu kamen Sprachstörungen und Doppelsehen..

also mach dich mal nicht verrückt!!!

Nachdem was du so schreibst, hört sich das mehr nach Streß & Psyche (Arbeit, Privater Streß..) an.

Also bleib mal locker...

deine Anzeichen sind keine MS und das muss ich wohl wissen *:)

LG

Tuttifrutti1

C<hrriss`i_Lx.


Hallo Motisha!

Wie Tuttifrutti bin auch ich MSler...

Und auch ich hatte noch nie Migräne und auch keine Übelkeit, zumindest nicht wegen MS.

Meine Symptome waren heftiges Kribbeln in beiden Beinen und im Rücken und schlechtes Sehen auf einem Auge.

Mach dich daher nicht weiter damit verrückt sondern versuche psychologische Hilfe zu bekommen. Hypochondrie ist auch eine Krankheit, und zwar eine solche, die sicher geheilt werden kann, im Gegensatz zu MS....

Liebe Grüße und alles Gute!

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