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Nervenwasser entnehmen

ShoRjafb'ohne hat die Diskussion gestartet


Hallo, seit Februar dieses Jahr habe ich auf dem rechten Auge einen "Gesichtsfeldausfall"? Nun habe ich seit dem schon mehrere Untersuchungen mitgemacht angefangen von der Angiographie, Diabetis, CT, MAT alles mögliche ...ohne irgendwelche Ergebnise...So ziemlich alles also mit Nadeln und Spritzen ... da ich eine absolute Nadelphobie habe und eigentlich regelmässig schon alleine vom Anblick im Arztzimmerchen teilweise das Bewusstsein verliere oder regelrechte Panikattacken bekomme habe ich jetzt absolute Panik vor der nächsten Untersuchung dieses sogenannte "Nervenwasser entnehmen"

Ich habe schon einiges (es ist immer das gleiche und vor allem nichts beruhigendes) gegoogelt, aber ich wäre froh wenn mir irgendjemand der schon Erfahrungen damit gemacht hat, etwas ja persönlicher nicht so fachbestimmt erklären könnte "wie schlimm" es für mich wird :=o

Im geheimen hoff ich ja das ich wieder das Bewusstsein verliere und gar nichts mitbekomme ...

LG

Antworten
Sdoul&flyx09


Soweit ich weiß..ist es nichts schlimmes keine sorge:)

Hab es selber noch nicht gemacht aber ich hab gelesen..das du das ganze nicht mitbekommst...bzw das kannse machen die hinter deinem Rücken...und den Einstich merkst du so gut wie gar nicht...Aber du kannst dich ja da mit deinem Arzt in Verbindung setzen..der wird dir schon sagen was los ist:)

r/ömer7ixn


Sojabohne

Hab das auch schon machen lassen müssen und hatte ziemliche Angst davor. Jeder Arzt hat da so seine eigene Methode, bei manchen muss man liegen, aber meistens ist es wohl so wie bei mir - dass man sitzt, sich in einem bestimmten Winkel nach vorn beugt und der Arzt fühlt am Ende der Wirbelsäule nach dem richtigen Punkt, wo er dann einsticht. Der Einstich selbst war erträglich - mir wurde gesagt, ich muss bei aller Angst möglichst gut entspannen, dann tut es danach weniger weh. Hat auch geklappt, musste danach einige Stunden liegen und reichlich trinken.

Mir ging nach dem Einstich ein leicht schmerzhaftes (erträgliches) Gefühl durch Wirbelsäule und Becken, aber nach ein paar Stunden war es dann wirklich weg.

Aber ich habe auch schon von anderen Erfahrungen gehört ... Lass dich nicht verrückt machen, es ist erträglich und es wichtig zur Diagnose-Findung.

Ich lag danach 4 Wochen stationär, bekam täglich den Tropf dran wegen einer schweren Borreliose und das war bei meiner Abneigung gegen Nadeln schlimmer als die Nervenwasserentnahme - die hab ich wenigstens nicht gesehen, weil ja alles hinter mir passiert ist .... ;-)

Das war letzten Dezember und mit viel Überredungskunst durfte ich genau Heiligabend nach Hause. :-|

Ich drück dir die Daumen, dass es nicht so schlimm wird ... @:)

MFi-Ro]Li


Hallo Sojabohne,

ich habe es schon erlebt und kann dir folgendes berichten.

Die Entnahme ist nicht schlimm, tut etwa so weh wie Blutentnahme aus dem Arm. Du siehst aber nichts, weil das ganze ja an deinem Rücken passiert.

Gravierender können die Nachwirkungen sein. Ich hatte an den folgenden drei Tage einen gigantischen Migräneanfall, also Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit, Kreislaufprobleme und alles was dazu gehört.

Ursache ist wohl der Unterdruck, der durch die Entnahme im Gehirn entsteht. Da sich das Einstichloch nicht sofort wieder verschließt, kann auch am nächsten Tag noch Nervenwasser "auslaufen". Das verschlimmert das Problem. Darum ist eines ganz wichtig: LIEGENBLEIBEN! Wer drei Tage konsequent liegen bleibt, kann sich einiges ersparen.

Noch zu deinem Trost: Nicht jeder leidet so.

Viel Glück.

d/enDaben


die kopfschmerzen haben was mit dem Flüssigkeitsmangel zu tun, der bei Entnahme entsteht, da natürlich viel weniger Liquor im Spinalraum kreist, als Blut im Körper. Eine gewisse Menge wird ja aber trotzdem benötigt für die unterschiedlichen Untersuchungen, und das fehlt in diesem Bereich viel stärker als z.b. eine Kanüle mit Blut. Und es dauert natürlich viel länger, dieses besondere Wasser nachzubilden(eben drei Tage).

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