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Vestibulare/ basilare Migräne, Hws, Epilepsie?

jGustUsmiple8x3 hat die Diskussion gestartet


hallo! also ich versuch mich mal ganz kurz zu fassen und die wichtigsten fakten und symptome herauszufiltern.

2002 hatte ich einen (wahrscheinlich) epileptischen anfall. wurde danach in der klinik weissenau auseinandergenommen. mit nachtüberwachung, dauer-eeg, schlafentzug, flickerlicht. man konnte nichts feststellen. kein anfall auslöbar, keine veränderung im eeg. jahrelang passierte nichts. im januar 2008 bekam ich eine schwere grippe. von da an hatte ich täglich:

starke müdigkeit, hinterkopfschmerzen, augenschmerzen, schwächegefühl, lichtempfindlichkeit (dämmerlicht, kunstlicht, sonnenlicht....strobo aber nicht?!) die ein gewisse schwindel-/benommenheitsgefühl mit sich brachte. will heißen: in manchen situationen störte mich das licht, machte mich nervös (wunsch den reiz zu beenden) und benommen, klares denken viel dann schwer.

ich rannte von a-z da ich zeitweise nichtmal mehr autofahren konnte. die symptome traten jeden tag auf...mal schlimmer mal besser. war beim augenarzt, hno, orthopäde und neurologen...alles ohne befund. der orthopäde stellte zwar eine steilstellung der hws fest, meinte aber dass nicht zu solch einer ausgeprägten symptomatik führen kann. der neurologe meinte, als ich ihn darauf ansprach, dass er das ganze ehr richtung migräne als in richtung anfallsleiden schieben würde.

migräne? von heut auf morgen? fast jeden tag? mal mit, mal ohne hinterkopfschmerz?

daraufhin kam ich in die neurologie station einer klini: tausend untersuchungen , kein befund. es wurde aber eine latente schilddrüsenunterfunktion festgestellt, auf welche nun alles geschoben wurde. das war im märz 08.

ein jahr lang schob man meine schlechten phasen auf die schilddrüse und veränderte ständig die dosis der medikamente. als die werte aber gut waren schob man alles auf einen eisenmangel. bekam zig injektionen, aber die symptome blieben. seit april 08 habe ich zudem einen tinnitus im rechten ohr.

über den sommer hatte ich zwischen den "schlechten phasen" wenigstens 2 tage bis 3 wochen ruhe....das wurde ab november wieder schlimmer. schlechte phasen heißt: schwankschwindel, lichtempfinlichkeit die den schwindel verstärkt oder sogar erst auslöst, benommenheitsgefühl, konzentrationsschwierigkeiten, sprachaussetzer (den faden verlieren). die hinterkopfschmerzen traten ein halbes jahr lang nicht mehr auf. ab november 08 traten die symptome wieder täglich auf. im dezember hattte ich zwei fiebrige infektionen, seither ist auch der hinterkopfschmerz wieder ab und zu da.

da das definitiv nicht mehr auf die schilddrüse geschoben werden kann--> wieder neurologische klinik. mrt ohne befund, gleichgewichtsorgane okay. verdacht auf vestibulare/basilare migräne....aber mit einem stirnrunzeln geäußert, da der kopfschmerz ja ein halbes jahr garnicht auftrat und ich ja jetzt eine dauermigräne haben müssste (wegen täglicher beschwerden), die arterien auf dem mrt aber ganz normal sind. (keine durchblutungsstörungen).

-der verdacht meines hausarztes auf eine vorangegangene virale meningitis wurde in der klinik nur belächelt und nicht weiter verfolgt.

auf meine frage ob das nicht doch von der hws kommt: nein, eigentlich nicht möglich.

soll jetzt betablocker zur migräne-profilaxe nehmen, dabei hab ich nun kaum noch schmerzen....das schlimme sind die schwindelphasen (bis zu 5 std). ausserdem hab ich angst die betablocker zu nehmen, da ich ohnehin seit zwei monaten jeden abend eiskalte hände und füße hab...teilweise sogar schüttelfrost. im letzten jahr hab ich zudem 15 kg zugenommen (hatte vorher nie gewichtsprobleme)...alles zeichen dafür das mein körper eh schon untertourig fährt, und dann noch betablocker nehmen ??? ?

mein hausarzt möchte jetzt noch (auf meinen wunsch hin) die nebennieren checken. aber das ist auch das einzige was noch nicht untersucht wurde ???

hab nun nen termin in der schmerzambulanz (zwecks migräne), weil ich mich über alternativen informieren möchte...aber bin mir nicht wirklich sicher ob ich das mit der migräne glauben soll. von migräne bekommt man keine trockene haut und gewichtszunahme...und migräne ist meist unterteilt in aura und schmerz...nicht beides mal zusammen, dann mal getrennt, dann mal aura ohne schmerz ???

ich bin total verzweifelt. dieser schwindel und die damit verbundene benommenheit schränken mich total ein....vor allem weil ich nichts vorausplanen kann, weil ich nie weiß ob es mir nun morgen gut geht oder nicht :-(

weiß hier irgendjemand rat?bitte helft mir!!!

ps: das mittel arlevert (gegen schwindel) macht zwar tierisch müde hilft mir aber für ca 4 stunden gegen den schwindel....herrlich. aber das ist ja nur meine notfalllösund und sollte es auch bleiben. zudem kann es sein, dass alle doppelt so schlimm ist, wenn die wirkung nachlässt. was ich auch nicht versteh ???

Antworten
D8inoE200x0


Es gibt hier auch das Forum Stoffwechsel und Hormone. Da kannst du deinen Beitrag auch mal reinsetzten. Manches scheint schon mit der Schilddrüse zusammenzuhängen.

b(oLnsaiwdogge


@justsmile83. schau dir doch mal die Seite von Dr.Kuklinski an...einfach googlen. Da wirst du etwas über Fehlstellungen der HWS und deren Einflüsse auf die Gesundheit lesen. Der Körper ist ein gesamtdynamisches, ganz komplexes System. Das was Dino2000 geschrieben (Stoffwechsel, Hormone) hat, fällt auch mit hinein, weil alles zusammenhängt.....auch ganz spannend: [[www.adrenal-fatigue.de]] oder [[www.tv-gesundheit.at/?tag=dr-kuklinski]] . Viel Spass

jius-tsmilxe83


@ bonsaidogge

vielen dank für die tips. hab mich bereits über diese "möglichkeiten" informiert, da in der neuro-abteilung ja eigentlich nix rausgekommen ist was die ganze symptomatik erklärt. ich sag's immer wieder: wer behauptet dass es nicht zwei dinge sein können die gegenseitig einfluss aufeinander nehmen?!

im neuro forum hab ich´s nur drin, falls hier jemand tips zum neurologischen teil hat.

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