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Schwindel, Sehstörungen und beunruhigende Arzt-Aussage

p$syc}h_dbad


habe auch ähnliche probleme, dass ich u.a. das gefühl habe in den boden zu sacken. ich war dann heute mal beim neurologen und der meinte, dass ist ein typischer angstzustand. bei mir kommt das wohl wegen dem bluthochdruck der letzten sommer fesgestellt wordenm war. es hat sich dann evtl alles angestaut... natürlich habe ich in der zeit auch den sport zu sehr vernachlässigt und mich in alles zu sehr reingesteiger. nun fange ich aber wieder alles an und dann sollte das von alleine wieder weggehen.

i8chicWhicxh


Heute war ja mein Neurologen-Termin und ich muss sagen ich bin ganz schön gequält worden.

Mir wurden z.B. Nadeln in den Kopf gepiekst und ich bekam Stromstöße in die Füßchen :°(

Aber bevor ich jetzt jemandem Panik mache, so schlimm war es dann im Nachhinein doch nicht und ich war tapfer;)

Schlimmer finde ich, dass immernoch nichts gescheites dabei rauskam und schon garkeine Behandlung gegen diesen ätzenden Schwindel. Das EEG war "grenzwertig, aber noch normal", die Reflexe waren in beiden Beinen nicht gleich stark und einige der seltsamen Tests des Arztes (die ich übriegens alle ohne Hose machen musste ??? ), habe ich wohl nicht "bestanden". z.B beim Laufen oder auf der Stelle stampfen mit geschlossenen Augen habe ich wohl irgendiwe einen leichten Rechtsdrall ???

Der Arzt kam mir leider ziemlich ratlos vor. Er tippte erst mal auf Borreliose aber da habe ich erst vor ein paar Wochen (auf der Suche nach meiner merkwürdigen Krankheit die sich dann als Pfeiffersches Drüsenfieber rausstellte) einen Test machen lassen, der negativ war.

Er meinte er tippt trotzdem auf irgendeine Entzüdnung im Nervensystem und jetzt habe ich selbstverständlich noch mehr Panik vor MS und Co. :-o

Aber erstmal ist meine Panik voll und ganz auf etwas anderes gerichtet: MRT! SCHON MORGEN FRÜH!

Diese dumme enge Röhre ist mir ziemlich unheimlich muss ich sagen... :°( Ich werde heute Nacht sicher kein Auge zu machen vor lauter Angst (aber dann schlaf ich vielleicht hoffentlich morgen früh dann in dem Ding ein ;-)

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Heute hatte ich ja meinen MRT Termin und es war schrecklich :-o

Vorher habe ich selbstverständlich wie üblich das Internet nach Erfahrungen von anderen durchforstet. Sonst ist es ja immer folgendermaßen: Man findet Millionen Horrorgeschichten, hat Panik und in Wirklichkeit ist dann alles halb so schlimm.

Dieses mal war es so: Ich habe gelesen dass man für ein Kopf-MRT nur bis zum Hals oder schlimmstenfalls bis zum Bauch in dieses enge Ding gesteckt wird, dass neuere Geräte soweiso nur noch 1,25m lang sind, dass man vorher nett beraten wird von fürsorglichen Schwestern, dass man ein Beruhigungsmittel bekommt, Kopfhörer mit Musik usw.

Die Realität sah dann folgendermaßen aus.

Ich kam (zum Glück in Begleitung meines Freundes) in dieses Gebäude, das von außen aussah als wäre es mal modern gewesen und von innen wie eine Autovermietung.

Ich sollte dann einen Fragebogen ausfüllen, in dem unter anderem nach meiner Platzangst gefragt wurde und selbstverständlich habe ich hier das dickste Ja-Kreuzchen aller Zeiten gemacht. Als ich dann aufgerufen wurde, dachte ich natürlich, dass nun erstmal ein nettes Gespräch folgen würde (ich hatte ja bereits vorher unterschrieben dass ich gut informiert wurde und keine Fragen mehr habe....)

Das Gespräch lief folgendermaßen ab:

Arzt: "Ausziehen bis auf Tshirt und Unterhose! Auf die Liege legen!"

