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Taubheit, Muskelzuckungen, Krämpfe und vieles mehr

d'ukex- hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich hab vor ein paar Wochen schon einmal einen Beitrag wegen meine Problemen geschrieben - mittlerweile sind aber in paar Sachen hinzugekommen, so dass ich hier nochmal meine Leidensgeschichte schildere!

Kurze Zusammenfassung meiner Symptome:

- nächtliche Taubheit in den Unterarmen, Händen und Fingern! (Diagnose beim Neurologen ergab: leichtes Karpaltunnelsyndrom - Therapie: Nachts Schienen tragen!)

- Zuckungen - Überall und jeden Tag! Meisst nur ganz kurz an einer Stelle aber ziemlich schnell! Ist fast schon ein Zittern der jeweiligen Stelle zu beobachten!

- gelegentliche Anfälle von Benommenheit - während denen ich auch Probleme mit meiner Sprache bekomme - sie klingt verwaschen - bis ich mich konzentriere - dann gehts wieder!

- Schmerzen in meinen Gelenken - Fingergelenke, Knie usw. Eigentlich alle Gelenke die es gibt. Die Schmerzen sind immer nur kurz, aber immer an verschiedenen Stellen.

- leichte Muskelkrämpfe - überall, aber vor allem in den Beinen (Waden, Oberschenkel usw) und Armen (Schulterbereich, Unterarme usw). Der Schmerz ist wie ein kurzes Stechen und dann ist wieder gut!

- "Herzpoltern" - passiert mehrmals am Tag, dass mein Herz viel zu starke Schläge von sich gibt. Sind zwei / drei kurze starke Schläge oder Zwischenschläge (was auch immer) kurz hintereinander! Auf jeden Fall ist das nicht normal (denke ich mal)!

- Jeden Morgen nach dem Aufstehen hab Schmerzen im linken Fuss (an der Aussenseite) so dass ich kaum Auftreten kann! Wenn ich dann ein wenig herumlaufe - verschwinden sie mit der Zeit wieder - sind aber jeden Morgen da?!

Nun war ich beim Neurologen, dort wurden meine Arme mittels einem "Stromgerät" untersucht und es kam wie oben bereits erwähnt die Diagnose "leichtes Karpaltunnelsyndrom" heraus! Ausserdem wurde ich für ein MRT überwiesen, bei dem aber "nichts" herauskam! "In meinem Kopf sei soweit alles in Ordnun" hies es . Nun wurde ich vertröstet, dass ich einfach mal "abwarten" soll - ob sich die Symptome voll alleine wieder legen. Hab einen neuen Termin in 3 Monaten.

Nun meine Frage: Auf was weisen meine Symptome hin?! Können sie psychosomatisch sein - oder kann ne Krankheit dahinterstecken, die nicht im MRT sichtbar ist? Natürlich hab ich auch schon gegoogelt und bin auf die schlimmsten Sachen gekommen! Da mach ich mir natürlich Sorgen (ALS, MS)

Zu meiner Person: Bin Raucher (ca. 15 Zigaretten am Tag), trinke regelmässig Alkohol, nehme keine Medikamente und keine Drogen!

Ich hoffe mir kann irgendjemand helfen! Z.b. was für Untersuchungen ich noch veranlassen könnte - um etwas Klarheit in meine Krankengeschichte zu bekommen!

Antworten
dmukex-


kann mir niemand helfen ???

C`la<irMatxin


Hallo duke-,

Deine Symptome können diverse Ursachen haben. Ich schreibe mal das auf, was mir bekannt vorkommt:

nächtliche Taubheit in den Unterarmen, Händen und Fingern!

"Herzpoltern" - passiert mehrmals am Tag, dass mein Herz viel zu starke Schläge von sich gibt.

Das kann auch durch blockierte Wirbel der Brust- oder Halswirbelsäule kommen. Das stellt ein Orthopäde fest. Der kann Dir auch etwas zu Deinen Fußbeschwerden sagen.

.

trinke regelmässig Alkohol,

Zuckungen - Überall und jeden Tag

leichte Muskelkrämpfe - überall

Durch Alkoholgenuss und auch Nervosität kann ein Magnesiummangel bestehen. Wenn man das beim Arzt durch einen Bluttest überprüfen lässt, muss man das selber zahlen. Kostet ca. 9,-€. Zu Magnesiummangel ist auf dieser Website viel zu lesen:

[[http://www.magnesiumhilfe.de/faq.php?q_lang=de]]

.

Zu den anderen Symptomen fällt mir nichts ein. Vielleicht schreibt Dir dazu jemand, der Erfahrung damit hat.

Auf was weisen meine Symptome hin?! Können sie psychosomatisch sein

Insgesamt können Verspannungen hinter diesen Symptomen stecken, z. B. sind blockierte Wirbel auch ein Zeichen für Verspannungen. Diese Verspannungen wiederum können ihre Ursache in der Seele/Psyche haben.

Verspannungen im gesamten Körper kann ein Osteopath feststellen und behandeln. In den Links findest Du eine Beschreibung.

[[http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/lavita/osteopathie-DID1188595969/index.xml]]

[[http://www.osteopathie.de/osteopathie-moeglichkeiten.html]]

Gruß

d|u#ke-


weiss sonst niemand mehr etwas ???

Y<agmuxrr


Könnte es auch vielleicht was Rheumatisches sein? oder wurde das schon ausgeschlossen ???

Hast du Blutbild mal machen lassen ???

Falls das nicht der fall ist rede mal mit deinem HA und frage mal nach...

vielleicht einen Termin mal Beim Internistischen Rheumatologen holen?

Falls das für dich in Frage kommt ...?

LG @:)

d[ukxe-


nene - auf rheuma wurde ich noch nicht getestet! Ein kleine Blutbild wurde mal gemacht - war alles in Ordnung! Würden meine Symptome auf ALS passen?

aPgnexs


Können sie psychosomatisch sein

ja

dxuke-


können gelenkschmerzen und krämpfe auch psychosomatisch sein ???

Y@agmdurr


gelenkschmerzen können auch rheumatisch sein es gibt bis zu 400 verschiedene rheuma krankheiten und es gibt auch welche die nicht im blut vorkommen

Ich habe die diagnose Fibromgalyie(weichteilrheuma) bekommen kommt auch nicht im Blut vor,kannst ja einfach mal im internet googeln rheuma oder fibromgalyie eingeben und nachlesen ob es auf dich treffen könnte und wenn nicht dann weitersuchen denn einen grund wird es mit sicherheit geben Nicht aufgeben!! Alles gute LG

augnxes


Die Diagnose "Fibromyalgie" sprcht ja nun nicht gegen ein psychosomatsices Problem:

Die genauen Ursachen für Fibromyalgie sind immer noch unbekannt. Das Wort: "Fibromyalgie"

Es wirken meist mehrere Faktoren gleichzeitig. Chronischer, schlecht verarbeiter Streß im Berufsleben und im Alltag fördern den Ausbruch genauso wie eingreifende Änderungen im sozialen Leben, wie z.B. der Tod einer nahen Person, sowie physische und psychische Überlastungen können einen Ausbruch fördern. Begünstigend wirken auch starkes Übergewicht, Fehlhaltungen und Bänderschwächen. Fibromyalgie kann aber auch als Folge einer anderen Erkrankung auftreten (z.B. Arthrose) oder Unfalles (HWS-Syndrom, "Schleudertrauma") auftreten.

Das Wort Fibromyalgie setzt sich zusammen aus dem lateinischen Wort "fibra" (=Faser), sowie den drei griechischen Worten "mys" (=Muskel), "algos" (=Schmerz) und "ia" (=Zustand). Es bedeutet also wörtlich übersetzt "Muskelfaserschmerzzustand". Dieses etwas holprige Wort beschreibt die wichtigsten Merkmale dieser Krankheit.

