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Viele Symptome, aber keiner nimmt mich so richtig ernst

kuennkoxu


@ cyll

Hallo cyll,

ich denke auch dass das alles mögliche sein kann. Mit Sicherheit gibt es viele Erreger, von denen wir noch gar nichts wissen. Bestes Beispiel ist Heliobacter. In den 70ern wusste man davon nocht nichts und hat sehr viele Menschen, die unter Magenbeschwerden litten entweder unnötigerweise operiert oder auf die Psychoschiene geschoben. Bis man dann eines Tages herausgefunden hatte, dass diese Erreger dahinterstecken.

Außerdem könnte es z.B. sein, dass man sich eine Tropenkrankheit eingefangen hat, selbst wenn das sehr unwahrscheinlich ist und man selbst nicht mal verreist war! Es reicht manchmal, neben einer Person im Zug zu sitzen, die gerade frisch vom Flughafen kommt. Aber das ist schon sehr unwahrscheinlich, das muss man schon sagen.

Doch falls du mal in einem tropischen Land in Urlaub warst, dann könntest du auch mal zu einem Tropeninstitut gehen und da mal dein Blut checken lassen.

Ansonsten fällt mir noch die Möglichkeit ein, dich mal auf Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) untersuchen zu lassen. Fachleute schlagen schon seit Jahren vor, dies in die Standarduntersuchung für Blutbilder aufzunehmen, wird aber so gut wie nie gemacht. Dabei ist der Test sehr einfach und billig. Und die Behandlung der Eisenspeicherkrankheit ist ein Kinderspiel. Bleibt sie aber unbehandelt, kann man auf Dauer gesehen irreversible Schäden davontragen. Sehr oft bleibt diese Krankheit unerkannt, da die meisten Mediziner zu wenig Bewusstsein über diese Möglichkeit haben.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4mochromatose]]

[[http://www.arte.tv/de/hippokrates/890628.html]]

Was die Kopfgelenksache anbetrifft: Schwäche in den Beinen ist ein sehr häufiges Symptom dabei, auch beidseitig. Ich habe das nur linksseitig. Aber Schwäche in den Beinen tritt eben auch bei anderen Krankheiten auf. Das ist immer so ein Rätselraten, wo man wahnsinnig davon werden könnte. Deshalb ist wichtig, dass man sich nicht gleich alles einredet. Allerdings, falls du irgendwie Probleme mit deiner HWS spüren solltest, dann wäre das ein möglicher Hinweis. Solange das aber alles "flutscht" da oben, ist es weniger wahrscheinlich. Aber wie gesagt, es gibt auch Leute, die spüren nur die Auswirkungen an anderer Stelle, die Instabilität der HWS selbst jedoch nicht.

Wie steht es denn mit der Zeit bevor die Beschwerden auftraten? Wenn du z.B. mal einen Autounfall oder schweren Sturz hattest - auch wenn schon 1-2 Jahre her vor dieser Zeit - dann könnte man hinsichtlich HWS hellhöriger werden. Doch verbeiße dich nicht darauf. Und vor allem starte keine Experimente, also keinerlei Manipulationen an der HWS vornehmen lassen, solange du da keine Beschwerden verspürst.

Was du aber machen kannst ist, dass du mal zu einem erfahrenen Manualtherapeuten gehst und dich mal gründlich abtasten lässt da oben. Achte darauf, dass er deine HWS auch im Liegen (wegen der Muskelspannung) und in Bewegung abtastet. Vielleicht findet der ja was. Bereits ein blockierter Atlas kann heftigste Symptome hervorrufen. Sogar so Dinge wie Durchfall sind möglich - ich habe bei der Physiotherapie einen älteren Mann kennengelernt, der einen blockierten Atlas und dadurch Schwäche in Armen und Beinen, sowie Durchfall hatte. Nachdem der Atlas wieder mobilisiert war, hörte der Durchfall ebenfalls auf.

Die meisten Menschen, die an einer Kopfgelenkstörung leiden haben jedoch vor allem unter einzelnen oder mehreren der folgenden Symptome: Schwäche in Armen und/oder Beinen, Benommenheit, Druck auf dem Hinterkopf, Schulterschmerzen, Kieferprobleme, Brennen/Stechen/Druck/Ziehen im Nacken, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, Atembeschwerden, Schluckbeschwerden, Ohrgeräusche, Hörverschlechterung, Sehprobleme (Fokussieren, etc., manche sogar teilblind), Kopfschmerz.

