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Benommenheit, Schwindel, Panik: Atlas?

M2ax&xaxm hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Mein Name ist Max, ich bin 32 Jahre jung und mache grad (wieder) eine schwierige Zeit durch...

Mit 16 war ich das erste Mal mit einer Panikattacke bei einem Internisten, der aber nichts feststellen konnte. Seitdem begleiten mich unzählige Symptome. Mal ist ein halbes Jahr nix, dann kommt's wieder dicke.

Seit einigen Tagen treten bei mir immer wieder folgende Dinge auf:

- Benommenheit

- auf Wolken gehen

- "komisches Gefühl" am Kopf (wie, wenn er eingeschlafen wäre, aber nicht so heftig)

- Schwäche, Antriebslosigkeit, Müdigkeit (kann dann aber nicht schlafen)

- heißer Kopf und rote Backen

- kalte Hände und Füße

- "komisch sehen" - aber wirklich nur minimal anders als sonst

- Ohrensausen

wenn dann die Panik kommt, fügt sich hinzu:

- Herzrasen

- Übelkeit

- trockener Mund

- Zittern

Ich bin meistens sehr verspannt und mir wurde bei meiner letzen Gesundenuntersuchung (die doch schon wieder 6 Jahre her ist) auch mitgeteilt, dass ich eine Verschiebung im Lendenbereich hab und auch meine HWS nicht optimal gestellt ist. Es ist aber nicht so, dass ich unerträgliche Rückenschmerzen, Kopfschmerzen o.ä. habe... Nur wenn ich mich "biege", dann merke ich schon, dass es einige Stellen gibt, die ganz schön schmerzhaft sind.

Leider zähl ich mich zu jenen Hypochondern, die viel zuviel Angst haben zum Arzt zu gehen.

Ich weiß, dass ich das wohl nicht vermeiden kann, wenn sich die Symptome nicht bessern... Aber im Augenblick hab ich echt Panik, eine ganz schlimme Krankheit zu haben.

Es ist auch so, dass ich im Augenblick einige Dinge in meinem Leben habe, die mit psychisch Stress verursachen - das lass ich aber nicht an mich ran. Ich merke, dass mich diese Dinge beschäftigen, aber ich habe für vieles im Moment einfach nicht die Kraft, um es in die Hand zu nehmen. Ein Teufelskreislauf...

Nun habe ich in diesem Forum gesehen, dass diese Symptome auch von der HWS kommen können. Kann mir das jemand bestätigen? Was soll ich tun? Im Augenblick geht es mir am besten, wenn ich daheim auf der Couch sitze/liege - alles andere strengt mich zu sehr an und versetzt mich sofort in Panik.

Ich bin echt verzweifelt.

Danke für's "zuhören".

Max

Antworten
snodaxh


Hallo,

90% Deiner Symptome hab ich auch:

- Benommenheit

- auf Wolken gehen

- "komisches Gefühl" am Kopf (wie, wenn er eingeschlafen wäre, aber nicht so heftig)

- Schwäche, Antriebslosigkeit, Müdigkeit (kann dann aber nicht schlafen)

- "komisch sehen" - aber wirklich nur minimal anders als sonst

- Ohrensausen

- Durchfall

wenn dann die Panik kommt, fügt sich hinzu:

- Herzrasen

- trockener Mund

- Zittern

Ich war diesbezüglich vor einem knappen halben Jahr schon beim Arzt und habe alles mögliche untersuchen lassen. (Blut, HNO, etc.) Damals wurde nix gefunden und es wurde auf den Stress in der Arbeit geschoben. Ähnlich eines Burnout Syndroms. Bin dann diesbezüglich gleich in Therapie gegangen.

So nach und nach wurden die Symptome schwächer. Richtig weg waren sie nie. Die Therapie hat bei mir beim Stress/Angst-Abbau geholfen. Bin dadurch ein wenig ruhiger geworden.

Aber seit einer Woche habe ich wieder alle meine Symptome vertärkt, so dass ich gestern wieder zum Arzt bin. Diesmal wurde meine HWS in verschiedenen Winkeln geröngt und dabei festgestellt das der Atlaswirbel nach links verschoben ist.

