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Stechen unter Brust - Weiß jemand, was das ist?

ddarkkunightx76 hat die Diskussion gestartet


Ende August/Anfang September war ich wegen richtig üblen, festen Husten zwei Wochen krankgeschrieben. Das Ganze war nicht so richtig weg, bin dennoch zur Arbeit gegangen. Dort verzog es sich dann auch kurze Zeit später.

Am 18.10.08 bekam ich spät am Abend von hier auf jetzt, ohne irgendwelche Vorzeichen, erneut starken Husten. Am 20.10. verschrieb mir mein Arzt (ohne mich abzuhören) sofort Antibiotika – 5 Stk. – für 5 Tage. Ich hätte einen Virus… Der Husten selbst lockerte sich praktisch gar nicht, so dass ich nur am Bellen war.

Den Montag darauf, waren Husten und Schnupfen jedoch immer noch nicht weg, so dass er mich für eine weitere Woche krankschrieb.

Da es mir schon mehr oder weniger peinlich an der Arbeit war, ging ich halt letzten Montag wieder hin. Soweit verlief der Tag auch ganz gut. Am späteren Nachmittag brannte dann mein Hals (tat er in den Wochen davor nicht ein einziges Mal) und kratzte, so dass ich sogar in der Nacht Schwierigkeiten beim Einschlafen hatte.

Am anderen Tag fingen dann "schön langsam" Husten und Schnupfen nach und nach an… Am Mittwoch (telefoniere arbeitsbedingt sehr viel) hatte ich nach jedem Telefonat einen Hustenanfall. Oft auch dazwischen…

Da es nicht nur mich total fertig machte, sondern auch noch sämtliche Kollegen störte (sitze praktisch neben meiner Chefin), ging ich letzten Donnerstag erneut zum Arzt. Er meinte, dass ich mir wieder einen neuen Virus eingefangen hätte, er mir jedoch nicht schon wieder nach einer so kurzen Zeit ein Antibiotikum verschreiben könne (was sicher auch jeder einsieht). Am Mittag war der Husten so extrem, dass ich es kaum bis ins Bad schaffte, wo mir über der Kloschüssel sämtlicher Inhalt aus dem Kopf fiel… Das hatte ich ein paar Tage mehrmals so schlimm.

Nach dem ich verschiedenste Mittel gegen Husten und Co. probierte, versuchte ich es mal mit ACC Akut 600 (obgleich ich Brausetabletten alles andere als toll finde). Siehe da: Bereits letzten Sonntagabend war der Husten locker.

Jedoch kam dann auch das, was mich bis jetzt beunruhigt, was sich von Tag zu Tag verschlimmert: Schmerzen in der Brust!

Der Schmerz fing an der rechten Rippenseite an, wo ich ihn stechend nach jedem Huster spürte. Aber auch beim Naseputzen und leichten Verrenkungen des Oberkörpers (z.B. wenn ich etwas aus einem hohen Schrank nehme). Da es am Montag noch nicht besser war und meine Freundin meinte, dass dies eine Rippenfellentzündung sein kann, bin ich gestern noch mal zum Arzt gegangen.

Ihm erzählte ich den Verdacht. Zum ersten Mal hörte er mich ab, meinte jedoch, dass es nur ein erkältungstypischer Muskelkater sei. Nur irgendwie fühlt sich ein solcher Muskelkater für mich anders an. So was hatte ich auch schon oft…

Er verschrieb mir für die Krankheit noch einmal ein Antibiotikum und einen Hustenstiller für die Nacht.

Ich holte erstmal alles aus der Apotheke, nahm jedoch nichts davon ein. Da erstens die Krankheit überhaupt nicht mehr so schlimm war (praktisch abgeklungen) und zweitens mir einfach nur diese tierischen Schmerzen in der Rippengegend zu schaffen machten. Voltaren-Gel versuche ich auch seit gestern, jedoch ohne den geringsten Erfolg. Mir kommt nur von mal zu mal das Ganze immer schlimmer vor.

Heute Morgen schaute ich mal im Web noch mal nach den Symptomen und fand eine Seite, in der jemand schrieb, dass er erst dachte, er hätte eine Rippenfellentzündung, es sich dann herausstellte, dass es ein durch den Husten eingeklemmter Nerv war.

Auf einer anderen Seite schrieb jemand, dass durch sehr starkes, bellendes Husten auch durchaus mal eine Rippe angeknackt sein kann…

Ich rief dann bei meinem Arzt (kurz nach 10:00 Uhr an – die Praxis ist bis 11:00 Uhr offen) und erzählte ihm noch mal von den Schmerzen und meinem neuen Verdacht. Als erstes fragte er, ob ich denn schon das Antibiotikum genommen habe: "Nein!" – was ihn natürlich leicht versäuerte, danach ob ich den cortisonhaltigen Hustenstiller schon genommen hätte. "Nein, ich huste aktuell nicht in der Nacht und da brauche ich vorerst diesen auch nicht." – Ich solle ihn trotzdem nehmen.