Und wie man sieht, ist die Palette so groß, dass das auch bei anderen Krankheiten auftreten kann. Das macht es eben so schwierig mit der Diagnose.

Gute Besserung an alle!

RfeitCexrli


Schon mal an Borreliose gedacht??

Grüße vom Tom

c|yll


@ kenkou

Vielen Dank für die Tipps, werde sie mal mit dem Arzt besprechen. Mal schauen, ob etwas herauskommt..

Wünsch ich dir auch!

cayll


@ Reiterli

Ja sicher, daran habe ich/der Hausarzt auch schon gedacht. Ein Test wurde 100% gemacht, der negativ war und dann glaube ich, das heisst ich bin ziemlich sicher, dass nochmals ein Test gemacht wurde, müsste dies aber nochmals nachfragen..

Aber müsste man bei Borreliose nicht eine Verlangsamigung bei den Nervenleitgeschindigkeit usw erkennen?

CJrazy2i002


@ Reiterli

Danke für den Tip. Das habe ich schon untersuchen lassen, und alles im Normbereich.

@ kenkou

Jetzt hatte ich endlich mal Zeit deine Links gründlich durchzulesen. Liest sich alles sehr interessant. Das ich Probleme mit meiner Wirbelsäule habe ( leichte Skoliose ) weiß ich. Haben mir auch mehrere Ärzte bestätigt. Vor kurzem hat mein Orthopäde auch meine HWS geröngt mit offenem Mund. Ich habe die dann mal mit anderen Bildern aus dem Internet vergleichen und man kann deutlich sehen, dass da was verschoben ist. Mein Arzt hat sich die Bilder nichtmal angesehen, sonst hätte ihm das doch auffallen müssen, oder nicht?

Ich habe auch seit vielen Jahren Probleme mit gewissen Symptomatiken die dort beschrieben werden. ( Kiefer, Atembeschwerden, Schluckbeschwerden, Ohrgeräusche, Hörverschlechterung, Druck auf dem Hinterkopf etc. )

Seit über einem Jahr nun halt diese Schwäche im rechten Arm und Bein.

Was mir halt nur fehlt in der ganzen Aufzählung ist Muskelzucken. Weißt du vielleicht ob das auch vom Kopfgelenk kommen könnte? Im MRT wurde nämlich keine Spinalstenose festgestellt.

Weißt du auch wie ich an einen kompetenten Arzt kommen könnte, der sich damit auskennt?

k]en"ko_u


@ Crazy2002

Viele Ärzte verlassen sich auf den Bericht des Radiologen. Nur manche schauen sich die Bilder auch selbst an. Das ist natürlich ein Armutszeugnis für einen Orthopäden, wenn er da nicht selbst auch mal einen Blick draufwirft. Dann wäre es natürlich interessant zu wissen, was du da als verschoben ansiehst. Falls du vom seitlichen Abstand des Dens sprichst: Auch da gibt es Toleranzgrenzen. Außerdem kann die Aufnahme auch täuschen, weil man meistens nicht exakt im 90° Winkel zum Röntgengerät steht.

Andererseits kann man selbst bei so einer Aufnahme durch den Mund oft nicht erkennen, was eigentlich Sache ist. Das müsste man in Funktion untersuchen, also mit Kopf auch nach rechts und links geneigt. Ein Funktions-CT mit Seitenneigung wird von den Kassen bezahlt, ist aber eine extreme Strahlenbelastung und ich weiß auch nicht, ob die das im Sitzen machen. Ebenso wenig weiß ich, wie das beim Funktions-MRT (keine Strahlenbelastung) abläuft, das von den Kassen bezahlt wird. Aber da gibt es sowieso einen Haken, da bei dem von den Kassen bezahlten F-MRT nur die Kopfneigung in Nickbewegung untersucht wird.