Ich: *peinlicherweise angefangen zu heulen*

... hat nichts geholfen, weder wurde mit mir geredet noch bekam ich irgendein Beruhigungsmittel, ich erntete nur einen gleichgültigen Blick. Mein Freund, der mein peinlicherweise vermutlich ziemlich lautes Schluchzen vernahm, kam glücklicherweise gleich und durfte mit in den Raum. Ich habe dann versucht mich zusammenzureißen und stellte ein paar Fragen die folgende beunruhigende Tatsachen ans Licht brachten:

- ich werde nicht bis zum Hals, auch nicht bis zum Bauch sondern fast KOMPLETT in das Gerät gefahren (das ürigens demnächst wohl höchstens noch im Museum zu gebrauchen wäre)

- es ist laut, rumpelt und ruckelt. Das wusste ich bis dahin auch nicht.

- und das schlimmste: Nicht nur dass ich in so eine enge Röhre gesteckt werde, nein, die Liege verfügt auch noch über einen dicken Metallkasten, der an ihr befestigt ist und der über meinem Kopf zugeklappt wird sodass ich fast nichts mehr sehe und mich auch kaum mehr selbst befreien kann.

Im Internet habe ich zwar auch hin und wieder solche "Helme" gesehen, allerdings sahen diese aus wie luftig leichte Plastikhütchen mit vielen Sehschlitzen. Nur mein Kopf wird natürlich in einem Sarg aus Zentimeter dickem Metall eingequetscht (ein kleines Guckloch hatte ich aber wenigstens auch)...

Das einzig positive: Der Arzt hatte zwar offensichtlich kein Fünkchen Mitleid oder Verständnis für mich, aber immerhin hatte er eine wahnsinnige Geduld und ertrug mein Gejammer, meine Tests wie schnell ich mich aus dem Helm befreien kann, mein panisch-kindisches Getue am Rande des Wahnsinns ohne zu meckern, dass ich mich beeilen soll oder ähnliches.

Im Nachhinein frage ich mich ob er überhaupt sprechen kann ???

Irgendwann, als ich den Helm auf meinem Kopf einigermaßen ertrug und nicht mehr sofort aufriss, setze sich die Liege dann in Bewegung in das innere dieses schrecklichen Geräts. Ich stieß mit einem Arm an der Seite an, öffnete erschrocken die Augen, sah wie eng das ganze tatsächlich ist, bekam Panik und befahl dem Arzt mich auf der Stelle wieder rauszuholen.

Das war mein erster Ausflug ins MRT...

Völlig entsetzt erklärte ich ihm dann, wie scheiße ich es finde, auf die Internetseite zu schreiben, dass sie Beruhigungsmittel geben können und mir dann keins anzubieten. Ich war wirklich am Rande des Nervenzusammenbruchs...

Daraufhin bekam ich dann endlich meine Drogen, keine Ahnung was er mir da gebracht hat, aber das ganze hatte meiner Meinung nach nicht ganz den gewünschten Effekt. Ich war zwar schon etwas ruhiger aber ein Hauch von Panik blieb. Ein ordentlich dicker Hauch.

Alles was die Tablette bei mir bewirkte, war eine unglaubliche Faulheit. Zu faul meine Beine zu bewegen, zu faul meinen Arm zu heben, zu faul mich aufzuregen und mich nochmal dagegen zu wehren in die Röhre geschoben zu werden...hauptsache liegen... ;-D

Also lies ich mich reinfahren ohne zu meckern, den Panikknopf natürlich fest umklammert, immer bereit zu drücken. Die ersten Geräsuche waren sogar relativ angenehm, einschläferndes Klopfen und Klacken, und ich genoss es erstmal, endlich liegen zu können. Dann legte das Gerät aber richtig los, es wurde unglaublich laut, gab schrille hässliche Töne von sich und alles vibrierte. Ich dachte mir jedes Mal, wenn dieses Geräusch vorbei ist, dann drücke ich den Knopf. Das habe ich dann insgesamt so oft gedacht, bis ich dann irgendwann schon so lange drin war, dass es sich auch nicht mehr gelohnt hätte, jetzt aufzugeben.

