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Benommenheitsgefühl und Kopfdruck, wer kennt das?

JRa]dex2 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Leute,

ich weiß, daß es bereits mehere Diskussionen zu diesem Thema gab, die meisten scheinen aber schon abgeschlossen zu sein.

Ich (26 J., w.) leide seit nunmehr 7 (!!!) Jahren unter einem permanenten Benommenheitsgefühl, daß seit dem Tag an dem es anfing nie mehr richtig weggegangen ist.

Man kann es mit einer Art Besoffenheit vergleichen oder noch eher vielleicht mit dem Tag nach einer durchzechten Nacht.

Ich kann nicht genau sagen wann es anfing, aber ich weiß wohl, daß ich seit Beginn keinen einzigen Tag mehr hatte an dem ich mich "voll zurechnungsfähig" gefühlt hätte.

Ich war zu Beginn der Symptome bei einem Neurologen, der aber nichts weiter gefunden hat. Ich meine, daß er damals eine KT und eine Gerhirnwellenmeßung gemacht hat. Beides war o.k.

Sonst habe ich großartig keine weiteren Ärzte besucht, da ich gehofft habe, daß es genauso schnell wie es gekommen ist vielleicht auch wieder aufhört. Das war ein Irrtum!!!

Jetzt habe ich die "Urschenforschung" wieder aufgegriffen und bin zu einer sehr netten Ärztin für Allgemienmedizin gegangen.

Sie hat festgestellt, was ich eh schon wußte, nämlich daß ich eine Skuliose (Wirbelsäulenverkrümmung) habe, wodurch meine linke Schulter ca. 3 cm höher ist als die rechte.

Jetzt hat Sie mich zu einem Orthopäden überwiesen, wo ich aber erst in 3 Wochen hingehen kann, da ich nächste Woche in Urlaub fahre.

Die ganze Angelegenheit hat für mich bis jetzt nur 2 positive Aspekte gehabt:

1. Ich habe mit dem Rauchen aufgehört (seit 1/2 Jahr), da ich dachte, daß ich vielleicht schon irgendwelche Durchblutungsstörungen oder so im Kopf habe. Der gewünschte Erfolg bleibt allerdings bis dato aus.

2. Ich trinke nur noch sehr, sehr wenig Alkohol. Das war früher zugegebernmaßen anders. Jedes Wochenende ging es auf die Piste und es wurde heftigst gebechert. (Meine Blut- und Leberwerte sind aber absolut in Ordnung).

3. Ich habe mit dem Joggen angefangen und meine Ernährung auf fettarm umgestellt, da ich durch das Nicht-mehr-rauchen leider etwas zugenommen habe.

Alles in Allem lebe ich also gesünder denn jeh, und fühle mich von Tag zu Tag schlechter. Ich habe einen sehr lieben Freund, den ich damit aber nicht belasten will. Wie soll man auch jemandem erklären, daß man seit 7 Jahren mischugge ist?

Nun denke ich viel über diese Situation nach, lese viel darüber und bin zu dem Schluß gekommen, daß normalerweise jedes Symptom eine Ursache haben MUß. Aber kann es denn sein, daß man erst zu 50 Ärzten rennen muß um alles abzuklären? Gibt es nicht eine Möglichkeit in´s Krankenhaus zu gehen wo dann ALLES abgeklärt wird was als Krankheiten in Frage kommt?

Auch wenn es vielleicht da ich inzwischen aufgrund der Situation etwas zynisch geworden bin nicht so klingt so bin ich doch sehr verzweifelt. Ich bin gerade mal 26 Jahre alt und fühle mich in der eigentlichen Blüte meines Lebens wie eine 90-jährige. Die Lebensqualität sinkt von Tag zu Tag, da mein Körper einfach nicht zu wollen scheint, wie ich will.

Wer kennt dieses Gefühl und hat vielleicht Tipps für mich damit umzughen?