Ein umfassendes Funktions-MRT im Sitzen (upright-MRT) inklusive Seitneigung, Kopfdrehen, eingehender Beurteilung der Wirbelstellungen, etc. kann man nur bei sehr wenigen Radiologiepraxen durchführen lassen. Ich kenne momentan nur die beiden Möglichkeiten in Köln und Hannover. In München gibt es zudem noch eine Möglichkeit, wo das ganze im Liegen durchgeführt wird. Die genauen Unterschiede im Untersuchungsablauf kenne ich nicht, doch ich habe bisher die Information erhalten, dass es sich vom Ergebnis her nicht viel nimmt. Nachteil in München ist, dass immer die komplette HWS untersucht wird, während man in Köln z.B. die Wahl hat, nur die obere HWS zu machen, was dann nicht so teuer ist wie eine Komplettuntersuchung. Leider wird nichts davon von den Krankenkassen bezahlt. Ich selbst bin deshalb noch am Zögern und möchte erst noch mehr Informationen einholen, würde nach momentanem Informationsstand aber wohl nach Köln fahren.

Muskelzucken habe ich persönlich nicht. Es würde mich jedoch wenig wundern, wenn das bei Kopfgelenkstörungen auftritt. Habe in diesem Zusammenhang davon schon in anderen Foren gelesen. Die Ärzte schauen eben immer nur nach Bandscheiben, Nervenaustrittspunkten und dem Spinalkanal. Instabilitäten im Kopfgelenk werden leider meistens übersehen - besonders dann, wenn jemand nicht direkt vorher einen Unfall hatte. Aber selbst dann wird es oft übersehen, da die Funktions-Diagnostik der oberen HWS nicht zum Alltags-Standard gehört.

Einen kompetenten Arzt, der sich damit auskennt, konnte ich leider persönlich noch nicht antreffen. Normalerweise sollte man erwarten können, dass man sich in Wirbelsäulen-Zentren von Kliniken gut damit auskennt. Das tun die eigentlich im weitesten Sinne auch, denke ich mal. Aber meine eigene Erfahrung bestand darin, dass man nicht ernst genommen wird, wenn man nicht unmittelbar einen Unfall hatte. Ich habe den Eindruck, die dortigen Orthopäden und Neurochirurgen sind alle nur auf diese Form der Anamnese eingeschossen. Nach meinem erfolglosen Besuch in so einem Wirbelsäulenzentrum (man untersuchte mich nicht einmal) war ich recht frustriert. Auch bin ich es nach 2 Jahren leid, weiter von Arzt zu Arzt zu rennen. Deshalb - und weil meine Beschwerden glücklicherweise etwas besser geworden sind im Vergleich zu vor einem Jahr - habe ich bislang keine weiteren Versuche unternommen. Ich möchte ohnehin auf konventionelle Therapie setzen. Doch dazu brauche ich trotzdem eine gescheite Diagnose, damit man überhaupt weiß, wo genau man ansetzen muss und damit man nicht wieder mehr schadet als nützt (so wie mir bei meiner ersten Physiotherapie in 2007 passiert).

Was behandelnde Ärzte in diesem Bereich angeht, so weiß ich nur von den Berichten anderer Patienten ein wenig. Ein Patient von einem anderen Forum sagte z.B., er wäre bei einem Dr. Schaumberger in Oberstdorf gewesen und hätte sehr gute Erfolge durch dessen Atlastherapie erzielt (nicht zu verwechseln mit so obskuren Methoden wie "Atlasprofilax" oder "Atlantotec"). Ich selbst habe keinerlei Erfahrung mit dieser Behandlung und musste zudem ehrlich gesagt dreimal schlucken, als ich erfahren habe, was das kosten soll. Wird mal wieder von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt. Aber soweit ich weiß, wird wenigstens die Röntgenuntersuchung bezahlt, die Dr. Schaumberger vorher vornehmen lässt. Ich habe keine Ahnung, worin diese Untersuchung besteht. Vielleicht fragst du einfach mal im Forum von symptome.ch nach. Bin da jedenfalls sehr skeptisch wegen dem stolzen Preis für diese Behandlung (bei Ärzten, die so teure Privatleistungen verkaufen, läuten bei mir einfach aus Reflex die Alarmglocken). Zudem müsste man dafür für 2 Wochen vor Ort sein, hätte also zusätzlich Unterkunftskosten. Wer kann sich das schon leisten?!

Ich denke aber, dass eine Kombination aus Korrektur der Wirbelstellung plus Aufbau der Halsmuskulatur das Mittel der Wahl ist für eine konventionelle Behandlung. Nur in wirklich sehr schlimmen Fällen ist eine Operation sinnvoll (Versteifung der HWS, was langfristig wiederum aber auch zu anderen Problemen an der gesamten WS führen kann). Doch wie gesagt, eine Diagnose wäre schon sinnvoll vorher - einfach um zu vermeiden, dass man etwas noch kaputter durch Therapie macht, als es schon ist. Und da man meiner persönlichen Erfahrung nach bei Orthopäden nicht wirklich weiter kommt, muss man sich selbst helfen. Das ist zumindest meine Position nach 2 Jahren Ärzte-Tournee.

Was du mal machen könntest, wäre deine Röntgenbilder einzuscannen (falls nicht eh schon digital vorliegend) und sie mal in hiesigen Foren "den alten Hasen" zeigen. Mancheiner von denen weiß aufgrund seiner Leidensgeschichte schon fast mehr als ein Orthopäde über die obere HWS. Aber das natürlich immer mit Vorbehalt, wenn Laien über medizinische Sachverhalten Aussagen treffen. Das gilt auch für alles, was ich hier von mir gebe. Aber vielleicht findet der eine oder andere einen Anhaltspunkt, der ihn weiterbringen könnte. Wenn das so sein sollte, dann hat es sich bereits gelohnt, seine Erfahrungen zu teilen.

Stets gute Besserung wünsche ich allen hier.

kDenkxou


P.S.

Ich habe noch vergessen zu erwähnen, dass Instabilitäten der oberen HWS auch vorübergehend sein können, nämlich z.B. ausgelöst durch Subluxationen oder Rotationsfehlstellungen, oder schlicht durch Blockierungen. Eine Blockierung des Atlas hat z.B. zur Folge, dass dann die untere HWS das ausgleichen muss. Somit kommt es zu Kompensationsreaktionen der umgebenden Muskulatur. Das kann sich dann wie eine Instabilität anfühlen und Nervenbahnen irritieren, sowie viele andere Beschwerden hervorrufen (Schulterstechen, Armschwäche, Taubheitsgefühle im Gesicht, Blutzufuhr im Ohrbereich, etc. etc.). Also man muss nicht immer gleich das Schlimmste vom Schlimmsten haben. Manchmal können kleine Störungen große Symptome hervorrufen. Das ist auch eine Erklärung, warum Orthopäden das oft nicht erkennen. Mein Atlas war ebenfalls komplett blockiert, bzw. blockiert immer wieder aus einem Schutzreflex heraus. Erst nach 1,5 Jahren hat das ein Orthopäde festgestellt. Das liegt daran, dass die meisten Orthopäden nur schlampig oder gar nicht abtasten. Ich kann nur raten, einen HWS-erfahrenen Manualtherapeuten aufzusuchen und mal die Wirbelsäule, insbesondere HWS ordentlich untersuchen zu lassen. Das hat oft mehr Aussagekraft als alle Röntgenbilder zusammen.

Cwr/azy2x002


@ cyll

Guten Morgen! :)D Wie geht es dir?

Du hattest geschrieben, dass du blaue Füße hättest. Hast du schonmal an einen Angiologen (Gefäßspezialisten) gedacht oder an einen Rheumatologen?

Wie sieht es mit einem Nadel-EMG beim Neuro aus?

Wenn du genau deine Krankengeschichte nachverfolgen willst, geh zu deinem Hausarzt und frag nach deiner Krankenakte. Er muss sie dir aushändigen. So habe ich es auch gemacht bzw. ich frage nach jedem Arztbesuch, egal bei welchem Arzt, nach einer Kopie des Befundes. Und ich war echt am staunen was da teilweise drinn stand, was mir gar nicht gesagt wurde.

bVons&aid+oggxe


@ kenkou

Da ich selbst nach einem Unfall massive Probleme habe, habe ich auf der Kopfgelenkseite gesurft. Mittlerweile weiß ich, dass meine Symptome vom Kopfgelenk...1. Halswirbel kommen....Da gibt es ja verschiedene Therapieformen, wie du auch schon geschrieben hast. Habe mir alle Möglichkeiten einer Korrektur angesehen. Von Arlen bis Dr. Schaumberger zu Atlansprofilax und Atlantotec. Die einzige Möglichkeit der Finanzierung einer Therapie wäre für mich letztere. Die Resonanzen auf der Internetseite und die Berichte auf Kopfgelenke.de sind ja durchaus positiv. Von irgendwelchen Gefahren oder gar schwerwiegenden negativen Folgen einer solchen Behandlung berichten die Betroffenen nicht. ( Im Gegensatz zu manch operativen Eingriffen) Wo siehst Du denn das Problem? Weil es wird ja offensichtlich nicht eingerenkt, sondern der Atlas korrigiert sich während der Behandlung wohl selbst. Den Beitrag von z.B. "Julie" habe ich auch gelesen. Die Antwort von einem "Chris" hat mich doch sehr überrascht. Er ist wohl total dagegen. Habe aber nicht verstanden warum. Da du dich da scheinbar gut auskennst, kannst du mir das sicherlich beantworten. LG