Obwohl für Fibromyalgie oft auch physische Ursachen in Frage kommen, sind besonders oft Menschen betroffen, die an psychisch-emotionellen Ängsten und Spannungszuständen leiden, denn Schmerzen müssen durch psychische Prozesse verarbeitet werden.

Die psychische Grundstimmung ist entscheidend dafür, wie gut die Verarbeitung des Schmerzes erfolgen kann. So tritt Fibromyalgie oft auch auf bei sexuellem Mißbrauch, bei körperlicher Mißhandlung, gemütsmäßiger Vernachlässigung im Kindesalter oder bei anderen posttraumatischen Störungen. In manchen Studien lies sich gar ein Zusammenhang zwischen der Intensität des Traumas und der Stärke der Schmerzen ausmachen.

Ein mögliches Erklärungsmodell könnte also wie folgt aussehen: Durch wiederholt erlittene psychische oder starke physische Traumata kommt es zu einer Hypersensibilisierung verschiedener Sinnesempfindungen, zum Beispiel zu einer geringeren Toleranz für Schmerzen. Das Gehirn muß erheblich mehr Umweltreize verarbeiten und verliert dadurch seine Fähigkeit die Reize richtig zu filtern und zu sortieren. Der Schmerz verselbständigt sich. Etwas salopp übersetzt könnte man von einer Allergie des Nervensystems sprechen. So wie das Immunsystem eines Allergikers zu sensibel auf bestimmte Stoffe reagiert, reagiert das Nervensystem zu sensibel auf bestimmte Sinneseindrücke.

Das Modell hat ein Gegenstück in der Psychologie. Es ist erwiesen, daß wiederholte seelische Verletzungen in der Kindheit oder Jugend die Entwicklung zu einer eigenständigen und selbstbewußten Persönlichkeit stören. Eine wenig gefestigte Person ist aber wiederum erheblich empfindlicher gegenüber neuen psychischen Belastungen.

YYagmu*rr


Die Diagnose "Fibromyalgie" spricht ja nun nicht gegen ein psychosomatsices Problem

:

Also bei mir gibt es kein psychisches Problem!! aber es wird gerne als grund genommen wenn die ärzte keine Lösung wissen heisst es mal schnell sie Haben FMS weil sie Psychisches problem haben!!

Bei mir wurde die Diagnose einfach gestellt ohne Blutbild zumachen oder sonstiges!! Deswegen muss ich mir auch einen neuen Rheumatologen suchen!

Klar bei manchen spielt die Psyche auch eine Rolle aber bei mir Nicht! Ausser das ich es langsam mit der Psyche Kriege durch die schmerzen jeden Tag und von keinem arzt habe ich bis jetzt hilfe oder linderung bekommen Naja....

LG

a3gnexs


Yagmurr, hast Du denn schonmal eine Therapie mit einem Antidepressivum versucht?

Zu den am häufigsten verwandten Medikamenten in der Fibromyalgie-Behandlung zählt Amitriptylin. Amitriptylin wurde zur Behandlung von Depressionen entwickelt.

Die wenigsten Leute mit Fibromyalgie wollen hören, daß es eine starke psychogene Komponente gibt, sonst würden sie sich ja nicht diese Diagnose geben lassen.

YEagm2urr


agnes bei mir wurde gar nichts gemacht der rheuma doc hat weder blutbild oder sonst nochwas gemacht

es war ein gespräch von 15 mın und dann sagte er sie haben FMS

daher denke ich nicht mal das ich FMS habe

Hier im Forum haben mir auch schon leute die damit erfahrung haben gesagt sowas kann nicht sein 15 Min ist ein Witz!

Und wir wurde auch geraten einen anderen arzt aufzusuchen

weil bevor die diagnose FMS gestellt werden kann muss erstmal alles andere ausgeschlossen werden und viele untersuchungen gemacht werden!

Kannst die ja mal gerne meinen Faden (Rheuma?) Durchlesen

LG

ezlse-xnord


@ Duke

Ist schon mal eine Blutuntersuchung gemacht worden?

Eine Schilddrüsenfehlfunktion kann diese Probleme auch auslösen!!

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