Ich versuchte dann mit meinem Freund zu kommunizieren indem ich mit den Zehen die Frage "Wie lange noch?" in die Luft schrieb, was garnicht so einfach war und mich ein bisschen von der Enge ablenkte. Er verstand das Gewackel mit den Zehen falsch und verpasste mir eine Fußmassage. Auch gut ;-D

Irgendwann lenkte mich auch das nicht mehr ab, die Luft in dem Gerät war stickig und trocken, der enge Stahlkäfig um meinen Kopf fing lansgam an schmerzhaft zu drücken und die Panik kam wieder hoch.

Als ich gerade noch überlegte, ob ich nun den Knopf drücken sollte, setzte sich die Liege auch schon in Bewegung, zu meiner Enttäuschung aber nicht um mich freizulassen sondern um mir eine unglaublich große Spritze mit Kontrastmittel in den Arm zu jagen.

Bis dahin habe ich auch nicht gewusst, wie unglaublich groß die Spritzen mit dem Kontrastmittel sind. Das weiß ich auch heute noch nicht, denn glücklicherweise konnte ich dank meines eingekemmten Kopfes im Stahlkasten nichts sehen, nur mein Freund kam aus dem Staunen garnicht mehr raus und spircht immernoch davon...

Ich muss sagen, die Spritze wurde wirklich toll gesetzt, bis auf den kleinen Pieks habe ich nämlich überhaupt nichts davon gemerkt. Der wortkarge Artz sagte dann, nachdem das Kontrastmittel erfolgreich in meinem Arm gelandet war "Noch 90 Sekunden" und die Liege setzte sich wieder in Bewegung. Diese 90 Selkunden ertrug ich dann natürlich auch noch tapfer und war endlich frei.

Jetzt habe ich einen dicken Umschlag mit vielen hübschen Hirnfotos (ich finde ja mein Gehirn fotogener als mein Gesicht ;-) ) und folgende Aussage "keine Entzündung, keine Durchbluttungsstörung, der genaue Befund geht dann an den Neurologen".

Das heißt also wieder warten und vermutlich auch, dass ich mir den ganzen Horror ersparen hätte können :-/

cEhutckysbbrauxt


Hallo ichichich, *:)

Die Nadeln hatte ich auch im Kopf und hinter den Ohren... ;-D

Ich musste diese ganzen Tests mit auf-der-Stelle-gehen und sowas alles auch bis auf die Unterwäsche entblättert über mich ergehen lassen... Ich glaub, das ist normal und gehört zur neurologischen Untersuchung.

Sei froh, dass du morgen schon ein MRT gemacht bekommst... Ich darf noch bis Ende April warten... Bin wohl kein dringender Notfall. ;-D

übrigens: Mir geht es wieder besser, dieses komische schwankende Kopfgefühl ("Flüssigkeit") ist bei mir fast weg, ich merk das nur noch, wenn ich wirklich absolut darauf achte. :-D

Vielleicht wird das bei dir ja auch von selbst wieder. :)^

Viel Erfolg morgen und gute Nacht *:)

ivchichWixch


Hi Chuckysbraut,

Da haben wir wohl gestern gleichzeitig geschrieben und du hast meinen tollen MRT-Erfahrungsbericht garnicht gelesen. Zum Glück wahrscheinlich, dir steht das ganze ja noch bevor ;-)

Ich glaube auch nicht dass ich den MRT Termin so schnell bekommen habe weil ich so ein fürchterlicher Notfall bin (hoffe ich ;-D)

Jetzt habe ich hier einen Umschlag mit hübschen Fotos von meinem Köpfchen und ich denke, da ist alles in Ordung aber der Befund geht direkt an den Neurologen. Mittwoch muss ich wieder hin und dann weiß ich genaueres bzw. wenn da nichts ist weiß ich immernoch nichts... :-/

Mein Schwindel ist auch ein bisschen besser geworden, zumindest ist es nicht mehr wie Karussell fahren jedes Mal wenn ich meinen Kopf bewege... Dafür ist das ganze jetzt in einen leichten Dauerschwindel übergegangen, der zwar nervt, aber auszuhalten ist. Dass es richtig schlimm wird, ist zum Glück nur noch seltener :)^