k3en~kou


@ bonsaidogge

Die Dame "Julie" war hier im Med1 Forum als "Gabriela" unterwegs und hat hier unter dem Deckmantel einer angebliche persönlichen Erfolgsgeschichte mächtig die Werbetrommel für Atlantotec gerührt. Mehrere User hatten sich darüber beschwert, da sie offenbar kommerziell handelte und die User per PN torpedierte. Sie wurde gesperrt.

Was Atlantotec und das Forum von Kopfgelenke.de angeht: Wie ich sehe, gibt es dort nur einen einzigen "positiven Bericht" über "Atlantotec" - und der stammt von dieser Julie/Gabriela oder unter welchem falschen Namen diese Dame auch immer auftritt. Aber dieses Forum hat ohnehin kaum Einträge bisher.

Zu den unterschiedlichen Methoden: Atlastherapie nach Arlen scheint etwas komplett anderes als Atlasprofilax oder Atlantotec zu sein. Wie gesagt: scheint. Ob an dieser Therapieform etwas dran ist, wage ich zu bezweifeln. Bisher konnte ich jedenfalls dafür noch keine glaubwürdigen, wissenschaftlichen Argumente finden, und schon gar keine finanziellen. Genannter Arzt betreibt zudem diese Methode, war angeblich sogar direkter Schüler von Arlen. Ich selbst denke darüber, dass es vermutlich Geldmacherei ist. Wie dem auch sei. Nach meinen bisherigen Informationen sind zumindest mal Atlasprofilax und Atlantotec absolut unseriös, ebenso wie Atlaslogie oder Vitalogie - alles nur neue Namen, um alten Hokuspokus in neuem Gewand zu verkaufen.

b7onsaiTdoZggxe


@ kenkou

Also ich kann an dem Bericht nichts komisches finden. Vielleicht war "die Dame" ja nur glücklich, dass es Ihr nach der Behandlung so gut gegangen ist und wollte anderen Menschen, die in der gleichen Situation sind nur jahrelange Qualen ersparen. Mich macht eher deine Vorgehensweise stutzig., denn scheinbar hast du ihr hinterher spioniert.?! Also, wenn ich die Werbetrommel rühren wollte, würde ich es so tun, dass es die anderen nicht merken und, wenn ich 1 und 1 zusammenzähle wirfst du ihr etwas vor, was du selber tust., nämlich sich mit unterschiedlichen Namen in Foren anmelden, um "die Dame" bzw. der Methode zu schaden. Nicht wahr "Chris"?!!!

Seriöse Mitglieder eines solchen (serösen?)Forums stellen sich nicht so dar wie du. Du verlässt eindeutig die Sachebene, wenn du Heilmethoden als Hokuspokus titulierst, weil sie nicht in dein Bild passen, anstatt sachlich zu argumentieren.

Wenn du immer so vorgehst, muss ich leider deine Beiträge in dem Forum anzweifeln, zumal du dich je nach Beitrag bzw. Tageslaune, nur all zu oft inhaltlich widersprichst.

Fazit für mich: Also, ich glaube ich folge jetzt mal meiner Trotzmacht des Geistes (Frankl, falls dir das was sagt) und probiere die von dir so verhasste Atlaskorrektur einfach mal aus. Ich habe nix zu verlieren. Weil, schlechter als jetzt kann es mir gar nicht gehen und außerdem ist das die einzige Methode, die ich mir leisten kann. Ich habe jedenfalls keine Lust auf eine Krankenakte mit dem Ergebnis: austherapiert.

klenkoxu


@ bonsaidogge

Ja, ich heiße Chris. Na und? Ich habe nie etwas anderes behauptet. Chris ist mein Vorname, kenkou mein Nickname. Im anderen Forum war chris als Nickname eben noch frei. Allerdings gebe ich hier keinen falschen Vornamen an, wie das "Julie" aka "Gabriela" das gemacht hat, die hier im Forum als "zimtstern19" unterwegs war. Leute, mit denen ich per PN in Kontakt stehe, wissen das auch.

