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Schwindel, Benommenheit, Sehprobleme?

0LmnanuSelx0 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Bei mir hat alles letzte Woche Montag angefangen, als ich Nachts (kurz nachdem ich mich ins Bett gelegt habe) starke Rücken- und Nackenschmerzen hatte und mich kurz danach übergeben musste und noch 2-3 mal Stuhlgang hatte. Am Vortag hatte ich schon starke Rückenschmerzen bemerkt.

Am nächsten Tag ging es mir wieder ganz gut, hatte auch kaum noch Rückenschmerzen und mir war auch nicht wirklich übel. Ich bin dann irgendwann mit dem Auto weggefahren und habe bemerkt, dass alles irgendwie komisch ist, mir war leicht schwindlig und ich fühlte mich ein wenig benommen.

Als es dann am Donnerstag nicht besser wurde, habe ich mir langsam Sorgen gemacht, weil mir auch am Dienstag aufgefallen ist, dass ich am PC Probleme habe auf den Monitor zu gucken. Es strengt irgendwie an, ist unangenehm, aber nicht verschwommen. Ich fühlte mich total schwach auf den Beinen und war allgemein Zittrig, hatte dann sofort Angst es wäre was schlimmes... Ich hab im Internet ein wenig Rumgelesen und hab total Angst vor einem Hirntumor oder ähnlichem gekriegt, oder dass es nicht mehr weggeht oder sonst irgendwas schlimmes ist...

Kopfschmerzen hab ich eigentlich keine, Rücken- oder Nackenschmerzen treten zeitweise auf. Ich war dann letzte Woche Freitag beim Arzt, der mir sagte, ich hätte wohl keine Magen-Darm-Grippe, und er hat mir empfohlen meine Schilddrüse über Blutbild zu testen.

Man muss vllt. dazu sagen, ich bin 21 Jahre alt, 1,86m groß, wiege nur 57kg (kann nicht sagen ob ich vor kurzem abgenommen hab, war aber schon immer ziemlich untergewichtig, was aber auch von meinen Eltern vererbt sein könnte.) und hatte vor 4 Jahren Pfeiffersches Drüsenfieber, musste damals ins Krankenhaus, hatte hohes Fieber und stark angeschwollene Milz und Leber. Vor 2 Jahren hatte ich dann auch noch Gürtelrose im Linken Ohr (Herpes Zoster Oticus) mit Gleichgewichtsstörungen, Linksseitige Gesichtslähmung und seitdem leichten Tinnitus, Gleichgewicht und Gesichtslähmung sind nach wenigen Wochen komplett weggegangen. Und vor etwas mehr als einem Monat habe ich dann bei einem Gastroenterologen erfahren, dass ich Fructose-Malabsorbtion habe, also kein Fruchtzucker vertrage - was auch für mein Untergewicht verantwortlich sein könnte (laut hausarzt).

Ich war über's Wochenende dann noch ziemlich aufgeregt und hatte permanent Angst vor schlimmen Krankheiten... Am Montag bin ich dann zu einem Anderen Arzt gegangen (mein Hausarzt), der mir sagte ich hätte wohl nur ne Magen-Darm-Grippe, und mein rechtes Ohr sei leicht entzündet. Dann war ich etwas beruhigt, aber hab mich dann auch gleich wieder aufgeregt weil ja eigentlich Magen-Darm-Grippe ausgeschlossen wurde. Dann war ich direkt am gleichen Tag nochmal bei dem anderen Arzt, der mir Blutabnehmen wollte, der hat mir dann nochmal in mein Ohr reingeschaut und gesagt es wäre sehr Stark entzündet, ich hätte eine otitis externa, auch der Schwindel könne daher kommen. Blutabnahme wurde dann gelassen. Dann hab ich am Mittwoch ein bisschen Angst gekriegt, dass ich vielleicht wieder eine Gürtelrose kriege, bin dann zum HNO, der mir sagte, es sei gar nicht entzündet, keine Gürtelrose und mein Schwindel kommt auch nicht vom Ohr, da ein Gleichgewichtstest keine Auffälligkeiten aufwies. Dann war ich einerseits beruhigt dass ich keine Gürtelrose hab, aber auch wieder total ängstlich, weil ich wieder nicht wusste woher der Schwindel und die Benommenheit kommt.

Dann habe ich mit einer befreundeten Ärztin gesprochen, die mir dazu geraten hat, zum Hausarzt zu gehen und mir eine Überweisung zum MRT geben zu lassen, um mir die Angst zu nehmen. Das habe ich dann heute morgen getan, doch mein Arzt wollte mir keine Überweisung geben, da er einen Tumor für ausgeschlossen hält, denn meine Symptome deuten absolut nicht darauf hin. Er möchte morgen nochmal die Schilddrüse und andere Blutwerte kontrollieren und verschrieb mir Korodin, weil mein Puls etwas zu hoch ist (etwas über 80, Blutdruck 113 / 68).

Hat jemand eine Idee was mir fehlt? Ich fühle mich allgemein nicht Krank, es ist nur leichter Schwindel, Benommenheit und Probleme am Monitor. Es fiel mir stärker auf als ich vorgestern abends in einem Geschäft war, wohl wegen der Beleuchtung. Mit geschlossenen Augen oder Abends habe ich kaum Probleme, aber Tagsüber beim Laufen kommt mir alles so seltsam vor und ich habe eine ganz komische Wahrnehmung... :( Beim Optiker war ich auch schon, habe aber nur -0,25 am linken Auge, also daher kommt es wohl auch nicht. Ist eine Magen-Darm-Grippe immernoch wahrscheinlich? Oder sollte ich auf einen MRT bestehen?

Bisher gab es in meiner Familie noch keine Krebskrankheit, nur mein Großvater hatte Arteriosklerose, wovor ich auch große angst habe, da ich schon seit etwa 4 Jahren viel Rauche (seit 3 Jahren etwa 1 Päckchen pro Tag) und mich wenig bewege und unregelmäßig und auch nicht sehr ausgewogen esse. Ich sitze sehr viel Zeit am PC und habe da wohl auch keine gute Haltung (Kopf nach vorne geneigt). Ich würde ja denken es wäre die Halswirbelsäule, aber dann hätte ich doch wohl mehr Schmerzen im Nacken und es wäre nicht so spontan aufgetreten mit Erbrechen...

Was vllt. auch noch relevant ist - ich habe sehr schlechte Zähne, ein Zahn wurde mir vor 4 Wochen gezogen, ein Zahn war auch sehr zerstört und muss überkront werden, dieser ist jetzt nur mit einem Provisorium versorgt, dass auch nicht optimal ist, da vom zahn zu wenig übrig war... Als mir der Zahn gezogen wurde, hat man mir auch noch Knochenaufbaumaterial eingesetzt.

Ich bin momentan echt am verzweifeln, weiß nicht was ich machen soll, viele Ärzte brauchen wochenlang für einen Termin, kann aber so lange nicht mit so einem ekelhaften Gefühl der Benommenheit auskommen! :°(

Es käme ja auch in Frage, dass alles nur Psychisch ist, aber das ist wohl schwer rauszufinden wenn man angst vor einem Symptom und dessen Folgen hat, dass das Symptom verstärkt... Psychotherpie wollte ich eigentlich auch machen, aber die Warteliste ist fast überall länger als 1 Jahr...

Ich hoffe jemand kann mir sagen, ob ein Tumor in frage käme (trotz keine Kopfschmerzen, keine epileptischen anfälle, keine lähmungen oder ungewollten bewegungen), eine Gastroenteritis möglich wäre (trotz keinem wirklichen durchfall, zwar häufiger, weicher Stuhlgang, aber das kann auch von meiner Fructoseintoleranz kommen) und was ich als nächstes bestenfalls mache....

manel

Antworten
B,rocFkene3lxfe99


Hallo! Habe auch ständig solche Probleme. Seit letztem Dezember durchgehend. Auch heute wieder extrem. Schwindel, Übelkeit am Monitor ist die Konzentration gleich null. Nehme immernoch Medikamente gegen Depressionen seit einem Jahr. Wie soll das nur weitergehen? Abends gehe ich totmüde ins Bett aber liege stundenlang wach bis ich endlich einschlafe. Ich glaube die Diagnose wird bei dir auch Psychisch sein. Liebe Grüße

sEunshIineOTa&nxja


Hallo,

das gibt es doch gar nicht wie ich eben Deine Probleme gelesen habe ich wirklich gedacht ich würde mich hier wiederfinden.

Habe wirklich die selben Probleme wie du....

Schwindel, Benommenheit, Probleme vor dem PC aber auch manchmal im Alltag mich zu konzentrieren. Habe auch Probleme mit der Halswirdelsäule. Mit meinen Darm (habe vor einiger Zeit Clinda Saar-Antibiotikum, bekommen).

Ich frage mich natürlich auch wie Du woher es kommen kann. Habe heute Blut abgenommen bekommen wegen Schilddrüse, Blutmangel ect. und nächste Woche bekomme ich ein Belastungs-EKG.

Habe mir auch schon gedacht das es einfach nur psychisch ist da ich damit auch Probleme habe und mir mein Alltag oft zuviel wird (habe 3 Kinder).

Habe auch schon eine Computertomograhie bekommen da ich auch Angst hat wegen ein Tumor, dies war aber negativ.

An die Augen habe ich auch schon gedacht und will mal zum Augenarzt.

Will wirklich alles abchecken das ich endlich weiß was es ist weil

so hat man echt keine Lebensqualität mehr.

Und ich bin dazu auch noch ein Mensch der ständig Angst hat schlimm zu erkranken.

Wie geht es Dir ??? Schon besser?

Weißt Du mittlerweile was es sein könnte?

LG Tanja

P!epswi53


Hallo ihr Lieben hier *:)

Gebt mal bei Google Fibromyalgie ein und schiebt nicht alles auf die psyche so

wie die vielen Ärzte die nicht weiterwissen.

Da seht ihr Eure Symptome , ich leide seit 17 jahren darunter

Pepsi53

jiusts/mile8x3


jetzt erstmal ruhig blut. anstatt deinen arzt mit tausend ansätzen zu überschütten: eins nach dem anderen. schwindel und benommenheit können fast bei allen krankheiten auftreten. man betrachtet immer erst das naheliegenste. du hast momentan ne ohrenentzündung....das ist doch ertmal grund genug ??? ? der körper hat mit ner entzündung zu kämpfen die zugleich auch noch in der nähe des gleichgewichtsorgans liegt. wenn der arzt dich dahingehend testet und nix findet heißt das: das organ ist nicht geschädigt....das ist gut und schließt nicht aus, dass der schwindel durch schwellung oder verminderte durchblutung daher kommt. also erstmal abwarten.

wenn die entzündung weg ist und die symptome sind noch da kannst du immernoch weitergucken, würd dann einfach mal zum neurologen gehen.

f"alkeRnstexiner


Lieber Manuel,

ich denke du hast eine lange Odysee hinter dir, bin erst am Anfang - habe haargenau die gleichen Beschwerden , das mit dem Sehen macht mich total fertig. Hast du letztendlich eine Diagnose erfahren ??? ?

Bitte schreibe mir dringen zurück

Danke Manuela

Rpams:es2!00x0


Bei mir ist es genau so. Ich habe seit über 4 Monaten!!! immer wieder Schwindelanfälle, kann mich nicht richtig auf den Monitor konzentrieren und kippe mittlerweile sogar manchmal seitlich weg. Ich falle nicht um, aber ein abdriften nach links oder rechts kommt immer wieder vor.

Ich war, wie alle hier auch, zuerst beim Hausarzt. Der stellte bei mir einen zu hohen Blutdruck fest. In der Spitze 126 / 108 und gab mir da gegen Tabletten. er meinte, der Schwindel würde durch den hohen Blutdruck kommen. Er schickte mich aber noch zu einem Arzt für innere Medizin, der bei mir die Blutgefäße, das Herz-Kreislauf-System, die Schilddrüse und das Herz untersuchen sollte. Hier ist aber alles in Ordnung. Keine Ablagerungen in den Gefäßen, keine Auffälligkeiten am Herzen.

Da der Schwindel aber noch 2 Wochen immer noch da war, ging ich zu einem HNO Arzt, der bei mir die üblichen Tests (Hörtest, Ohren spülen usw.) machte. Der konnte aber auch nichts Ungewöhnliches feststellen. Einen leichten Unterschied zwischen dem linken und dem rechten Ohr im Hörvermögen, aber eben nichts was den Schwindel verursachen würde.

Also schickte er mich zum MRT, die Halswirbelsäule checken. Auch hier ergab sich nichts Auffälliges. Dann wurde ich weiter zum Orthopäden geschickt, der sich meine Halswirbelsäule ansehen sollte, weil die Vermutung nahe lag, das der Schwindel von der HWS kommt. Doch laut des Orthopäden, wäre der Zustand meiner HWS in Ordnung. Der Orthopäde hat mir dann meine HWS eingerenkt. Er meinte, es könnte vielleicht eine leichte Verschiebung der oberen Wirbel geben, die den Schwindel auslösen könnten. Eine ganze Menge Fachchinesisch wurde geredet, von dem ich nur die Hälfte verstand. Aber auch das hat keine Besserung gebracht. Im Gegenteil, nachdem mir der Orthopäde den Hals eingerenkt hatte, hatte ich fast 3 Wochen ziemlich Nackenschmerzen!

Also ging die Reise weiter zu einem Neurologen, der einen CT von meinem Kopf machen ließ, um einen Tumor oder ähnliches auszuschließen. Gott sei dank, ist im Kopf alles in Ordnung. Alles drin was drin sein soll 

Es sind nun mittlerweile mehr als 4 Monate vergangen und der Schwindel ist immer noch da. Was soll ich nur weiter machen? Kein Arzt konnte mir bis jetzt helfen. Das einzige was mir jetzt noch einfällt wären ein Augenarzt und ein Zahnarzt.

Gut, ich habe relativ schlechte Zähne und sollte generell mal zum Zahnarzt gehen. Könnte der Schwindel von schlechten Zähnen kommen?

Ich habe nur eine scheiß Angst vorm Zahnarzt. Das kommt bei mir aus meiner Kindheit. Da wurde ich ziemlich schlecht von einem Zahnarzt behandelt. Das Prägt einen Menschen und hat sich bis jetzt nicht geändert!

Ruamses2x000


Hat denn niemand eine Idee was man noch machen kann ??? ?? :-(

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