» »

Borreliose, Rheuma, Atlasverschiebung/ Hws, Cmd, Psychokram?

m`edWelek.tra hat die Diskussion gestartet


Seit Anfang des Jahres habe ich mit einer Vielzahl von Symptomen zu tun, die mir phasenweise das Leben echt schwer machen.

Kribbeleien in den Füßen und Händen, manchmal auch am ganzen Körper. Dazu Taubheitsgefühle v.a. in den Händen, es äußert sich vor allem in den Fingerspitzen.

Sehnenschmerzen, meistens vom Ellebogen an bis zu den Händen.

Oftmals habe ich Muskelkrämpfe, oder ein krampfiges Gefühl, v.a. in den Füßen/Zehen bzw. Händen / Fingern.

Dazu zuckt es in verschiedenen Körperteilen mal mehr und mal weniger.

Manchmal habe ich auch einen total verkrampften Oberbauch mit einhergehendem Komplett-Körper-Verspannungsgefühl.

Nackenverspannungen habe ich auch oft, zieht sich v.a. bis in die linke Gesichtshälfte.

Auch der Kiefer ist immer mal wieder verspannt.

DAzu kommt auch Herzrasen, oft am Abend.

Massagen, Krankengymnastik und Ostheopathie brachten bisher nix.

Im Sommer war ich in der Uniklinik, verdachtsdiagnose MS oder andere entzündliche Erkrankung des ZNS.

Alles ohne Befund (MRT, Nervenuntersuchungen, Lumbalpunktion)

Elisa negativ. Lumbalpunktion ohne Befund.

Man empfahl mir es mal psychotherapeutisch zu versuchen.

Die Hausärztin überwies mich zur Psychotherapie wg. Angststörung

(Termin ist erst ab 2009 zu haben -lange Wartezeiten bei Psychologen etc.)

Meiner Meinung nach kam die Angst erst NACH den Symptomen -

und nach der Untersuchung in der Uniklinik habe ich auch keine Angst mehr

(MS wurde ausgeschlossen, das hatte mir wirklich Angst gemacht).

Danach noch Schilddrüsen-Untersuchung: alles normal, keine UF oder ÜF, kein Hashimoto.

Jetzt habe ich keine Idee mehr.

Kann es trotz negativem Borreliosetest doch Borreliose sein?

Oder eine Schwermetallvergiftung (Amalgam, Quecksilber)

Oder doch nur was von der Halswirbelsäule oder CMD? Vielleicht eine Atlasverschiebung??

Oder Vitaminmangel o.ä.??

Ich bin total ratlos.

Wer kennt sich da aus? Hat einer eine Idee?

Die Symptome äußern sich in Wellen. Mal ist es tagelang ganz schlimm, dann wieder sind die Symptome wenig zu spüren (100% - bzw. runter bis auf ca. 30 %).

Mich macht das an den akuten Tagen total fertig. Ich bin dann schnell schlapp und habe ein Ganzkörper-Muskelkatergefühl. Dazu dann noch die anderen Symptome.

Freue mich über eure Infos/Hinweise.

Antworten
s!odaxh


Hi, und willkommen im Club. Mir geht's genauso. Ich weiß auch keinen Rat mehr. Habe jetzt alles durch und gehofft, wenigstens mal eine Diagnose zu bekommen.

Meine Symptome äußern sich auch wellenhaft. Ich bin bereits wegen der Angst in Therapie seit 6 Monaten. Die Angst zeigt sich allerdings nicht krankhaft und muss daher eigentlich nicht therapiert werden. Es hilft mir ein wenig ruhiger zu werden.

Bei mir sind die Fragen auch noch offen: Amalgamvergiftung, Vitaminmangel.

Atlastherapie hatte ich bereits auch schon, ohne Erfolg.

Mein Vater ist Heilpraktiker und hat schon einiges versucht. Ernährung hab ich auch komplett umgestellt, ohne Erfolg. Ich lebe jetzt zwar gesünder (mehr Obst, Gemüse, kein Fastfood, regelm. Joggen) aber fühle mich leider immer noch krank. Die schlimmsten Symtome sind Benommenheit und manchmal Herzrasen.

Schilddrüse wurde auch gecheckt, alles ok. Blutbild grosses und div. andere Labor-Werte alle ok.

Ich dachte erst an Eisenmangel, da dort die Symptome passen würden und früher meine Ernährung echt mies war. Aber laut Doc ist der Eisenspeicher ok.

Borreliose wurde, glaube ich, mit dem Blutbild untersucht. Muss ich aber nochmal nachhaken.

Werde nochmal die HWS genauer untersuchen lassen, da ich irgendwie der Meinung bin, dass da etwas verkrampft ist. Es tut zwar so nicht weh, aber bei manchen Bewegungen ist die linke Schulter und Schulterblatt seit dem mit Schmerzen überzogen. Z.B. Armkreisen und einfach nur hinten aufs Schulterblatt drücken tut weh. Rechte Seite nicht.

hab schon Masagen hintermir. Auch ging es mir mal knapp 1 Monat gut, mit wenig Beschwerden. Also schöne Berg und Talfahrten.