Auch die Sache mit meinen Augen ist besser geworden. Zeitweise hat mein rechtes Auge ziemlich weh getan so als ob mir jemand einen Finger reinbohrt und in 2 Nächten habe ich es auch nicht mehr zumachen können. Es blieb nicht zu und das Lid hat dauernd "geflattert", was natürlich etwas störend ist wenn man versucht zu schlafen. zzz

Außerdem habe ich eine neue interessante Entdeckung gemacht: Wenn ich mir in die Augen leuchte, geht meine Pupille immer auf und zu und auf und zu und bleibt nicht einfach klein wie bei "normalen" Menschen... Sehr merkwürdig ???

Das werde ich dem Neurologen am Mittwoch auch mal zeigen und bin gespannt auf seine proffessionelle Meinung ;-D

Hast du den Test mit auf-der-Stelle-gehen eigentlich hingekriegt? Ich hab irgendwie immer einen Hang nach rechts, sobald ich die Augen zu habe und wenn ich mit geschlossenen Augen im Liegen meine beiden Beine auf gleicher Höhe halten sollte, hat sich das rechte Bein wohl immer heimlich nach unten bewegt.

Das war eine ganz schöne Überraschung, wenn man die Augen aufmacht und das Bein nicht mehr da ist, wo man es erwartet :-o

Ich bin ein neurologisches Wrack... 8-)

WIe hat das mit dem Schwindel bei dir eigentlich angefangen? War da irgendwas besonderes oder kam das ganz plötzlich? Und wie lange hattest du jetzt insgesamt diesen Schwindel bis er wieder besser wurde?

Ich bin schon gespannt auf Mittwoch und wie ich mich kenne werde ich die Zeit bis dahin damit verbringen, zu versuchen aus meinen Hirn-Bildern schlau zu werden ???

Etwas beunruhigend finde ich es ja, dass auf einem von den kleinen Bildchen ein gelber Punkt klebt, aber ich kann da beim besten Willen nichts interessantes entdecken ??? Aber der Radiologe wird ja wohl nicht zum Spaß gelbe Pünktchen auf die Bildchen kleben?! Es sind 3 Blätter mit mindestens 50 kleinen Bildern und ausgerechnet auf diesem einen klebt ein Punkt!%-|

Außerdem soll ich meinem Neurologen bis nächstes Mal sämtliche Blutwerte von meinem Hausarzt besorgen. Also nicht die vom Hausarzt, sondern meine natürlich ;-D So wie ich ihn verstanden habe, will er mich dann auch noch auf Borrelliose testen. Hauptsache er findet was oder der Spaß hört von alleine auf (aber was es war wüsste ich dann trotzdem gern ;-D) !

Ich melde mich spätestens nächsten Mittwoch wieder, oder früher falls neue interessante Phänomene dazu kommen, was ich nicht hoffe...

c}huckyJsb#raut


Hallo! @:)

Ohje, deinen MRT-Bericht hätte ich in der Tat besser nicht lesen sollen, aber die Neugier hat gesiegt. :-o

Das klingt richtig fies, was du erlebt hast. Leidest du denn an Platzangst? Ich hab da eigentlich keine Probleme mit, daher hoffe ich ganz einfach mal, dass ich dort in der Röhre nicht durchdrehe... :-D

Meine Taktik wird wohl so aussehen, dass ich ganz schnell die Augen zumache, sobald die mich da reinschieben... ;-D

Beim auf-der-Stelle trampeln bin ich auch immer nach rechts abgewichen... Ich glaub, ich musste das zweimal machen.

Der Schwindel kam bei mir völlig plötzlich, überraschte mich sozusagen, als ich gemütlich auf der Couch saß... Gemein, wie? :-/

Heute war wieder ein schlechter Tag, es fängt wieder an, in meinem Kopf zu schwanken... >:( Dass das kein Ende kennt ist einfach nur nervig.

Viel Erfolg beim Neuro-Termin am Mittwoch!

:)*

Pcaroxxy


Hallo ichichich.

Auch ich hatte in letzter Zeit gleich zweimal das zweifelhafte Vergnügen ein MRT aufsuchen zu dürfen.

