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Drei Jahre krank und keiner weiß Rat: Cfs?

J*asmin*a2V006 hat die Diskussion gestartet


Hallo Ihr,

Ich leide nun 3 Jahre lang an immer neuen Symptomen, und es wird irgendwo immer schlimmer. Und Bisher konnte mir niemand richtig helfen. Ich habe einen Ärztemarathon hinter mir den ich selber nicht mehr weis wieviele Ärzte das waren. War in Rheumakliniken, Krankenhäusern, beim Osteophat und Pschyologe und und und... Das hier wird vermutlich eine Lange Geschichte , da es fast über 3 Jahre geht.

Vielleicht geht es jemanden ähnlich wie mir , und er kann mir weiterhelfen? Daher will ich mal alles genau Aufschreiben bzw beschreiben und erzählen.

Im Jahr 2006 fing alles an , ich hatte eine damalige Zyste im Unterleib der mit der Pille behandelt wurde , sowie einen Pilz im Vaginalbereich. Auch das wurde behandelt.

Danach bekam ich meine erste Schwindelattacke in meinem Leben , dachte mir aber nicht viel dabei, danach kamen Magenbeschwerden ( Ständige Übelkeit und Druck im Bauch ) dann folgten Rückenschmerzen, damals waren meine Organe in Ordnung. Es wurden mir Pillen etc für den Bauch gegeben, habe aber keinerlei besserung gehabt. Rücken wurde eingerenkt auch hier damals keine Besserung. Dann ging es weiter, am Bildschirm vom PC auf einmal Sehstörungen (Bilder werden verschwommen , muss Augen bewegen um wieder Scharf zu stellen), Herzbeschwerde (Herz schlägt schnell nach kleinsten Bewegungen), Hände schliefen einfach so ein, Muskelzuckungen, Stiche vermutlich von den Nerven, wieder Schwindel, Muskelschmerzen, Knochenschmerzen, bis ich mir eine Liste anlegte die das alles nochmehr auffasste. Diese Liste stammt von 2006.

Kopfschmerzen

Nacken Rückenschmerzen

Starker- bis leichter Schwindel

Magen-Darm Probleme , Blähungen , Magen/Darm Knurren

Stiche in beiden Brustseiten und Achselhöhlen

Gelenk Schmerzen in Knienen, Finger Handgelenke , Arme , Beine

Schmerzen bei Berührungen in den Armen , Beinen ( Oberschenkeln)

Schmerzen in der Leiste

kribbelne hände und beine, füße

Entzündungen des Mundraumes

Entzündete Augen, Sehstörungen

Muskelzuckungen am ganzen Körper

Schmerzen an den Rippen / unter den Rippen

Plötzliches Herzrasen

Benommenheit , Gereitzheit , Stimmungsschwackungen

Brust und Halswirbelsäulenschmerzen und Knacken ( in jeden Gelenken)

Magenschmerzen , Mageneingangsschmerzen , Druck im Magen

Übelkeit

Ohrenpfeiffen

Lympfknotenschwellungen(Lümpfknoten)

Nervenschmerzen , Nervenstiche am ganzen Körper

Zahnschmerzen

Schmerzen beim Stehen in den Füßen

Rote Dicke Hände

Daraufhin ging ich zu meinem damaligen Hausarzt , der aber keinerlei Idee hatte und mir eine Überweisung für eine Rheumatologie gab und dann sollte ich mal weitersehen. Danach wechselte ich meinen Arzt und ging nach einer anderen Ärztin. Diese schickte mich zum Kardiologen, Herz war allerdings unaufällig.

Rheuma wurde dann 2006 / 2007 ausgeschlossen durch 2 Kliniken und unzählige Tests. Meiner Meinung nach war das auch nie Rheuma, da ich Knochenschmerzen am wenigstens hatte und sehr viel unter den anderen Schmerzen und Erscheinungen litt, aber darauf hin ging meine Hausärztin nicht ein. Hatte damals (bis heute, kommt und geht) erhöhte Entzündungswerte im Blut, die Entzündung wurde nie gefunden und wurde mit Cortison behandelt und am Ende nach 3 Wochen Rheumastation mit MTX behandelt werden sollte gegen die Schmerzen. Die Entzündung ging auch dadurch nicht weg, Cortison lieferte mir nur 15 Kilo mehr, die ich durch eisernen Willen wieder weg habe bis heute.

Da ich rausfand das solche Symptome leicht durch Borreliose auch ausgelöst werden können ging ich zum Borre Facharzt, und hab noch einen Test selbst bezahlt, ingesamt glaub ich wurden 5 Tests gemacht, alle samt negativ.

Eine EBV Infektion wurde untersucht 2007, allerdings nur eine FRISCHE (was nach einem Jahr vielleicht nichtmehr feststellbar ist?) ausgeschlossen. Eisenmangel wurde gefunden, der ist heute aber auch wieder nichtmehr vorhanden. Dann war ich bei einem CFS Arzt , da meine Beschwerden alle durch so ein Krankheitsbild deuten! Da wurde ein Prognox (oder Prognos?) Test gemacht, dabei kam raus ich hätte Amalganvergiftung, EBV, Palladium und andere Sachen.

Allerdings wird das nicht durch eine Blutuntersuchung sondern Anders herausgefunden. Man muss die bestimmten Sachen, Amalgan etc in die Hand nehmen und dann wird mit einem Gerät gemessen und dann kam das dabei raus. Wie sicher sowas ist weis ich nicht.

Ich hatte dann Amalgam Ausleitungen als erstes musste die Amalgam Therapie und die Therapie der anderen Dinge aber aus Geldmangel abbrechen. Da es mir zu dem Zeitpunkt auch noch besser gang, kann ich von Besserung dadurch nicht wirklich was sagen. So ging ich von Arzt zu Arzt. 2007 war es mal besser, mal schlechter. Aber ich war noch nie so erschöpft wie heute. Bzw seit Wochen.

2008 wurde es langsam besser, ich konnte noch Einkaufen gehen und all diese Dinge. Im März kam ich auf Kur , konnte dort aber nicht standhalten weil ich Sport etc. nicht machen konnte, mein Körper war zu Geschwächt und ich und die Ärztin entschieden, abzubrechen. Danach hatte ich genug von Ärzten und im Sommer von Mai bis August ging es mir besser. Es war auf einmal alles weg , all das was mich so gequält hatte , all die Monate. Und mir ging es wirklich Grottenschlecht. Tag für Tag. Ich dachte wirklich, bin ich noch krank?

Ich hatte im Sommer zwar zwischendurch auch Phasen wo es schlechter ging, aber es legte sich schnell. Dann aber im September ging es mir wieder schlechter. Ich kam mit einer Panickattacke ins Krankenhaus, Herzwerte auch wieder auser der Norm. Dann haben Sie dort Gallensteine gefunden. Und mich nachhaus geschickt. Damals konnte ich es aber als Panickattacke deuten , da ich mein Herz beruhigen konnte.

Nun gut, dann kamen die alten Beschwerden wieder.. Schmerzen, Herzprobleme, Schwindel. Wenn ich an der Supermarktkasse stehe, bin ich kurz davor umzufallen etc. Dann im November ging ich zu meinem nun 3ten Hausarzt, weil wir vor der Diagnose cFS stehen, da ich so fertig war das alles wiederkam bekam ich Citalopram, das sollte mir helfen.

Aber ich weis nicht ob es an Citalopram gelegen hat, oder weil mein Körper jetzt noch geschwächter ist. Ich habe seitdem ich das Zeug eine Woche genommen habe, massive Zustandverschlechterung bis heute erlitten. Es kamen diverse Symptome hinzu. Die Liste von 2006 habe ich ergänzt. Citalopram is allerdings schon lange wieder aus mir raus.

Text 1

Antworten
J$asmi?na2x006


Muss leider einen Beitrag hinzufügen weil das Textfeld nicht passt sonst.

Kopfschmerzen

Nacken Rückenschmerzen

Starker- bis leichter Schwindel

Magen-Darm Probleme , Blähungen , Magen/Darm Knurren

Stiche in beiden Brustseiten und Achselhöhlen

Gelenk Schmerzen in Knienen, Finger Handgelenke , Arme , Beine

Schmerzen bei Berührungen in den Armen , Beinen ( Oberschenkeln)

Schmerzen in der Leiste

kribbelne hände und beine, füße

Entzündungen des Mundraumes

Entzündete Augen, Sehstörungen

Muskelzuckungen am ganzen Körper

Schmerzen an den Rippen / unter den Rippen

Plötzliches Herzrasen

Benommenheit , Gereitzheit , Stimmungsschwackungen

Brust und Halswirbelsäulenschmerzen und Knacken ( in jeden Gelenken)

Magenschmerzen , Mageneingangsschmerzen , Druck im Magen

Übelkeit

Ohrenpfeiffen

Lympfknotenschwellungen(Lümpfknoten)

Nervenschmerzen , Nervenstiche am ganzen Körper

Zahnschmerzen

Schmerzen beim Stehen in den Füßen

Rote Dicke Hände/ Taube Hände

Starke Empfindungsstörungen / Arme , Beine gehören nichtmehr zum Körper

Absoulute Kraftlosigkeit ungefähig zu allem

Heftige Rückenschmerzen die Schmerzen im Bauch verursachen und ein Gefühl der Ohmacht verursachen das sich nach ca. 10 Minuten wieder legt

Eiskalte Hände die sich auf Wärme nicht erholen dadurch teilw. schon Knochenschmerzen durch Kälte

Rote Flecken meistens an den Knien

Krämpfe in den Beinen mit Schmerzen

Panickattacken und Depressionen

Starke Wortfindungsstörungen und Vergesslichkeit

Keine Konzentration mehr

Starke Bewegungskordinationsstörungen

Trockener Mund , Augen

Augen sind Entzündet nach Mehrstündingen Schlafen (nur morgens)

Schlafstörungen , kein Erholsamer Schlaf mehr, kein Tiefschlaf mehr

Entzündungen des Mundraumes

Extreme Herzrythmusstörungen, Herz fängt im Liegen an bis 120 Puls

Herzklopfen extrem (teilw. kein Schlaf zu bekommen.)

Körperstellen brennen

Körper ist angespannt, zittert nach kleinsten Bewegungen

Gänsehaut ohne Einflüsse

Extremes Schwitzen der Hände u.a. ( Nach Cita. Einnahme . und weiterhin)

Druck an den Händen (rote Stellen) bilden sich sehr langsam zurück

Druck auf dem Brustkorb

Nervenstiche u. Kribbeln am ganzen Körper

Absouluter Appetitverlust

Unregelmässiges Atmen, Gefühl von Luftnot

Temperaturwechsel der Hände massiv wechselnd

Undeutbare Gefühle im Kopf u. Teilweise Körper

Druck im Bauch

Rückenschmerzen

Unterbauchschmerzen (Darm)

Erbrechen nach Starken Schwindelattacken

Muskelzuckungen EXTREM, gestörter Schlaf durch Zuckungen, Beine u. Oberkörper bewegen sich

Daraufhin , kam ich wieder ins Krankenhaus wegen massiver Herzprobleme und Herzklopfen. Erst Verdacht auf Muskelentzündung vom Herzen, letzendlich am Herzen (laut der Ärzte nach Ultraschall) alles Ok. Die anderen Symptome wurden wie immer nicht beachtet, und es wurde zugegeben das Sie keinerlei Ahnung davon hätten, auch nicht von CFS, wie ich merke hat das kein Arzt auf den ich treffe. Dann kam ich wieder nachhause und musste mich mit meiner Mutter mit letzter Kraft damals aus dem Krankenhaus nehmen, ich fühlte mich totkrank und hatte Todesangst und ging so heim. Dann 3 Tage später wurde mir im Bett fast immer schwarz vor Augen. Ich schwitze viel, meine Hände, Füße, Achseln usw. meine Händen wurden wieder infektiös und volumineus, kam mir so vor. Und der Arzt machte nur einen Test, ob ich den nochwas spüre, und beschwerte sich über meinen "händedruck". Kein Mensch dort hatte Ahnung von irgendwas.

Auch in der Zeit wo ich wiederkam um Weihnachten war kaum was im Krankenhaus los, meine Arme fühlten sich leicht betäubt an, und ich hatte druck auf dem Brustkorb. Die Ärztin dort meinte das käme von den Nerven, ich sollte dringend zum Psychiater und Neurologe.

Nachdem ich wieder das 2te mal ins Krankenhaus kam, und ich in der Weihnachtszeit garnicht dort behandelt wurde, schickten Sie mich am 29 Dez. heim, ohne irgendeine neue Untersuchung.

Ich sollte in eine Psychiatrie. Im Laufe der Jahre habe ich gemerkt das es fast allen Leuten die solche Symptome haben (auch viele CFS LEUTE, BORRELIOSE ETC) so geht! Ich finde das schlimm. Ich bin natürlich nicht dem Rat der Ärzte gefolgt, da ich weis das ich sehr krank bin. Eine Psychiatrie würde alles schlimmer machen.

Die neuen Derzeitigen Symptome machen mich fertig. Habe einen Ruhepuls derzeit von im Sitzen 110!!!! Das wechselt immer, auch starkes Herzklopfen. Heute war er im Liegen mal bei 60 nun wieder bei 96-110a am schwanken. Es wechselt rapide. Auch meine anderen Symptome. Ständig das Gefühl umzufallen. Was auch heute passierte.

Bei einem Ruhepuls von 60 dachte ich, das ich mal wieder rauskönnte, weil ich so dermassenerschöpft war u. bin, konnte ich nichtmehr einkaufen und all die anderen Dinge. Selbst ein Toilettengang ist manchmal schon zuviel für mich.

Heute bin ich dann in der Sparkasse umgefallen. Vor Erschöpfung. Zum Glück hatte ich meine Mutter bei mir. Später legte es sich etwas. Manchmal kommt dann auch einfach ein Gefühl hoch das ich gleich umfalle , legt sich oft. Mein Herzschlag spinnt wie gesagt auch immer. Im Krankenhaus auch einen Puls nach dem Aufwachen meistens immer bei 100 mindestens. Blutdruck ist auch zu niedrig , meist bei 110 zu 80 oder noch weniger. Und wie gesagt die anderen ganz quälenden Symptome. Teilweise sogar Sachen die ich nicht deuten kann.

Dieser Text wird wirklich länger wie gedacht. Also ich will noch sagen was ausgeschlossen wurde:

Borreliose (obwohl ich weis diese Tests sind dermassen undeutlich und mal so und mal so im Ergebnis!)

Fibromyalgie

Tuberkulose

Keine Lungenentzündung

Angebl. nichts am Herzen

Entzündung im Blut, mal da und mal nicht da.

Eine frische EBV Infektion (dabei Prognos Test, EBV angezeigt ?)

Sämtliche Rheumatests

Magenspiegelung hat nix ergeben

Krebs und Tumormaker unaufällig

und wahrscheinlich noch andere Tests , ich weis nichtmehr alles so genau.

Ich komme nun in 2 Wochen in die Spezialklinik Neukirchen wo Leute sind die es genauso haben wie ich bzw das Beschwerdebild passt.

Kann mir jemand helfen? Weis jemand was das sein kann? Hat sowas schon jemand von euch erlebt? Hab langsam wirklich dolle Angst , ich hab auch Angst irgendwann nichtmehr aufzuwachen. Ich kämpfe seit 3 Jahren mit einem Unbekannten Feind in meinem Körper, und ich hab keine Ahnung was der noch alles anrichten wird. Und das macht Große Angst.

Vielleicht hat sich ja jemand zeit genommen zum lesen und kann mir antworten.

Vielen Dank.

W@as%ser3onkxel


Hallo, der Blutdruck ist hervorragend, da würden viele etwas geben wenn sie so einen hätten. Wie sieht Deine Ernährung aus? Hattest Du öfters auf Diät gelebt? Was ist Du so am Tag?

Die Ernährung ist 80% Schuld an Erkrankungen, zuerst muß die Grundursache behoben werden und nicht die Symtome. Gruß Wasseronkel

t|earmdr~opx77


Ich glaube auch das du etwas tust oder es etwas in deiner umgebung gibt was dir einfach nicht gut tut. Kann auch an der Ernährung liegen, oder vielleicht an schlechter Luft. Wie wäre es damit die Umgebung mal radikal zu ändern und schauen wie es ist? (Urlaub?) Ich habe auch mit körperlichen Beschwerden zu kämpfen und habe gemerkt das jedes Mal wenn ich (wienerin) nach Berlin zu meinen Eltern fahre es besser wird. Sobald ich zurück bin wird es schlechter. Mein Arzt meinte das es auf jeden Fall bei mir wegen dem Klimawechsel ist. Versuch doch mal für eine kurze Zeit die Umgebung zu ändern. Alles liebe und glaub mir, es kann auf jeden Fall noch besser werden!

Crhuo7clgate


Wurdest du denn nur auf Borellienantikörper untersucht oder wurde auch eine Borellien- PCR durchgeführt? Welche Entzündungsmarker wurden bei dir durchgeführt? Wurde denn schon ein CT vom Kopf gemacht?

:p>

s(ampxle


Du wurdest nicht zufälligerweise vorher wegen irgendetwas operiert und das OP team hat etwas zb in deinem bauchraum vergessen? hab mal einen bericht über jemanden, dem ähnliches widerfahren ist, gelesen und der hatte ähnliche symptome.

ansonsten kann ich dir nur erzählen, was mich jahrelang völlig aus der bahn geworfen hat, auch mit unerklärlichen symptomen: plötzlich hoher blutdruck, extreme schlafstörungen, vor allem nachts herzrasen, herzrythmusstörungen, soon komischer druck auf den augen, der das sehen erschwert hat, mir tat oft alles weh, wenn ich mal wieder nicht geschlafen hatte, hatte unerklärliche ängste - aber vor lächerlichkeiten: hoffentlich komme ich aus der parklücke(obwohl ich perfekt einparken kann) hoffentlich schleudert die waschmaschine sich nicht kaputt- absolut dummes zeug, aber ich hab die ängst körperlich gespürt. Das ganze war im übrigen von ca oktober bis april immer schlimmer als in den übrigen monaten.

also, nachdem nichts half, nichts gefunden wurde, und ich auch durch selbsttests (was habe ich verändert, was esse, trinke, rieche ich etc) nichts gefunden habe, bin ich dann in meiner not (innerhalb des Hauses/weil Eigentum, gibt man ja nicht so schnell auf) umgezogen, da ich einfach keine weitere idee mehr hatte. und plötzlich konnte ich hören, dass es mir nachts schlecht ging, ich hatte nachts, insbesondere im herbst und winter so einen brummton, so eine art vibrieren, so ein wwwt - wwwt - wwwt in der wohnung. je schlimmer das brummen desto schlimmer stand ich unter strom, war die schlaflosigkeit. habe dann noch mal eine ewigkeit gesucht, hatte nachts leute da - erst der sanitär installateur hat mich auf die richtige spur gebracht. er vermutete, dass es über die wasserrohre übertragene vibrationen, sogenannter infraschall, von großen wasserpumpen der stadtwerke hervorgerufen, sein könnte, solche fälle hatte er.