Antworten
ATNGE"L564x7


Hallo mir geht es ähnlich wie dir ich fühle mich auch benommen hab schwankschwindel kopfdruck etc.kannst ja mal lesen was ich geschrieben habe.leider findet man bei mir auch nix.es ist bei mir seit einem jahr und das macht einen echt fertig.wenn du willst können wir ja mal mailen

shusiTratlxos


Mir geht es auch schon seit ein paar Monaten so und bei mir fängt es an den füßen an und hört im kopf auf .verschiedenen untersuchuhngen waren alle ok heute habe ich MRT gemacht am kopf und alles war ok.manchmal frag man sich gib es da jemanden der einen helfen kann oder sind wir nur eingebildete kranke und wenn ich das schon von einen (meinen) arzt höre wenn er sagt ----/ich weiss gar nicht wo ich bei ihnen anfangen soll zu suchen/ allso was sagt man da zu .damals hat er es noch nicht mal rausbekommen das ich unter ängste leide und nun denke ich das auch sieses ängste sind ,ängste die durch stress verurscht werden.wir werden sehn und somit drück ich dir beide daumen und auch mir das viele noch tipps geben können .bey bey gabi

JAadet2


Ich bin "froh", daß es noch andere Leute gibt denen es ähnlich geht- auch wenn ich das wirklich keinem wünsche.

Eine Sache erscheint für mich klar: Alles was die lieben Ärzte sich nicht erklären können schieben sie neuerdings auf die Psyche. Ich denke daß rührt daher, daß sie auf zu vielen Kongressen in den USA sind wo ja fast alle Leute zum Psychiater rennen.

Meine Meinung ist folgende: Es gibt nicht einfach nur Symptome ohne IRGENDEINE Erkrankung. Das ist meiner Meinung nach so etwas wie moderner Aberglaube, der von den Ärzten erweckt wurde weil sie einfach zu faul sind sich mit einem Menschen als Ganzes auseinanderzusetzen. Ich habe z.B. zu einem ähnlichem Thema in diesem Forum gelesen, daß ein Mann (oder Junge) ähnliche Symptome hatte, mit denen er ein Jahr lang durch die Gegend gelaufen ist. Dann hat man in irgendeinem Krankenhaus wohl herausgefunden, daß ein toter Zahn, der sich entzündet hatte für diese Symptome verantwortlich war. Die Symptome kamen durch eine Vergiftung, die dadurch wohl entstanden war. Der Mann gab an, daß er daran hätte sterben können. Sein Blutbild war aber wohl normal.

Also bitte: Man kann Glück haben und an einen Arzt geraten, der zufällig gerade das richtige tut und überleben. Oder aber man läuft mit dieser Sache so wie ich einige Jahre herum, um dann- vielleicht- eines Tages tot umzufallen.

Ich weiß echt nicht was man da machen kann. Ich sehe nur die Möglichkeit eines "harmlosen" Selbstversuches, den ich bereits gewagt habe. Ich versuche momentan alle negativen Dinge (wie Alkohol, Zigaretten...) aus meinem Leben zu verbannen. Zudem habe ich mich über verschiedene Vitaminpräparate schlau gemacht und nehme einige davon (z.B. Magnesium, Eisen etc.). Es wird zwar bis jetzt nicht besser. Aber ich sage mir andererseits, daß man eine Sache die man seit Jahren hat wahrscheinlich nicht von heute auf morgen wieder los wird.

Ansonsten will ich noch Yoga oder irgendwas machen. Das werde ích aber wie ich mich kenne wohl nicht lange durchhalten.

Ich kann euch nur eins sagen: Wir dürfen nicht aufgeben. Ich für meinen Teil hoffe immer noch auf ein Wunder, daß mich aus diesem Albtraum herausholt.

Noch eine Frage an euch: W´ßt ihr ob bei einem normalen Blutbild auch eventueller Vitaminmangel untersuch wird?

ABNG/EL56x47


hallo,

vitaminmangel wird da nicht getestet das muß man extra zahlen.im normalfall löst das aber nicht die symptome aus.man ist er müde schlapp.ich hoffe das du einen weg findest der dir hilft

Z&ahnfxeex_z


evtl eine lösung

Hallo zusammen,

ich verfolge dieses Forum schon länger, wollte aber meine Geschichte nicht auch noch dazu schreiben.