Hab dann diese Seite hier gefunden, wo genau auch meine Symptome drin stehen:

[[http://www.atlantotec.com/?gclid=CJ2C6pnZhZYCFRLEugodakUlFQ]]

Werde jetzt einen Chiropraktiker suchen, der die Atlas-Therapie beherscht und hoffe dadurch Besserung. Diese Nacht konnte ich auch wieder mal nicht schlafen. Ist ein irres seltsames Gefühl im Kopf.

Ich empfehle Dir, zu einem Arzt zu gehen, der auch gleich röntgen kann mit dem Hinweis auf den ersten Wirbel (Atlas). Vielleicht ist es das selbe bei Dir.

CYonnxy196x7


Hallo!

Ich bin 41w, Rollstuhlfahrerin (spastisch gelähmt) ... wer dieses "Beschwerdebild" kennt, weiß eigentlich, daß Haltungsschäden vorprogrammiert sind. Vor knapp 5 Jahren begannen diese "seltsamen" Symptome. Ich dachte oft, ich hätte was mit dem Herzen ... Angina Pectoris oder sowas. Jedenfalls hatte ich "Herzschmerzen" ... und jedemenge Extrasystolen .... Sämtliche Untersuchungen ergaben aber nix. Irgentwann bekam ich so ein "komischen" Schwindel, als ob man mit dem Fahrstuhl schnell abwärts fährt. Mein Hausarzt, der damals schon immer sagte, das kommt vom Rücken, rengte mich ein ... und der Schwindel war weg. Nach einer gewissen Pause, bekam ich Sehstörungen .... damals habe ich mehrere Augenärzte besucht und sogar ein MRT wurde gemacht ... alles ohne Befund. Damals hatte ich heftig Angst, etwas könnte nicht stimmen, was die Ärzte nicht finden. Irgentwann hatte ein guter Optiker, meine Augen "getestet", und meine leichte Weitsichtigkeit und sogar die leicht ungleich Achse ausgeglichen. Es schien perfekt ... bis auf einige Tage, wo das nicht so gut war.

Dieses Jahr habe ich es heftigst, aber gerade deshalb bin ich mir nun ganz sicher, das die "Misere" in der Wirbelsäule liegt. Vor drei Monaten, bin ich Sonntags zum Notdienst, ich hatte Atemnot, mir war übel,zittrig. Nach einem wieder mal perfekten EKG, sagte mir der Arzt, ob ich schon mal dran gedacht habe, das das alles von der Wirbelsäule kommen könnte. Und wieder mal: Diese heftigsten Symptome, und es soll "nur" der Rücken sein. Bei der KG wo ich damals noch war, gab man mich von der Neurologie weiter zur Orthopädie, wo man an meiner Wirbelsäule, die einzelnen Wirbel behandelte. Ich reagierte, in dem mir danach Hände und Arme einschliefen und mir das wie Stromschläge durch den Körper ging. Irgentwann ging ich zurück zu der Praxis, wo ich vor Jahren war. Hier wußte ich zumindest, das der gute Mann wirklich eine "Kurifee" ist, sowohl auf Neurologischer Basis als auch auf Chiropraktischen Gebiet. Zunächst, sagte ich nichts über meine Beschwerden. Er behandelte mich auf neurologischer Basis, und das war gut so. Meine Beschwerden lagen nun in der HWS ich konnte nicht mehr lange, in meinem E-Rolli unterwegs sein, es drückte der ganze Schädel, die Sehstörungen wurden heftiger den je, verschwommen, Schleier auf eijnem Auge ..und dann dieser Druck auf den Augen. Ich nahm mir ein Herz und sprach mit meinem Therapeuten. Er schaute sich mein Rücken an und die HWS. Der erste Wirbel war verschoben. "Sanft" machte er sich nun daran. Das erste Resultat war nicht so prickelnd. Nächsten Tag sah ich als ob ich betrunken oder eine Gehirnerschütterung hatte. Das ist nun ein paar Wochen her ..... Seitdem beläuft sich die Behandlung viel auf mein Rücken. Und ich merke eine Veränderung, hatte ich Anfangs kribbeln im Gesicht und im Auge und heftigst verschwommendes Sehen, gehts jetzt besser ... der Druck ist fast ganz weg. Die Phasen des "guten Sehens" wird mehrf. Das Rauschen im Ohr ist auch nicht mehr so heftig.

syodah


Ich war eben bei einem guten Chiropraktiker, welcher auch Oesteopatie macht. Er hat meinen Rücken behandelt und ein paar Blockaden gelöst. Jedoch nicht direkt am ersten Wirbel. Das macht man wohl nicht mehr, aus der Gefahr heraus, dass man Hirnhautbluten bekommt.

