» »

Absetzen von Antidepressiva

Sfunshbine_mjonxika hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute! Ich will meine Antidepr. absetzen, da Sie nicht helfen, bringt nur nebenwirkungen .. iich nehm die wegen meiner chr. migräne/spannungskopfschmerz. hat schon jem damit erfahrungen gemacht? Wie läuft so was ab? Wie schlimm ist das für meinen Körper ? Und welche Nebenwirkungen können auftreten?

Bitte helft mir!

glg :°_

Antworten
b/ombxo


Hallo Monika,

ich habe auch die Dinger geschluckt w/ Migräne und Spannungskopfschmerz. Am Anfang hat es geholfen, aber nach einiger Zeit war alles beim Alten... Aber ich habe ziemlich Gewicht zugelegt in der Zeit, weil diese Stimmungsaufheller eben auch den Appetit fördern.

Ich hab es dann irgendwann mal vergessen zu nehmen und habe dann gleich den Schnitt gemacht und komplett aufgehört. Das war nicht so gut. Mir ging es einige Wochen sehr schlecht: Kopfschmerzen, Übelkeit und Depressionen.

Am besten langsam absetzen, also die Dosierung verringern.

Ich nehme jetzt 'nur' noch einen Betablocker am Abend. Dadurch ist meine Migräne wirklich deutlich weniger geworden (früher einmal pro Woche, jetzt einmal pro Monat). Der Spannungskopfschmerz allerdings begleitet mich wieder fast jeden Tag...

Heute muß ich sagen, ich finde es nicht in Ordnung, gegen Kofschmerzen und Migräne mit solchen Medikamenten aufzufahren. Ich habe meinen Neurologen gewechselt, denn der war der Meinung, dass das überhauptnicht gefährlich sei (hahaha...).

Und mit dem Gewicht kämpfe ich noch immer - auch gut 1 1/2 Jahre nach dem Absetzen.

Drücke Dir in jedem Fall die Daumen, dass Du nicht so heftige Entzugserscheinungen haben wirst.

Viele Grüße

bombo

Sridharxta


Antidepressiva können durchaus sinnvoll sein zur Schmerztherapie - vermutlich besser, als sich jedesmal mit tonnenweise Schmerzmittel zuzupumpen...

@ Monika:

Was für einen Wirkstoff nimmst du denn? Bitte mit dem Arzt absprechen und langsam ausschleichen, nicht von heute auf morgen oder in 2-3 Tagen einfach absetzen. Absetzsymptome können, müssen aber nicht auftreten, das Risiko verringert sich erheblich, wenn man langsam absetzt. Sollte man trotzdem Probleme haben, gibts von vielen Wirkstoffen eine flüssige Version - Saft oder Tropfen - mit der man viel besser ausschleichen kann, weil es geringer dosierbar ist.

s}onnenfi1nst;ernxis


Du musst dies mit Deinem Arzt besprechen!!! Antidepr. darf man nich von sich aus absetzen!!!!!!!!!!!:)z

SbunshinNe_emonikxa


Danke für eure schnellen Antworten. Ich nehm SAroten retard 25 mg.

Bei mir war auch so dass die schmerzen anfangs besser waren, aber jetzt ändert sich nichts und ich hab immerhin schon auf 25 mg gesteigert.

Das blödeste daran fand ich als ich dieses zeug bekommen habe, da hat mir kein arzt gesagt dass dieses blöde zeugs so viele nebenwirkungen haben kann/bzw wenn man mal vergisst eine zu nehmen.....huch das waren schlimme tage für mich....schwindel, übelkeit, schmerz......

und nachdem mir die 25 mg verschrieben worden sind, hab ich eine 100 packung genommen, jeden abend 1 . als ich dann keine mehr hatte bin ich zu meinem hausarzt gehen, und der wollte mir einfach nicht glauben, dass ich 25 mg retard nehme. Die hat zu mir gesagt, die sind doch viel zu stark , da hauts dich ja um.........

und ich dachte mir nur,.......wieso sagt mir das denn niemnad.....und wieso hilft das zeug nicht wenn die so stark seien solln.

Aber Saroten is ja besser als Effectin......bei den Nebenwirklungen von Effectin dachte ich ich muss sterben. ich konnte einfach nicht mehr aus dem bett vor lauter übelkeit und schwindel od. was weiß ich was das war. ich glaub ich hatte Effectin 75

ja und jetzt muss ich am 4.sept. wieder nach klagenfurt und dort werd ich mal sagen, dass ich die endgültig absetzen will und die sollen mir dann gefälligst sagen, wie ich das machen muss.

Ich wllte das ja letzens im April schon machen, aber sie sagte mir nur, das hält dein körper nicht aus einfach abzusetzen.....und hat mir eine höhere dosis(25mg) verschrieben und gemeint ich solls nochmal versuchen......und eine höhere Dosis hält mein körper wohl durch ??? ???

glg das ist vl ein leben, ich sags euch........

......wenn man nicht selbst nach antworten sucht....

huch ....

%-|

b;omLbo


Hallo Monika,

genau das ist der Punkt: die meisten Ärzte tun diese Medikamente als 'ganz harmlos' ab. Mein Arzt erzählte mir immer, es gäbe Patienten, die eine vielfache Dosis nehmen würden. Da wäre mein bisschen überhaupt nix! Und so ein Arzt wurde mir auch noch von der Deutschen Kopfschmerz- und Migräne-Gesellschaft als der Spezialist empfohlen.

Du hast in jedem Fall recht, darauf zu bestehen, dass man Dir erklärt, wie Du am schnellsten wieder davon loskommst.

Wünsche Dir alles erdenklich Gute dabei!

bombo

S.unsh7ine_m3onika


ja ich hoffe nur das die ärztin in klagenfurt mir nicht eine noch höhere Dosis verschreiben will, dann komm ich noch schwerer los.

achja und für akut nehm ich Novalgin tropfen, statt aspirin,,,aber die tropfen helfen auch nicht mehr so gut wie am anfag.......ich verzweifle noch....was mach ich wenn schon das starke schmerzmittel nicht mehr hilft........dabei nehm ich es eh nicht oft.

und trotzdem hat sich mein körper irgedwie daran gewöhnt......

blöd e schmerzen....is ja furchtbar. :-/

b ombxo


Liebe Monika,

wenn Deiner Ärztin nichts beseres einfällt, als die Dosis zu erhöhen, ist sie definitiv mit der Sache überfordert.

Dann solltest Du ihr auch sagen, dass das für Dich keine Lösung ist.

Ich nehme mir heute die 'Freiheit' , bei wirklich schlimmen Schmerzen mich in ein verdunkeltes, ruhiges Zimmer zu legen. Nach einigen Stunden ist es dann meist besser. Tripiane haben bei mir auch nichts bewirkt und von zu vielen Schmerzmitteln wir mir dann übel.

Aber man ist schon sehr in seiner Lebensqualität eingeschränkt.

Wie gesagt, mit dem Betablocker habe ich immer die Migräne auf ein für mich akzeptables Minimum reduziert.

Ich wünsche Dir viele schmerzfreie Tage!

bombo

SCunCshineQ_mjonikxa


Danke, wünsch dir auch viele schmerzfreie Tage.

Welche Betablocker hast du genommen/nimmst du?

machst du sonst noch was gegen die schmerzen?

ichmach nämlich so gut wie alles

nur helfen tut s net wirklich .

:-/

S,unshjine_monxika


achja. wenn sogar die ärzte in klagenfurt überfordert sind weiß ich auch nicht wohin.

denn ich muss jedesmal min 2 stunden hinfahren, so weit wie ich weg wohne und bei uns gibts auch keine lösung.

tCheN-c}aAvexr


25mg Saroten sind in der Tat ziemlich wenig, das hilft selten - so ab 50 - 75mg sind oft gute Effekte bei Spannungskopfschmerz zu erwarten. Also entweder erhöhen oder absetzen - was bei 25mg nicht allzu schwierig sein dürfte: Eine Abhängigkeit im eigentlichen Sinn macht Saroten nicht, Absetzsymptome wie Schlaflosigkeit oder Unruhe sind nach 1 - 2 Wochen in der Regel gegessen.

Grüße

S(uns7hinef_mo*niDkxa


ach gut...dann war es wohl das effectin 75mg das was mir solche probleme gemacht hat.

b7omb%o


Liebe Monika,

ich nehme Dociton 80mg, eine Tablette am Abend. Gem. Beschreibung ist dies extra auch für Migräne/ Kopfschmerzpatienten.

Und Schädelweh sonst? Thomapyrin ab und an. Ist zwar nicht so klasse, aber ab und zu möchte ich auch mal schmerzfrei sein. Ich versuche dazu, möglichst 8 Stunden pro Nacht zu schafen, wenig Alkohol und ich rauche nicht. Auch nehme ich seit über 10 Jahren keine Pille mehr, dadurch war es noch schlimmer. Homöopatisch unterstütze ich mit Belladonna. Und einmal p. Monat lasse ich noch Akkupunktur machen.

So ist es jetzt mal erträglich. Aber in den letzten Jahren habe ich auch alles durch verschiedene Neurologen kontrollieren lassen, inkl. Kopf CT und Ultraschall, sowie Messung der Hirnströme.

Habe es auch mit Entspannungspraktiken versucht, Krankengymnastik und Massagen. Der übliche Leidensweg also.

Doch in jedem Fall kann ich Dir nur raten, von den Psychopharmaka wegzukommen. Das kann wirklich ein Teufelskreis werden.

Viele Grüße

bombo

cjindelrellIa19x83


Hallo,

auch ich war ein Spannungskopfschmerz-Patient. Ich kann gar nicht sagen, wo und was ich alles probiert habe, als ich an einen Schmerztherapeuten kam. Von ihm bekam ich damals Amytriptylin mit einer geringen Anfangsdosis..... ich glaube es waren 10 mg. Dann wurde ich sehr engmaschig zu ihm bestellt und langsam die Dosis bis auf eine Erhaltungsdosis von 75 mg gesteigert - meine Kopfschmerzen waren verschwunden. :)z Nebenwirkungen waren natürlich Gewichtszunahme. Nach einem Jahr Schmerzfreiheit war das Schmerzgedächtnis gelöscht und meine Dosis wurde wieder langsam runtergesetzt. Die dazugewonnen Kilos habe ich auch wieder verloren ;-D...... Ein Leben mal ohne den täglichen Druck permanent von morgens bis abends ist einfach wunderbar. Heute bekomme ich auch noch ab und an Kopfschmerzen, aber sie sind nicht mehr mein täglicher Begleiter. :|N

Wünsche Euch alles Gute *:) *:) *:) *:)

Saunshaine_mxonika


wow,ich will auch meine schmerzen wegbekommen und nicht täglich tabletten essen müssen, bin ja schließlich erst 17 und hab seit 5 jahr, mitlerweile schon chronische schmerzen...ja und das beeinträchtigt einen schon total muss ich sagen....

:)z

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH