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Opipramol gegen Schlafstörungen

yEosefxf hat die Diskussion gestartet


Seit einiger Zeit bekomme ich das AD Opipramol gegen meine Schlafstörungen. Ich habe Durchschlafstörungen und wache nachts öfters auf. Auch wenn ich dann wieder sehr schnell einschlafe, bin ich tagsüber imemr ziemlich müde. Zum Teil liegt das wohl an unruhigen Beinen (Syndrom der periodischen Beinbewegungen und nicht restless legs!), zum teil wohl auch an leichten Depressionen. Zur Förderung des Durchschlafens habe ich nun also das Opipramol bekommen. Bislang nehme ich 50 mg, soll aber aufstocken auf 100.

Allerdings habe ich den Eindruck, dass das Medikament müde macht und das nicht nur Abends, wenn ich es einnehme. Ich habe auch tagsüber das Gefühl tödlicher Müdigkeit. ich weiß, dass es ein leichtes Medikament ist, deshalb dürfte das auch nicht so stark müde machen. Vielleicht ist die Müdigkeit auch keine Nebenwirkung von Opipramol. Aber ich bin misstrauisch und schrecke nun vor der vom Arzt verordneten Dosiserhöhung zurück, schon, um meine Arbeitsfähigkeit zu erhalten. Am liebsten würde ich das zeug absetzen. Bislang habe ich mich unter Einfluss dieses zeugs eher schlecht gefühlt, z.B. hatte ich Herzrasen. Allerdings meinte der Arzt, dies sei nicht auf das Medikament zurück zu führen. Das glaube ich allerdings nicht.

:-( :-(

Kennt sich einer mit diesem Zeug aus? Hat jemand Erfahrungen mit der schlafmedizinischen Verordnung von Antidepressiva? Mir ist das Zeug unheimlich.

Antworten
GQras-THalm


Ich schlafe selber mit Antidepressiva...allerdings nicht regelmässig.

Mich würde interessieren, um wieviel Uhr du es nimmst und wann du morgens aufstehst? Du könntest mal versuchen, es früher zu nehmen -die Müdigkeit ist ja eine Nebenwirkung.

Wenn du sagst, dass es dir schlechter geht damit, würde ich unbedingt nochmal einen Termin beim Arzt machen und nicht erhöhen - das kanns ja auch nicht sein. :-

Es gibt z.B. andere Antidepressiva, die müde machen, die es in Tropfenform gibt - sind einfacher zu dosieren bzw. somit kann man auch viel kleinere Dosierungen einnehmen. Kleinere Dosis = weniger Nebenwirkungen = weniger Müdigkeit.

yMosbefxf


Grasi *:) *:)

ich nehme die 50 mg so gegen 21 - 22 Uhr und stehe gegen 7 Uhr auf. Eigentlich sollte am nächsten Morgen davon nichts mehr zu spüren sein. So ist es aber nicht. Jedenfalls muss ich mich morgens kräftig mich Kaffee aufputschen, um arbeitsfähig zu sein. Aber wenn ich dann Kaffee getrunken habe (eine Tasse), bin ich sehr nervös. Auch merkwürdig. Also ich misstraue dem Zeug total. :-/

G+r3as>-Halxm


:- mmmh...wenn du das Opipramol abends nimmst - bist du dann nachher direkt müde oder merkst du das nicht?

Als ich es genommen habe, habe ich es jeweils schon gegen 18 Uhr genommen - geschlafen hab ich dann aber natürlich erst gegen 22 Uhr. ;-)

vielleicht verändert es auch die Schlafstruktur - ich weiss es nicht. :-

m4axi+20`00


ja früher nehmen so um sechs halb sieben .

dann ging es bei mir und ich würde erstmal bei 50 mg bleiben,

wenn nötig dann erstmal auf 75 aufstocken (halbe tablette )

A`ndreaxD


Hallo,

Antidepressiva werden deshalb bei Schlafstörungen verschrieben, da andere Beruhigungsmittel häufig zu Abhängigkeit führen können.

Wie schon erwähnt wurde, solltest du versuchen, dass Präparat früher zu nehmen... Bei den meisten Patienten ist eine Einnahme 3-4 Stunden vor dem Zubettgehen hilfreich gewesen.

Liebe Grüße

Andrea

y9osmeff


Ich nehme die Tablette gegen 21- 22 Uhr

und gehe gewöhnlich gegen 32 Uhr ins Bett. Ich werde nicht sofort nach der Einnahme müde. Jedenfalls passiert es nicht immer. Also werde ich Euren Tipp mal ausprobieren und die PIlle schon viel früher einwerfen. Vielleicht hilft es. Bericht folgt - morgen.

y,obsexff


Gestern habe ich die Pille

um 20 Uhr eingeworfen. Ich war halb 10 haltlos müde, selbst die munteren Spanier haben mich kaum wachgehalten. Das kann natürlich auch an dem Abend zuvor gelegen haben, als ich den Finaleinzug der Deutschen noch etwas begießen musste. Heute morgen bin ich genauso betäubt wie sonst auch aufgestanden. Es dauert, sei ich Opipramol einnehme, doch ziemlich lange, bis der Nebel verfliegt. :-/ :°(

ASnNdxreaD


Hallo nochmal,

die Umstellung der Einnahmezeit des Opipramols benötigt ein wenig Zeit. Dein Schlafrythmus muss sich erst an die Neueinstellung gewöhnen.

Nimm das Opipramol ruhig eine Zeit weiter um 20 Uhr ein und warte 2-3 Wochen ab. Sollte sich die Symptomatik bis dahin immernoch nicht verändert haben, sprich mit deinem Arzt über einen Präparatswechsel.

Alles Gute!

Andrea

y]oserfxf


Andrea

zunächst einmal vielen Dank, dass Du Dich meiner Sorgen annimmst.

2-3 Wochen sind eine lange Zeit, wenn man bedenkt, dass es nötige Arbeitszeit ist - z.B. für meine Diss. Aber ich habe gegenwärtig das Gefühl, eher konzentrationsschwach und antriebslos zu sein. Ich bin zwar sonst nicht unbedingt übermäßig fleißig, aber zurzeit hänge ich stärker durch als sonst. Eigentlich würde ich das Zeug gerne absetzen. Ich bin nicht überzeugt. Ich nehme es jetzt seit 3-4 Wochen, ohne das sich ein positiver Effekt zeigt. Im Internet las ich, dass das Medikament zu Behandlungsbeginn die Stimmung eher eintrübt. Das entspräche auch meinem Empfinden.

A9n+drecaD


Hallo yoseff,

nichts zu danken, dafür bin ich doch da ;-)

Du schreibst, dass du das Medikament nun 3-4 Wochen nimmst. Für ein Antidepressiva ist das leider noch nicht sehr lange. Antidepressiva brauchen einige Zeit, bis sich die positive Wirkung zeigt.

In der Regel spricht man von 4 Wochen. Es kann aber durchaus sein, dass es bei dir ein wenig länger braucht.

Und wie du richtig gelesen hast, ist eine anfängliche Verschlimmerung der Antriebslosigkeit nicht selten.

Es kann aber natürlich auch sein, dass dir ein anderes Präparat mehr helfen würde. Ich empfehle dir aber, nichts zu überstürzen und die Behandlung mit diesem Präparat vorerst weiterzuführen.

Auch wenn es sich etwas schwierig gestaltet, solltest du noch 3 Wochen abwarten. Sollte sich auch dann noch keine Besserung einstellen, solltest du mit deinem behandelnden Arzt über einen Präparatswechsel sprechen. SSchhlißelich soll es dir besser und nicht schlechter gehen.

Ein kleiner Tipp: Versuch dich (trotz der Antriebslosigkeit) dazu durchzuringen ein wenig Sport zu treiben, falls du dies noch nicht tust. Studien belegen, dass regelmäßiger Ausdauersport, ebenso effektiv wie Antidepressiva sind.

Und die Wirkung zeigt sich im Gegensatz zu den Medikamenten sofort.

Alles Gute!

Andrea

y[osqeff


AndreaD

danke für Deine ausführliche Antwort.

Der Tipp mit dem Sport ist gut. Aber gegenwärtig bin ich zu sehr in Familie und Beruf eingespannt. Alles, was ich derzeit hinkriege, ist vielleicht eine halbe Stunde Fahrradfahren. Ist so etwas schon gemeint?

Weißt Du zufällig, von welcher Frequenz diese Studien gesprochen haben: Wie regelmäßig (1 Mal pro Woche oder mehrmals)?

Ich habe übrigens mal gelesen, dass Wandern antidepressiv wirken soll. In der Tat sorgt zumindest eine ordentliche Bergtour bei mir für gute Stimmung, jedenfalls mache ich das gerne und ich empfinde das als erholsam.

a&gnes


1 Mal pro Woche

bringt´s nicht

5 mal die Woche ein 3o min zügiger Spaziergang hat aber schon einen Effekt (und verlängert Dein leben)

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