Werde jetzt halt erstmal einen guten Ortopäden zu rate ziehen. Wenn das net hilft, dann einen Neurologen. usw. Die Psychotherapie mache ich auf jeden Fall weiter.

s5odgah


Hi,

EBV ist Ebstein Barr Virus. Hatte ja anfang des Jahres eine starke Erkältung mit extremer Heiserkeit und Fieber. War damals nicht beim Doc. Ging ja auch langsam wieder weg. Egal. Meine Blutwerte zu EBV bekomme ich erst nächsten Montag, weil alle im Urlaub sind. Aber vielleicht hab ich auch einfache eine Menge kleinerer Problemchen (Übersäuerung, Psyche, Stress, Überreitzung), die all die Symptome produzieren. Erstmal den Atlas abwarten und dann die Blutwerte. Wird schon wieder. Bei dem starken Herzklopfen nehme ich solange 2,5 mg Bisoprolol. Arzt meinte, das geht schon ok. Somit kann ich wenigstens wieder schlafen. Schüsslersalze 3, 10 helfen mir auch und Q10 aller 2 Tage mit Vitamin B-Komplex aller 7 Tage. Ansonsten viel Obst und etwas weniger Fleisch. Kein zusätzlicher Zucker, keine Schokolade. Und schon fühle ich mich etwas besser. Hoffe, dass so schnell kein neuer Schub kommt.

k:enkxou


Hallo!

Das mag jetzt eine völlig falsche Spur sein. Aber spontan fällt mir dazu ein, dass solche bunten Beschwerdebilder schlichtweg durch Gifte hervorgerufen werden können, denen man sich nicht bewusst ist. Also z.B. Gifte aus Bodenbelägen, Holzschutzmitteln, etc.

Giftbelastungen im Haushalt können von einem Spezialisten ermittelt werden. Der rückt dann mit seinen Messgeräten an und schaut sich alles an. Kostet zwar, ist es aber wert, um sowas auszuschließen. So manch einer kam erst nach jahrelanger Ratlosigkeit darauf, während die Ursache die ganze Zeit im eigenen Haus lag. Da denkt man in aller Regel nicht dran. Warum ich das erwähne? Da war vor einiger Zeit mal eine Doku im Fernsehen. Unter anderem war da ein Mann, der über übelste Beschwerden klagte. Ärzte konnten nix finden, und am Ende wars das Holzschutzmittel in seinem Haus. Das war dann quasi nicht mehr bewohnbar. Alles musste rausgerissen werden. Und danach dauerte es dann Monate, bis sich die Beschwerden allmählich besserten. Leider waren einige Schäden am Zentralnervensystem bereits schon irreversibel. Aber dennoch war das Leben dann wenigstens wieder lebenswert.

Also vielleicht mal in der Richtung nachhaken. Ist aber nur eine Idee. Ärzte denken in aller Regel an sowas nicht und erwähnen es deshalb nicht, bzw. haben davon eh keine Ahnung. Ich finde, das sollte in jedem Medizinstudium gelehrt werden, dass man den Patienten nach solchen Dingen fragt bzw. den Hinweis gibt.

Für Spezialisten einfach nach den Begriffen "Innenraummessung" und "Umweltmobil" googeln. Übrigens können bei Verdacht auf eine Beeinträchtigung durch Wohnraumgifte die Kosten dafür von der KK übernommen werden. Dazu einfach an die Krankenkasse bzw. einen Umweltmediziner wenden.

lnaydla2x010


Hallo an alle CMD-ler.

Auch ich leide seit mindestens 11 Jahren an diesen Symptomen, kein Arzt, Heilpraktiker etc. konnte mir bisher helfen. Nun habe ich vor kurzem über CMD gelesen und auch einen Termin bei Fr. DR. Losert-Bruggner. Da die Therapie sehr teuer ist und ich 3 Kinder habe, arbeitsunfähig bin und leider nicht grad mal eben so 5000 € flüssig habe, würde ich gerne wissen, ob die Therapie mit der Schiene hilft und ob jemand Erfahrung mit Fr. Dr. Losert-Bruggner gemacht hat. Sie hat ja einiges veröffentlicht, engagiert sich sehr, aber ich habe leider gelesen, dass es wohl auch negative Fälle gab. Bisher habe ich leider mit keinem Patienten von Ihr persönlich Kontakt bekommen, wäre super, wenn mir jemand antworten würde. Oder könnt ihr mir jemanden im Raum Rhein-Neckar-Odenwald empfehlen? Da ich unter heftigstem Schwindel und Kopfschmerzen, Sehstörungen und mittlerweile nun auch Panik zu kämpfen habe, ist ein Zahnarzt in weiter Ferne nichts für mich.

Jeder Tag ist eine Qual, ich kann meine Kinder nicht mehr versorgen, kann meinen Haushalt nicht mehr führen und bin ständig nur noch auf die Hilfe anderer angewiesen. Das nervt mich ganz arg, da ich bis vor 11 Jahren mit beiden Beinen fest im Leben stand und nun bin ich ein Wrack.

Ich bin dankbar über jede Antwort, liebe Grüsse

Layla

LzöckOchexnx1


Wie wäre es denn, zur Abwechselung mal die Psychoschine zu fahren und einen Psychiater auf zu suchen, denn körperlich liegt ja nichts vor. Der Psychiater könnte dir mit Medikamenten helfen.

Zudem könntest Du pschotherapeutisch an Deiner Störung arbeiten und sie so los werden.

Las Dich zum Thema Psychotherapie vom Psychiater beraten.

Adressen von Psychiater findest Du im Terlefonbuch unter Ärzte.

mtausep.rinz


@ löckchen

dass du sämtliche Beiträge mit unklarer Symptomatik, ohne zu differenzieren, auf die Psychoschiene schiebst, fällt langsam unangenehm auf.

denn körperlich liegt ja nichts vor

Wie kommst du dazu, solche Dinge zu schreiben, du weisst ja nicht einmal, was bereits untersucht wurde.

Bei der TE war es übrigens eine spät erkannte Borreliose, nur mal zur Info.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH