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Propofol Horror

t/eard&rop7x7 hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich hatte vor 3 Tagen ne Nasenop. Das aufwachen aus der Vollnarkose war ein Albtraum. Ich leide unter einem generellen Luft-Druckproblem (deswegen wurde ich auch operiert). Als ich aufwachte war alles 10000 Mal schlimmer als vorher, ich hatte Schüttelungen, massive Beklemmungsgefühle in der Brust, das Gefühl als würde mir das halbe Gesicht fehlen. (naja es stimmt auch weil vor 4 Jahren mein Stirnwinkel ausgestemmt wurde) und die Nachtschwestern haben mich förmlich vom Spitalsdach runterzuzerren müssen. Ich habe irgendwie nicht mehr richtig atmen können und hatte einen Überdruck im Körper bis in den Magen hinein. Ich denke das war die schrecklichste Nacht meines Lebens. Hatte die nächsten 2 Tage massive Asthmaanfälle. Ich habe schon so ähnlich auf Medis reagiert die zu Muskelentspannung führen und habe auch gesagt das ich solche ja nicht bekommen soll. Und dann sind die draufgekommen das ich Propofol bekommen habe und das ein starker Muskelrelaxant ist. Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit Propofol gemacht? Dürfen die Ärzte sowas überhaupt hergeben wenn man vorher extra sagt das man keine Muskelrelaxanten verträgt? Ich hatte schon ne OP wo ich das ebenfalls erwähnt habe und die Narkose war super, keine Beschwerden.

Antworten
aUgnexs


Propofol ist ein Sedativum.

tfeardrUop7x7


hallo, danke für deine antwort. was ist ein sedativum? ist das normal das es so eine fatale auswirkung auf die atemfunktion hat? ich hatte schon probleme mit medikamenten dieser gruppe (benzos hatten ähnliche wirkung bei mir) aber das war der pure horror. habe sogar wieder ein asthmaschub und bin mir ziemlich sicher das es davon kommt. fühlt sich grauslich an, atme auch total schwer. wie lange bleibt das zeug denn im blut?

hBoss3egor


ich kam durch eine Magenspiegelung in genuß von Propofol.

Ich habe den "trip" absolut genossen und bin total entspannt aufgewacht.

Vielleicht hast du ein problem mit Narkosemitteln ? Meiner Freundin geht es ähnlich,

sie bekam starke Kreislauchprobleme und Übelkeit danach...

NNinotczhka


Sedativum = Beruhigungsmittel. Es baut sich aber sehr schnell ab.

t"earzd<ropx77


danke Ninotschka, hört sich gut an, bin dauernd am Wasser trinken, denke das es eh schon draussen sein soll nach 3 tagen.

@ hossegor:

ja ich habe ein problem mit downenden medis die zur entspannung führen. ich habe von der klinik eh einen ausdruck bekommen wo propofol und ähnliche mittel aufgelistet sind so das ich sie nicht mehr bekomme. das schlimmste war das einatmen, es war als wäre da schon genug luft bzw als würden mir muskeln fehlen mit denen man einatmen, keine ahnung, war fürchterlich und wohl das schlimmste was ich bis jetzt in einem krankenhaus erlebt habe... andere kriegen es ja auch und haben sowas nicht. {:(

a|gnxes


Du hast wahrscheinlich hyperventiliert

t.ea+rdroTp77


nein, das hab ich ganz sicher nicht. ich habe durch veränderte anatomie eine störung bei der ich über den nasalen weg keine luft abatmen kann. damals vor 1 jahr hat man aber auch gedacht es liegt nicht an der op sondern an einer hyperventilation.

amgnexs


1. hast Du gesagt, Du hättest nicht EINatmen können

2. macht man in der Not den Mund auf

damals vor 1 jahr hat man aber auch gedacht es liegt nicht an der op sondern an einer hyperventilation

sehr gut möglich

t}eardrxop77


ich leide NICHT an hyperventilation sondern an einer druckausgleichstörung weil ich so gut wie keine nasenhaupthöhle habe aufgrund eines op-pfusches und bin deswegen 1,5 jahre invalide. luft kommt rein aber nicht mehr raus. ich habe immer restdruck/restluft in den atmungsorganen wenn ich normal atme. das ist eine anomalie die ich einer radikalen plastischen op verdanke. durch sedierende medikamente wird es eben aus irgendeinem grund noch schlimmer.

t/he-c:avber


Propofol ist kein Muskelrelaxans, sondern ein Hypnotikum (Schlafmittel) für die Narkose, das üblicherweise ein sehr angenehmes Aufwachen macht - Deine Beschwerden klingen auch nicht gerade nach einem Relaxans-Überhang. Zittern kann nach jedem Narkosemittel auftreten, da alle Narkotika dosisabhängig die Temperaturregulation des Körpers beeinträchtigen - vielleicht hat diesmal die OP länger gedauert und Du bist deswegen stärker ausgekühlt.

Ansonsten klingt das eher so, als wärst Du mit der zutamponierten Nase am OP-Ende nicht zurechtgekommen, das macht häufig ein unangenehmes aufwachen. Und eine eventuelle Verschlechterung des Asthmas is weitaus wahrscheinlicher auf die OP als solche zurückzuführen als auf das Propofol.

Grüße

t0eard^ropx77


Ich habe jetzt mit meinem Operateur gesprochen, er meint das ich auf diese Mittel so reagiere wegen meiner aerodynamischen Störung im Körper (wegen Fehlanatomie, beim Ausatmen bleibt bei mir immer eine Restluft/druck im Körper). Ich habe jetzt wieder eine OP (im November) und die müssen mir wieder ein ähnliches Mittel geben weil sie mich ja sonst nicht narkotisieren können. Die OP soll ja jetzt die Fehlanatomie beheben aber ich habe trotzdem Angst vor so einer Reaktion.

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