Mir fiel in dem anderen Forum eben auf, dass die Person dort wortwörtlich die gleiche Geschichte erzählte, jedoch mit anderem Namen signierte (ich rede nicht vom Nicknamen, sondern von dem von ihr angeblichen Vornamen). Ihre Geschichte war die gleiche wie die, welche sie mir in diesem Forum per PN schickte und dabei penetrant für Atlantotec warb. Von Hinterherspionieren kann also keine Rede sein. Und da sie offenbar kommerziell motiviert unterwegs war, hab ich sie dem Admin gemeldet. Und der antwortete mir, dass sie bereits gesperrt wurde, da von anderen Benutzern ebenfalls Beschwerden kamen. Schreib einfach den Administrator an. Er wird dir meine Aussage bestätigen.

Gehen wir aber die Sache mal von einer anderen Seite an. Deine Anmeldung ist vom 13.01.2009, also wie schon bei "Julie"/"Gabriela" aka zimtstern19 taufrisch. Ich vermute vielmehr eher, dass du das wieder bist und es dir nicht schmeckt, dass man dich immer wieder auffliegen lässt. Diesmal versuchst du offenbar, eine andere Taktik anzuwenden, indem du dich hier als Patient darstellst, der "jetzt mal diese Methode" ausprobieren wird. Könnte wetten, du tauchst dann wenige Tage später wieder mit einem Erfolgsbericht auf und verteilst dann munter per PN die Adresse der Heilpraxis. Tja, dumm gelaufen. Jetzt brauchst du wieder einen neuen Nicknamen. Ist aber nur eine Frage der Zeit, bis wieder Beschwerden über dich hereinprasseln. Die Leute hier sind nicht so doof, wie du denkst.

Du verlässt eindeutig die Sachebene, wenn du Heilmethoden als Hokuspokus titulierst, weil sie nicht in dein Bild passen, anstatt sachlich zu argumentieren.

Wenn du meine Beiträge nicht mit einem Filter vor den Augen gelesen hättest, dann hättest du erkennen sollen, dass ich stets eine Argumentation hervorbringe, die sich am wissenschaftlichen Stand orientiert. Was ist daran unsachlich? Es gehört zudem nicht viel Verstandeskraft dazu, solche obskuren Methoden wie Atlantotec auch als solche zu erkennen. Fragst du am besten Mal nach, was richtige Physiotherapeuten, die eine ordentliche Ausbildung haben, von hiesiger 10-Minuten-Einmal-Behandlung für schlappe 180 Euro halten.

Aber warum erzähle ich dir das eigentlich? Das weißt du doch am besten. Deshalb wendest du auch solche hinterlistigen Werbemethoden an. Doch es ist eben nicht jeder so leichtgläubig und lässt sich von versteckter Werbung im Internet täuschen - vor allem dann nicht, wenn diese Methoden offensichtlich nur eines zum Ziel haben: Leuten das Geld aus der Tasche ziehen. Das ist umso perfider, wenn es sich hier um Menschen handelt, die schon sehr lange Zeit krank sind und sich in ihrer Verzweiflung an jeden Strohhalm klammern. So etwas auszunutzen ist allerunterste Schublade. Das ist auch einer der Mitgründe, warum ich prinzipiell erstmal skeptisch bin und mich insgesamt gegen esoterischen, unwissenschaftlichen Hokuspokus wende. Denn abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen geht es hierbei meistens nur ums Geld. Was chronische Patienten brauchen, sind jedoch vor allem gut ausgebildete Ärzte, die sich ihrem Problem zuwenden. Leider gibt es mitunter auch hier einen Mangel an Professionalität und vor allem an Menschlichkeit - und genau das treibt die Patienten in die Arme der Scharlatane. Das letzte was ein Patient in seinem Leid aber brauchen kann, ist noch mehr Verwirrung. Ich finde ich es einfach schädlich, wenn dann gutgläubigen Menschen Desinformation und wirkungsloser Unfug untergeschoben wird und sich unwissenschaftliche Paramedizin im Volk zu etablieren versucht. Hoffentlich wird eines Tages in den Schulen so etwas wie Medizinkunde unterrichtet, damit dieser Nonsens ein Ende findet.