das konnten wir aber ausschließen. ich habe dann weiter den verursacher gesucht und durch zufall vom dachbodenfenster auch gefunden! halt dich fest: 3 gigantisch große windkrafträder (insgesamt 130 m hoch) in ca 7 km entfernung, klar dieses wwwt - wwwt: ganz eindeutig windkraftrad. das alles erklärt natürlich auch, warum die probleme bei mir so urplötzlich auftauchten. die dinger gingen ans netz und kurze zeit später ging es bei mir los

der grund warum ich das in der alten wohnung nicht hören konnte, ist wohl die verwinkelte bauweise des traktes in dem ich jetzt wohne. in richtung dieser teile entsteht so eine art trichter, der dann wohl den schall irgendwie fängt.

und dann habe ich auch verstanden, warum eine nachbarin aus dem nebenhaus über das gleiche problem klagt. gib im internet infraschall und windkraft ein und du wirst mit seiten zugeschüttet. es gibt menschen, die reagieren darauf, andere nicht. hintergrund ist, denke ich, so eine art archaischer urinstinkt, der den körper in fluchtbereitschaft versetzt, vermutlich durch adrenalinausschüttung - große wildtiere, wie elefanten verständigen sich per infraschall. vor 100.000 jahren war es vielleicht mal ganz praktisch das hören zu können, jetzt ist es allerdings mehr als hinderlich. deswegen wohl auch diese unerklärliche angst.

ich suche im übrigen noch nach einer geeigneten wohnung, seit ich aber weiß woran es liegt kann ich zumindest gegenwirken und die symptome sind zwar nicht komplett verschwunden, aber doch wesentlich weniger geworden.

was mir zb hilft ist, neben meinem bett ein relativ schweres mobiles klimagerät laufenzulassen (ich habe das durch zufall entdeckt, als ich neben der laufenden klimaanlage plötzlich und völlig unerwartet eingeschlafen bin, und sich das auch zuverlässig wiederholen ließ , also kein zufall war). Scheinbar werden diese vibrationen irgendwie "neutralisiert", laut internet geraten wände und decken in schwingungen und verstärken den effekt noch, ich vermute es funktioniert ähnlich wie bei einer Glocke, deren tönen ja auch sofort gestoppt wird sobald man ihre schwingungen stört - ich hoffe du weißt was ich meine.

Seit ich in der anderen wohnung wohne, sind die herzrythmusstörungen übrigens weg. ich glaube das liegt daran, dass ich nicht mehr, wenn ich im wohnzimmer sitze, mit dem Rücken zum Fenster bzw zur außenmauer sitze, in genau der Richtung stehen die tollen teile nämlich. Ich denke, es liegt daran, dass der infraschall dann direkt aufs vegetative nervensystem, das ja bekanntlich im hinterkopf zu finden ist, einwirkt.

ich achte auf meinen mineralstoffhaushalt - mir hilft nachts viel calzium (achtung: ohne vitamin D, sonst kriegst man irgendwann ein V.D vergiftung, ich nehme welches vom kräuterhaus St. bernhard shop), kalium (achtung bei übersosierung wirds gefärlicH) und magnesium (kombipräparat vom renatura shop). außerdem übersäuert der körper, weil er normalerweise im schlaf entsäuert, ich achte auf basenreiche ernährung, bananen, reife früchte, gemüse schau im internet. der körper entsäuert im schlaf, wenn er das nicht kann, lagert er die säuren im körper ab, was neben schmerzen im ganzen körper eine vielzahl von beschwerden hervorrufen kann (musst du mal googeln).

und seit einiger zeit bin ich auch mein herzrasen ziemlich losgeworden.

da mein blutdruck immer wieder in die jöhe schoss, ich aber keine betablocker wollte, habe ich mich nach harmloseren mitteln umgesehen, und bin in einer apothekenzeitung auf arginin oder auch L-arginin gestoßen. wenn ich richtig recherchiert habe, kann arginin mangel auch durch starken stress entstehen (und den habe ich nachts ja zur genüge) jedenfalls habe ich s einfach mal probiert, nebenwirkungen sind laut internet nicht bekannt, es hat zudem noch ne menge positiver eigenschaften für den körper, außerdem nehmen sportler das häufig trainingsbegleitend lass deinen argininspiegel doch mal testen.

s6am%plxe


noch ne kleine ergänzung, ich habe nur die "ärgsten" symptome aufgezählt, viele kleinere merkwürdigkeiten, die du aufzählst, wie appetitlosigkeit, schwäche, geschwollene hände, muskelzittern, druck auf ohren... da gibt es noch diverse übereinstimmungen, habe ich vergessen zu erwähnen - zumal genau diese Sachen eigentlich komplett verschwunden sind und der mensch vergisst ja bekanntlich schnell.

