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Ständig wechselnde Launen.

LRarFs91 hat die Diskussion gestartet


Hehey,

ersteinmal möchte ich mich im Vorraus bedanken, dass ihr das gerade lest. Ich denke, dass wird etwas länger, also vielen Dank!

Zuerst möchte ich mich vorstellen. Ich bin der Lars und bin 17 Jahre alt.

Zu meinen Anliegen, ich bemerke seit einiger Zeit, dass ich extreme Stimmungsschwankungen habe. Nicht im allg. Bereich wie ich mit anderen rede, sondern in mir selbst, wie es mir geht. Ich habe Phasen, in denen kann mich nichts herunterkriegen. Ich bin dann total übermutig, lebensfroh, wild, extrem. Das kann aber nach kurzer Zeit total umkippen. Dann spüre ich ein flaues Gefühl ich Magen, mir geht es schlecht. Alles kotzt mich an. Ich kann nicht mehr klar denken, alles ist beschissen. Es ist dann alles für mich geloffen. Ich hab keinen Bock mehr etw. zu machen, aber im Gegensatz zu Depressionen bin ich nicht schlapp. Ich sehe einfach alles schwarz und schlecht. So ging es mir auch heute. Ich habe noch Hausaufgaben zu machen, aber ich kann nicht. Ich könnte anfangen, aber ich weiß es hat keinen Sinn. Ich bin total neben der Spur, kann mich einfach auch nicht konzentrieren. Aber dann gibt es eben auch Phasen, wo ich einfach so gut gleaunt bin. Rumspringe und für alles zu haben bin. Wo ich nur noch ein Lachen aufhabe, wo ich so gut drauf bin, mich schön sehe und stundenlang an mir herumstyle weil es etwas wert ist. Doch gerade hasse ich wie ich aussehe.

Ausserdem was mich daran belastet, dass wenn ich solche Phasen habe, dass ich alles in mich hineinfressen könnte. Ich muss mich stark beherschen. Meine Mutter hat eine geistige Behinderung und Depressionen, weswegen ich als Kind bei meiner Oma aufgewachsen bin. Wie Omas so sind, hat sie mich im wahrsten Sinne gemästet. Als ich dann gegen Anfang der 5. ten Klasse zu meiner Mam zog, hatte ich über 120 Kilo auf den Rippen. Hab mich jetzt innerhalb von eineinhalb Jahren auf 78 KG runtergehungert. Aber mich belastet es einfach nur, wenn ich in solchen Momenten essen würde. Und morgen ist noch Montag. Wisst ihr, wenn ich viel gegessen habe und aufstehe und weiß, dass ich gestern gesündigt habe, dann ist sowieso der ganze Tag gelaufen, weil ich weiß, dass ich nicht mehr schön aussehe.

Und dann bin ich wieder mies drauf. Aber wenn ich mich im Morgen im Spiegel seh und gut drauf bin, keine negativen Gedanken habe, dann ist der Morgen super. Also manchmal.

Aber wie dem auch sei, mein Problem ist einfach das ich entweder total gut drauf bin od. total schlecht. Und das merke ich auch total. Ich weiß genau welche Phase ich gerade habe. Wenn es mir schlecht geht merke ich auch manchmal im Magen od. im Bauch ein Drücken, ein komisches Gefühl und durch mein ganzen Kopf erstreckt sich eine Schwärze und ein totale graues Bild.

Hat jmd. eine Idee, was das seien könne?

Danke..

Antworten
L}ars291


Achja ich wollte noch ergänzen, weil es mir gerade einfällt. Ich fühle mich als hätte man mir einfach alles Glück herausgesaugt. Ich glaube das beschreibt es am Besten. Und was mir noch kommt, solche schönen Phasen, in denen ich total aufgedreht bin - und wirklich glücklich - die kommen auch manchmal wenn ich viel Kaffee getrunken habe. Also ich muss einfach sagen, wenn ich halt so richtig gut und aktiv drauf bin, dann ist das so schön für mich. Aber manchmal kommen die auch so. Dann schalt ich die Musik in meinen Zimmer an und hüpfe nur rum und bin gut drauf und alles.. keine Ahnung was jetzt eig. neu war, aber ich wollte das noch schreiben..

BKartx81


Pubertäre Stimmungsschwankungen?

L<arsx91


Erst einmal danke, aber ich weiß nicht. Vielleicht red ich mir das auch ein, kannst schon Recht haben. Aber keine Ahnung, fühlt sich manchmal alles halt total anders an. Also wirklich anders. Es ist nicht, dass ich nur gereizt oder so bin, es ist einfach das alles keinen Sinn hat. Und das es so schnell geht, von ein auf den anderen Moment ist alles Schlimme vorbei und wieder top. Ausserdem ist alles so verschoben, meine Meinungen und Entschlüsse sind einfach total differenziert. Es geht ineinander über, ob ich mir an etw. die Schuld gebe od. ob es die Schuld eines Anderen ist. Von einem auf den anderen Moment bin ich nicht mehr müde od. schlapp sondern aktiv, gepusht und euphorisiert. Ich sehe mich als wunderbar und schön an, und manchmal könnte ich mir im Bauch schlagen und mich hassen weil es so total hässlich ist. Einerseits sehe ich manchmal keine Grenzen, andererseits habe ich an manchen Tagen keine Kraft die sichtbaren Grenzen überhaupt überwinden zu können, geschweige den es vorzuhaben.

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