Viele Grüße

Chris <--- you see?

bvonsaxidougge


@ kenkou

Du bist gerade dein eigener Verteidiger und wieder bist du unsachlich und spekulativ und "unwissenschaftlich". Du ziehst über Menschen her, die du gar nicht kennst. Auch hier ist das Wort Penetration angebracht. Ich fühle bei dir eine aggressive Grundeinstellung. Und das ist, ebenso wie Angst, ein schlechter Berater. Wenn Menschen wie du sich in diesem Forum auf diese Art und Weise ausleben können, halte ich eben dieses Forum für nicht seriös und gefährlich für die Hilfe suchenden. Deshalb verabschiede ich mich jetzt auch davon. Wahrscheinlich wird auch dieser Beitrag gelöscht werden, da ich vermeintlich keine neutrale Position beziehe. Ich bin der Herrscher über mein Leben, denn: "I do it may way!"

c?ylxl


@ Crazy2002

Mmh, seit gestern ist dazu gekommen, dass ich in der linken Wange so ein eigenartiges Taubheitsgefühl habe.

Irgendwie weiss ich nicht mehr, was ich denken soll.

1. Wie gesagt, behauptet ja der eine Arzt es sei psychosomatisch und meine letzte Hoffnung sei nach ihm jetzt eine Psychotherapie. Er sagte, er kümmere sich dadrum. Das war jetzt vor gut zwei Wochen. Hat sich nicht mehr gemolden und er wird es, so wie ich ihn kenne auch nicht mehr tun..

2. Hast du immer so gegensätzliche Meinungen. Die einen sagen, man müsse einfach Geduld haben usw.

Und heute hat mir mein Onkel gesagt, der mit seinen Ärzten gesprochen hat, dass ich umbedingt wieder in eine Klinik soll, denn man könne so etwas einfach nicht abwarten lassen, solange man nicht wirklich weiss, was es ist. Es könne einfach gefährlich werden :°(

Und wie geht es dir? Hat sich schon was verbessert? Hoffe, es hat sich nichts verschlechter bei dir!

Du hast bald einen neuen Untersuch, liege ich da richtig?

Wenn du magst, wäre ich froh, wenn du mir sagst, was rausgekommen ist, kannst auch per PN sdchreiben.

Gute Besserung :)*

kpe,nko-u


@ cyll

Was dein Taubheitsgefühl in der Wange angeht: Ich habe das auch und kann dazu berichten, dass mein Neurologe hierzu eindeutig Stellung bezogen hat. Er meinte, dass er in seiner Praxis schon sehr viele solcher Fälle hatte, bei denen sich am Ende die HWS als Ursache herausstellte. Und anhand meiner anderen geschilderten Symptome war er auch sofort der Ansicht, dass das nur die HWS sein kann. Parästhesien an der Wange bzw. auf einer Gesichts-/Kopfhälfte sind offenbar ziemlich häufig in diesem Zusammenhang. Patienten mit HWS-Problemen schildern das hier und in anderen Foren immer wieder. Das macht auch anatomisch Sinn, weil jeder Hautabschnitt (sogenanntes Dermatom) einem Wirbelsäulensegment zugeordnet werden kann bzw. nervlich entsprechend von dort versorgt wird. Wenn nun also Nerven dort irritiert werden, kommt es zu Kribbeln/Ameisenlaufen/Taubheits-/Pelzigkeits- oder Stromgefühlen. Es reicht manchmal schon, wenn ein Wirbel nur ein wenig "falsch sitzt" oder Dysfunktionen bzw. funktionelle Störungen auftreten. Bei mir z.B. ist röntgenologisch keine Auffälligkeit zu erkennen, doch stellten sowohl Arzt als auch Physiotherapeut eine Dysfunktion von C1-C3 (erste drei Halswirbel) bei mir fest. Und da bin ich nun dabei, eine Behandlung in Angriff nehmen zu wollen. Da ich aber schon mal eine Verschlechterung durch einen Behandlungsversuch erfahren habe, möchte ich vorher noch eine genauere Diagnose einholen. Denn falls mehr hinter einer solchen Dysfunktion stecken sollte (z.B. eine nicht erkannte Weichteilschädigung), dann muss man vorsichtig sein was Manipulationen angeht. Aber wie gesagt, nicht alles muss HWS sein. Doch ich denke, HWS mal von einem Manualtherapeuten untersuchen lassen ist nicht verkehrt. Orthopäde allein reicht hier in aller Regel nicht aus, weil die mit den Händen lange nicht so geschickt sind wie ein Manualtherapeut. Ich drück dir die Daumen.

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