Ich hatte ein ähnliches Problem, glaube aber, die Lösung dafür gefunden zu haben (bei mir).

Ab Mitte Dezember 02 bekam ich täglich sehr starke Kopfschmerzen, die ab Januar 03 seltener wurden und erst gegen März abklangen. Inzwischen habe ich sie nur noch sehr selten. Was ich allerdings seit Mitte Dezember auch habe, ist ein Benommenheitsgefühl (also wie betrunken, nur schwankt man nicht), und zwar so stark, dass ich manchmal schon beim gehen dachte, ich kippe gleich um. Außerdem starke Verwirrung, manchmal steh ich auf, gehe 5 Schritte und frage mich dann, wo ich gerade hingehn wollte. Außerdem kapiere ich alles nur sehr langsam. Im Februar hab ich dann mit Ärzten begonnen: Neurologe, Orthopäde (Halswirbelsäule), Internist, Psychtherapie, Allergologe....

Jeder meinte, er hätte was gefunden, aber weder war es je eindeutig, noch haben die Behandlungen etwas gebracht. Außer der Nebenwirkungen bei Sulpirid & Co.

War wegen der Geschichte auch schon 7Wochen arbeitsunfähig, Studium geht den Bach runter, privat sowieso.....einzig Sport war super, konnte joggen gehen wie immer, Krafttraining machen usw.

Ich hatte schon fast aufgegeben. Diese Woche war ich aus ganz anderem Grund bei einem HNO-Arzt. Der hat sich Röntgenaufnahmen meiner Nebenhöhlen angesehen, und gesagt, dass 1. ich keine Stirnhöhlen habe (die aber angeblich unnötig seien), 2. meine Nasenscheidewände abslot krumm sind, 3. meine Kieferhöhlen keine Verbindung zu den Nasenkanälen haben, 4. eine der Kieferhöhlen nur halb so groß wie die andere ist und vor allem 5. in der kleineren Kieferhöhle eine chronische Entzündung schlummert. Deren Größe zeigt an, dass die da schon Monate sitzt. Die Symptome für Nebenhöhlenentzündung sind: Benommenheit, Verwirrung, Abgeschlagenheit, Druckgefühl im Kopf.

Das müsste möglichst bald operiert werden, da so was auf die andere nebenhöhle übergreifen kann -> Hirnhautentzündung -> Gehirnentzündung ->.......

D.h. nächste Woche nach meiner Wirtschaftsassistentenprüfung, die ich wegen meiner Schwierigkeiten hoffentlich mit Ach und Krach bestehen werde, lasse ich mich gleich operieren, alle Höhlen richten und alles Kranke entfernen. Ich habe die Hoffnung hinterher wieder ein normaler Mensch zu sein, die letzten 9 Monate habe ich nicht gelebt.

Ich will jetzt nicht sagen, dass jeder in diesem Forum ne Nebenhöhlenentzündung hat, aber die Überlegung ist es wert.

www. [[http://www.netdoktor.de/krankheiten/fakta/nebenhoehlenentzuendung.htm]]

und [[http://www.netdoktor.de]] find ich generell ne interessante Seite.

Ich wünsche allen hier viel Erfolg bei der weiteren Suche. Nicht aufgeben, macht ALLE Spezialisten durch!

ySounKghomxie


ich(m, 18 jahre) habe diese Symptome auch und zwar schon seit mehr als 10 monaten. Ich fühl mich benommen und mein kopf fühlt sich an wie total kaputt. Irgendwie als ob etwas entzündet wäre. Es ist so ein dumpfer druck, den ganzen tag. Dazu habe ich noch komische sehstörungen. Die körperlichen Untersuchungen verliefen alle negativ.Ct Schädel+ Nebenhöhlen, MRT Schädel und HWS, EEG, VEP, neurologische Untersuchung, Großes Blutbild, Borrellien, ANA, augenärtzliche Untersuchung, HNO-untersuchung, EKG, Sonographie Schilddrüse + Herz. Höchstens Nebenbefunde. Es ist der reinste Horror. Die Ärzte sind ratlos oder schieben es auf die psyche, was ich aber nicht für warscheinlich halte. Ich hab keine Ahnung wie ich die Schule packen soll.@jade:Es gibt eine Klinik in der man alles untersuchen lassen kann, DKD (Deutsche Klinik für Diagnostik) in Wiesbaden, erforfert aber eine Überweisung. Wenn alle Stricke reißen, werde ich mich auch dahin überweisen lassen. Akupunktur werde ich auch noch probieren

Jeadbe2


Hallo Leute,

ich habe leider länger nicht mehr schreiben können, da ich die letzten 2 Wochen in Urlaub war.

Die gewünschte Erholung konnte sich aber bisher noch nicht einstellen, meine Symptome sind leider unverändert.

@ younghomie:

Es tut mir leid, daß auch du unter diesen Symptomen leidest. Mein Leidensweg begann ungefähr in Deinem Alter. Ich würde ja gerne sagen, daß es irgendwann besser wird oder gar von alleine verschwindet- tut es aber leider nicht. Laß dir bloß nicht einreden, daß das irgendwas mit der Psyche zu tun hätte. Damit ist die Sache für die Ärzte nämlich erledigt. Sofern Du keine größeren psyschichen Probleme hast würde ich Dir vielleicht wirklich raten diese Klinik in Wiesbaden aufzusuchen.

Zudem würde ich es an Deiner stelle mal mit Sport veruschen (z.B. Joggen, Schwimmen oder was auch immer Dir Spaß macht). Ich denke, daß es irgendein Ungleichgewicht im Körper ist was zu diesen Symptomen führt. Natürlich kann Streß eine Rolle spielen (ich denke Du stehst gerade kurz vor dem Abi?). Streß ist aber wiederum auch kein psychisches Problem. Du kannst nur versuchen den Streß durch positive Gegenmaßnahmen zu kompensieren. Vielleicht führt das irgendwann zum Erfolg.

Ich leide wie gesagt seit 7 Jahren an dieser Sache und versuche mein Leben nach und nach zu ändern. Ich denke mir eine Sache die mehr oder weniger von heute auf morgen angefangen hat und schon so lange dauert braucht vielleicht auch einige Zeit bis sie wieder verschwindet. Zumindest hoffe ich das.

Kannst Du denn noch den Zeitpunkt bestimmen an dem das alles angefangen hat. Gab es einen Auslöser?

Bis bald,

Gaby

A@ngexl


@Jade2

Bist Du ganz sicher, dass es nichts psychomäßiges sein kann?

Sowas braucht meist sehr, sehr lange, bis es sich aufbaut (bis auf die Symtome, die kommen von heute auf morgen) und noch viel länger bis es wieder weg ist.

Überleg mal: Bist Du wirklich mit allem zufrieden, was so in Deinem Leben läuft?

Ich schreibe dies, weil ich Dein Gefühl kenne.

3 Jahrelang hatte ich stets das Gefühl, als ob sich die Welt vor mir wie hinter einem Schleier verbarg, es war wie träumen am Tag und dazu Schwindel, ein Horror, kann ich echt sagen.

Meine Neurologin verschrieb mir Seroxat, und seitdem lebe ich wieder.

Ich wünsche Euch alles Gute!!

JsaQdem2


@ Angel

Du hast Recht- ich war bis vor kurzem nicht gerade zufrieden mit meinem Leben und bin es noch nicht richtig.

Man muß dazu sagen, daß ich einen sehr stressigen Job habe und hinzu leider noch einen Chef, der alles andere als normal ist (das ist nicht nur meine Meinung, einer meiner Kollegen hat vor kurzem gekündigt, da er den Druck nicht mehr ausgehalten hat und auch krank wurde).

Ich bin gerade dabei mich zu bewerben und habe die Hoffnung, daß es bald klappen könnte mit dem Jobwechsel.

Ich habe mich aufgrund meiner Situatuion besonders mit dem Thema Streß auseinandergesetzt und bin zu folgendem Ergebnis gekommen (ich will hier keinen Vortrag halten, deshalb nur eine kurze Zusammenfassung).

Die heutige Zeit ist insgesamt stressig und der Mensch ist für die Anforderungen, die heute gestellt werden eigentlich gar nicht ausgelegt. (Jetzt bitte nicht lachen es folgen die Höhlenmenschen :-). Das Problem ist, dass früher Bedingungen herrschten in denen der Mensch den Streß direkt abbauen konnte. Will heißen: Der Jäger hat gejagt, was für Ihn Streß bedeutete. Er konnte diesen aber bereits bei der Jagd kompensieren, da er sich zum einen bewegte und zum anderen ein Erfolgserlebnis hatte, wenn er die Beute erlegt hatte. Die Frau hingegen saß in der Höhle und hat die lieben Kinderlein gehütet.

Ich bin nun wirklich keine Emmanze- ich arbeite seitdem ich 18 bin und habe eigentlich auch Freude an der Tätigkeit. Das Problem ist nur, daß man permanent unter irgendwelchem Druck steht. Sei es wie bei "younghomie" die Schule oder bei mir der Job. Ich habe dauernd mit Kunden zu tun und kann nicht einfach weglaufen. Ich kann auch niemanden anschnauzen.

Deshalb fühle ich mich oft den Umständen ausgeliefert. Ich habe das Gefühl, daß nicht ich mein Leben bestimme sondern Andere. Hinzu kommen noch die privaten Verpflichtungen angefangen vom Haushalt über die Beziehung etc.

Das wären jetzt wahrscheinlich genug Gründe um es auf die Psyche zu schieben. Aber damit will ich mich nicht zufrieden geben. Die heutige Zeit ist nun mal so und man muß denke ich versuchen das alles zu kompensieren. Wie das geht? Ich muß leider sagen ich habe keine Ahnung. Ich bin aber hoffentlich auf dem Weg das herauszufinden.

Jetzt sind meine Ausführungen leider doch etwas länger geworden. Sorry :-)

Übrigens, was ist eigentlich Seroxat? Ich gehe heute zum Orthopäden von wegen HWS und so. Vielleicht überweist er mich dann ja auch mal zum Neurologen. Besser wäre es wahrscheinlich.

Na ja, mal sehen. Ich werde auf jeden Fall weiter berichten.

Vielen Dank auf jeden Fall noch mal für den Tipp mit dem Seroxat.

Bis bald.

KmlosucLh8q4


@Jade2

Ich war wegen der gleichen Beschwerden heute beim Orthopäden (hab nämlich noch Nackenschmerzen dazu).

Der hat meine HWS geröngt, abgetastet, gedreht,... Dann hat er versch. Druck- und Massagetechniken ausprobiert, worauf es kurzzeitig besser war. Dann hat er mir 10 Med-Stream-Therapien verschrieben, mit denen ich morgen anfange. Die Ursache wär Verspannungen durch Stress und dadurch leichte Wirbelprobleme. Diese Therapie soll den Effekt einer Unterwassermassage haben. Mal gespannt obs hilft.

Bin 19 und kurz vorm Abi (viel Stress).

Gruß

MRartqin2x7


hallo allemiteinander!

bin durch zufall auf dieses forum gestossen weil ich eben solche symptome (benommenheit, müdigkeit, druck im kopf,...) habe. ich hatte mitte juni ´03 eine nebenhöhlenentzündung. die akuten beschwerden hatten wir dann auch recht schnell im griff. aber seither hatte ich genau die gleichen beschwerden wie die meisten hier. auch ich konnte weiterhin viel moutainbiken gehen, wandern oder joggen. hab letzte woche auch ein CT machen lassen. hab aber erst im oktober den nächsten termin beim HNO und schreib dann auch gleich ob da was rausgekommen ist!

ich wünsche allen noch einen schönen tag

lg martin

cNhestxer


ich bin auch dabei!

Hi an alle,

bin auch gerade zufällig auf dieses Forum gestoßen weil ich wie seit Jahren nach einer Lösung für mein Problem suche.

Wie gesagt es geht mir genauso wie euch also Schwindel, Kopfschmerzen, Ohnmachtsgefühl, müde, usw.

Meine Beschwerden hab ich jetzt ca. 4 Jahre...es fing ganz plötzlich an...war auf einer Feier gerade angekommen und bin einfach ganz plötzlich in Ohnmacht gefallen. Seit dem ist mir ständig schwindelig und habe immer Kopfschmerzen. Ich quäle mich jeden Tag zur Arbeit und schaffe es irgendwie. Sobald ein bißchen länger stehen muß wird mir heiß und es kribbelt in den Beinen und kippe dann oft aus den Latschen wenn ich mich nicht schnell hinsetze. Aber auch im sitzen kommt es oft vor das ich kleine Aussetzer habe, wie als wenn für 2 Sekunden das Gehirn abschaltet.

Ich habe schon im letzten Jahr alle Ärzte durch. Neurologe, HNO, verschiedene Allgemeinärzte, 2 Wochen Krankenhaus mit allen Untersuchungen die ihr auch schon genannt habt...auch CT (2x), Verschiedene Nervenuntersuchungen, HWS-Untersuchung, Herz, Blutbild, Blutdruck usw. Alles ohne Befund!

Dann hab ich echt gedacht ich hab sie nicht alle. Darum bin ich halt doch mal zum Psychologen gegangen und der meinte dann wohl das ich Angstzustände habe und hat mit Medikamente verschrieben. Die mir aber auch nicht geholfen haben. Außer das ich mich noch mehr besoffen gefühlt habe.

Naja jetzt so seit 1 Jahr gehe ich überhaupt nicht mehr vor die Tür. Also nur zur Arbeit und dann schnell nachhause. Meinen Freund nervt das jetzt nach so langer Zeit auch ziemlich. Er muß halt überrall alleine hin. Sei es einkaufen, Familienfeiern oder anderen Sachen. Er sagt es mir zwar nicht aber ich merke das. Ich verstehe ihn da auch völlig. Er hält aber immer zu mir.

Es versteht aber auch irgendwie keiner wie ich mich fühle. Alle denken ich bilde mir das alles ein und ich würde einfach faul sein oder ich hab halt Kreislaufprobleme und das wäre nicht so schlimm. Ich müßte mich nur zusammenreißen und dann würde das schon gehen.

Wie ich aber hier gelesen habe bin ich doch nicht alleine :-)

Wenn man aber eine Entzündung irgendwo hätte müßte man es doch am Blutbild feststellen oder?

Ich hoffe es gibt für mich nochmal ein normales Leben. War bis zum Beginn meiner Krankheit immer Top Fit und immer unterwegs und habe Leistungssport gemacht. Jetzt ist alles vorbei und ich bin ein ganz anderer Mensch geworden.

So denne genug geheult....ich hoffe es gibt für uns alle eine Lösung

Liebe Grüße

Manu

J^adex2


Hallo Leute,

wie ich sehe haben sich noch einige mehr hier eingereiht.

Da ich heute leider nicht viel Zeit habe, ich aber trotzdem gerne von meinem Orthopädenbesuch berichten will hier eine kurze Zusammenfassung:

Der Orthopäde hat einen ausgerenkten Halswirbel wieder eingerenkt. Danach ging es mir abgesehen von starken Schmerzen im Rücken (die ich vorher nicht hatte) bis heute ganz gut.

Seit heute morgen sind die Symptome wieder wie vor der Behandlung.

Ob der Wirbel wieder rausgesprungen ist? Möglich wäre es, da ich eigentlich gar nicht gemerkt habe, daß im Nacken irgendwas nicht stimmen könnte.

Ende Oktober habe ich noch mal einen Termin bei meiner Hausärztin, die mir dann ein Langzeit-Blutdruckmessgerät verpassen will (Termin ist leider erst so spät möglich, da das Gerät wohl vom Kardiologen ausgeliehen wird).

Fazit: Durch das Wirbeleinrenken ging es mir kurzzeitig etwas besser- leider ist dieser Zustand wieder Vergangenheit. Ich glaube also nicht wirklich, daß es daran lag.

Wie gesagt heute leider nur kurz- ich melde mich aber die Tage auf jeden Fall noch mal.

