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Bedrückendes Gefühl nach dem Aufwachen..

IUnferrioxr hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

bin recht neu hier und freue mich auf eure Hilfe.

Ich war vor kurzem in einer neurologie und mir wurde die diagnose F.20 gestellt.

Nunja, nach der Einnahme von dem Medikament Seroquel hat sich mein Zustand gebessert.

Nach 2 Monaten meiner stationären Aufenthaltung wurde ich entlassen und man versicherte mir, ich solle doch das Seroqul für eine bestimmte Zeit weiternehmen.

Um jetzt auf den Punkt zu kommen... Das Seroqul habe ich nicht weiterhin eingenommen, weil ich mir ziemlich sicher war, dass ich nur eine leichte psychotische störung hatte.

Mein Problem: Ich scheine ohne das Medikament gut auszukommen. Die Panikattacken und Ansgtzüstände sind weg, nur bin ich immer bisschen unruhig und nervös, zudem plagt mich beim Aufwachen, morgens ein Seltsames Gefühl, das aber etwa nach 5 min. nach dem Aufstehen weggeht.

PS. Die Unruhe und Nevösität werde ich versuchen mit Sport zu unterdrücken... Meine Achtung gilt der Phase nach dem Aufwachen...

Was könnte ich es sein? wäre dankbar für jede Antwort :)

Antworten
y>vo?nnchexn79


Hi,

also nach dem Aufwachen paar Minuten zu brauchen, bis man in die Gänge kommt, das wird so ziemlich jeder kennen. Dahinter verbirgt sich nicht zwangsläufig ein Anzeichen für einen psychotischen Schub oder Ähnliches. Ich denke, du hast die Erfahrung so einer Phase gemacht und nun nimmst du jede kleine Veränderung zu sehr und übermäßig wahr und konzentrierst dich darauf, als wäre es wieder ein Vorbote vom nächsten Mal. Du bist vielleicht einfach nur zu sehr darauf fixiert, dass es wieder schlechter werden könnte.

IUnfCersior


Liebe yvonnchen79,

vielen Dank für deine Antwort. :)

nach dem Aufwachen paar Minuten zu brauchen, bis man in die Gänge kommt

Das ist es nicht... Früher habe ich durchgeschlafen und bin gegen 13:00 Uhr aufgewacht.

Heute ist es nicht mehr möglich, ich wache meistens schon um 8 oder 9 uhr morgens auf.

Dann bin ich topfit und kann nicht mehr einschlafen.

Nunja, ich wär echt froh, wenn ich das alles nur einbilden würde, aber leider ist es anders.. :(

Wenn ich aufwache ist da so ein Trauergefühl, wie ich es vor der Behandlung hatte. Ich denke dann immer, dass meine Psychose zurückgekehrt ist, und versuche dann positiv zu denken.

Liegt es vielleicht an irgendwelchen Stoffen, die mein Körper während des Schlafs aufhört zu produzieren bis ich wieder aufgewacht bin? Wie gesagt, nach paar min. geht dieses gefühl weg und hält sich einigermassen in grenzen...

Hat jemand eine Ahnung? *:)

ybvonncxhen79


Eine Art Benommenheit oder Trägheit oder Empfindungsstörungen beschreiben zwar einige Patienten, ob das aber auf dich passt, kann ich ja nicht beurteilen. Ich arbeite in der Psychiatrie und habe bei Patienten diese Beobachtungen gemacht. Allerdings bekommen viele von ihnen mehrere Tabletten, deshalb lässt es sich nicht so leicht sagen, welchen Anteil Seroquel z. B. daran hat.

Hast du denn mal bei einem Arzt nach gefragt? Und wie alt bist du denn?

Anzeichen einer Psychose äußern sich aber etwas anders/stärker/ als "nur" paar Min. negative Gedanken am Morgen.

I(nfeorixor


Danke nochmals für deine Antwort...

Ich bin 20 Jahre alt. Es sind eher Empfindungsstörungen, wie ich sie vor der Behandlung hatte.

Als ich meine akute Phase hatte, habe ich viel geheult, Angstzustände und Panikattacken gekriegt.

Zudem kamen noch Wahrnehmungsstörungen die mir Angst bereitet hatten.

Mit diesen Zustand musste ich ein 3/4 jahr leben, bevor ich zum psychiator ging, der mich dann in die Neurologie verwiesen hat.

Seroquel nehme ich schon lange nicht mehr. Die Ängste und Panikattacken sind auch weg.

Das einzige Probleme ist: wenn ich Morgens aufwache, dass mich wieder Wahrnehmungsstörungen plagen, aber wie gesagt, nur für 5 min. oder so. Am Tag habe ich dann nur noch mit der Unruhe und Nervösität zu kämpfen.

Mich würde aber schon interessieren, was da abläuft im Schlaf, warum mich nach dem Aufwachen dieses Gefühl überkommt...

Hat es damit etwas zu tun, dass der Körper vielleicht während der Schlafphase irgendwelche Körperstoffe abschlaltet? Sobald ich dann aber wieder aufwache, mir der Körper etwas signalisiert, bis zu dem Punkt, wo halt wieder die Stoffe in den Körper geleitet werden?