JvaEsminDa200x6


Hallo,

Wasseronkel : Der Arzt im Krankenhaus meinte mein Blutdruck ist auf jeden fall zu niedrig.

Das war auch nur ein Wert von vielen. Ich habe auf Diät gelebt ja , da ich durch die Cortison behandlung sehr viel zugenommen hatte. Aber davon kann sowas wohl nicht kommen.

An nahrungsmittelverträglichkeiten hab ich auch schon gedacht , weis allerdings nicht ob das bei mir vorliegt. das wird aber soweit ich weis in der klinik wo ich hinkomm untersucht.

Vom Kopf wurde nie ein CT gemacht , LEIDER. Hätte das auch mal gern gehabt.

Ich denk mal das werd ich auch mal machen lassen. Borreliosetests wurden LTT gemacht , und Westernblot und noch einer. Ich war damals bei einem Spezialist dafür.

Aber alles immer negativ :-(

Was zu dem Thema , Hauswechsel etc zu sagen ist. Ich war ja im Krankenhaus in anderer Umgebung , da wurden meine Symptome noch schlimmer. soweit wie sie nun eben sind.

daher kann ich ausschliessen das es an meiner umgebumg liegt.

Mit dem Urlaub , hätte ich die kraft würde ich das sicher mal tun. kann momentan aber nichtmal aus dem haus gehen. an urlaub ist nicht zu denken. im sommer wo es mir besser ging konnte ich in den urlaub. aber ich schliesse solche klimasachen weitgehend einfach aus.

mein symptomspektrum ist einfach zu doll , meiner meinung nach.

Sample , deinen text hab ich noch nicht ganz gelesen. tut mir leid. mir gehts derzeit nicht gut

t9ea.rrdrop77


Naja, ich wünsche dir jedenfalls das das Rätsel geklärt wird! Mir ging es auch 2 Jahre lang so - schreckliche Symptome, Ungewissheit. Aber glaub mir, auch bei dir wird man irgendwann die Ursache finden - oder und das wünsche ich dir am allermeisten - es geht einfach von selber irgendwann weg!

txehardrfop7x7


achja - ct und mrt vom kopf würde ich auf jeden fall noch machen lassen - komisch das man das noch nicht veranlasst hat. lieben gruss, N.

tVearCdropx77


ps: noch was - hast du dich schon mal auf HIV/Aids testen lassen? also nur auf das? hab in deiner Liste nichts gefunden...

JJaspmina200x6


hallo,

ich meine hiv wurde schon 2006 mal untersucht.

wird in der klinik in bayern nun nix rauskommen werd ich auch mal auf ein mrt bestehen-

k`enkoxu


Hallo Jasmina,

ich selbst leide seit 2 Jahren unter einer ganz anderen Geschichte (HWS und die damit verbundenen neurologischen Symptome), kann ein langes Leiden ohne Diagnose aber gut nachvollziehen. Als Laie kann ich nur das sagen, was mir spontan noch dazu einfällt:

1. Lass ein MRT (Kernspin-Aufnahme) vom Kopf machen. Besser kein CT, wegen der hohen Strahlenbelastung. In deinem Alter sollte man ein CT vermeiden (ein Kopf-CT ist wie 40 x geröntgt werden). Wenn du schon 60 wärst, wäre das was anderes, weil man statistisch gesehen von 15-20 Jahren Latenzzeit ausgeht, falls die Strahlenbelastung irgendwelche Tumore hervorrufen sollte. MRT ist für Kopfuntersuchungen in aller Regel sowieso genauer. Ein MRT birgt nach heutigem Stand der Wissenschaft keinerlei Strahlenbelastung für den Körper.

2. Warst du in deinem Leben schon einmal in irgendwelchen tropischen Ländern in Urlaub? Wenn ja, stelle dich in einem Tropeninstitut vor und schilderer deine Symptome. Was du erzählst, könnte durchaus die Folgen eines Parasiten oder einer tropischen Infektion im Körper sein.

3. Wohnraumgifte können toxische Schäden am ZNS hervorrufen, die zu derartigen Symptomen führen. Bitte die Wohnung auf Schadstoffe prüfen lassen. Bei Google nach den Begriffen "Innenraummessung" und "Umweltmobil" eingeben. Kosten für eine solche Innenraummessung können ggf. von der Krankenkasse übernommen werden. Hierzu auch mal mit einem Umweltmediziner sprechen.

Aus der Ferne betrachtet klingt es so, als wäre da etwas zentrales im Gange. Ich denke nicht, dass man deine Symptome lokal auf ein Organ (wie z.B. Herz) beschränken kann. Vor allem die immer wieder auftretenden Entzündungswerte sollten jeden Arzt stutzig machen und weiter nachforschen lassen. Von dem was ich hier lese, kommt mir spontan nur in den Sinn, dass du entweder einen Erreger oder Parasit im Körper hast. Es ist ebenfalls nicht auszuschließen, dass du mit irgendetwas infiziert wurdest, als man damals die Zyste operiert hat. Das ist sehr auffällig, dass deine Beschwerden kurz danach losgingen.

Weiterhin könnte es sein, dass dein ZNS (Zentralnervensystem) durch toxische Schädigungen verrückt spielt, du also quasi schleichend vergiftet wirst. Wenn das mit der Amalgam-Untersuchung handfeste Ergebnisse sind, die bestätigt wurden, dann spreche mal mit deiner Krankenkasse, ob man dir die Kosten erstattet, die mit einer Amalgamentfernung und -ausleitung anfallen würden. Allerdings musst du hierbei auch beachten, dass eine Amalgamentfernung umstritten ist. Die zahnärztliche Fachwelt ist sich im Großen und Ganzen darüber einig, dass das Herausbohren der Amalgamfüllungen mehr Gift in den Körper bringt, als wenn man die Füllungen drin lässt, da beim Bohren Quecksilberdämpfe entstehen. Andererseits gibt es Zahnarztpraxen/-kliniken, die darauf spezialisiert sind, solche Amalgamentfernungen mit minimal möglicher Belastung vorzunehmen, d.h. dein Mundraum wird innen abgedeckt und die Dämpfe werden während des Herausbohrens permanent abgesaugt. Anschließend erfolgt dann immer eine Ausleitung über mehrere Wochen hinweg. Ich denke, wenn ich in deiner Situation wäre, würde ich eine Amalgamentfernung durchaus in Betracht ziehen - allein deshalb, um dies als Ursache auszuschließen. Aber bevor du das machst, lass erst die anderen Sachen abklären.

k)enkoxu


Noch was fällt mir ein:

4. Lass auf Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) untersuchen. Diese einfache Untersuchung wird bei Standard-Blutbildern leider fast nie mit untersucht, obwohl das so einfach ist. Dabei kann diese Krankheit sehr schlimme Symptome, langfristig auch bleibende Schäden hervorrufen. Rechtzeitig erkannt kann man diese aber super einfach behandeln und es ist ein beschwerdefreies Leben ohne Einschränkungen möglich.

Hier zum Thema:

[[http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4mochromatose]]

[[http://www.arte.tv/de/hippokrates/890628.html]]

k=en!kxou


Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit, dass du dich in die Deutsche Klinik für Diagnostik in Wiesbaden überweisen lässt, damit die dich mal fachübergreifend durchchecken:

[[http://www.dkd-wiesbaden.de/]]

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