Heute morgen waren die Symptome nur leicht zu spüren. Jetzt jedoch ist es echt übel. Mein Herz rast schnell und laut und mir ist Schwindelig. Ich kann mich kaum konzentrieren. Der Blutdruck ist 120/70 mit Oberarmmanschette gemessen. Aber es fühlt sich so an, als wenn der Blutdruck zu hoch wär. Was die HWS alles macht. Man man man... ich hoffe es geht wieder bald weg. Auf gute Besserung!!!

CIonnyx1967


Ich kanns absolut nachfühlen ... es ist fies, wenn man sagt, daß man besser eine "Benennbare" Krankheit haben kann, aber manchmal ist es so. Mein KG war beim ersten Wirbel bei, danach wars noch heftiger mi dem Sehen. Trotzdem vertrau ich ihm. Im moment scheint es mir auch echt so, als ob sich sämtliche Blockaden bemerkbar machen. Wieder diese Luftnot, Druck auf der Brust .... die Augen sind nicht mehr soooo heftig, ich lass mich auch nicht mehr unterkriegen, weil ich nach den vielen Jahren weiß, das die Wirbelsäule mit den verschiedenen Bereichen schuld ist

cui conny

Mfe)ipc]exe


Hallo liebe Forenmitglieder

Ich leide seit gut 3 Jahren auch unter vielen der bereits von euch beschriebenen Symptome:

konstanter, leichter Schwindel, permanente leichte Spannungskopfschmerzen, Benommenheit, Gefühl von "Watte" im Kopf, Müdigkeit, immer wieder Ansätze von Panikattacken. Die Symptome nehmen deutlich zu in stressigen Situationen, zwischenzeitlich muss ich vor wichtigen Terminen (z.B. Präsentation an einer Sitzung) bereits Betablocker nehmen, damit ich nicht komplett durch den Wind bin (Schweissausbrüche, Herzrasen, Blackout, alles schon erlebt. Das ist verständlicherweise nicht sehr angenehm vor den versammelten Bürokollegen).

Ich habe teilweise auch echt Mühe unter vielen Menschen zu sein, fühle mich unwohl und unsicher. Dann wieder ist das kein Problem, je nach Tagesform. Die oben beschriebenen Grundbeschwerden sind aber immer da.

Seit ca. einem Jahr bin ich auch konstant schmerzhaft verspannt im Nacken- und Schulterbereich. Ich weiss nicht ob dies eher Ursache für gewisse meiner Beschwerden ist oder eine Folge der dauernden Anspannung und Unsicherheit, jedenfalls leide ich momentan an dieser Verspannung fast am meisten.

Zusätzlich habe ich das Gefühl, in den letzten Jahren viel vergesslicher geworden zu sein (und es soll mir jetzt keiner mit Altersdemenz kommen, ich bin schliesslich erst 34... ;-), spüre oft eine innere Unruhe und habe Mühe mich auf etwas zu konzentrieren.

Ich ging zuerst zu meinem Hausarzt, der fand nichts und half mir nicht wirklich weiter. Danach besuchte ich ca. 8 mal einen Chiro, das half auch nicht wirklich, dieser empfahl mir dann zum Neurologen zu gehen.

Neurologische Untersuchungen (EEG, MRI) haben keinen Befund ergeben, die "Diagnose" des Neurologen war eine vegetative Dystonie (was ja so ziemlich alles umfasst wofür keine genaue Ursache gefunden wird).

Nun gehe ich regelmässig in die Massage, was zwar entspannend ist, leider aber auch nicht gegen die Symptome wirkt.

Soweit ich bisher gelesen habe, können fast alle dieser Symptome sowohl psychosomatisch als auch z.B. durch Wirbelblockaden oder ähnliches verursacht werden. Ich weiss einfach im Moment überhaupt nicht wo ansetzen und habe gleichzeitig auch Angst weil ich bis heute nicht weiss was die Ursache ist. Diese Angst und das ständige Achten auf die Symptome starten natürlich auch einen Teufelskreis, das ist mir durchaus bewusst (aber ich weiss nicht wie ich diesen durchbrechen kann, die Symptome SIND ja immer da, da ist es schwierig sie zu ignorieren). Deshalb bin ich froh um Erfahrungsberichte von euch.

@ Sodah:

über die Atlantotec-Methode habe ich auch schon gelesen, ich bin sehr gespannt auf deinen Bericht!

Vielleicht hat jemand von euch noch weitere Tipps und Ratschläge aus eigener Erfahrung?

sbodah


Hi Meicee,

immer wieder erstaunlich wieviel Menschen an den selben Symptomen leiden und eigentlich nicht wirklich krank dabei sind. Jedenfalls gibts dafür keinen richtigen Namen und auch die Therapie und Behandlungsmethoden sind immer unterschiedlich.

Also, ich hatte ja jetzt mal das "Glück" gehabt, dass bei mir der Atlaswirbel eine evtl. Ursache für die Symptome ist. Aber Es ist ja auch ein Teufelskreis. Das Herzrasen kommt mehr durch die Angst vor dem Schwindel. Dann kommt noch Angst vor der Angst dazu. (Also Angst vor dem Herzrasen) Welches dann wiederum Durchfall hervorruft, weil ja das Andrenalin nicht nur das Herz stärker und schneller schlagen läßt, sondern auch den Darm beschleunigt. Das wiederum läßt mich einige Kg verlieren und wichtige Stoffe ausscheiden, so dass ich dann richtig matt bin. Und das Herzrasen bzw. dieser nervige kräftige Schlag, läßt mich Nachts nicht schlafen, so dass ich davon noch mehr platt bin.

Daher besuche ich jetzt seit einigen Monaten aller 2 Wochen einen Therapeuten, der mir so nach und nach die Ängste nimmt. Am Schluss bleibt dann der Schwindel übrig, welcher durch verschiedene Therapien beseitgt wird.

Als erstes hatte ich am Mittwoch einen Chiropraktiker, welcher die unteren Wirbel nach und nach einrenkte, so dass mein Rücken richtig entspannt war. Das Krachen im Rücken hat mich zwar bei der Therapie richtig erschrocken, aber es tat nicht wirklich weh. Gegen abend hatte ich dann Shiatsu (Druckpunkt massage) und abschliessend eine Moxibustion

([[http://de.wikipedia.org/wiki/Moxibustion)]]. Ich war dann richtig gut entspannt und endlich konnte ich schlafen. Ich hab dann gleich 12 Stunden durchgepennt. Am nächsten Tag war auch kaum Schwindel zu spüren und mein Herzrasen war weg. Ich hab dann trotzdessen mal rumtelefoniert wegen Atlas-Therapie und Atlas-Profilaxe. Ist halt ein bissi teuer, aber ich will endlich symptomfrei werden. Ich muss mir dann mal einen Termin holen und werde dann mal schauen, obs hilft.

Also noch ein kleiner Tipp, wenn das Herzrasen bzw. starke Herzschlagen einsetzt, ist das "nur" Adrenalin, was da so rumfliesst. Das ist irgendwann auch mal alle. Also hört der Kram von ganz alleine auf. Musst nicht unbedingt Betablocker nehmen. Ich hab zwar auch immer welche parat, aber bisher hab ich's ohne überlebt. Man kann schnell davon psychisch abhängig werden. Das heißt Dein Herz schlägt dann öfters mal stärker, wenn's unangenehme Situationen gibt. Um davon los zu kommen, einfach einmal die Situation durchstehen. Am Ende gewinnst Du mit stärkeren Nerven. "Was dich nicht umbringt, macht dich stärker!" Leichter gesagt als getan, ich bin auch immer extrem gestresst und genervt, wenns losgeht. Aber ich habe jetzt schon mehrfach die Erfahrung gemacht, dass es alleine aufhört und dadurch ist die Dauer extrem zurückgegangen. Anfangs 6-8 Stunden, jetzt 2-3 Stunden. Das härtet ab und man bekommt dickeres Fell gegen sowas.

1}Danixel1


hallo Leute!!

Ich bin erstmal zufrieden das ich nicht der einzige bin mit diesen Problemen.

Seit etwa 1 jahr plage ich mich mit permanentem Schwindel und Panikattacken.

Ich bin 35 Jahre(m) und leide unter anderem auch mit sprunghaftem anstieg des Pulses so das ich das Gefühl habe ersticken zu müssen. Diese Attacken dauern meisst 2-30 Min an und gehen alleine wieder weg.

Das erste mal bin ich in die Klinik gegangen(Notaufnahme) weil ich meine Rechte Gesichtshälfte nicht verspürte dieses Gefühl ging bis in den rechten Arm.Die Ärzte machten eine MRT wegen Verdacht auf Zerebale Ischämie(Schlaganfall) oder TIA .Nichts von dem wurde bestäigt.

Man überwies mich zur Orthopädie doch nach mehreren Behandlungen (Massage und Gymnastik) wurde es nicht besser.Im Gegenteil es wurde schlimmer,denn seit der letzten Massage habe ich das Gefühl das am Gaumen speziel im Bereich des Zäpfchen etwas ist.Ich weiss nur eines das ich langsam nicht weiter weiss.

Besonders schlimm istes wenn ich meine Unterkiefer bewege dann könnte ich die Wände hoch gehen .Besuche beim Kieferorthopäden ergaben nichts.

Zeitweise habe ich auch mal keine Schmerzen oder Symptome.

Nun endlich wurde ich an die Neurologie überwiesen wo die befunde noch ausstehen,aber selbst in einem Vorabgespräch versicherte mir der Neurologe das mit meinen Nerven alles in Ordnung ist.

Langsam bin ich am verzweifeln den zeitweise habe ich das Gefühl das ich Stromstösse bekomme .Alles scheint zu Schmerzen sofern ich den Kopf rehe oder etwas anderes mache.HWS Syndrom ausgeschlossen (Röntgen und CT Bilder) ergaben nichts.

Mann Leute gebt mir mal nen Tip was ich noch machen kann um endlich wieder vernünftig Leben zu können.

Oder vielleicht kennt jemand das auch das es manchmal zu Blitzen scheint wenn man den Kopf bewegt.Echt Übelst!!

Der Neurologe riet mir mal nen Augen Arzt auf zu suchen,da dieser die Vermuntung hat das es sich hierbei um eine Photosensiebilitätsstörung (Lichtempfindlichkeit)handelt,da die Symptome nur am Tage und nicht Nachts auftretten.Seither schlafe ich am Tage und lebe in der Nacht was echt nicht lustig ist.

Falls jemand weiss um was es sich hier handelt oder was die Krankheit istBITTE MELDET ES!! Ich bin echt am Ende.

Manche Symptome tretten besonders auf wenn ih mich ärgere oder aufgeregt bin so das mei Hals und umliegende Körperregionen voll verspannen also ich meine meine Schultern.

Danke falls jemand helfen kann!!!

M8eMicexe


Zuerst mal finde ich es super, mich mal mit Menschen austauschen zu können, welche ähnliche oder gleiche Erfahrungen gemacht haben. Erfahrungsgemäss versucht nämlich das Umfeld zwar schon einen zu verstehen, aber es ist halt schwierig weil dieses Krankheitsbild so diffus ist, viele verschiedene Symptome aufweisen kann und keinen eindeutigen Namen hat. Jedenfalls vielen Dank schon mal für eure Antworten.

Sodah, du hast mehrere sehr wichtige Punkte erwähnt: ich glaube ebenfalls, dass bei uns allen das Thema Angst eine ganz wichtige Rolle spielt und somit auch als erstes angegangen werden muss. Ich habe jedenfalls auch die Erfahrung gemacht, dass ich mich ganz bewusst bestimmten "Angst-Situationen" stellen muss. Das dümmste was man in solchen Situationen tun kann sind Vermeidungshandlungen, auch wenn es vieleicht oft im Moment einfacher wäre. Ich bin ziemlich sicher, dass ganz viele der beschriebenen körperlichen Symptome im Grunde genommen mit dieser Angst bzw. dem durch die Angst verursachten Stress zu tun haben.

Die Betablocker nehme ich übrigens nur in absoluten Ausnahmefällen (eben z.B. wichtige Präsentationen o.ä.) und ich möchte mir diese auch gar nicht angewöhnen.

Ich habe mir vor zwei Tagen ein Buch gekauft, welches mir bereits beim kurzen Durchblättern die Augen in vielen Punkten geöffnet hat. Es heisst "Angst, Panik und Phobien - Ein Selbsthilfeprogramm" (ISBN 1Die3: 978-3-456-84404-6). Es enthält einerseits gut verständliche Beschreibungen verschiedener Angststörungen, andererseits verschiedene Strategien gegen diese (negative Denkmuster überwinden, Entspannungspraktiken etc.). Ich werde das Buch nun mal in Ruhe durcharbeiten (mit Lesen allein ist es bei diesem Buch längst nicht getan, es enthält Übungen, welche unter Umständen x mal wiederholt werden müssen). Vielleicht hilft dieses Buch ja jemandem von euch auch, gewisse Dinge zu erkennen oder besser zu verstehen. Es beschreibt z.B. sehr schön, wie Menschen mit Angststörungen oft zu einer übertriebenen körperlichen Selbstbeobachtung neigen und eben oft auch (teilweise unbegründete) Ängste vor Krankheiten haben. Auf mich trifft dies jedenfalls ziemlich zu und ohne jemandem was unterstellen zu wollen bin ich glaub' ich da nicht der einzige... ;-)

Ich weiss aber auch nicht ob dieses Buch alleine ausreicht, ich überlege mir zurzeit ob ich mich mal bei einem Psychologen für eine Therapie anmelden soll. Leider ist es auch heute immer noch so dass die Hemmschwelle dazu bei vielen Menschen (ja, auch bei mir... ;-) ) sehr hoch ist. Kosten, Zeitaufwand und vor allem eine (eigentlich völlig falsche) Scham davor eventuell eine psychische Störung zu haben, halten immer noch viele davon ab. Inzwischen ist aber bei mir der Leidensdruck genügend gross geworden, dass ich nun von Büchern über Online-Foren bis (falls nötig und sinnvoll) Psychotherapie alles versuchen will.

Ich möchte z.B. auch herausfinden, ob nach erfolgreicher Bekämpfung all der anderen Symptome der Schwindel nach wie vor vorhanden ist (eventuell hat dieser ja effektiv eine physische Ursache wie z.B. eine Wirbelblockade).

Naja, ich bleibe jedenfalls dran, hoffe auf weitere Erfahrungsberichte von euch und teile euch selbstverständlich auch mit wenn ich irgendwelche neuen Methoden oder Infos kennen lerne.

@ Daniel:

ich an deiner Stelle würde dem Rat des Neurologen folgen und unbedingt einen Augenarzt aufsuchen, um allfällige Probleme mit dem Auge frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Vielleicht findest du zusätzlich hier noch gewisse Infos: [[http://www.augentagesklinik.com/de/informationen/patienten/schatten_und_blitzen.php]] Diese Infos ersetzen aber keinesfalls die Untersuchung durch einen Fachmann, sie sollen dich eher dazu motivieren, einen solchen möglichst rasch aufzusuchen. Wenn deine Augen gesund sind ist's ja umso besser und dann machen dir die Blitze möglicherweise auch etwas weniger Angst, weil du immerhin schon mal eine Augenkrankheit ausschliessen kannst.

Liebe Grüsse an euch alle

Meicee

s$odah


@ meicee

Ich neige auf jeden Fall zu "übertriebenen körperlichen Selbstbeobachtung". Das Buch werde ich mir zusätzlich auch holen. Ist ein guter Tipp. Der Psychologe kostet kein Geld, zahlt die Krankenkasse. Musst halt erst beim Hausarzt vorsprechen und Dir eine Überweisung geben lassen. Damit kannst'e dann bei verschiedenen Therapeuten Probesitzungen machen. Wenn Du Dich dann für einen entschieden hast, muss ein Antrag gestellt werden, welcher vom Therapeuten und Deinem Hausarzt unterschrieben wird. Anschliessend bekommst Du dann das ok der Krankenkasse zugesendet. Meine Sitzungen sind aller 2 Wochen 1 Stunde lang. Der Zeitaufwand ist somit auch ok. Es hilft immer, sich bei einem Therapeuten auszusprechen. Ich werde dadurch viel ruhiger. Am wichtigstens ist es aber auch, sich abzulenken und Spass zuhaben. Die Krankheit soll nicht über einen herschen, sondern wir sollen über die Krankheit herschen.

@ Daniel

ich würde auch mal beim Augenarzt vorsprechen. Aber evtl. ist es auch eine nervöse Reaktion. Ich hatte das selbe Problem mit Geräuschen. Nachts bin ich beim kleinsten Knacksen auchgeschreckt und mein Herz raste. Hatte dadurch dann teilweise Angst vor dem Einschlafen.

RDamovn87


Hallo,

ich habe vor ziemlich genau 2 Wochen einen Schlag ins Gesicht bekommen. War alkoholisiert. Hat weggetan, ging kurz zu Boden hatte paar helle Lichter und dann war ich wieder da. Am nächsten Tag dann Unwohlsein, Gangunsicherheit, Schwindel, sehr empfindliches Gehör (bin links auch noch taub seit der Kindheit-> Gleichgewichtsorgan!) und dann kamen die Tage auch noch Panikattacken und ich dachte (habe auch eine Angststörung, aber lebte damit ganz gut bis auf 2-3 krasse Angstattacken mit Herzrasen und Hyperventilation) nein jetzt wirst du definitiv verrückt. So ... jetzt denke ich aber nach und nach es MUSS der Rücken sein, DENN ich habe dummerweise meine Rückenmuskulatur die letzten Tage trainiert im Fitnessstudio (hatte auch Muskelkater) und naja, mir gehts seit gestern wieder voll schlecht kann auch nicht schlafen, weil mir so komisch ist und ich keine Ruhe bekomme (war auch im KH da meinte man, dass es ein Schleudertrauma ist und wg. meinem Gehör dauert es noch um einiges länger als 2-3 Wochen bis es wieder da ist, aber das glaube ich irgendwie nicht und ich kann damit nicht leben, es ist ZUM K*TZEN).

Hatte seitdem auch 3x ein richtig krasses Pfeiffen im Ohr (Tinnitus?!) und das Gefühl als würde Blut im meinem Kopf fehlen und oder an einer Stelle ansammeln. Hatte auch anfangs (die ersten 3-4 Tage, was mir sehr viel Panik machte) eine schnellere Wahrnehmung beim Bewegen: Menschen, Autos bewegten sich anders, wenn ich mich bewegte, um einiges schneller... im Stehen war es dann OKAY. Das ist doch ein ganz klares Indiz, dass irgendwas mit den Nerven nicht stimmt im Rücken (?!)

Weiß nicht was ich machen soll mir geht es richtig schlecht habe oft Panikattacken (befinde mich seit 1 Jahr in Therapie, aber lustigerweise ist alles was ich "hatte" ein Witz dagegen, ich hatte Herzrasen manchmal, das wurde geklärt Herz i.O., und habe extreme Konflikte in meiner Familie, da Eltern alkoholkrank, naja und jetzt so ein Schlag im wahrsten Sinne des Wortes).

Ich habe zudem eine mandibuläre Dysfunktion, d.h. mein Kiefer ist nicht okay und meine Muskeln sind extrem ausgebildet. Habe seit gut 4-5 Tagen imemr stärker werdende Zahnschmerzen (ersten 4 im OK und unten bisschen weniger).