Was nun die Schmerzen angeht: Um ganz sicher zu gehen, solle ich eine Überweisung zum Röntgen bekommen. Darauf meinte ich, dass ich da gleich vorbeikomme und sie mir hole. Der Arzt sagte jedoch nur, dass ich dies eh nicht schaffe und es ihm lieber ist, wenn ich sie morgen früh hole. Er lies mich aber auch nicht zum Diskutieren kommen…

So nahm ich halt erneut meine Schmerzen hin. Es ist ein total stechender Schmerz. Es fühlt sich nicht an wie ein stechendes, sondern wie ein schneidendes Messer. Totaler Horror ist ein Huster. Ich hab da Tränen in den Augen und krümme mich dabei…

Zum Teil habe ich auch beim Atmen Schmerzen (zum Glück noch nicht so extreme)…

Ich lag den ganzen Tag jetzt im Bett, damit ich mich nicht so sehr bewegen muss. Ich fühlte mal die Stelle ab, wo die Schmerzen herkommen. Anscheinend strahlen dies größtenteils aus. Das Schmerzzentrum liegt unter der rechten Brust (etwa Mitte). Am Ansatz der ersten oder zweiten Rippe (ich bin beim Feststellen, wo denn nun die erste anfängt nicht wirklich gut).

Wenn ich huste und genau da drauf drücke ist der Schmerz dann "nur" noch wie ein Messerstich, das Krümmen und die Tränen bleiben.

Wenn ich Schmerzen beim Atmen habe und die flachen Finger an der Stelle auflege (was auch weh tut) und diesen Punkt leicht nach rechts schiebe (wie auch immer dies möglich ist), ist nach dem Schmerz während des Schiebens das Atmen leichter und tut auch nicht mehr so weh. Klar, falls ich mich bewege kommt er wieder…

Durch diese "Verschiebungs"-Sache glaube ich nun eher an die angeknackste Rippe. Aber vielleicht ist es auch ein Nerv. Jedoch ist es definitiv kein Muskelkater, was mir mein Arzt erzählen will!

Morgen hole ich mir die Überweisung, würde aber dennoch vorm Schlafengehen wissen, was es denn sein könnte...

Antworten
poerseppha01


hey!

also, da ich kein arzt bin kann ichg dir nur von meiner erfahrung berichten! ich habe dieses stechen in der brust auch immer mal wieder! kommt dann ganz plötzlich und bleibt ein paar stunden! da ich keinen husten oder irgentwas anderes hatte, dachte ich sofort das es vielleicht vom herz kommt und bekam ziemliche panik!

als ich dann beim arzt war, und der das herz durchgecheckt hatte, welches ok war, sagte er mir, das es vom rücken her zieht! ich konnte das kaum glauben, da ich zu der zeit gar keine rückenschmerzen fühlte! und ich habe häufig mit dem rücken zu tun! aber ich habe dann laut seiner empfehlung ein paar rückenübungen gemacht ( wobei nur eine geholfen hat und zwar auf allen vieren den rücken zum buckel machen und abwechselnd n hohlkreuz!) und dann eine wärmflasche in den rücken auf höhe der schmerzen in der brust! und ich habe ja nicht dran geglaubt...aber das hilft! ich hab diese schmerzen zwar immer noch des öfteren aber jetzt weiß ich was ich machen muß! und wenn es zu schlimm wird nehm ich hochdosiertes iboprofen, welches gegen rückenschmerzen ist oder hol mir ne spritze in den rücken vom orthopäden. aber auf dauer hilft halt nur muskelaufbau training für den rücken, da das ganze n verschleiß im rücken ist und man dem nur mit muskelaufbau etwas entgegenwirken kann (wenn überhaupt!) aber schmerzen werde ich immer mal wieder haben!

vielleicht ist das problem bei dir ja auch im rücken, ausgelöst durch den husten! da kann sich der rücken ja durchaus verspannen!

aber vielleicht hast du ja mittlerweile auch schon eine rückmeldung vom arzt! kannst ja mal schreiben, was bei raus gekommen ist!

ich drücke dir auf jeden fall ganz doll die daumen, dass es nichts schlimmes ist und du bald wieder schmerzfrei und gesund bist!!!

lg tanja

pMer5sephax01


hey!

sag mal hast du mittlerweile den arzttermin gehabt und steht nun fest, was du hast?

meld dich doch mal, ob es dir gut geht!

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