Ich muss sagen, dass mich Dein MRT-Bericht königlich amüsiert hat, ging es mir bei meiner ersten Begegnung mit diesem Höllengerät doch ganz ähnlich wie Dir. Auch ich hatte die Klingel so fest umklammert, dass ich schon Angst vor tausend Fehlalarmen hatte, habe mir auch krampfhaft überlegt, wie ich da wohl am schnellsten wieder rauskomme, ohne warten zu müssen, bis mich die MTA da rausholt. Aber ich hätte es niemals so klasse erzählen können wie Du. Einfach köstlich!!!

Aber das zweite Mal war es gar nicht mehr so schlimm. Immerhin wusste ich ja schon, wie Sch... das ist.

Hast Du inzwischen eine Lösung für Dein Schwindelproblem und den gelben Punkt?

Viele noch immer lachende Grüße

Paroxy *:)

iMchijchich


Heute war ja mein Neurologentermin und daher entschuldige ich mich gleich schon mal dafür, dass ich heute sicher keinen besonders amüsanten Text zustande kriege...Keine guten Nachrichten, aber dazu gleich mehr. :°_

Erstmal:

@ Chuckysbraut:

Ob man Platzangst hat, merkt man manchmal erst wenn der Kopf in einem zentimeterdicken Stahlsarg bewegungslos gefangen ist :-/ Aber ich muss zugeben, dass ich schon vorher leicht panisch war :=o

Mach auf jeden Fall die Augen zu BEVOR sich die Liege in Bewegung setzt, denn von innen sieht diese Röhre erstaunlicherweiße plötzlich doppelt so eng aus wie von außen...

Hat dir der Neurologe eigentlich gesagt, was es bedeutet wenn man sich dreht wenn man einfach nur auf der Stelle trampeln soll? Mir nämlich nicht und ich hab auch vergessen zu fragen... ???

Du weißt auch noch nichts neues von deinem Schwindel? Is ja blöd wenn das einfach wieder anfängt... Bei mir ist der Schwindel im Prinzip zum Glück wieder weg seit ein paar Tagen...juhuu... :)^

Ich wünsch dir auf jeden Fall gute Besserung und dass sich das bald erledigt hat @:)

@ Paroxy:

Ging mir auch so, panisch den Panikknopf umklammern und überlegen, wie schnell man wohl alleine da rauskrabbeln kann... Ich hoffe, dass es beim zweiten Mal wirklich nicht mehr so schlimm ist, denn das steht mir jetzt auch bevor, vermutlich schon morgen, aber im Moment habe ich das Gefühl, dass die mir schon ziemlich gute Drogen anbieten müssen um mich nochmal in so ein Teil zu kriegen ;-D

Das Mysterium um den gelben Punkt hat sich heute auch geklärt: Er markiert ein Bildchen, auf dem eine Zyste an der Epiphyse, mittend im Hirn, zu sehen ist! :-o Das klingt aber spektakulärer als es ist, genauer gesagt ist das Ding nämlich garnicht so ungewöhnlich und anscheinend auch so uninteressant, dass man es einfach ignorieren kann ;-D Immerhin etwas.

Und für das (fast nicht mehr vorhandene Schwindelproblem) habe ich jetzt die Ursache, aber leider nicht direkt eine Lösung.

Nachdem ich mich nochmal ausführlichst über mein Auge beschwert hatte, unter anderem über das Gefühl als ob mir jemand seinen Daumen reindrücken würde (auf die Art soll man ja übrigens auch Haie verjagen können), wurde der Neurologe hellhörig, rammte mir wieder einmal seine Nadeln in die Birne und ließ mich ein blinkendes Schachbrettmuster anstarren. Meine Kopfhaut kann ich langsam echt bald wegschmeißen...

Für diese Untersuchung durfte ich übrigens eine coole Piraten-mäßige Augenklappe tragen 8-)

Dummerweise stellte sich dabei folgendes heraus: mein rechtes Auge ist ein fauler Sack und leitet die Reize nur ungefähr halb so schnell zum Hirn wie das fleißige linke. Folge: Schwindel, weil die beiden Glubscherchen nicht in der Lage sind, synchron zu arbeiten und meinem Hirn zwei nicht zusammenpassende Bilder schicken... %-|

Diagnose: Sehnerventzündung.

Zitat aus Wiki: "Etwa zwei Drittel der Sehnervenentzündungen in Deutschland sind durch Multiple Sklerose bedingt." Klasse.

Nachdem der Arzt die MRT Bilder und bevor er meine Augen gesehen hatte, meinte er noch zu mir, dass er zwar anhand meiner Symptome schon MS vermutet hatte, aber das sei ja nun glücklicherweise vom Tisch.

Nach der Piraten-Schachbrett-Sache sah die Sache plötzlich anders aus. Herr Doktor kannte wohl auch das Zitat aus Wiki....

Er erklärte mir, dass MS nun doch in Frage kommen könnte. Ab diesem Zeitpunkt hörte ich garnichts mehr. (Keine Sorge, es war nicht auch noch eine plötzliche Hörnerv-Entzündung ;-D) Komisch eigentlich, das ganze hat mich wohl so schockiert dass ich das komplette Gespräch vergessen habe. Vielleicht habe ich auch einfach nicht mehr zugehört.

Er meinte zu mir, ich sollte erstmal rausgehen, eine rauchen, darüber nachdenken und dann wieder zu ihm kommen. Leider habe ich vollkommen vergessen worüber ich nachdenken sollte...

Als ich wieder in seinem Zimmer saß, schrieb er mir erstmal seine Privatnummer und seine Handynummer auf, meinte ich könnte immer anrufen wenn etwas ist oder ich Fragen habe, nur am Ostersonntag sei er vormittags mal ein paar Stündchen nicht zu hause.

In dem Moment wurde mir klar, dass es wohl wirklich ernst sein musste. Welcher Arzt schreibt einem denn sonst schon seine Privatnummer auf ???

Er ist wirklich ein sehr netter Arzt, während den Untersuchungen hatte ich sogar immer relativ viel Spaß (soweit man mit Nadeln im Kopf eben Spaß haben kann) und ich bin froh, dass ich genau bei diesem Neurologen gelandet bin. Vor allem falls es tatsächlich etwas sein sollte, das häufigere Neurologentermine nötig machen sollte... %-|

Der weitere Ablauf sieht nun folgendermaßen aus:

Morgen früh erstmal wieder zum Neurologen, der bis dahin meinen Befund fertig geschrieben haben wird. Mit diesem Befund und den Fotos meines fotogenen Gerhirns geht es dann direkt im Anschluss in die Klinik, wo ich wohl auch über Ostern bleiben muss. :°_

Das alleine wäre nicht das Problem, nur leider stehen mir jetzt ein paar grausame Untersuchungen bevor, von denen ich die Hälfte (hoffentlich die angenehmere Hälfte) schon längst wieder vergessen habe. Wie gesagt, ich habe dem Mann irgendwann nicht mehr zugehört... :=o

Unter anderem werden mir die Ärtze in der Klinik eine Nadel in die Wirbelsäule rammen, in diese Nadel eine weitere Nadel reinrammen und dann warten, bis meine Nervenflüssigkeit aus mir heraus tropft. Wunderbar.

Weiß zufällig jemand wie schlimm das ist? Wer hat sowas schon mal gemacht?

Erstaunlicherweise habe ich aber einen noch größeren Horror vor einer Untersuchung, die im Gegensatz zur Lumbalpunktion nicht mal weh tut und an sich auch nicht schlimm ist.

Mein Feind, das MRT :(v

Diesmal ist nicht nur mein Köpfchen dran, sondern meine komplette Wirbelsäule, was anscheinend noch wesentlich länger dauert als einfach nur mein Hirn unter die Lupe zu nehmen.

Ich habe irgendwas gelesen, Wirbelsäule komplett mit Kontrastmittel: 1 Stunde !!!!!

Andererseits habe ich gelesen, dass diese Klinik (die Uni-Klinik der TU) top ausgestattet ist mit den neusten Geräten in ihrem "Neuro-Kopf-Zentrum". Das Wort klingt so bescheuert, dass ich es mir ausgedacht haben könnte. Hab ich aber nicht ;-D

Sie haben dort ein neues MRT mit einer Stärke von 3 Tesla (das in dem ich vorher war, hatte nur 1T), mit dem man, wie ich gelesen habe, entweder viel schnellere oder viel genauere Bilder machen kann. Ich hoffe ersteres :)^

Nun kommt aber die Sache die mir Sorgen macht: Solche starken Magnetfelder wirbeln wohl die Hirnströme ziemlich durcheinander, sodass man nur sehr langsam reingefahren wird. Ich hoffe, dass man nicht auch nur so langsam wieder aus dem Teil herauskommt. Der Panikknopf wäre ziemlich lächerlich, wenn ich trotz energischstem Drücken 5 Minuten bräuchte, um wieder heraus zu kommen... :-o

Wegen der Stärke führen diese Dinger wohl auch zu den ekligsten Sachen, Schwindel, Übelkeit, Zuckungen und was ich nicht alles gelesen habe... :|N

Und das ganze muss ich so schreckich lange ertragen...Eigentlich dachte ich ja, dass ich die nächsten Jahre nicht mehr in so ein Teil gesteckt werde...

Und weil ja auch die Halswirbelsäule untersucht wird, befürchte ich dass mein Kopf wieder in einen dicken Käfig gesperrt wird, und das war das schlimmste von allem... :-/

Ich bezweifle, dass jemals eine Droge erfunden wurde, die genug reinhaut um mich nochmal in so ein Ding zu kriegen.

Außerdem werden laut Neurologe wahrscheinlich gleich morgen die Cortison-Infusionen starten um die Sehnerventzündung (und auch die hoffentlich nicht vorhandene MS) in den Griff zu bekommen. Super. Wo ich doch so ein großer Fan von Nadeln bin...

Ich weiß auch nicht, bis jetzt hatte ich hauptsächlich Angst vor den schrecklich grausamen sadistischen Untersuchungen, aber langsam wird mir klar, dass wirklich die Diagnose MS dabei heraus kommen könnte...

Was soll ich tun, wenn ich MS habe? Was mache ich denn, wenn ich in ein paar Tagen aus dem Krankenhaus komme mit der Gewissheit, dass ich im Rollstuhl ende ???

Ich kann mir garnicht vorstellen wie ich reagieren würde. :-|

Bitte drückt mir die Daumen, dass es nicht MS ist!

M|iss!Undersqtoxod


Hallo ichichich. Ich habe mit Interesse diesen Faden verfolgt. Natürlich drücke ich dir fest die Daumen, dass es nicht MS ist. Ich wünsche dir viel Kraft, das alles durchzustehen, du schaffst das! :)^

Mach dir nicht zu große Panik, denk in der Röhre immer daran, dass dir da ja gar nichts passieren kann. Da ich keine Platzangst habe, kann ich nicht so richtig nachvollziehen, was eigentlich deine Befürchtung ist. Aber auf jeden Fall kann dir da drin nichts passieren! Also Kopf hoch!

Ich hoffe, du hast deine Lieben bei dir, die dir die Zeit im Krankenhaus erträglich machen und du meldest dich hier wieder, sobald es geht.

Ich wünsche dir trotz allem frohe Ostern!

:)*

P:a+roxy


Hallo ichichich.

Dein Bericht von Deinem Neurologenbesuch gestern hört sich nicht sehr erbaulich an. Aber zuerst muss ich Dir mal zu diesem Arzt gratulieren, der Dir sogar noch seine Privatnummer gibt. Scheint ein echter Glückstreffer zu sein.

Was Deine Angst vor MS betrifft, kann ich Dich sehr gut verstehen. Alle gut gemeinten Ratschläge wie: "Wart erst mal ab. Das könnte ja auch was anderes sein..." helfen einem in so einer Situation nicht wirklich. Zumal Du ja leider auch noch weißt, worum es dabei geht.

Ich kann Dir nur sagen, dass ich auch in den letzten sieben Wochen wegen einer Hirnblutung aus heiterem Himmel schlimme Ängste und Verzweiflung durchlebt habe. Aber trotzdem geht es einfach weiter und auch wieder aufwärts. Ich bin zwar noch nicht die Alte und leider kann das mit ungewissem Ausgang wieder passieren, aber ich darf wenigstens wieder Autofahren, wieder stundenweise arbeiten, usw...

Hört sich vielleicht doof an, aber man lernt solche Banalitäten schätzen.

Was mir sehr geholfen hat, war in einem Forum für meinen Fall Erfahrungsberichte zu lesen und mich ein wenig auszutauschen.

Und noch was: Du wirst sehen, das nächste Mal Röhre ist halb so schlimm. :)^

Ich drücke Dir die Daumen, dass es was ganz harmloses ist.

Viele Grüße

cohucckysbWraut


Hallo ichichich,

Hat dir der Neurologe eigentlich gesagt, was es bedeutet wenn man sich dreht wenn man einfach nur auf der Stelle trampeln soll? Mir nämlich nicht und ich hab auch vergessen zu fragen... ???

Du weißt auch noch nichts neues von deinem Schwindel? Is ja blöd wenn das einfach wieder anfängt... Bei mir ist der Schwindel im Prinzip zum Glück wieder weg seit ein paar Tagen...juhuu... :)^

Nein, das hat er mir leider nicht gesagt... :|N

Leider weiß ich nichts Neues, ich warte nun auf meinen MRT-Termin und dann schau ich weiter... Mein Schwindel ist weggewesen die letzten drei Tage, erst gestern abend ging's wieder los mit Unwohlsein, Benommenheit und Zittern. :(v

Dir alles Gutes für deine anstehenden Untersuchungen. :)* Ich drücke dir die Daumen, dass sich deine Befürchtung, MS zu haben, nicht bestätigt. :)_

SKmaraAgd\grügn


Hallo,

das mit den Sehstörungen finde ich interessant. Vor zehn Jahren fingen bei mir

auch Sehstörungen an. Die Augenärztin fand damals heraus das ich unter Migräne mit

Aura leide. Das ist laut Augenärztin eine harmlose Sache die bei mir ca. zwei bis dreimal im Jahr auftritt.

Dabei entstehen blinde Flecken oder Areale, die manchmal flimmern. Bei mir entstehen die meist in der Nähe des Sehzentrums und wandern dann in Richtung Randbereich. Das Ganze dauert eine halbe bis zwei Stunden. Während dieser Zeit kann ich auch nichts lesen. Manchmal habe ich Kopfschmerzen danach, aber meistens eher nicht. Hat angeblich

wie die normale Migräne, etwas mit leichten Durchblutungsstörungen im Gehirn zu tun.

Diese Art der Migräne habe ich wenn der Blutdruck zu niedrig ist, ich wenig geschlafen habe, zuviel Kaffe getrunken habe und bei bei starkem Stress.

Das fand ich im Gesundheitsblog dazu:

Augenmigräne ist eine andere Form der klassischen Migräne, sie äußert sich zwar ebenfalls durch Kopfschmerz, kommt allerdings mit neurologischen Störungen daher. Die Sehkraft ist wenig bis sehr stark eingeschränkt und die Symptome sind erheblich vielfältiger, als bei einer normalen Migräne.

In Form von Flimmern und Blitzen vor den Augen, schwarze Punkte, eingeschränktes Gesichtsfeld oder das Sehen von Doppelbildern können sich diese Störungen äußern. Auch komplexe visuelle Wahrnehmungsstörungen, wie eine Vergrößerung oder Verkleinerung wahrgenommener Gegenstände und Störungen des Farbsinns können vorkommen. Gelegentlich kommt es auch zu motorischen Störungen bis hin zu Lähmungserscheinungen, seltener hingegen sind Sprachstörungen.

t+s{akxi


und das kann man über eine Blut untersuchung von der schildrüse untersuchen lassen undwird reichen ob man diese krankheit hat?

DXemixr


hallo leute habe die gleichen symtome war schon beim urologen

der hat gesagt das ich verspannt bin

hat mir auch medikamente gegeben aber es hat nichts genutzt

habe kopfschmerzen und so ein schwankschwindel

kann mir jemannd weiterhelfen :-( :-( :-( :-(

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