Was soll ich machen? Die Angststörung habe ich ja, dass ist mir klar, aber es ist schwer damit jetzt umzugehen, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, ich WILL leben, aber werde zurückgeschmissen und jetzt fühle ich mich TOTAL im Eimer. Schwindel, Benommenheit, Zahnschmerzen, Panikattacken, Schlafstörungen.... man :( kann mir wer helfen? Würde alles verkaufen ich als armer Student, damit mir was hilft. Bin erst am Freitag bei einem Zahnarzt, der auch meine Dysfunktion behandelt und mir eine Schiene hat machen lassen bis dahin muss ich mich gedulden, aber mit dem Leid ist das echt schwer.

So und jetzt glaube ich, dass jeder weiß, dass ich ein angstgestörter Hypochonder bin (ich habe ja auch die ständige Angst verrückt/ schizophren zu werden was das jetzt aktuell natürlich noch extrem verstärkt), aber das ich auch ein Problem mit dem Rücken habe und da angesetzt werden muss. Atlas? Nerv eingeklemmt? Gebe gerne Geld aus, wenn es was hilft. Habe auch eine leichte Skoliose und glaube einen Beckenschiefstand und Beinverkürzung zu haben, aber der Orthopäde meinte damals nein, einige haben mir aber gesagt ich gehe schief/asynchron, wenn man mich von hinten sieht.

Dankeschön für die Hilfe!!!!!!!! :-|

R]amoIn87


Kann keiner etwas dazu sagen ? Ich kriege in den nächsten 2-3 Mnaten keinen Termin zur Atlantotec-Methode. Es gibt ja leider nur Herrn Kraft, der das in NRW macht. Tja und jetzt soll ich die ganzen WOchen mit so einem psychotischen Zustand rumlaufen ? Ne, das geht so nicht was kann ich tun ? Ich will ungern wahnsinnig werden manchmal wird es ganz schlimm und ich habe die Angst verückt zu werden, dabei weiß ich, dass etwas mit meinem Rücken nicht stimmt. Als würden Nerven eingeklemmt sein, Durchblutungsstörung im Hirn herrschen und alles nicht ganz verarbeitet werden können. Manchmal gehts, aber dann kann es auch shcnell wieder zu Schwindel kommen und Schmerzen und Unwohlsein am Kopf, HWS und Nacken/Schultern habe ich ohnehin.

Fühle mich so komisch :/ Würde alles verkaufen nur das man mir schnell hilft!!!!

S=usanx_79


Hi,

ich habe seit 3,5 Monaten Schwindel (Schwankschwindel), Benommenheit, Panik, Tinitus. Habe hier viele Berichte gelesen bezüglich einer Atlastherapie. Wer von Euch hatte so eine Therapie gemacht? Ist man danach wirklich schwindelfrei? Am Montag wird eine MRT der HWS gemacht, ich bin wirklich sehr gespannt, da ich eh seit meinem Autounfall von vor 6 Jahren eine Skoliose habe. Habe ständig Nacken-und Schulterschmerzen. Wer von Euch hat Erfahrungen damit gemacht und ist nun schwindelfrei?

Über ein paar Infos wäre ich Euch sehr dankbar.

lg

susan

D'eceWmbelrx80


Hallo Susan,

ich kämpfe mit den gleichen Symptomen plus einigen anderen. Bei mir liegt das Problem definitiv am Atlas, leider bringen alle Therapien immer nur kurz ne Besserung, das liegt aber daran, dass ich jahrelang mit Feststellungen am Atlas, Axis und weiteren Wirbeln rumgelaufen bin und sich meine komplette Statik verändert hat.

Ich hab im April meinen Atlas nach der in diesem Thread genannten Methode justieren lassen - für mich war es rausgeschmissenes Geld, weil der Atlas wieder subluxiert ist. Naja, immerhin weiß ich jetzt, dass mein Problem wirklich der Atlas ist, da es mir nach der Behandlung ( allerdings dauerte es zwei Wochen bis sich was tat) besser ging. Hielt aber nur ne Woche >:(

Mein Tipp: lass dich von nem guten Therapeuten ( Physio, Osteopath, amerikanischer Chiropraktiker) untersuchen. Das MRT wird dich - zumindest im Bezug auf Feststellungen - nicht weiterbringen...die sieht man dort nicht.

Alles Gute!

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