Sorry für meine Rechtschreibung und ausdrucksform... :-D Seroquel hat mir so einige Gehirnzellen ausgelöscht :)

yyvonTnchenx79


Guten Morgen,

also es ist immer noch schwer, über die 5 Min. zu urteilen, die du morgens als "anderen Zustand" empfindest. :-) Ich bin jedoch immer noch der Meinung, dass du darüber ncht all zu lang grübeln sollst, die kurze Zeit geht vorbei und dannn startest du deinen Tag. Dass man mit der Zeit mit weniger Schlaf auskommt, ist übrigens bei vielen Leuuten normal.

Eine Psychose, oder eine psychotische Krise, erlebt jeder ein bisschen anders. Wahrnehmungsstörungen hast du selbst ja schon erlebt. Ansonsten ist auch eine gewisse Veränderung des Charakters normal, Menschen, die vorher ausgeglichen waren, sind vielleicht dann sehr überaktiv oder sehr zurückgezogen oder wie auch immer.

Nur lass dich nicht zu sehr einschüchtern von einer Diagnose, die man bei dir gestellt hat. Vielleicht hast du das Gefühl, für den Rest deines Lebens mit der aufgedrückten Krankheit leben zu müssen. Jedoch haben etwa 3 von 100 Leuten einmal in ihrem Leben einen psychotischen Schub, dass ist ein höherer Anteil als es z. B. Diabetiker gibt.

Wissen muss man: Die Phasen treten bei den meisten einmalig auf, nur wenige schaffen es nicht aus eigener Kraft und die Erkrankung chronifiziert sich, dann brauchen sie Hilfe im lltag, Medikamente und ggf. Krankenhausaufenthalte.

Ich möchte dir Mut machen, denn oft wird halt die Diagnose Schizophrenie (F20) gestellt, das bedeutet allerdings nicht "unheilbar", sondern die meisten Patienten erholen sich nach der Krise wider vollständig!

yEvonnKchexn79


Und zu den Schlafphasen, da kenn ich mich auch nicht so dolle aus..

Aber auch im Schlaf hat dein Körper zu tun. Er schüttet z.B. Hormone aus, wie Wchstumshormone oder das Hormon Rnin (für Nierenfunktion). Dann gibt es noch das Hormon Kortisol, das baut sich während des sSchlafes ab und steigt erst gegen Ende (in den frühen Morgenstunden) wieder an. Außerdem werden Eindrücke verarbeitet und Schlaf dient der Reizverarbeitung. Die Muskelspannung lässt nach, Puls und Herzfrequenz sinken. Aber die Zellbildung steigt.

Du siehst, Schlafen ist nicht passiv, sondern ein ziemlich aktiver Zustand. Du kriegst bloss nicht viel im Schlaf davon mit *:)

Schönen Tag, bis später.

AIzucexna1


Inferior

Wenn ich aufwache ist da so ein Trauergefühl, wie ich es vor der Behandlung hatte. Ich denke dann immer, dass meine Psychose zurückgekehrt ist, und versuche dann positiv zu denken.

Hast du das schon einmal deinem Arzt mitgeteilt?

Hast du das Seroquel von alleine abgesetzt, oder war es dein Arzt?

@:) *:)

IanfeWrio&r


Herzlichen Dank für die Antworten.

Hast du das Seroquel von alleine abgesetzt, oder war es dein Arzt?

Ich habe das Seroquel selbstständig abgesetzt. Falls es brenzlich wird, werde ich meinen Arzt kontaktieren. o:)

*:)

M0istetrJxACK


Angst vor dem Tag vielleicht?

Also ich hab das Gefühl auch, dazu Magenschmerzen, kalter Schweiss usw. also Angst vor dem Tag und Angst vor dem Aufstehen. Bei mir dauert es aber gut ne Stunde bis ich einigermassen klar bin.

sXasxj


du hast deine medikamente selbstständig abgesetzt?

dir ist schon klar, dass es dir momentan besser geht weil du in der klinik gut eingestellt wurdest und die medikamente regelmäßig genommen hast? und dir ist auch klar, dass du nicht geheilt bist und das sich dein zustand eventuell wieder verschlechtert wenn dein medikamenten spiegel absackt?

und dir ist auch klar, dass du die medikamente nicht zum spass verschrieben bekommen hast und das sich psychisch kranke oft selbst für geheilt halten und ihre medikamente selbstständig absetzen-oft mit negativen folgen?

das deine empfindungsstörungen wieder da sind (wie vor der behandlung) sollte dir doch eigentlich zu denken geben, oder?

I@nfe'rio0r


Hallo MisterJACK,

Magenschmerzen treten bei mir auch auf, aber es ist keine Angst vorhanden.

Nur eben leichte Wahrnehmungsstörung, fühle mich fremd.

Nun zu dir, sasj.

Ich muss nebenbei sagen, dass ich weder Halluzinationen gehabt noch Stimmen gehört habe.

Ja, mir ist bewusst, welche Folgen beim Absetzen der Medikamente entstehen können.

Wie schon erwähnt, werde ich selbstverständlich meinen Arzt informieren, falls es mir schlechter wird.

Zurzeit geht es mir nicht schlecht... Ich versuche mich mit Tätigkeiten abzulenken, wie: Shoppen, Lesen, Spazieren und etc... Also, im ganzen bisher alles OK.. :=o

s6axsj


@ inferior

ok-ist deine entscheidung

der sinn sollte allerdings nicht daran liegen dich ablenken zu müßen, sondern einen zustand zu erreichen in dem du dich nicht ablenken mußt

du weißt welche folgen beim absetzen enstehen können und machst es trotzdem-ok

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