Bis dahin,

Tweety

ygoungxhomie


Hallo zusammen

Bei mir hat alles am 1. Nov 02 angefangen. Ich hatte die letzte Oktoberwoche einen grippalen Infekt. Am Freitag den 1 Nov hatte ich zwar kein Fieber mehr gehabt aber war noch voll erkältet. Trotzdem hab ich mein Körper schon belastet(Fussball), allerdings in der Halle. Am Abend ging ich auf eine Party und trank ordentlich Alkohol. (5 x 0,5 L Bier + ein paar Schlücke Jägermeister). Das war schon recht viel, bin allerdings auch 1,90 Groß und 85 kg schwer. Als ich am nächsten Tag aufgewacht bin, hab ich gemerkt das ich immer noch total "zu" bin. Da der Körper pro Stunde 0,1 Promille abbaut, hätte schon die hälfte wegsein müssen. Gegen Abend habe ich mich immer noch total besoffen gefühlt, sowie am nächsten Morgen(war schon der 3. November. Dann bekam ich noch Schmerzen an den Nebenhöhlen und ich schnäuzte minutenlang Eiter Aus der Nase. Ich bekam dann Durck auf die Nebenhöhlen. Meine Mutter(Ärztin) meinte ich hätte eine Nebenhöhlenentzündung. Wie gesagt ich hatte nach 3 Tagen immernoch Druck im Kopf un Benommenheit. 2 Tage später war ich beim Neurologen, EEG nichts, VEP nichts, Neurologische Untersuchung nichts. Überweisung zum HNO, dort wurde per Ultraschall nichts in den Nebenhöhlen gefunden, ich bekam trozdem Nasenspray, half aber nichts. Ich wechselte die HNO Ärztin, sie fand auch nichts in den NH.

Ich begann nach 2 wochen wieder Fussball zu spielen. Ich fühlte mich dabei total schwindlig und der Druck im Kopf wurde dumpf und Unerträglich. Danach kamen noch nie dagewesene furchtbare Kopfschmerzen. 2 Tage später dan CT (Schädel + Nebenhöhlen), kein Befund der die Beschwerden erklärt. Nach 4 Wochen wurden die Beschwerden besser. ich spielte dummerweise wieder Fussball, in der Kälte,. Der miese Druck im Kopf kam dann auf einmal wieder und zwar in sehr dumpfer Form. Der neurologe verschrieb mir Antidepressiva(Cipramil), ich war sehr skeptisch dem gegenüber, half aber leider auch nichts. In der Schule habe ich leider ein paar Arbeiten deswegen verhauen, denn psychisch ging es mir wegen dem Druck und der Benommenheit immer schlechter. Ich ließ mich von dem täuschen und ließ mir einreden es sei psychisch bedingt und ging in eine psychosomatische Klinik. Dort wurde Mir eine Somatoforme Störung + Depression diagnostiziert (Blutbild war OK). Nach 3 Monaten Aufenthalt wurde es KEIN STÜCK besser. Mittlerweile war es schon Juni. Ich ging also weiter zu Ärzten (Augenarzt schickte mich zum MRT) allerdings ohne Befund. Ein weiterer Neurologe meinte dann wieder es wär psychisch, dies verärgerte mich sehr. Naja ich war dann bis heute noch bei ein paar Ärzten, viele waren ratlos und sagten mir, das sie nicht wüssten was ich hätte. Jetzt werde ich nächsten Mitwoch mit Akupunktur anfangen.

Ich kann diesen ganzen dreck von wegen psyche nicht mehr hören, denn vorher war ich glücklich.

@jade

Es tut mir leid das du schon so lange diese schlimmen Symptome hast. Ich würde alles aber auch alles untersuchen lassen. Kopfdruck+ Benommenheit hat vielleicht 100 Ursachen, das ist das Problem. Ich würde mir nochmal das Blut genau überprüfen lassen, insbesondere tsh + bsg usw, und auf jeden fall mich HNO-Ärztlich Untersuchen lassen. Das mit dem Vitamin B12 Mangel kann auch sein.

Denk an den mit dem toten Zahn im Oberkiefer, den ein forumsmitglied hatte. Die Ärzte können auch was übersehn.

Ich wünsch dir und den anderen noch viel Glück und baldige Genesung

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